Was den Kölner Solarmarkt im Alltag ausmacht
In Köln nutzen bereits über 2.500 Haushalte diese Lösung. Köln ist keine Hochglanz-Solarstadt mit Alpenpanorama, aber für private Photovoltaik oft wirtschaftlicher als viele Eigentümer vermuten. Das liegt an drei Dingen: erstens an stabilen Erträgen auf normalen Wohnhausdächern, zweitens an hohen Strompreisen im Haushaltsbereich und drittens an einem Markt mit vielen Fachbetrieben im Großraum Köln-Bonn. Wer seine Anlage sauber auslegt, muss keine Rekorde brechen. Es reicht, jeden selbst genutzten Solarstrom deutlich günstiger zu erzeugen als den Strom aus dem Netz.
Vergleiche immer mindestens 3 Angebote. Die Preisunterschiede in Koeln liegen oft bei 20-30 Prozent.
Für die Praxis bedeutet das: Einfamilienhäuser in Junkersdorf, Widdersdorf, Rodenkirchen oder Porz haben oft einfache Dachformen und damit gute Voraussetzungen für klassische 8 bis 14 kWp Anlagen. In Ehrenfeld, Nippes oder der Südstadt ist die Situation heterogener. Dort spielen Dachgauben, Nachbarhäuser, Kamine und kleine Restflächen eine größere Rolle. Genau deshalb ist eine Kölner PV-Planung selten ein Standardprodukt. Gute Angebote rechnen mit dem konkreten Dach, nicht mit dem Prospektbild.
Dazu kommt das Tarifumfeld. Wenn Du für Netzstrom rund 32 bis 35 Cent pro kWh bezahlst und Deinen Solarstrom, über die Laufzeit gerechnet, für einen Bruchteil davon erzeugst, wird der Eigenverbrauch zum Haupttreiber. Einspeisung ist in Köln kein Nebenthema, aber sie ist meist der zweite Hebel. Die stärkste Wirtschaftlichkeit kommt aus einer vernünftigen Anlagengröße, sauberer Verschattungsbewertung und einer Nutzung, die zu Deinem Haushalt passt.
Die beste Kölner PV-Anlage ist nicht automatisch die größte. Entscheidend ist, wie Dach, Verbrauch, Zählerschrank und spätere Verbraucher wie Wallbox oder Wärmepumpe zusammenpassen.
Welche Dächer in Köln gut laufen und wo die Stolperfallen sitzen
Im Kölner Westen und Süden findest Du viele Dachflächen, auf denen ein klassisches Standardlayout schnell funktioniert. Rodenkirchen, Lindenthal, Lövenich oder Sürth sind für PV oft angenehm, weil Einfamilienhäuser, geringere Gebäudehöhen und weniger extreme Verschattung zusammenkommen. In diesen Lagen lassen sich auch Ost-West-Belegungen gut nutzen, wenn das Süddach zu klein ist oder mehrere Dachseiten verfügbar sind.
In Koeln rechnet sich eine gut geplante Anlage in der Regel innerhalb von 9 bis 13 Jahren.
Anders sieht es in dichter bebauten Quartieren aus. In Ehrenfeld, in Teilen von Nippes oder rund um die Südstadt können Schornsteine, Dachfenster, Nachbargebäude und enge Dachzugänge die Planung aufwendiger machen. Das heißt nicht, dass PV dort schlecht wäre. Es heißt nur, dass die Wirtschaftlichkeit nicht mit einer pauschalen Annahme gerechnet werden sollte. Gerade hier trennt sich ein brauchbares Angebot von einem echten Fachangebot.
Praktisch wichtig ist außerdem die Dachsubstanz. Viele Eigentümer unterschätzen, wie stark Gerüst, Haken, Unterkonstruktion und mögliche Dacharbeiten den Gesamtpreis beeinflussen. Ein einfaches Pfannendach in gutem Zustand ist in Köln deutlich günstiger umzusetzen als eine Fläche mit sanierungsbedürftigen Ziegeln, komplizierter Traufe oder schlecht zugänglichem Garten.
| Stadtteiltyp | Typische Stärke | Typische Bremse | Praxis-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Lindenthal, Rodenkirchen, Junkersdorf | große, ruhige Dachflächen | gehobene Montagepreise | bei größeren Dächern PV direkt auf spätere Wallbox auslegen |
| Porz, Dellbrück, Brück | gute Dachgröße, oft wenig Verschattung | teils ältere Zählerschränke | Zählerschrank immer mitprüfen lassen |
| Ehrenfeld, Nippes, Südstadt | hoher Eigenverbrauch im Bestand | Gauben, Schornsteine, Nachbarverschattung | Ertragsprognose nicht ohne Beleg akzeptieren |
| Mehrfamilienhausnahe Lagen | hohe Dachauslastung möglich | Abstimmung, Eigentümerstruktur | vorab Eigentums- und Anschlussfragen klären |
So sieht eine realistische Rechnung für Köln aus
Nehmen wir ein Kölner Einfamilienhaus mit 4.500 kWh Haushaltsverbrauch, normaler Ost-West- oder Südwest-Ausrichtung und einer 10 kWp Anlage. Je nach Verschattung sind grob 9.400 bis 10.100 kWh Jahresertrag plausibel. Wenn davon etwa 30 bis 40 Prozent direkt oder zeitversetzt im Haus genutzt werden, ersetzt dieser Anteil teuren Netzstrom. Der Rest geht ins Netz und bringt planbare, aber niedrigere Erlöse.
Achte bei der Angebotsprüfung auf die Gesamtkosten inklusive Montage, Anmeldung und Zählerwechsel.
In der Praxis ist die zentrale Frage nicht, ob die Anlage irgendeine Rendite erzielt. Sie ist fast immer wirtschaftlich, wenn der Preis sauber ist. Die eigentliche Frage lautet: Wie groß ist die Anlage, damit Du nicht unnötig Dachfläche verschenkst und trotzdem keinen Ausbau kaufst, den Du nie nutzt. Genau dort machen Kölner Eigentümer häufig den Fehler, aus Angst vor Einspeisung zu klein zu bauen.
Wenn in den nächsten Jahren eine Wärmepumpe, eine Wallbox oder ein höherer Homeoffice-Anteil hinzukommt, verschiebt sich die optimale Größe. In Köln ist es meistens sinnvoller, die belegbare Dachfläche einmal ordentlich zu denken, statt nach drei Jahren mit erneutem Gerüst nachzulegen. Das spart Montagekosten und vermeidet einen Flickenteppich aus alten und neuen Komponenten.
| Anlagengröße | Typischer Ertrag in Köln | Passend für | Einordnung |
|---|---|---|---|
| 6 kWp | 5.600-6.100 kWh | kleines Dach, 2 Personen | gut, wenn kaum Zukunftsverbrauch geplant ist |
| 10 kWp | 9.400-10.100 kWh | klassisches Einfamilienhaus | solider Standard für viele Kölner Haushalte |
| 14 kWp | 13.100-14.300 kWh | Familie mit Wallbox oder WP-Perspektive | stärkerer Eigenverbrauch über die Jahre |
| 18 kWp | 16.700-18.300 kWh | große Dächer, hoher Strombedarf | nur mit sauberem Verbrauchsplan sinnvoll |
Viele Eigentümer rechnen nur mit dem heutigen Stromverbrauch. In Köln werden später oft Wallbox, Klimagerät oder Wärmepumpe nachgerüstet. Wer das ignoriert, baut unnötig klein.
Förderung, Einspeisung und Netzanschluss in Köln ohne Drama
Die Förderlage für private PV ist in Deutschland seltener ein bunter Zuschussteppich als viele Werbeanzeigen behaupten. In Köln zählt vor allem die Kombination aus Nullsteuersatz, laufender Einspeisevergütung und guter Wirtschaftlichkeit über den Eigenverbrauch. Lokale Sonderprogramme können punktuell interessant sein, aber sie sollten nie der Hauptgrund für Deine Entscheidung sein. Eine Anlage muss auch ohne kurzfristige Bonus-Euphorie logisch sein.
Wichtig ist der Netzanschlussprozess. Im Kölner Umfeld schauen gute Betriebe früh auf Zählerschrank, Hausanschluss und eventuell notwendige Anpassungen. Genau hier entstehen sonst Mehrkosten, die auf dem ersten Angebot fehlen und später als unangenehme Nachträge auftauchen. Wer nur auf den Modulpreis schaut, übersieht das regelmäßig.
Für Dich heißt das: Frage im Angebot immer nach der Schnittstelle zum Netzbetreiber, nach der Anmeldung, nach dem Umgang mit Zählerumbau und nach der Frage, ob eventuelle Arbeiten am Schrank wirklich enthalten sind. Ein Angebot, das diese Punkte sauber benennt, ist in Köln oft mehr wert als ein Papier mit spektakulär niedrigem Endpreis.
Bis zu 3 Angebote für Köln sauber nebeneinanderlegen
Vergleiche keine Werbeversprechen, sondern Leistungsumfang, Anmeldung und echte Montagepositionen.
Bis zu 3 AngeboteWann Speicher,
In Köln nutzen bereits über 2.500 Haushalte diese Lösung. Ein Speicher ist kein Pflichtkauf, aber in Köln oft ein Thema, sobald der Haushalt tagsüber wenig daheim ist und abends viel Strom nutzt. Wer tagsüber arbeitet, am Abend kocht, lädt oder eine Wärmepumpe betreibt, kann mit einem Speicher den Eigenverbrauch spürbar anheben. Das ist keine Magie. Es ist schlicht die Frage, ob Solarstrom zur passenden Uhrzeit verfügbar bleibt.
ob Solarstrom zur passenden Uhrzeit verfügbar bleibt.Bei einer Wallbox gilt: Nicht der Marketingbegriff entscheidet, sondern das Fahrprofil. Wenn Dein Auto oft tagsüber zuhause steht, reicht oft schon eine ordentlich dimensionierte PV-Anlage mit intelligentem Lademanagement. Wenn überwiegend abends geladen wird, gewinnt der Speicher an Gewicht. In Köln mit dichten Alltagswegen und vielen Pendelprofilen ist das sehr individuell.
Noch interessanter wird die Kombination mit einer Wärmepumpe. Viele Eigentümer in Siedlungslagen rund um Widdersdorf, Porz oder Dellbrück planen diese Kopplung inzwischen direkt mit. In so einem Fall sollte die PV nicht mehr isoliert gedacht werden. Dann ist die Solaranlage Teil eines Energiekonzepts, nicht nur ein Dachprodukt.
- Speicher eher sinnvoll, wenn abends hoher Strombedarf entsteht
- Wallbox direkt im ersten Angebot mitdenken, auch wenn sie später kommt
- Bei Wärmepumpen-Perspektive Dachfläche lieber einmal großzügig planen
- Monitoring nicht unterschät
In Köln nutzen bereits über 2.500 Haushalte diese Lösung. Drei Angebote reichen, wenn sie wirklich vergleichbar sind. Das bedeutet: gleiche oder ähnliche Modulleistung, ähnliche Wechselrichterklasse, identische Aussage zu Gerüst, Anmeldung, Unterkonstruktion und Zählerschrank. Fehlt einer dieser Punkte, vergleichst Du keine Angebote, sondern Erzählungen.
erkonstruktion und Zählerschrank. Fehlt einer dieser Punkte, vergleichst Du keine Angebote, sondern Erzählungen.In Köln lohnt es sich besonders, nach Referenzen in ähnlichen Dachsituationen zu fragen. Ein Betrieb, der vor allem freistehende Neubauten gemacht hat, ist nicht automatisch stark auf einem engen Bestandsdach in Ehrenfeld. Referenzen im gleichen Haustyp sagen oft mehr aus als jede Hochglanzbroschüre.
Prüfe außerdem Reaktionszeit und Präzision. Wer Fragen zu Verschattung, Schrank oder Dachbefestigung weich wegmoderiert, wird später selten strukturierter. Gute Kölner Fachbetriebe sind meistens nicht die lautesten Verkäufer, sondern die, die Dir die kniffligen Punkte schon vor Vertragsunterschrift zeigen.
💬 Die beste VergleichsfrageLass Dir schriftlich erklären, warum genau diese
In Köln nutzen bereits über 2.500 Haushalte diese Lösung. Zwischen erster Anfrage und Inbetriebnahme liegen in Köln oft sechs bis zwölf Wochen, manchmal länger bei stark ausgelasteten Betrieben oder wenn der Zählerschrank angepasst werden muss. Der typische Ablauf beginnt mit einem Vorabgespräch, danach folgt die Dachprüfung mit Belegungsentwurf, dann die Angebotsphase, schließlich Bestellung, Montage und Netzthema.
typische Ablauf beginnt mit einem Vorabgespräch, danach folgt die Dachprüfung mit Belegungsentwurf, dann die Angebotsphase, schließlich Bestellung, Montage und Netzthema.Gerade bei Bestandsgebäuden solltest Du den Zeitplan nicht zu knapp rechnen. Wenn sich im Zuge der Planung zeigt, dass Dacharbeiten, Gerüstzugang oder elektrotechnische Anpassungen nötig sind, ist ein ehrlicher Zeitpuffer besser als hektische Versprechen. Saubere Planung schlägt in Köln fast immer die schnelle Unterschrift.
Nach der Montage beginnt die eigentliche Nutzungsphase. Lass Dir Monitoring, Abschaltpunkte und Notwendigkeiten für Wartung oder
Konkret: In Köln kostet eine typische Anlage zwischen 7.800 und 14.000 EUR. Der erste klassische Fehler ist Unterdimensionierung. Viele Eigentümer lassen große Dachflächen frei, weil sie nur auf die heutige Stromrechnung schauen. Der zweite Fehler ist eine unterschätzte Verschattung. In dichten Vierteln oder bei komplizierten Dächern sind ein paar falsche Module schnell mehr Problem als Ertrag.
en frei, weil sie nur auf die heutige Stromrechnung schauen. Der zweite Fehler ist eine unterschätzte Verschattung. In dichten Vierteln oder bei komplizierten Dächern sind ein paar falsche Module schnell mehr Problem als Ertrag.Ein dritter Fehler steckt im Angebot selbst. Wenn Gerüst, Anmeldung, Schrank oder Datenmonitoring nicht sauber beschrieben sind, kommt die Rechnung später über Nachträge oder schlechte Nutzbarkeit. In Köln mit gemischtem Bestand ist das keine Ausnahme, sondern beinahe der Regelfall bei oberflächlichen Angeboten.
Und zuletzt: Viele kaufen auf Bauchgefühl. Sympathie ist angenehm, aber kein Ersatz für technischen Inhalt. Gerade bei einer Investition, die über Jahrzehnte läuft, solltest Du Dich nicht von Hektik oder künstlicher Verknappung treiben lassen. Drei gute Angebote schlagen eine schnelle Unterschrift.
Gerade in Köln lohnt sich außerdem der Blick auf den Zugangsaufwand. Häuser mit Hofzufahrt, seitlichem Gerüstweg oder gut erreichbarem Zählerschrank verursachen oft weniger Montagezeit und damit weniger Nebenkosten. Das klingt banal, ist aber im Alltag einer der Punkte, die vermeintlich ähnliche Angebote plötzlich nachvollziehbar auseinanderziehen.
Ein Überblick wird erst nützlich, wenn Du ihn auf typische Kölner Wohnsituationen herunterbrichst. Bei freistehenden Häusern in Rodenkirchen, Lindenthal oder Teilen von Junkersdorf ist die Dachlogik oft angenehm: größere Flächen, relativ ruhige Firstlinien, gute Zugänglichkeit für Gerüst und wenig extreme Verschattung. In solchen Fällen verschiebt sich die Entscheidung schnell von Kann das funktionieren zu Wie groß soll die Anlage sein und was plane ich gleich für die nächsten Jahre mit ein. Genau dort lohnt der Überblick, weil er nicht nur Ja oder Nein beantwortet, sondern die richtige Größenordnung vorbereitet.
In engeren Bestandslagen wie Ehrenfeld, Nippes oder der Südstadt wird derselbe Überblick anders gelesen. Dort reicht es nicht, nur auf Sonnenstunden zu schauen. Dachfenster, Gauben, Nachbarbebauung und die Frage, wie Leitungswege und Gerüst überhaupt organisiert werden, prägen die Entscheidung viel stärker. Eine Kölner Solaranlage kann hier trotzdem wirtschaftlich sein, aber sie braucht mehr planerische Disziplin. Wer das früh versteht, läuft nicht in die Falle, kleine oder unbrauchbare Restflächen mit Gewalt zu belegen.
Noch ein anderer Fall sind Häuser mit geplanter Gesamtmodernisierung. Wenn ohnehin eine Wärmepumpe, eine Wallbox oder ein Zählerschrankumbau ansteht, wird der Überblick zum Koordinationsinstrument. Dann geht es nicht mehr nur um die Solaranlage selbst, sondern um Reihenfolge, gemeinsame Baustellen und die Frage, welche Maßnahme welche andere vorbereitet. Gerade in Köln ist das oft die vernünftigste Denkweise, weil viele Häuser Schritt für Schritt modernisiert werden und nicht in einem großen Komplettumbau.
Auf ruhigen Kölner Dächern entscheidet oft die richtige Größe. Auf komplexeren Dächern entscheidet die Planungsqualität. Haustyp in Köln Worauf Du zuerst schauen solltest Häufiger Fehler Freistehendes Einfamilienhaus Dachfläche, Zukunftsverbrauch, Wallbox zu klein planen Reihenhaus im Bestand Verschattung und Zählerschrank Layout nur nach kWp auswählen Altbau mit Dachaufbauten Gauben, Leitungswege, Gerüst komplizierte Flächen überbelegen Modernisierung mit Wärmepumpe Gesamtlast und Zeitplan PV isoliert statt als System denken Wichtige Stellen und belastbare Quellen für Köln
Welche lokale Frage an welche Stelle gehört
Konkret: In Köln kostet eine typische Anlage zwischen 7.800 und 14.000 EUR. Viele Eigentümer verlieren Zeit, weil sie die falsche Frage an die falsche Stelle richten. In Köln lohnt es sich, Themen sauber zu trennen. Für Netzanschluss, Zählerwechsel und Einspeiseprozesse ist im Alltag vor allem RheinEnergie beziehungsweise der zuständige Netzprozess relevant. Geht es um Registrierung, Marktstammdatenregister oder grundsätzliche Einspeiseregeln, ist die Bundesnetzagentur die sachlichere Referenz. Für Finanzierungsfragen helfen KfW-Unterlagen meist mehr als Verkaufsargumente eines Installateurs. Und wenn Unsicherheit zu Verträgen, Widerruf, Preisbindung oder Verbraucherrechten besteht, ist die Verbraucherzentrale NRW der nüchternere Gegenpol zum Vertrieb.
KernaussageEigenverbrauch ist der wichtigste Hebel. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart den vollen Strompreis.
Gut zu wissenDie Stadtwerke Koeln sind Dein erster Ansprechpartner für Netzanmeldung und Einspeisemessung.
Diese Trennung ist deshalb wichtig, weil sich gute Kölner Projekte nicht auf eine einzige Quelle verlassen. Ein Anbieter kann Dir erklären, wie er Deine Anlage bauen will. Er ist aber nicht die beste Instanz für die Frage, wie Du Förderlogik, Netzanforderungen und Vertragsrisiken sauber einordnest. Wer diese Ebenen trennt, kauft deutlich ruhiger ein und erkennt schneller, ob ein Angebot solide oder nur gut verpackt ist.
Kölner PraxisregelNutze Angebotsgespräche für Technik und Ablauf. Nutze offizielle Stellen für Registrierung, Förderung, Zähler und Verbraucherrechte. Diese Arbeitsteilung spart in Köln oft mehr Nerven als jeder Preisnachlass.
Ein sauberer Überblick lebt nicht nur von Angebotsgesprächen, sondern auch von Quellen, die bestimmte Fragen objektiver beantworten. Für Strom- und Netzthemen ist RheinEnergie im Kölner Alltag naheliegend. Wenn es um Einspeisung, Marktrollen und Registrierung geht, liefert die Bundesnetzagentur die belastbareren Eckdaten. Für Finanzierung lohnt der Blick auf die KfW, während allgemeine Verbraucherfragen oft bei der Verbraucherzentrale NRW besser aufgehoben sind. Lokale Informationen zu Bau- und Klimathemen findest Du bei der Stadt Köln.
Diese Quellen ersetzen keinen guten Installateur, aber sie helfen, Werbeaussagen einzuordnen. Genau das ist bei einem Markt wie Köln wichtig. Wer sich nur auf das erste Verkaufsgespräch verlässt, bekommt oft einen zu engen Blick auf das Thema. Wer parallel ein Gefühl für Netzprozess, Finanzierung und Verbraucherschutz entwickelt, kann Angebote viel härter und gleichzeitig fairer prüfen.
Praktisch empfehlenswert ist eine kleine Vorab-Checkliste: aktuelle Stromabrechnung griffbereit halten, Dachfotos aufnehmen, Schrank und Unterverteilung dokumentieren, Zukunftsverbrauch notieren und beim Ortstermin gezielt nach Verschattung, Zählerschrank und Belegungslogik fragen. Wenn diese fünf Punkte geklärt sind, wird aus dem allgemeinen Kölner Überblick eine konkrete Entscheidungsgrundlage. Genau dafür ist diese Variante da.
Häufige Fragen zur Solaranlage in Köln
Lohnt sich eine Solaranlage in Köln trotz häufig bewölktem Himmel?Ja. Entscheidend sind nicht einzelne graue Tage, sondern der Jahresertrag. In Köln sind bei guten Dachflächen 930 bis 1.020 kWh pro kWp realistisch. Zusammen mit Haushaltsstrompreisen von rund 32 bis 35 Cent je kWh ergibt das für Eigenverbrauch eine saubere Wirtschaftlichkeit.Welche Dächer funktionieren in Köln am besten?Sehr gut laufen Süd-, Südwest- und Ost-West-Dächer in Stadtteilen mit wenig Verschattung, zum Beispiel in Lindenthal, Rodenkirchen, Junkersdorf, Dellbrück oder Porz. Auch Reihenhäuser in Ehrenfeld oder Nippes können funktionieren, wenn Schornsteine und Nachbarhäuser sauber eingeplant werden.Wie wichtig ist RheinEnergie beim Projekt?RheinEnergie beziehungsweise das lokale Netzthema ist im Anschlussprozess wichtig. Dein Installateur meldet die Anlage an, koordiniert Zählerfragen und dokumentiert Wechselrichter, Leistung und Einspeiseart. Gute Betriebe kennen die Abläufe im Kölner Netzgebiet und sparen Dir Zeit.Brauche ich in Köln einen Batteriespeicher?Nicht zwingend. Für viele Haushalte ist zuerst eine passend dimensionierte PV-Anlage wichtiger. Ein Speicher lohnt sich eher, wenn tagsüber wenig Verbrauch da ist, abends viel Strom gebraucht wird oder eine Wärmepumpe beziehungsweise Wallbox mitgeplant ist.Wie viele Angebote sollte ich in Köln einholen?Drei sauber vergleichbare Angebote reichen in der Regel. Entscheidend ist, dass Leistungsumfang, Modulklasse, Wechselrichter, Gerüst, Zählerschrank und Anmeldung identisch oder zumindest nachvollziehbar beschrieben sind.Welche Fehler machen Hausbesitzer in Köln am häufigsten?Zu kleine Anlagen, unklare Verschattungsanalyse, fehlende Prüfung des Zählerschranks und blindes Vertrauen in den billigsten Preis. Gerade in dichter bebauten Vierteln kostet ein nicht sauber geplantes Layout später echte Kilowattstunden.Kann ich in Köln auch auf einem denkmalgeschützten Haus PV installieren?Bei denkmalgeschützten Gebäuden, etwa in der Altstadt oder im Agnesviertel, brauchst Du eine gesonderte Genehmigung der Unteren Denkmalbehörde. Seit der Novelle des NRW-Denkmalschutzgesetzes sind Solaranlagen auf historischen Dächern leichter genehmigungsfähig, solange sie vom Straßenraum nicht sichtbar sind oder sich harmonisch in die Dachlandschaft einfügen. Schwarze Module und flache Aufständerungen auf der Rückseite sind oft eine tragfähige Lösung. Kläre diesen Punkt vor dem ersten Angebot, damit Du nicht planst und danach eine Absage bekommst.Wie schnell amortisiert sich eine Solaranlage in Köln bei steigenden Strompreisen?Bei einem Haushaltsstrompreis von 34 Cent je kWh und einem Eigenverbrauchsanteil von 35 Prozent liegt die Amortisation einer 10 kWp Anlage in Köln typischerweise bei 9 bis 11 Jahren. Steigen die Netzstrompreise weiter, verkürzt sich diese Spanne spürbar. Bei einem Preisanstieg von nur 3 Prozent jährlich sinkt die Amortisationszeit oft auf 7 bis 9 Jahre. Entscheidend bleibt, dass die Anlage zum tatsächlichen Verbrauchsprofil passt und nicht auf Prospektwerten basiert.


