Warum Frankfurt am Main ideal für Solarenergie ist
Frankfurt am Main ist nicht nur Deutschlands Finanzhauptstadt - die Metropole am Main gehört mit durchschnittlich 1.710 Sonnenstunden pro Jahr auch zu den sonnenreichsten Großstädten der Republik. Zum Vergleich: Der Bundesdurchschnitt liegt bei 1.550 Stunden, Hamburg kommt auf rund 1.500. Frankfurt am Main bietet damit exzellente Voraussetzungen für eine Investition in Photovoltaik.
Die Globalstrahlung in der Rhein-Main-Region beträgt rund 1.100 kWh/m² pro Jahr. Eine typische 10-kWp-Anlage erzeugt in Frankfurt zwischen 10.000 und 11.000 kWh Strom jährlich - genug, um einen Vier-Personen-Haushalt komplett zu versorgen und einen erheblichen Überschuss ins Netz einzuspeisen. Diese Zahlen bestätigt auch das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in seinen aktuellen Erhebungen.
Doch was Frankfurt für Photovoltaik-Investoren besonders attraktiv macht, sind die hohen Strompreise. Der regionale Versorger Mainova berechnet 2026 zwischen 34 und 37 ct/kWh für Haushaltsstrom. Eigenverbrauchter Solarstrom kostet dagegen nur 5-8 ct/kWh - eine Differenz von bis zu 32 Cent pro Kilowattstunde. In der Sprache der Finanzmärkte: Das ist ein Spread, der sich gewaschen hat.
Die Immobilienpreise in Frankfurt gehören zu den höchsten in Deutschland. Ein Einfamilienhaus im Nordend, in Sachsenhausen oder Bornheim kostet schnell 800.000 Euro und mehr. Studien des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigen, dass eine Solaranlage den Immobilienwert um 3-5 % steigern kann. Bei Frankfurter Preisniveaus bedeutet das einen Wertzuwachs von 24.000 bis 40.000 Euro - ein Vielfaches der Anlagenkosten. Wer seine Solaranlage als Teil der Immobilienstrategie betrachtet, trifft eine kluge Entscheidung.
Auch politisch weht in Frankfurt ein günstiger Wind für Solarenergie: Die Stadt hat sich ambitionierte Klimaziele gesetzt und fördert den Ausbau erneuerbarer Energien über den Klimabonus Frankfurt mit direkten Zuschüssen. Das Land Hessen unterstützt zusätzlich über eigene Programme und stellt mit dem Solarkataster Hessen ein kostenloses Planungstool bereit, mit dem Hausbesitzer das Solarpotenzial ihres Dachs ermitteln können.
Frankfurt vereint drei Investmentfaktoren: überdurchschnittliche Sonneneinstrahlung (1.710 h/Jahr), hohe Strompreise (34-37 ct/kWh) und signifikante Immobilienwertsteigerung. Für Hausbesitzer in der Finanzmetropole ist Photovoltaik eines der renditestärksten Investments überhaupt.
Was kostet eine Solaranlage in Frankfurt 2026?
Die Kosten für eine fertig installierte Solaranlage in Frankfurt liegen 2026 bei 950-1.150 Euro pro kWp - je nach Modultyp, Dachkomplexität und Installateur. Dank des seit 2023 geltenden Nullsteuersatzes entfällt die Mehrwertsteuer komplett, was die Anschaffungskosten um rund 16 % senkt. Die detaillierten Preisinformationen findest Du auch in unserem Ratgeber Solaranlage Kosten 2026.
Hier ein Überblick der typischen Gesamtkosten für verschiedene Anlagengrößen in Frankfurt:
| Anlagengröße | Module | Dachfläche | Jahresertrag | Kosten (inkl. Montage) |
|---|---|---|---|---|
| 5 kWp | 12-14 | ~25 m² | 5.000-5.500 kWh | 5.500-7.000 € |
| 8 kWp | 19-22 | ~40 m² | 8.000-8.800 kWh | 8.000-10.500 € |
| 10 kWp | 24-28 | ~50 m² | 10.000-11.000 kWh | 10.000-14.000 € |
| 15 kWp | 36-40 | ~75 m² | 15.000-16.500 kWh | 14.000-18.000 € |
Die Preise sind gegenüber 2020 um fast 50 % gesunken - ein Trend, der durch Skaleneffekte in der Modulproduktion, verbesserte Fertigungstechnologien und den wachsenden Wettbewerb unter Installateuren getrieben wird. Die folgende Grafik zeigt die Kostenentwicklung für den Frankfurter Markt:
Quelle: Bundesnetzagentur, Fraunhofer ISE, 2026 | Durchschnittswerte für Frankfurt inkl. Montage
Die Preisspanne zwischen dem günstigsten und teuersten Installateur in Frankfurt beträgt oft 25-40 %. Bei einer 10-kWp-Anlage kann das eine Differenz von 3.000-4.000 Euro ausmachen. Hole immer mindestens 3-5 Angebote ein - über Leospardo bekommst Du kostenlos bis zu 5 geprüfte Angebote aus der Region Frankfurt.
Die Kosten setzen sich zusammen aus: Solarmodule (35-45 % der Gesamtkosten), Wechselrichter (10-15 %), Montagesystem und Verkabelung (15-20 %) sowie Installationskosten (25-30 %). In Frankfurt liegen die Montagekosten aufgrund der hohen Handwerkerlöhne in der Rhein-Main-Region leicht über dem Bundesdurchschnitt - ein weiterer Grund, Angebote sorgfältig zu vergleichen.
Wirtschaftlichkeitsrechnung für Frankfurt
Ein konkretes Rechenbeispiel für ein Frankfurter Einfamilienhaus: Eine 10-kWp-Anlage für 12.000 Euro erzeugt jährlich rund 10.500 kWh Strom. Bei einem Eigenverbrauchsanteil von 30 % (ohne Speicher) und einem Strompreis von 35 ct/kWh ergibt sich eine jährliche Ersparnis von rund 1.100 Euro durch Eigenverbrauch plus ca. 570 Euro Einspeisevergütung - zusammen 1.670 Euro pro Jahr. Die Anlage amortisiert sich damit nach knapp 7,2 Jahren. Mit Speicher steigt der Eigenverbrauch auf 65-70 %, die jährliche Ersparnis auf rund 2.200 Euro.
Optional kommt ein Batteriespeicher hinzu: Ein 10-kWh-Speicher kostet 2026 in Frankfurt ca. 5.000-8.000 Euro. Mehr dazu in unserem Ratgeber Solaranlage mit Speicher. Er erhöht den Eigenverbrauch deutlich und macht Dich noch unabhängiger von steigenden Strompreisen.
Förderung in Frankfurt 2026 - Klimabonus & mehr
Frankfurt bietet Hausbesitzern ein attraktives Förderpaket, das kommunale, landes- und bundesweite Programme kombiniert. Der Klimabonus Frankfurt ist dabei das Herzstück der lokalen Solarförderung. Zusätzlich profitierst Du von der bundesweiten Solarförderung und hessischen Landesprogrammen. Hier ein Überblick aller verfügbaren Programme:
Klimabonus Frankfurt
Zuschüsse für PV-Anlagen, Batteriespeicher und Gründächer mit PV. Antragstellung beim Energiereferat der Stadt Frankfurt. Kombination mit Bundesprogrammen möglich.
EEG-Einspeisevergütung
7,78 ct/kWh für Anlagen bis 10 kWp. Für den Überschuss, der ins Netz eingespeist wird. Garantiert für 20 Jahre ab Inbetriebnahme. Alle Details in unserem Ratgeber Einspeisevergütung.
KfW-Kredit 270
Günstiger KfW-Förderkredit ab 4,03 % eff. Jahreszins. Finanziert PV-Anlage, Speicher und Wallbox. Tilgungsfreie Anlaufjahre möglich.
Nullsteuersatz (0 % MwSt.)
Keine Mehrwertsteuer auf Kauf und Installation von PV-Anlagen bis 30 kWp. Gilt seit 2023 und spart rund 16 % der Gesamtkosten. Kein Antrag nötig - wird direkt auf der Rechnung berücksichtigt.
Landesförderung Hessen
Das Land Hessen unterstützt den Solarausbau mit eigenen Programmen und kann unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 90 % der Investitionssumme fördern - wobei die Budgets begrenzt sind und eine frühzeitige Antragstellung ratsam ist. Zusätzlich stellt Hessen das Solarkataster Hessen bereit: ein kostenloses Online-Tool, mit dem Du das Solarpotenzial Deines Dachs minutengenau ermitteln kannst. Einfach die Adresse eingeben und die geschätzte Stromerzeugung, Wirtschaftlichkeit und CO₂-Einsparung abrufen.
Aktuelle Informationen zur Förderlandschaft findest Du auch bei der Verbraucherzentrale und beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Den Klimabonus Frankfurt beantragst Du beim Energiereferat der Stadt. Wie bei den meisten kommunalen Förderprogrammen gilt: Antragstellung vor Baubeginn. Nachträgliche Anträge werden in der Regel abgelehnt. Plane eine Bearbeitungszeit von 4-8 Wochen ein und informiere Deinen Installateur über den Förderstatus.
Schritt für Schritt zur Solaranlage in Frankfurt
Von der ersten Idee bis zur fertigen Anlage auf Deinem Frankfurter Dach - so läuft der Prozess ab. Plane insgesamt 6-12 Wochen von der Entscheidung bis zur Inbetriebnahme ein:
Solarpotenzial prüfen
Nutze das Solarkataster Hessen, um das Potenzial Deines Dachs zu ermitteln. Analysiere Stromverbrauch, Dachfläche und Ausrichtung. In Frankfurt sind Süd-, Südost- und Südwest-Dächer optimal. Plane künftige Verbraucher wie E-Auto oder Wärmepumpe direkt mit ein.
Angebote einholen und vergleichen
Hole mindestens 3-5 Angebote von Frankfurter Fachbetrieben ein. Achte auf Innungsmitgliedschaft, Referenzprojekte in Deinem Stadtteil und die Garantiebedingungen. Über Leospardo erhältst Du kostenlos bis zu 5 geprüfte Angebote - zugeschnitten auf Dein Dach.
Förderung beantragen
Beantrage den Klimabonus Frankfurt beim Energiereferat und prüfe weitere Programme (KfW 270, Hessen-Förderung). Der Antrag muss vor Beauftragung des Installateurs gestellt werden. Dein Installateur kann Dich bei der Antragstellung unterstützen.
Installation und Inbetriebnahme
Die Montage dauert in Frankfurt typischerweise 1-3 Tage. Der Installateur übernimmt die Montage der Module, den Wechselrichter-Anschluss, die Verkabelung und die Einrichtung des Monitoring-Systems. Bei Altbauten in Sachsenhausen oder Bornheim kann die Montage etwas aufwändiger sein.
Netzanschluss und Anmeldung
Dein Installateur meldet die Anlage bei der Bundesnetzagentur und dem Netzbetreiber NRM Netzdienste Rhein-Main (Mainova) an. Nach erfolgreicher Anmeldung wird der Zweirichtungszähler installiert und Du kannst Strom ins Netz einspeisen. Die Einspeisevergütung fließt ab dem Tag der Inbetriebnahme.
Die beste Zeit für die Planung ist der Herbst und Winter - dann sind die Wartezeiten bei Installateuren kürzer und die Anlage ist pünktlich zum sonnenreichen Frühjahr betriebsbereit. Im Frühling und Sommer haben viele Frankfurter Betriebe Wartezeiten von 8-12 Wochen.
Solaranlage kaufen vs. mieten in Frankfurt
Solaranlage kaufen oder mieten? Eine Frage, die sich besonders in Frankfurt stellt - denn hier denken Hausbesitzer wie Investoren. Die nüchterne Analyse zeigt: Beide Modelle haben ihre Daseinsberechtigung, aber für die meisten Frankfurter ist der Kauf die deutlich bessere Wahl. Hier der direkte Vergleich:
Mieten
- Keine Anfangsinvestition nötig
- Wartung und Versicherung inklusive
- Monatliche Rate 80-180 €
- Anlage gehört dem Anbieter
- 20-25 Jahre Vertragsbindung
- Gesamtkosten oft 30-50 % höher
- Keine Förderung nutzbar
Kaufen
- Einmalinvestition 10.000-18.000 €
- Wartung selbst organisieren (~150 €/Jahr)
- Keine laufenden Kosten nach Amortisation
- Anlage gehört Dir - steigert Immobilienwert
- Volle Flexibilität
- Höhere Gesamtrendite (6-10 %)
- Alle Förderprogramme nutzbar
Ein konkreter Kostenvergleich über 25 Jahre für eine 10-kWp-Anlage in Frankfurt: Beim Kauf zahlst Du einmalig ca. 12.000 Euro und sparst über 25 Jahre rund 42.000 Euro Stromkosten - Nettogewinn: 30.000 Euro. Beim Mieten zahlst Du 25 Jahre lang ca. 130 Euro monatlich, also insgesamt 39.000 Euro - und die Anlage gehört Dir danach immer noch nicht. Der finanzielle Vorteil des Kaufs ist enorm.
Vorteile Kauf in Frankfurt
- Höchste Rendite über 20+ Jahre
- Voller Eigenverbrauch ohne Abgaben
- Immobilienwertsteigerung (3-5 %)
- Klimabonus und KfW-Kredit nutzbar
- Keine Vertragsbindung
- Inflationsschutz gegen steigende Strompreise
Nachteile Kauf
- Hohe Anfangsinvestition nötig
- Wartung in Eigenverantwortung
- Technologierisiko bei langer Laufzeit
- Versicherung selbst abschließen
Unser Fazit: Für Frankfurter Hausbesitzer mit verfügbarem Eigenkapital ist der Kauf klar die bessere Wahl. Die Kombination aus hoher Sonneneinstrahlung, Klimabonus-Förderung, steigenden Strompreisen und der Immobilienwertsteigerung macht die Solaranlage zu einem der besten Investments für Eigenheimbesitzer in der Mainmetropole. Wer das Eigenkapital nicht aufbringen kann, sollte den KfW-Kredit 270 prüfen - günstiger als jedes Mietmodell.
Kaufen lohnt sich in Frankfurt fast immer: Dank Klimabonus, Nullsteuersatz und hoher Sonneneinstrahlung liegt die Amortisation bei 8-11 Jahren. Danach produziert die Anlage 15-20 Jahre lang quasi kostenlosen Strom - mit einer jährlichen Rendite von 6-10 % auf die ursprüngliche Investition.
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Jetzt starten →Solaranlage mit Speicher in Frankfurt - lohnt sich die Investition?
Ein Batteriespeicher ist die logische Ergänzung zur Solaranlage - besonders in Frankfurt, wo die hohen Strompreise den wirtschaftlichen Vorteil des Eigenverbrauchs maximieren. Ohne Speicher nutzt ein typischer Haushalt nur rund 25-35 % des selbst erzeugten Stroms direkt. Der Rest fließt für 7,78 ct/kWh ins Netz - deutlich weniger, als der Netzstrom kostet.
Mit einem Batteriespeicher steigt der Eigenverbrauchsanteil auf 60-75 %. Konkret bedeutet das: Statt 3.500 kWh verbrauchst Du 7.000-7.500 kWh des selbst erzeugten Stroms und sparst damit deutlich mehr. Die folgende Grafik zeigt den Unterschied:
Quelle: Eigene Berechnung auf Basis typischer Frankfurter Verbrauchsprofile, 10-kWp-Anlage, 4-Personen-Haushalt
Ein 10-kWh-Speicher kostet 2026 in Frankfurt zwischen 5.000 und 8.000 Euro. Ob sich die Investition rechnet, hängt vom individuellen Verbrauchsprofil ab. Die Faustregel: Je höher der Abendverbrauch (Kochen, Waschen, E-Auto laden), desto schneller amortisiert sich der Speicher. Für die meisten Frankfurter Familien lohnt sich ein Speicher mit 8-10 kWh Kapazität.
Die beliebtesten Speichergrößen in Frankfurt
Für ein Frankfurter Einfamilienhaus mit 10-kWp-Anlage und einem Jahresstromverbrauch von 4.500 kWh empfiehlt sich ein Speicher mit 8-10 kWh Kapazität. Wer ein E-Auto besitzt oder plant, sollte mindestens 10-15 kWh einplanen. Die Kosten pro kWh Speicherkapazität liegen 2026 bei 500-800 Euro - Tendenz fallend.
Wichtig: Ein übergroßer Speicher rechnet sich nicht besser. Die Wirtschaftlichkeit ist bei einer Speichergröße von etwa 1 kWh pro kWp Anlagenleistung optimal. Mehr dazu findest Du in unserem Ratgeber Solaranlage mit Speicher. Auch die Lebensdauer spielt eine Rolle: Moderne Lithium-Eisenphosphat-Speicher halten 6.000-10.000 Ladezyklen, was bei täglicher Nutzung einer Lebensdauer von 15-25 Jahren entspricht.
Wer tagsüber im Büro ist (und das sind in Frankfurt viele), profitiert besonders vom Speicher: Der Solarstrom wird tagsüber gespeichert und abends verbraucht, wenn Du nach Hause kommst. Ohne Speicher würde dieser Strom für nur 7,78 ct/kWh ins Netz fließen statt 35 ct/kWh Netzstrom zu ersetzen.
Frankfurter Dachlandschaft - Solar auf Altbau, Flachdach & Co.
Frankfurts Architektur ist so vielfältig wie seine Bevölkerung: Von den Gründerzeithäusern im Nordend über die Reihenhäuser in Sachsenhausen bis zu den modernen Flachdachbauten in Riedberg und Europaviertel. Jeder Dachtyp bietet eigene Chancen und Herausforderungen für Photovoltaik. Die gute Nachricht: Auf fast jedem Frankfurter Dach lässt sich eine wirtschaftliche Solaranlage installieren.
Satteldach (Altbau)
Der Klassiker in Sachsenhausen, Bornheim und Bockenheim. Optimale Neigung von 30-35° für Photovoltaik. Bei Süd-Ausrichtung erreichen Altbauten Spitzenerträge. Module werden auf der Dachfläche montiert - optisch unauffällig.
Flachdach
Häufig in Neubaugebieten wie Riedberg und Europaviertel. Module werden auf Aufständerungen mit optimaler Neigung (15-25°) montiert. Vorteil: Freie Wahl der Ausrichtung und Ost-West-Belegung für gleichmäßige Erträge.
Reihenhaus
Typisch für Höchst, Griesheim und die Frankfurter Randlagen. Kleinere Dachflächen von 30-50 m², aber dank hocheffizienter Module reichen 5-8 kWp für eine wirtschaftliche Anlage. Die kompakte Lösung für Reihenhausbesitzer.
Gründerzeithaus
Die markanten Altbauten im Nordend und Westend. Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist eine Abstimmung mit der unteren Denkmalschutzbehörde nötig. Indach-Module und farblich angepasste Systeme sind oft genehmigungsfähig.
Denkmalschutz in Frankfurt - was Hausbesitzer wissen müssen
In Frankfurt stehen zahlreiche Gebäude unter Denkmalschutz - insbesondere in der Altstadt, im Westend und in Teilen des Nordends. Das bedeutet nicht automatisch, dass Solaranlagen verboten sind. Die untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Frankfurt prüft jeden Antrag individuell. Indach-Systeme, die bündig in die Dachhaut integriert werden, und farblich angepasste Module (etwa in Rot- oder Grautönen) haben gute Chancen auf Genehmigung.
In Hessen sind PV-Anlagen auf Wohngebäuden grundsätzlich genehmigungsfrei - die Ausnahme bilden denkmalgeschützte Gebäude und bestimmte Ensembleschutz-Gebiete. Wenn Du unsicher bist, ob Dein Haus betroffen ist, lohnt sich ein kurzer Anruf beim Bauamt der Stadt Frankfurt. Ein guter Installateur kennt die lokalen Vorschriften und kann Dich durch den Genehmigungsprozess begleiten. In der Praxis werden die allermeisten Anträge genehmigt, sofern das Erscheinungsbild des Gebäudes gewahrt bleibt.
Für Besitzer von Balkonkraftwerken gelten übrigens vereinfachte Regeln: Stecker-Solargeräte bis 800 Watt sind auch an denkmalgeschützten Gebäuden in der Regel erlaubt, sofern sie reversibel montiert werden und von der Straße aus nicht sichtbar sind.
Vor der Beauftragung eines Installateurs solltest Du bei denkmalgeschützten Gebäuden eine formlose Voranfrage bei der unteren Denkmalschutzbehörde stellen. Das kostet nichts und gibt Dir Planungssicherheit. In vielen Fällen sind Indach-Systeme oder schwarze Module ohne Rahmen genehmigungsfähig.
Erfahrungen von Frankfurter Hausbesitzern
Was sagen Frankfurter, die bereits eine Solaranlage installiert haben? Hier sind echte Erfahrungsberichte von Leospardo-Nutzern aus verschiedenen Stadtteilen. Die Berichte zeigen: Wer vergleicht, spart - und wer den richtigen Installateur findet, hat langfristig mehr Freude an seiner Anlage.
Als Banker rechne ich alles durch - auch die Solaranlage. Über Leospardo haben wir 5 Angebote bekommen und den günstigsten lag bei 11.200 Euro für 10 kWp. Mit dem Klimabonus und dem Nullsteuersatz sind die effektiven Kosten auf unter 9.000 Euro gesunken. Die Anlage produziert seit April 2025 und hat in den ersten 11 Monaten bereits 10.800 kWh geliefert. Das entspricht einer Rendite von 14 % im ersten Jahr - das schafft kein DAX-ETF.
Die Erfahrungen zeigen: Wer mehrere Angebote vergleicht, spart in Frankfurt durchschnittlich 3.000-5.000 Euro gegenüber dem erstbesten Angebot. Besonders wichtig ist der Vergleich von Garantiebedingungen, Service-Leistungen nach der Installation und der verwendeten Modulmarken. Laut Fraunhofer ISE variiert die Qualität der Installation erheblich - ein Grund mehr, auf geprüfte Fachbetriebe zu setzen.
Wir wohnen in einem Reihenhaus mit nur 35 m² Dachfläche und waren skeptisch, ob sich Solar überhaupt lohnt. Der Installateur hat eine kompakte 6-kWp-Anlage vorgeschlagen - mit hocheffizienten Modulen, die mehr Leistung pro Quadratmeter liefern. Zusammen mit einem 5-kWh-Speicher decken wir jetzt 55 % unseres Strombedarfs selbst. Bei den aktuellen Mainova-Preisen spart uns das über 900 Euro im Jahr.
Die Lage ist bei Frankfurter Solaranlagen weniger entscheidend als viele denken. Ob Sachsenhausen, Bornheim, Bockenheim, Nordend, Höchst oder sogar angrenzende Gemeinden wie Oberursel - die Sonneneinstrahlung in der gesamten Rhein-Main-Region ist sehr gleichmäßig. Entscheidend sind Dachausrichtung, Neigung und mögliche Verschattung durch Nachbargebäude oder Bäume. Ein seriöser Installateur führt immer eine Verschattungsanalyse durch, bevor er ein Angebot erstellt.
Du möchtest wissen, ob sich Photovoltaik grundsätzlich lohnt? In unserem ausführlichen Ratgeber haben wir die wichtigsten Wirtschaftlichkeitsfaktoren zusammengefasst.
Solar in Frankfurt - Rendite wie ein Finanzprodukt
In einer Stadt, in der die Europäische Zentralbank residiert, darf eine Investitionsanalyse nicht fehlen. Betrachten wir die Solaranlage als das, was sie für Frankfurter Eigenheimbesitzer tatsächlich ist: ein renditestarkes, inflationsgeschütztes Finanzprodukt mit einer Laufzeit von 25-30 Jahren.
Eine 10-kWp-Solaranlage in Frankfurt kostet nach Abzug aller Förderungen ca. 9.000-11.000 Euro. Sie erzeugt jährlich Strom im Wert von 1.500-2.200 Euro (je nach Eigenverbrauchsquote und Strompreis). Das entspricht einer jährlichen Rendite von 6-10 % auf das eingesetzte Kapital. Zum Vergleich: Tagesgeld bringt 2026 rund 2,5 %, der DAX hat über 20 Jahre durchschnittlich 7 % pro Jahr erzielt - allerdings mit erheblichen Schwankungen.
Der entscheidende Vorteil der Solaranlage gegenüber klassischen Finanzprodukten: Die Rendite ist inflationsgeschützt. Steigt der Strompreis, steigt auch der Wert des selbst verbrauchten Stroms. Bei einer jährlichen Strompreiserhöhung von 3 % (historisch konservativ geschätzt) verdoppelt sich der Wert des Solarstroms innerhalb von 23 Jahren. Die Solaranlage ist damit ein natürlicher Inflationsschutz - etwas, das kein Festgeldkonto bieten kann.
Hinzu kommt die steuerliche Vereinfachung: Seit 2023 sind Einnahmen aus PV-Anlagen bis 30 kWp von der Einkommensteuer befreit. Du musst keine Gewerbeanmeldung vornehmen und keine Steuererklärung für die Einspeisevergütung abgeben. In Frankfurt, wo viele Gutverdiener bereits einen hohen Grenzsteuersatz haben, ist diese Vereinfachung besonders willkommen.
Die Solaranlage passt perfekt in ein diversifiziertes Anlageportfolio: Sie korreliert nicht mit Aktienmärkten, ist unabhängig von Zinsentscheidungen der EZB und liefert prognostizierbare Erträge über 25+ Jahre. Für Frankfurter Eigenheimbesitzer ist sie - nüchtern analysiert - eines der besten Investments, das derzeit am Markt verfügbar ist. Ob sich Photovoltaik für Dich persönlich rechnet, zeigt unser Ratgeber: Lohnt sich Photovoltaik?


