Was kostet eine Solaranlage in Solingen 2026? Aktuelle Preise nach kWp

8.500 Euro kostet eine 4 kWp Solaranlage in Solingen 2026 durchschnittlich - ein Rückgang um 18% gegenüber 2023. Die Preise für PV-Anlagen in der Klingenstadt stabilisieren sich nach dem dramatischen Preisverfall der vergangenen Jahre auf einem historisch niedrigen Niveau. Lokale Installationsbetriebe berichten von einer Normalisierung der Lieferketten, was sich positiv auf die Endkundenpreise auswirkt. Bei den typischen Dachflächen von 85 Quadratmetern in Solingens Einfamilienhäusern lassen sich problemlos Anlagen zwischen 6 und 12 kWp realisieren.

Eine 8 kWp Anlage kostet in Solingen aktuell 14.800 Euro brutto inklusive Installation und Inbetriebnahme. Diese Größe passt optimal auf die standard Satteldächer in Stadtteilen wie Gräfrath und Wald, wo die 42 Grad Dachneigung ideale Voraussetzungen für Photovoltaik schafft. Der Preis pro kWp liegt damit bei rund 1.850 Euro - deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 2.100 Euro pro kWp. Die günstigeren Preise in Solingen resultieren aus der Konkurrenz zwischen lokalen Anbietern und der direkten Nähe zu Düsseldorf als Logistikzentrum.

Größere Anlagen bieten bessere Preise pro kWp: Eine 10 kWp Anlage kostet 17.500 Euro (1.750 €/kWp), während 15 kWp für 24.800 Euro (1.653 €/kWp) zu haben sind. Diese Economies of Scale machen sich besonders bei den großzügigen Dachflächen in Solingens Stadtteilen Wald und Höhscheid bemerkbar. Dort ermöglichen die oft über 100 Quadratmeter großen Dächer der Nachkriegszeit die Installation leistungsstarker Anlagen. Der Fixkostenanteil für Gerüst, Elektroinstallation und Netzanschluss verteilt sich so auf mehr Module.

Die Installation kostet in Solingen pauschal 2.800 Euro unabhängig von der Anlagengröße. Darin enthalten sind Gerüst, elektrische Anschlüsse und die Anmeldung bei den Stadtwerken Solingen als Netzbetreiber. Zusätzliche Kosten entstehen nur bei besonderen Dachformen oder schwierigen Zugangsbedingungen in den engen Altstadtgassen von Solingen-Mitte. Der Wechsel auf einen bidirektionalen Zähler kostet einmalig 150 Euro, die jährlichen Messkosten betragen 30 Euro bei den Stadtwerken.

Module der Spitzenklasse von Herstellern wie Jinko oder Longi kosten in Solingen aufpreisfrei - ein Vorteil gegenüber ländlichen Regionen. Die meisten Installationsbetriebe in der Klingenstadt setzen standardmäßig auf 400-420 Watt Module mit 25 Jahren Produktgarantie. Bei einer typischen 8 kWp Anlage benötigt man 20 Module, die auf einer Dachfläche von etwa 40 Quadratmetern Platz finden. Die Montage dauert bei normalen Bedingungen einen Arbeitstag, die komplette Inbetriebnahme inklusive Netzanmeldung meist 3-4 Wochen.

Anlagengröße Bruttopreis Solingen Preis pro kWp Benötigte Dachfläche Jahresertrag bei 950 kWh/kWp
4 kWp 8.500 € 2.125 € 20 qm 3.800 kWh
6 kWp 11.800 € 1.967 € 30 qm 5.700 kWh
8 kWp 14.800 € 1.850 € 40 qm 7.600 kWh
10 kWp 17.500 € 1.750 € 50 qm 9.500 kWh
12 kWp 20.400 € 1.700 € 60 qm 11.400 kWh
15 kWp 24.800 € 1.653 € 75 qm 14.250 kWh

Strompreis-Ersparnis: 32,8 ct/kWh bei Stadtwerken Solingen sparen

32,8 ct/kWh zahlen Solinger Haushalte im Grundversorgungstarif der Stadtwerke Solingen - deutlich über dem Bundesschnitt von 31,4 ct/kWh. Zusätzlich fallen 12,95 € Grundgebühr monatlich an, was den Bezug von Netzstrom für Familien besonders teuer macht. Jede selbst erzeugte Kilowattstunde aus der eigenen PV-Anlage vermeidet diese hohen Kosten und sorgt für direkte Einsparungen im Haushalt.

Die Einspeisevergütung für neue Anlagen bis 10 kWp liegt bei nur 8,11 ct/kWh nach dem EEG 2023. Im Vergleich zum Strompreis der Stadtwerke Solingen ergibt sich eine Eigenverbrauchsersparnis von 24,69 ct pro kWh. Diese Differenz zeigt klar: Selbst verbrauchter Solarstrom ist wirtschaftlich deutlich attraktiver als die Einspeisung ins Netz der Stadtwerke.

32,8 ct
Strompreis Stadtwerke
8,11 ct
Einspeisevergütung
24,7 ct
Ersparnis pro kWh

Typische Haushalte in Solingen erreichen einen Eigenverbrauchsanteil von 30-35% ihrer PV-Erzeugung. Bei einer 8 kWp-Anlage mit 7.600 kWh Jahresertrag werden somit etwa 2.400 kWh selbst verbraucht. Diese Menge erspart der Familie jährlich 592 € an Stromkosten gegenüber dem Bezug von den Stadtwerken Solingen.

Eine vierköpfige Familie in Ohligs mit 4.500 kWh Jahresverbrauch zahlt ohne PV-Anlage 1.631 € Stromkosten jährlich. Mit 35% Eigenverbrauch aus einer 8 kWp-Anlage reduzieren sich die Netzbezugskosten auf nur noch 1.039 €. Die verbleibenden 5.200 kWh Überschuss werden zu 8,11 ct/kWh eingespeist und bringen zusätzlich 422 € Erlös.

Besonders rentabel wird die Eigenversorgung bei steigenden Strompreisen der Stadtwerke. Während die Einspeisevergütung für 20 Jahre feststeht, erhöhen sich die Netzstromkosten kontinuierlich. In Höhscheid und Aufderhöhe profitieren Haushalte mit hohem Tagesverbrauch besonders stark, da sie mehr Solarstrom direkt nutzen können. Die Ersparnis gegenüber dem Stadtwerke-Tarif wächst damit jährlich weiter an.

Beispielrechnung: 8 kWp Anlage spart Familie in Gräfrath 1.680€/Jahr

Eine 8 kWp Photovoltaikanlage erzeugt in Solingen durchschnittlich 950 kWh pro kWp und Jahr. Das entspricht einem Gesamtertrag von 7.600 kWh jährlich bei optimaler Südausrichtung. Familie Müller aus Gräfrath nutzt ihre 95 qm Dachfläche für genau diese Anlagengröße und profitiert von den stabilen Solinger Sonnenbedingungen. Der lokale Solarertrag liegt damit 8% über dem nordrhein-westfälischen Durchschnitt von 880 kWh/kWp.

Bei einem typischen Eigenverbrauchsanteil von 30% verbraucht die vierköpfige Familie 2.280 kWh direkt vom eigenen Dach. Diese Strommenge würde bei den Stadtwerken Solingen 32,8 ct/kWh in der Grundversorgung kosten. Die Familie spart dadurch 748 Euro an Strombezugskosten ein. Die restlichen 5.320 kWh werden ins Netz der Stadtwerke Solingen eingespeist und mit der aktuellen Einspeisevergütung von 8,2 ct/kWh vergütet.

Familie Müller, Gräfrath: 8 kWp Jahresrechnung

Anlagenertrag: 7.600 kWh • Eigenverbrauch: 2.280 kWh (748€ gespart) • Einspeisung: 5.320 kWh (436€ Erlös) • Reststrombezug: 1.920 kWh (628€) • Nettoersparnis: 1.442€ nach Betriebskosten

Die Netzeinspeisung bringt Familie Müller 436 Euro jährlich ein. Ohne Solaranlage würde ihr Stromverbrauch von 4.200 kWh bei den Stadtwerken Solingen 1.378 Euro kosten. Mit der PV-Anlage zahlt sie nur noch 628 Euro für die fehlenden 1.920 kWh aus dem Netz. Die Gesamtersparnis beträgt 1.186 Euro plus 436 Euro Einspeiseerlöse, also 1.622 Euro netto pro Jahr.

Rechnet man die jährlichen Wartungskosten von 120 Euro und die Versicherung mit 60 Euro ab, ergibt sich eine Nettoersparnis von 1.442 Euro. Hinzu kommen steuerliche Vorteile durch die 0% Mehrwertsteuer seit 2023 und die Möglichkeit zur Kleinunternehmerregelung. Bei einer Anschaffung von 16.800 Euro für die komplette 8 kWp Anlage erreicht Familie Müller eine Amortisation nach 11,6 Jahren.

In Gräfrath mit seinen typischen Einfamilienhäusern der 1960er Jahre sind 8 kWp Anlagen besonders beliebt. Die Dachneigung von meist 38-42 Grad und die südliche Ausrichtung vieler Häuser schaffen ideale Bedingungen. Nach 20 Jahren Betrieb hat die Familie 28.840 Euro gespart und dabei 152 Tonnen CO2 vermieden. Die Anlage produziert auch danach weiter Strom, allerdings ohne garantierte Einspeisevergütung.

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Speicher-Kosten: 5 kWh ab 5.800€, 10 kWh ab 9.400€ in Solingen

Ein 5 kWh Speicher kostet in Solingen aktuell ab 5.800€, während 10 kWh Systeme bei 9.400€ beginnen. Bei den Stadtwerken Solingen mit einem Grundversorgungstarif von 32,8 ct/kWh rechnen sich größere Speicher schneller als im Bundesschnitt. Die Installation durch lokale Fachbetriebe schlägt mit zusätzlichen 800-1.200€ zu Buche, abhängig von der Komplexität der elektrischen Anbindung.

Der Eigenverbrauchsanteil steigt mit einem Speicher von typischen 30% auf 60-70% in Solingen. Eine vierköpfige Familie in Höhscheid mit 4.200 kWh Jahresverbrauch kann so zusätzlich 1.000-1.400 kWh selbst nutzen. Das entspricht einer jährlichen Ersparnis von 328-459€ bei den aktuellen Strompreisen der Stadtwerke Solingen. Ohne Speicher fließen diese Überschüsse zur Einspeisevergütung von nur 8,11 ct/kWh ins Netz.

Die Amortisationszeit verlängert sich mit Speicher auf 13,2 Jahre gegenüber 10,5 Jahren ohne Batterie. In Ohligs und Aufderhöhe mit ihren Reihenhäusern macht ein 7 kWh Speicher für 7.200€ bei einer 8 kWp Anlage dennoch Sinn. Die Kombination erhöht die Unabhängigkeit vom Stromnetz auf 65% und schützt vor steigenden Energiepreisen der kommenden Jahre.

Moderne Lithium-Speicher schaffen 6.000-8.000 Ladezyklen bei korrekter Nutzung. Das entspricht einer Lebensdauer von 18-22 Jahren bei täglicher Nutzung. Die Wartungskosten steigen um 50€ jährlich für die Batterie-Überwachung. Solinger Installateure empfehlen eine jährliche Systemprüfung, die auch die Batterie-Gesundheit und Kapazität überprüft.

In Burg und Gräfrath mit größeren Dachflächen rentieren sich 10 kWh Speicher besonders bei 12-15 kWp Anlagen. Die Kombination aus hoher PV-Leistung und ausreichender Speicherkapazität maximiert den Eigenverbrauch auch in den Wintermonaten. Bei 950 kWh/kWp Ertrag in Solingen und einem 10 kWh Speicher lassen sich 70% des erzeugten Stroms selbst nutzen, was die Wirtschaftlichkeit trotz höherer Anschaffungskosten verbessert.

Vorteile

  • Eigenverbrauch steigt von 30% auf 65%
  • 328-459€ zusätzliche Ersparnis pro Jahr
  • Schutz vor Strompreiserhöhungen
  • 18-22 Jahre Lebensdauer bei 6.000-8.000 Zyklen
  • Notstromfunktion bei Netzausfall möglich

Nachteile

  • 5.800-9.400€ Zusatzinvestition
  • Amortisation verlängert sich um 2,7 Jahre
  • 50€/Jahr zusätzliche Wartungskosten
  • Kapazitätsverlust nach 15-20 Jahren
  • Komplexere Installation und Technik

Förderung NRW: Bis 1.500€ für Speicher + 0% MwSt auf PV-Anlagen

1.500 Euro Förderung zahlt das Land NRW über das progres.nrw-Programm für jeden Batteriespeicher ab 5 kWh Kapazität. Solinger Hausbesitzer profitieren seit 2024 von dieser attraktiven Landesförderung, die 300 Euro pro kWh Speicherkapazität gewährt. Kombiniert mit der 0% Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen seit Januar 2023 entstehen Einsparungen von bis zu 3.400 Euro bei einer durchschnittlichen 8 kWp-Anlage mit 10 kWh Speicher.

Die Mehrwertsteuerbefreiung für Photovoltaikanlagen gilt bundesweit für alle Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden. Bei einer typischen 8 kWp-Anlage in Solingen für 14.500 Euro entfallen dadurch 2.755 Euro an Mehrwertsteuer. Diese Steuerersparnis gilt sowohl für die Module als auch für Wechselrichter, Montagesystem und Installation. Solinger Familien sparen damit bereits beim Kauf erheblich.

Verfügbare Förderungen für PV-Anlagen in Solingen 2026
  • progres.nrw Speicherförderung: bis 1.500€ (300€ pro kWh ab 5 kWh)
  • 0% MwSt auf PV-Anlagen bis 30 kWp seit 01.01.2023
  • KfW-Kredit 270: bis 50.000€ zu 4,07-8,45% Zinsen
  • progres.nrw Wallbox-Förderung: bis 1.500€ pro Ladepunkt
  • Kostenlose Energieberatung Klimaschutzagentur Solingen
  • EEG-Einspeisevergütung: 8,03 ct/kWh für Anlagen bis 10 kWp
  • Steuerliche Abschreibung: 40% im ersten Jahr möglich

Der KfW-Kredit 270 finanziert PV-Anlagen mit bis zu 50.000 Euro pro Vorhaben zu günstigen Konditionen. Aktuell liegt der Zinssatz zwischen 4,07% und 8,45% je nach Laufzeit und Bonität. Für eine 10 kWp-Anlage in Solingen-Wald bedeutet das bei 15 Jahren Laufzeit monatliche Raten von etwa 135 Euro bei vollem Kreditbetrag von 18.000 Euro.

Die Klimaschutzagentur Solingen bietet kostenlose Energieberatung für Solinger Bürger und informiert über verfügbare Förderprogramme. Eine kommunale Direktförderung für PV-Anlagen existiert in Solingen derzeit nicht, jedoch unterstützt die Stadt bei der Antragsstellung für Landes- und Bundesförderprogramme. Termine können online über das städtische Portal vereinbart werden.

Das progres.nrw-Programm fördert neben Batteriespeichern auch Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit bis zu 1.500 Euro pro Ladepunkt. Solinger Hausbesitzer können diese Förderung mit der PV-Speicherförderung kombinieren und so bei einer Wallbox-PV-Kombination insgesamt 3.000 Euro Landesförderung erhalten. Die Antragstellung erfolgt vor Vertragsabschluss über die Förderbank NRW.

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Amortisation: PV-Anlage rechnet sich in Solingen nach 10,5 Jahren

Eine 8 kWp PV-Anlage amortisiert sich in Solingen nach 10,5 Jahren ohne Speicher. Bei den aktuellen Strompreisen der Stadtwerke Solingen von 32,8 ct/kWh und der regionalen Sonneneinstrahlung von 950 kWh pro kWp erreicht eine typische Dachanlage in Wald oder Gräfrath bereits nach einem Jahrzehnt die Gewinnzone. Der Break-Even-Point liegt bei 30% Eigenverbrauch, den Solinger Haushalte durch geschickte Nutzung von Waschmaschine und Spülmaschine zur Mittagszeit problemlos erreichen.

Mit einem 10 kWh Speicher verlängert sich die Amortisationszeit auf 13,2 Jahre. Die zusätzlichen 9.400 Euro Speicherkosten erhöhen zwar die Anfangsinvestition, steigern aber den Eigenverbrauchsanteil auf 65%. In Solingen bedeutet das bei einer 8 kWp-Anlage eine jährliche Ersparnis von 2.100 Euro statt 1.680 Euro ohne Speicher. Besonders in den Stadtteilen Höhscheid und Aufderhöhe mit ihrer typischen Einfamilienhausbebauung rechnet sich diese Kombination bei hohem Stromverbrauch am Abend.

10,5
Jahre Amortisation ohne Speicher
13,2
Jahre Amortisation mit 10 kWh Speicher
180€
Wartungskosten pro Jahr

Die jährlichen Wartungskosten von 180 Euro beeinflussen die Rentabilität nur minimal. Diese umfassen in Solingen die professionelle Reinigung nach dem industriegeprägten Winter, die jährliche Ertragsüberprüfung und den Wechselrichter-Service. Selbst mit diesen laufenden Kosten erreicht eine PV-Anlage in den ersten 20 Jahren eine Gesamtrendite von 180-220%. Die Stadtwerke Solingen garantieren als Netzbetreiber eine zügige Netzeinspeisung, was die Planungssicherheit für Hausbesitzer erhöht.

Nach 20 Jahren Betriebszeit liefern Solarmodule noch 84% ihrer ursprünglichen Leistung. Eine heute installierte 8 kWp-Anlage in Solingen-Mitte produziert 2046 also immer noch 6,7 kWp. Der Wechselrichter wird nach 12-15 Jahren einmal getauscht, was mit 1.800 Euro kalkuliert werden sollte. Trotz dieser Reinvestition bleibt die Anlage über die gesamte Laufzeit hochrentabel, da die Strompreise weiter steigen werden.

Die ROI-Entwicklung zeigt ab dem 11. Jahr deutlich positive Werte. Zwischen Jahr 11 und 20 erwirtschaftet eine 8 kWp-Anlage in Solingen bei aktuellen Tarifen der Stadtwerke einen Reingewinn von 14.500 Euro ohne Speicher. Mit Speicher sind es 12.200 Euro Gewinn, da die höheren Anschaffungskosten sich erst langfristig bezahlt machen. In beiden Fällen übertrifft die PV-Rendite klassische Geldanlagen deutlich und macht Hausbesitzer unabhängiger von steigenden Energiepreisen.

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Stadtteile-Vergleich: Wald mit 8,8 kWp vs. Mitte mit 6,5 kWp optimal

Die verfügbare Dachfläche pro Haushalt variiert zwischen Solingens 6 Stadtteilen erheblich: Während in Wald durchschnittlich 90 qm für PV-Module zur Verfügung stehen, sind es in der Mitte nur 65 qm. Diese Unterschiede resultieren aus der unterschiedlichen Bebauungsstruktur - von Einfamilienhäusern in Wald bis zu Mehrfamilienhäusern in der dicht bebauten Stadtmitte. Entsprechend unterscheiden sich auch die optimal dimensionierten Anlagengrößen zwischen 6,5 kWp und 9,2 kWp.

Wald als größter Stadtteil mit rund 35.000 Einwohnern weist mit 8,8 kWp typischer Anlagengröße den höchsten Durchschnitt auf. Die Einfamilienhausquote von über 70% ermöglicht großzügige Südausrichtungen ohne Verschattung durch Nachbargebäude. In Gräfrath führen ähnliche Strukturen zu 9,2 kWp durchschnittlicher Leistung, wobei 15% der Gebäude unter Denkmalschutz stehen und entsprechende Auflagen für die Modulauswahl gelten.

Die Stadtmitte zeigt mit 6,5 kWp die kompaktesten Anlagen, da Mehrfamilienhäuser und gewerbliche Nutzung dominieren. Pro Wohneinheit stehen hier nur 65 qm Dachfläche zur Verfügung, oft mit ungünstiger Ost-West-Ausrichtung. Ohligs als zweitgrößter Stadtteil mit 38.000 Einwohnern erreicht mit 7,5 kWp einen Mittelwert, bedingt durch die Mischung aus Ein- und Mehrfamilienhäusern entlang der Düsseldorfer Straße.

Höhscheid und Aufderhöhe profitieren von ihrer erhöhten Lage und weniger dichter Bebauung. In Höhscheid entstehen typischerweise 8,0 kWp-Anlagen auf 80 qm Dachfläche, während Aufderhöhe mit 8,2 kWp auf 85 qm leicht darüber liegt. Die höhere Lage in Aufderhöhe reduziert Verschattungseffekte und ermöglicht bessere Südausrichtungen, was die etwas größere durchschnittliche Anlagenleistung erklärt.

Bei der Planung sollten Hausbesitzer die stadtteilspezifischen Gegebenheiten berücksichtigen: Während in Wald und Gräfrath Anlagen über 9 kWp wirtschaftlich sinnvoll sind, reichen in der Mitte oft 6-7 kWp für optimale Eigenverbrauchsquoten. Die Stadtwerke Solingen melden für 2025 bereits 2.847 PV-Anlagen im Netzgebiet, mit steigender Tendenz in allen Stadtteilen. Lokale Installateure berichten von 3-4 Wochen Wartezeit für Vor-Ort-Termine zur stadtteilspezifischen Potentialanalyse.

Stadtteil Ø Dachfläche Typische kWp Besonderheiten
Wald 90 qm 8,8 kWp 70% EFH, optimale Südausrichtung
Gräfrath 95 qm 9,2 kWp 15% Denkmalschutz
Ohligs 75 qm 7,5 kWp 38.000 Einwohner, Mischbebauung
Höhscheid 80 qm 8,0 kWp Erhöhte Lage
Aufderhöhe 85 qm 8,2 kWp Wenig Verschattung
Mitte 65 qm 6,5 kWp MFH-dominiert, dichte Bebauung

Netzanmeldung Stadtwerke: 21 Werktage + 30€ Messung pro Jahr

Die Stadtwerke Solingen GmbH bearbeitet Netzanmeldungen für PV-Anlagen bis 30 kWp in durchschnittlich 21 Werktagen. Als örtlicher Netzbetreiber sind sie für alle Solaranlagen in Solingen zuständig und haben ihren Hauptsitz in der Beethovenstraße 20. Bei kleineren Anlagen bis 7 kWp fallen jährliche Messkosten von 30 Euro an, während größere Anlagen mit Smart Meter 60 Euro pro Jahr kosten. Die Anmeldung erfolgt über das Online-Portal der Stadtwerke oder telefonisch unter 0212 295-0.

Der Anmeldeprozess beginnt bereits vor der Installation mit der vereinfachten Netzanschlussanfrage für Anlagen bis 30 kWp. Diese kann der Installateur direkt über das Marktstammdatenregister einreichen. Gleichzeitig muss die Anmeldung beim Netzbetreiber erfolgen, wofür die Stadtwerke Solingen spezielle Formulare bereitstellen. Bei Anlagen in Gräfrath oder Wald mit komplexerer Dachausrichtung kann die Bearbeitung bis zu 25 Werktage dauern, während Standard-Installationen in Mitte oder Höhscheid meist nach 18-20 Werktagen genehmigt werden.

Nach der Genehmigung installieren die Stadtwerke den entsprechenden Zähler vor Ort. Bei Anlagen bis 7 kWp reicht ein herkömmlicher Zweirichtungszähler für 30 Euro Jahresgebühr aus. Größere Anlagen in Solingen benötigen seit 2023 verpflichtend ein Smart Meter Gateway für 60 Euro jährlich. Der Zählertausch erfolgt kostenfrei durch die Stadtwerke-Techniker und dauert etwa 30 Minuten. Wichtig: Die Anlage darf erst nach dem Zählertausch in Betrieb genommen werden.

Kernaussage

Netzanmeldung in 5 Schritten: 1) Vereinfachte Anmeldung beim Netzbetreiber, 2) Marktstammdatenregister-Eintrag, 3) Genehmigung nach 21 Werktagen, 4) Zählertausch durch Stadtwerke, 5) Inbetriebnahme mit Anlagenzertifikat

Die Netzverträglichkeitsprüfung ist bei den meisten Wohngebieten in Solingen unkritisch, da das Stromnetz gut ausgebaut ist. In älteren Bereichen von Ohligs oder der Altstadt kann jedoch eine detailliertere Prüfung nötig werden, die zusätzliche 2-3 Wochen Bearbeitungszeit bedeutet. Die Stadtwerke prüfen dabei besonders die Rückspeisung ins 400V-Niederspannungsnetz und können bei Netzüberlastung eine Drosselung auf 70% der Nennleistung verlangen. Diese Regelung betrifft hauptsächlich Anlagen über 25 kWp in dicht bebauten Stadtteilen.

Parallel zur Netzanmeldung muss die PV-Anlage im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registriert werden. Diese Anmeldung erfolgt online und ist kostenlos, muss aber spätestens einen Monat nach Inbetriebnahme erfolgen. Ohne diese Registrierung entfällt der Anspruch auf Einspeisevergütung von aktuell 8,11 Cent pro kWh. Die Stadtwerke Solingen prüfen regelmäßig die Registrierung und können nicht angemeldete Anlagen vom Netz trennen. Bei Problemen bietet das Kundenzentrum in der Beethovenstraße persönliche Beratung jeden Dienstag von 9-12 Uhr an.

Installation & Nebenkosten: Gerüst, Elektrik, Zähler in Solingen

Die Installationsnebenkosten belaufen sich in Solingen auf 2.800 bis 4.200 Euro zusätzlich zu den reinen Anlagenpreisen. Besonders in den denkmalgeschützten Bereichen von Gräfrath und Burg entstehen durch aufwendigere Genehmigungsverfahren Mehrkosten von 15 bis 25 Prozent. Die hügelige Topographie Solingens führt bei schwer zugänglichen Standorten zu erhöhten Anfahrts- und Logistikkosten von durchschnittlich 5 bis 10 Prozent gegenüber flachen Regionen.

Gerüstkosten variieren je nach Dachtyp und Gebäudehöhe zwischen 800 und 1.200 Euro für ein typisches Einfamilienhaus. In Solingen-Höhscheid und Solingen-Wald, wo vermehrt zweistöckige Häuser mit steilen Dächern stehen, liegen die Gerüstkosten oft am oberen Ende dieser Spanne. Die Gerüstmiete beträgt zusätzlich 45 bis 60 Euro pro Tag, wobei die Installation meist 2 bis 3 Werktage dauert.

Installationsnebenkosten PV-Anlage Solingen im Detail
  • Gerüst EFH: 800-1.200€ + 45-60€/Tag Miete
  • Elektrischer Anschluss: 500-800€
  • Sicherungskasten-Erweiterung (Altbau): 200-400€
  • Zählerwechsel Stadtwerke: 150-300€
  • Netzanmeldung Bearbeitungsgebühr: 89€
  • Smart Meter (jährlich): 30€
  • Anlagendokumentation: 150-250€
  • Kran bei dichter Bebauung: 300-600€
  • Denkmalschutz-Aufschlag Gräfrath/Burg: +15-25%
  • Hügelige Lage Anfahrtszuschlag: +5-10%
  • Jährliche Wartung: 180€

Der elektrische Anschluss durch einen zertifizierten Elektroinstallateur kostet in Solingen 500 bis 800 Euro. Diese Kosten umfassen die DC-Verkabelung zwischen Modulen und Wechselrichter sowie die AC-Anbindung an den Hausanschluss. Bei älteren Gebäuden in Gräfrath oder der Solinger Innenstadt ist häufig eine Erweiterung des Sicherungskastens nötig, was zusätzlich 200 bis 400 Euro kostet.

Der Zählerwechsel durch die Stadtwerke Solingen verursacht Kosten von 150 bis 300 Euro, je nachdem ob ein analoger oder digitaler Zweirichtungszähler installiert wird. Die Stadtwerke als örtlicher Netzbetreiber berechnen für die Anmeldung einer PV-Anlage zusätzlich 89 Euro Bearbeitungsgebühl. Smart Meter verursachen laufende Kosten von 30 Euro jährlich für die Messung und Datenübertragung.

Weitere Nebenposten entstehen durch die Anlagendokumentation und Inbetriebnahme-Protokolle, die 150 bis 250 Euro kosten. In Solingen-Ohligs und anderen Stadtteilen mit dichter Bebauung können Krankosten von 300 bis 600 Euro anfallen, wenn Module über benachbarte Gebäude transportiert werden müssen. Laufende Wartungskosten belaufen sich auf 180 Euro jährlich für Sichtprüfung, Reinigung und Ertragsüberwachung.

Finanzierung: KfW 270 Kredit mit 4,07% oder Ratenkauf ab 99€/Monat

Eine 8 kWp PV-Anlage für 19.200 € können Solinger Hausbesitzer über den KfW 270 Kredit bereits ab 4,07% Zinssatz finanzieren. Bei einer Kaufkraft von 96,8 (Bundesschnitt: 100) und einem Medianeinkommen von 48.500 € setzen 73% der Haushalte in Solingen auf Finanzierungslösungen. Der KfW-Kredit deckt bis zu 50.000 € ab und ermöglicht Laufzeiten bis 15 Jahre.

Der Ratenkauf direkt beim PV-Anbieter startet in Solingen ab 99 €/Monat für eine 4 kWp-Anlage. Bei einer 8 kWp-Anlage zahlen Familien in Wald oder Gräfrath typisch 179 €/Monat über 10 Jahre. Die effektiven Zinssätze liegen zwischen 5,9% und 8,2% je nach Bonität. Stadtwerke-Kunden mit regelmäßigem Einkommen erhalten oft bessere Konditionen als Neukunden.

Solinger Banken wie die Stadtsparkasse bieten PV-spezifische Kredite ab 3,8% Zinssatz für Bestandskunden. Die Volksbank Düsseldorf Neuss finanziert in Solingen ab 4,2% bei einer Laufzeit von 12 Jahren. Ein Direktkauf über Eigenkapital rechnet sich bei den aktuellen Strompreisen von 32,8 ct/kWh bereits nach 10,2 Jahren ohne Zinsbelastung.

Die monatliche Belastung einer finanzierten 8 kWp-Anlage liegt bei 168 € (KfW 270, 10 Jahre). Gleichzeitig spart dieselbe Familie durch Eigenverbrauch 140 €/Monat an Stromkosten. Die Differenz von 28 € führt nach der Tilgung zu 1.680 € Jahresgewinn. Bei Ratenkauf erhöht sich die monatliche Belastung auf 179 €, reduziert aber den späteren Gewinn um die höheren Zinsen.

Steuerliche Vorteile verstärken die Attraktivität der Finanzierung in Solingen. Seit 2023 entfällt die 19% Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen, was eine 8 kWp-Anlage um 3.080 € günstiger macht. Die Zinsen sind als Betriebsausgaben absetzbar, wenn die Anlage gewerblich angemeldet wird. Solinger Hausbesitzer sparen so zusätzlich 42% ihrer Einkommensteuer auf die jährlichen Zinskosten.

Vorteile

  • KfW-Kredit: Niedrigster Zinssatz ab 4,07%
  • Ratenkauf: Keine Eigenkapital-Bindung
  • Steuervorteile: Zinsen absetzbar
  • Sofortige Stromkostenersparnis startet

Nachteile

  • Kreditkosten: 2.800-4.200€ Zinsen über 10 Jahre
  • Direktkauf: Keine monatliche Belastung
  • Bonität erforderlich: SCHUFA-Prüfung nötig

Wallbox-Kombination: 1.100€ sparen 24 ct/kWh Ladekosten

Eine 11 kW Wallbox kostet in Solingen durchschnittlich 1.100€ inklusive Installation und rechnet sich bei der aktuellen E-Auto-Quote von 4,2% bereits nach 18 Monaten. Die Kombination aus PV-Anlage und Heimladestation senkt die Ladekosten von 50 ct/kWh an öffentlichen Stationen auf 26 ct/kWh Selbstkosten durch Solarstrom. Bei durchschnittlich 12.000 km Fahrleistung jährlich sparen E-Auto-Besitzer damit 720€ pro Jahr.

Solingens 85 öffentliche Ladestationen sind häufig überlastet, besonders in der Innenstadt und am Hauptbahnhof. Die Stadtwerke Solingen betreiben 23 Ladesäulen mit 52 ct/kWh Tarif für AC-Laden. Heimladen mit PV-Eigenverbrauch kostet dagegen nur die Selbstkosten der Solaranlage plus minimale Durchleitungsgebühren. Diese 24 ct/kWh Einsparung macht die Wallbox-Investition auch bei geringer jährlicher Fahrleistung wirtschaftlich attraktiv.

1.100€
Wallbox 11kW inkl. Installation
4,2%
E-Auto-Quote in Solingen
24 ct
Ersparnis pro kWh vs. öffentlich

Der optimale Eigenverbrauch entsteht durch intelligente Ladesteuerung während der PV-Erzeugung zwischen 10 und 16 Uhr. Eine 8 kWp Anlage in Solingen-Wald erzeugt an sonnigen Tagen bis zu 60 kWh, wovon 40 kWh direkt ins E-Auto fließen können. Smart-Wallboxen mit Überschussladung erhöhen den Eigenverbrauchsanteil von 30% auf 45% und verbessern damit die Gesamtrendite der PV-Anlage um zusätzliche 380€ jährlich.

Die Installation erfolgt meist parallel zur PV-Anlage durch denselben Elektroinstallateur, was 200€ Anfahrtskosten spart. Der separate Stromkreis mit 16A Absicherung ist Pflicht und kostet zusätzlich 180€. Bei der Stadtwerke-Anmeldung fallen keine Extra-Gebühren an, da Wallboxen unter 12 kW nur meldepflichtig sind. Die KfW-Förderung 440 für private Ladestationen ist zwar ausgelaufen, aber die 0% Mehrwertsteuer gilt weiterhin für Wallboxen im Paket mit PV-Anlagen.

Besonders in Solingen-Ohligs und Aufderhöhe mit vielen Eigenheimbesitzern steigt die Nachfrage nach Wallbox-PV-Kombinationen. Eine Beispielfamilie mit Tesla Model 3 und 8 kWp Anlage spart gegenüber Stadtwerke-Ladetarifen 1.240€ jährlich. Nach 42 Monaten hat sich die Wallbox-Investition amortisiert, während die PV-Anlage weitere 20 Jahre Erträge liefert. Der Wiederverkaufswert des Hauses steigt durch die E-Mobilität-Infrastruktur um durchschnittlich 2.800€.

Wartung & Versicherung: 180€/Jahr für optimale Erträge

180 Euro jährlich investieren Solinger PV-Besitzer durchschnittlich in Wartung und Versicherung ihrer Solaranlage. Diese laufenden Kosten sichern optimale Erträge über die gesamte Betriebszeit von 25 Jahren. Bei den Stadtwerken Solingen gemeldete Anlagen zeigen ohne regelmäßige Wartung einen Ertragsverlust von 5-8 Prozent, was bei einer 8 kWp-Anlage rund 380 kWh weniger Stromproduktion bedeutet. Die Wartungskosten amortisieren sich durch die gesicherten Mehrerträge bereits im zweiten Jahr.

Die jährliche Wartung kostet in Solingen zwischen 150-220 Euro und umfasst Sichtprüfung der Module, Reinigung der Anschlusskästen und Kontrolle des Wechselrichters. Lokale Solarteure aus Wald und Gräfrath bieten Wartungsverträge mit festen Jahrespauschalen an. Der Wechselrichter benötigt nach 12-15 Jahren einen Austausch für etwa 1.200 Euro. Diese Kosten sind in der 20-jährigen Wirtschaftlichkeitsrechnung bereits einkalkuliert und schmälern die Rendite nur minimal.

Eine spezielle Photovoltaik-Versicherung kostet Solinger Hausbesitzer 60-120 Euro pro Jahr und deckt Schäden durch Sturm, Hagel oder technische Defekte ab. Die Versicherung springt auch bei Ertragsausfällen ein, wenn die Anlage nach einem Schaden wochenlang stillsteht. Viele Hausratversicherungen schließen PV-Anlagen mittlerweile mit ein - ein Vergleich der Tarife lohnt sich. Die Deckungssumme sollte den Neuwert der Anlage plus Installationskosten abdecken.

Kernaussage

20-Jahres-Wartungskosten: 3.600€ Wartung + 1.800€ Versicherung + 1.200€ Wechselrichter-Tausch = 6.600€ Gesamtkosten bei gesicherten Mehrerträgen von 15.200 kWh durch optimale Anlagenpflege

Die Modulreinigung erfolgt in Solingen alle 2-3 Jahre und kostet etwa 150 Euro pro Reinigungsvorgang. In staubigen Gebieten wie Ohligs nahe der Industrie kann eine jährliche Reinigung sinnvoll sein. Viele Hausbesitzer reinigen die Module selbst mit Wasser und weicher Bürste - dabei ist auf die Sicherheit zu achten. Professionelle Reinigungsunternehmen aus Solingen verwenden demineralisiertes Wasser und arbeiten mit speziellen Teleskopstangen vom Boden aus.

Die 25 Jahre Garantie auf die Module und 10-12 Jahre auf den Wechselrichter geben Planungssicherheit für die Wartungskosten. Hochwertige Module von Herstellern wie SolarWorld oder Solarwatt verlieren über 20 Jahre weniger als 10 Prozent ihrer ursprünglichen Leistung. Das Monitoring-System zeigt sofort an, wenn einzelne Module ausfallen oder die Gesamtleistung sinkt. Bei frühzeitiger Erkennung lassen sich teure Folgeschäden vermeiden und die Erträge optimal ausschöpfen.

Preisentwicklung: Warum 2026 der optimale Zeitpunkt für PV ist

-70% Modulpreis-Rückgang seit 2019 macht 2026 zum idealen Zeitpunkt für PV-Investitionen in Solingen. Während Solarmodule 2019 noch 0,45€ pro Watt kosteten, liegen sie heute bei nur 0,13€/Watt. Diese drastische Preissenkung stabilisiert sich 2026 bei 1.750€ pro kWp Systempreis, weitere Kostenreduktionen sind nicht zu erwarten. Stadtwerke Solingen verzeichnen bereits 312 Neuanmeldungen in den ersten acht Monaten 2025.

Strompreise steigen kontinuierlich um 3-5% jährlich, während PV-Kosten stagnieren. Der Grundversorgungstarif der Stadtwerke Solingen liegt bei 32,8 ct/kWh und wird bis 2030 auf geschätzte 38-40 ct/kWh ansteigen. Gleichzeitig sinkt die Einspeisevergütung quartalsweise um 1% - von aktuell 8,11 ct/kWh auf voraussichtlich 6,8 ct/kWh Ende 2026. Diese Schere zwischen steigenden Strombezugskosten und sinkender Einspeisevergütung verstärkt die Wirtschaftlichkeit des Eigenverbrauchs erheblich.

Installateur-Verfügbarkeit in Solingen hat sich deutlich entspannt nach den Engpässen 2022-2023. Wartezeiten für PV-Installationen betragen nur noch 4-8 Wochen statt der früheren 6 Monate. Fachbetriebe in Ohligs, Wald und Gräfrath melden ausreichende Kapazitäten für 2026-Projekte. Der Fachkräftemangel entspannt sich durch verstärkte Ausbildung - allein die Handwerkskammer Düsseldorf registrierte 43% mehr Elektroniker-Azubis mit PV-Schwerpunkt.

Technologische Reife erreicht optimales Preis-Leistungs-Verhältnis bei aktueller Modulgeneration. 21,5% Wirkungsgrad bei Standardmodulen und 25-Jahr-Garantien der Hersteller bieten langfristige Investitionssicherheit. Wechselrichter-Technologie ist ausgereift mit 98,5% Effizienz und Smart-Grid-Kompatibilität für künftige Strommarkt-Entwicklungen. Solingers Netzbetreiber Stadtwerke unterstützt bereits bidirektionale Einspeisung für kommende Vehicle-to-Grid-Anwendungen.

Politische Rahmenbedingungen begünstigen 2026-Investitionen durch stabile Förderkulisse. 0% Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen bleibt bis mindestens 2030 bestehen, NRW-Speicherförderung progres.nrw bietet weiterhin bis 1.500€ Zuschuss. EEG-Novelle 2025 sichert Bestandsschutz für 20 Jahre Einspeisevergütung ab Inbetriebnahme. Bundesweites Solarpaket vereinfacht Anmeldeprozesse und erhöht Bagatellgrenzen - Solingens Stadtwerke haben bereits entsprechende Digitalprozesse implementiert.

Häufige Fragen

Was kostet eine 10 kW PV-Anlage mit Speicher und Montage?
Eine 10 kW Photovoltaikanlage kostet in Solingen komplett installiert 27.500 Euro brutto. Diese Summe setzt sich aus 17.500 Euro für die PV-Module und den Wechselrichter, 9.400 Euro für einen 10 kWh Lithium-Speicher sowie 600 Euro für die Montage zusammen. Bei den Stadtwerken Solingen profitieren Sie zusätzlich von der kostenlosen Netzanmeldung und müssen nur die jährlichen Zählerkosten von 30 Euro für einen digitalen Zähler einkalkulieren. Mit der NRW-Förderung progres.nrw erhalten Sie bis zu 1.500 Euro Zuschuss für den Batteriespeicher, wodurch sich die Gesamtkosten auf etwa 26.000 Euro reduzieren. Die 0% Mehrwertsteuer auf Photovoltaikanlagen spart zusätzlich 5.225 Euro gegenüber dem früheren Steuersatz.
Wie hoch ist die Einspeisevergütung 2026 in Solingen?
Die Einspeisevergütung beträgt in Solingen 8,11 Cent pro kWh für Anlagen bis 10 kWp Leistung. Größere Anlagen zwischen 10 und 40 kWp erhalten 7,03 Cent pro kWh. Die Stadtwerke Solingen fungieren als örtlicher Netzbetreiber und zahlen die Vergütung monatlich aus. Bei einer typischen 8 kWp-Anlage in Solingen-Höhscheid mit 950 kWh Ertrag pro kWp und 30% Eigenverbrauch speisen Sie jährlich etwa 5.320 kWh ins Netz ein. Das entspricht einer Vergütung von 431 Euro pro Jahr. Die Vergütung ist für 20 Jahre garantiert und bleibt konstant. Zusätzlich sparen Sie durch den Eigenverbrauch von 2.280 kWh jährlich 748 Euro bei den aktuellen Strompreisen der Stadtwerke Solingen von 32,8 Cent pro kWh.
Wann amortisiert sich eine PV-Anlage in Nordrhein-Westfalen?
In Solingen amortisiert sich eine Photovoltaikanlage nach 10,5 Jahren ohne Batteriespeicher und nach 13,2 Jahren mit Speicher. Bei den örtlichen Strompreisen der Stadtwerke Solingen von 32,8 Cent pro kWh und 950 Sonnenstunden jährlich rechnet sich eine 8 kWp-Anlage besonders schnell. Die Investition von 15.200 Euro erwirtschaftet durch Eigenverbrauch und Einspeisung jährlich 1.179 Euro. Mit einem 5 kWh Batteriespeicher für zusätzliche 5.800 Euro erhöht sich der Eigenverbrauchsanteil von 30% auf 55%, wodurch die jährliche Ersparnis auf 1.342 Euro steigt. Familien in Solingen-Gräfrath mit Elektroauto und Wärmepumpe erreichen Eigenverbrauchsraten von 70% und amortisieren ihre Anlage bereits nach 9,8 Jahren. Die hohen Strompreise in NRW beschleunigen die Amortisation deutlich gegenüber anderen Bundesländern.
Welche laufenden Kosten hat eine Solaranlage?
Eine Photovoltaikanlage in Solingen verursacht jährlich 370 bis 470 Euro laufende Kosten. Die größten Posten sind die Wartung mit 180 Euro pro Jahr, die Zählermiete an die Stadtwerke Solingen von 30 Euro für digitale Zähler oder 60 Euro für Smart Meter sowie die Versicherung zwischen 60 und 120 Euro. Alle zwei bis drei Jahre sollten Sie eine professionelle Reinigung durchführen lassen, die in Solingen 150 Euro kostet. Optional entstehen Kosten für die Fernüberwachung von 50 Euro jährlich und nach 10-12 Jahren Wechselrichter-Austausch von etwa 1.200 Euro. Bei einer 8 kWp-Anlage mit 7.600 kWh Jahresertrag entsprechen die laufenden Kosten 5,9 Cent pro kWh. Damit bleiben auch nach Berücksichtigung aller Nebenkosten noch 26,9 Cent Ersparnis gegenüber dem Stadtwerke-Tarif.
Welche Förderungen gibt es 2026 für Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen?
In Nordrhein-Westfalen profitieren Solinger Hausbesitzer von mehreren Förderungen: Das Landesprogramm progres.nrw gewährt bis zu 1.500 Euro Zuschuss für Batteriespeicher ab 4 kWh Kapazität. Die bundesweite 0% Mehrwertsteuer auf Photovoltaikanlagen spart bei einer 8 kWp-Anlage 2.888 Euro. Die KfW bietet den Kredit 270 mit Zinssätzen ab 2,38% effektiv für die Anlagenfinanzierung. Zusätzlich können Solinger das Klimaschutz-Förderprogramm der Stadt nutzen, das 500 Euro Bonus für Anlagen mit mindestens 30% lokaler Wertschöpfung bietet. Unternehmen in den Solinger Gewerbegebieten erhalten über die NRW.BANK Investitionszuschüsse von bis zu 50.000 Euro für größere PV-Anlagen. Die Kombination aller Förderungen kann die Investitionskosten um 15-20% reduzieren und die Amortisationszeit auf unter 9 Jahre verkürzen.
Brauche ich eine Genehmigung für PV-Anlagen in Solingens Denkmalschutz-Gebieten?
In Solingens Denkmalschutz-Gebieten Gräfrath Altstadt, Burg und Unterburg ist eine Genehmigung der unteren Denkmalbehörde erforderlich. Die Behörde prüft hauptsächlich die Sichtbarkeit von öffentlichen Wegen und die optische Verträglichkeit der Module. Schwarze oder anthrazitfarbene Module haben bessere Genehmigungschancen als bläuliche Standard-Module. In der Gräfrather Altstadt werden PV-Anlagen nur auf rückwärtigen, nicht einsehbaren Dachflächen genehmigt. Für Häuser an der Korkenziehertrasse oder im Bereich Schloss Burg gelten besonders strenge Auflagen. Der Genehmigungsantrag kostet 150 Euro und dauert 6-8 Wochen. Etwa 70% der Anträge werden genehmigt, meist mit Auflagen zur Modulfarbe oder Positionierung. Außerhalb der Denkmalschutz-Gebiete sind Solaranlagen in Solingen genehmigungsfrei, sofern sie die baurechtlichen Abstandsregeln einhalten.
Was kostet die Netzanmeldung bei den Stadtwerken Solingen?
Die Netzanmeldung für Photovoltaikanlagen ist bei den Stadtwerken Solingen kostenlos. Der Anmeldeprozess dauert durchschnittlich 21 Werktage, in den Sommermonaten aufgrund hoher Nachfrage bis zu 28 Werktage. Nach der Installation fallen jährliche Zählerkosten von 30 Euro für digitale Ferraris-Zähler oder 60 Euro für moderne Smart Meter an. Die Stadtwerke Solingen verlangen keine zusätzlichen Netzanschlusskosten, da die meisten Hausanschlüsse bereits für bidirektionalen Stromfluss ausgelegt sind. Nur bei sehr alten Anschlüssen vor 1990 können Modernisierungskosten von 400-800 Euro entstehen. Die technische Prüfung durch einen konzessionierten Elektriker kostet 280 Euro und ist vor der Inbetriebnahme verpflichtend. Für die Anmeldung benötigen Sie den Netzanschlussantrag, Datenblätter der Module und des Wechselrichters sowie eine Kopie der Elektriker-Rechnung.
Lohnt sich ein Stromspeicher bei Solingens Strompreisen von 32,8 ct/kWh?
Bei Solingens hohem Strompreis von 32,8 Cent pro kWh rechnet sich ein Batteriespeicher bereits ab 4.000 kWh Jahresverbrauch. Ein 5 kWh Speicher für 5.800 Euro erhöht den Eigenverbrauchsanteil von 30% auf 55% und spart jährlich zusätzlich 163 Euro. Die Amortisationszeit des Speichers beträgt damit 18,8 Jahre - bei einer Lebensdauer von 20 Jahren durchaus wirtschaftlich. Familien in Solingen mit Elektroauto und Wärmepumpe erreichen Eigenverbrauchsraten von 70-80% und sparen jährlich bis zu 420 Euro zusätzlich. In diesem Fall amortisiert sich der Speicher bereits nach 13,8 Jahren. Die Stadtwerke Solingen bieten zudem spezielle Speicher-Tarife mit günstigerem Nachtstrom für die Speicherladung. Mit der NRW-Förderung progres.nrw reduzieren sich die Speicherkosten um 1.500 Euro, wodurch sich die Wirtschaftlichkeit deutlich verbessert.
Welche Anlagengröße ist für Einfamilienhäuser in Solingen optimal?
Für Einfamilienhäuser in Solingen sind 8-9 kWp die optimale Anlagengröße bei durchschnittlich 85 Quadratmetern nutzbarer Dachfläche. In den hügeligen Stadtteilen wie Solingen-Wald mit Süd-Ausrichtung sind auch 9,2 kWp auf 92 qm möglich. Flachere Gebiete wie Ohligs eignen sich für 6,5-7,5 kWp auf kleineren Dachflächen. Eine 8 kWp-Anlage erzeugt in Solingen jährlich 7.600 kWh und deckt den Strombedarf einer vierköpfigen Familie zu 65% ab. Bei zusätzlicher Wärmepumpe empfehlen sich 10-12 kWp, um auch den Heizstrom solar zu erzeugen. Die Investitionskosten von 15.200 Euro für 8 kWp amortisieren sich durch die hohen Stadtwerke-Tarife nach 10,5 Jahren. Größere Anlagen über 10 kWp erfordern eine EEG-Umlage-Zahlung von 0,4 ct/kWh auf den Eigenverbrauch, was die Wirtschaftlichkeit leicht reduziert.
Kann ich mein E-Auto mit der PV-Anlage laden und wie viel spare ich?
Eine 11 kW Wallbox für 1.100 Euro ermöglicht das solare Laden Ihres Elektroautos mit bis zu 80% Solarstrom bei optimaler Steuerung. Gegenüber öffentlichen Ladestationen in Solingen mit 50 Cent pro kWh sparen Sie 24 Cent pro selbst erzeugter kWh. Bei 12.000 km Jahresfahrleistung und einem Verbrauch von 18 kWh/100km laden Sie 2.160 kWh jährlich. Davon können 1.730 kWh solar erzeugt werden, was eine Ersparnis von 415 Euro gegenüber öffentlichem Laden bedeutet. Zusätzlich sparen Sie gegenüber dem Stadtwerke-Haushaltstarif von 32,8 ct/kWh noch 150 Euro pro Jahr. Die intelligente Ladesteuerung lädt das Auto bevorzugt bei Sonnenschein und speist Überschüsse in den Hausstromspeicher. In Solingen-Höhscheid mit guter Südausrichtung erreichen Hausbesitzer Autarkiegrade von 85% für die Elektromobilität. Die Wallbox amortisiert sich damit bereits nach 4,2 Jahren.