8 kWp Solaranlage kostet in Memmingen 14.800 Euro komplett installiert

Eine 8 kWp Solaranlage kostet in Memmingen aktuell 14.800 Euro brutto komplett installiert. Die Preisspanne für Standard-PV-Anlagen reicht von 8.500 Euro für 4 kWp bis 24.800 Euro für 15 kWp Leistung. Memminger Hausbesitzer zahlen damit etwa 1.850 Euro pro kWp installierter Leistung, was dem bayernweiten Durchschnitt entspricht.

Der Anschluss bei der Allgäu Netz dauert in Memmingen durchschnittlich 21 Werktage nach Anmeldung. Die PV-Module machen dabei 60% der Gesamtkosten aus, gefolgt vom Wechselrichter mit 15% und der Montage mit 20%. Bei einer 8 kWp-Anlage entspricht das etwa 8.880 Euro für Module, 2.220 Euro für den Wechselrichter und 2.960 Euro für Montage und Installation.

Einfamilienhäuser in Amendingen und Steinheim eignen sich besonders für 10 kWp-Anlagen zu 17.500 Euro, da hier ausreichend Dachfläche vorhanden ist. Die größeren Stadtteile bieten ideale Bedingungen mit Süd- und Südwest-Ausrichtung. Kleinere Anlagen mit 4 kWp für 8.500 Euro sind vor allem in der Altstadt gefragt, wo Denkmalschutz die Anlagengröße begrenzt.

Die Kostensteigerung bei größeren Anlagen fällt moderat aus: Während 4 kWp noch 2.125 Euro pro kWp kosten, sinkt der Preis bei 15 kWp auf 1.653 Euro pro kWp. Diese Skaleneffekte machen größere Anlagen wirtschaftlich attraktiver. Zusätzlich fallen in Memmingen Anschlussgebühren von etwa 500 Euro für den Netzbetreiber Allgäu Netz an.

Komplettangebote für Memminger Haushalte beinhalten Module, Wechselrichter, Montagesystem, DC- und AC-Verkabelung sowie die komplette Installation. Die Mehrwertsteuer-Befreiung seit 2023 macht PV-Anlagen um 19% günstiger als früher. Ein zusätzlicher Hausanschlusskasten kostet etwa 300 Euro extra, wenn der vorhandene nicht für die PV-Einspeisung geeignet ist.

Anlagengröße Gesamtkosten Module Wechselrichter Montage €/kWp
4 kWp 8.500 € 5.100 € 1.275 € 1.700 € 2.125 €
8 kWp 14.800 € 8.880 € 2.220 € 2.960 € 1.850 €
10 kWp 17.500 € 10.500 € 2.625 € 3.500 € 1.750 €
15 kWp 24.800 € 14.880 € 3.720 € 4.960 € 1.653 €

Familie Müller aus Amendingen spart 1.584 Euro pro Jahr mit 8 kWp

Familie Müller aus dem Memminger Stadtteil Amendingen erzeugt mit ihrer 8 kWp Solaranlage jährlich 8.400 kWh Strom bei der örtlichen Globalstrahlung von 1.140 kWh/m². Bei einem spezifischen Ertrag von 1.050 kWh pro kWp liegt die Anlage exakt im Durchschnitt für Memmingen. Das Reihenhaus der vierköpfigen Familie verbraucht 5.000 kWh pro Jahr, was dem typischen Wert für Einfamilienhäuser in Amendingen entspricht.

Der Eigenverbrauch der Familie beträgt 30 Prozent der erzeugten Solarenergie, also 2.520 kWh jährlich. Diese Menge nutzen die Müllers direkt im Haushalt und sparen damit bei einem Strompreis der Stadtwerke Memmingen von 31,8 ct/kWh insgesamt 801 Euro pro Jahr. Die restlichen 2.480 kWh des Haushaltsverbrauchs beziehen sie weiterhin aus dem Netz der Allgäu Netz GmbH.

Beispielrechnung Familie Müller, Amendingen

8 kWp-Anlage • 8.400 kWh Jahresertrag • 2.520 kWh Eigenverbrauch (30%) • 801€ Stromkostenersparnis • 5.880 kWh Einspeisung • 477€ Vergütung • Gesamtersparnis: 1.584€/Jahr

Die überschüssigen 5.880 kWh speist Familie Müller ins Stromnetz ein und erhält dafür die gesetzliche Einspeisevergütung von 8,11 ct/kWh. Das ergibt zusätzliche Einnahmen von 477 Euro jährlich, die direkt von den Stadtwerken Memmingen auf das Bankkonto überwiesen werden. Zusammen mit der Eigenverbrauchsersparnis erreicht die Familie eine Gesamtersparnis von 1.584 Euro pro Jahr.

Bei Anschaffungskosten von 14.800 Euro für die 8 kWp-Anlage amortisiert sich die Investition nach 9,3 Jahren. In den verbleibenden 11,7 Jahren der 20-jährigen EEG-Vergütung erwirtschaftet Familie Müller einen Gewinn von 18.532 Euro. Die monatliche Entlastung von 132 Euro entspricht etwa einer Tankfüllung weniger pro Monat.

Amendingen als größter Stadtteil Memmingens bietet ideale Bedingungen für Solaranlagen mit wenigen Verschattungen durch Altbäume oder hohe Nachbargebäude. Die Dachausrichtung nach Süd-Südwest des Müller'schen Hauses erreicht 95 Prozent des theoretischen Maximalertrags. Im Vergleich zur Altstadt von Memmingen mit ihren denkmalgeschützten Gebäuden haben Amendinger Hausbesitzer deutlich mehr Gestaltungsfreiheit bei der Anlagenplanung.

PV-Speicher: 5 kWh kosten 5.800 Euro, 10 kWh kosten 9.400 Euro

Ein 10 kWh Lithium-Speicher kostet in Memmingen komplett installiert 9.400 Euro, während der kleinere 5 kWh-Speicher bei 5.800 Euro liegt. Diese Preise gelten inklusive Wechselrichter, Montage und Anschluss bei den lokalen Installateuren. Familie Weber aus der Kalkhofstraße hat sich nach Beratung für den 10 kWh-Speicher entschieden, da ihr Stromverbrauch bei 4.800 kWh jährlich liegt.

Ohne Speicher nutzen Haushalte in Memmingen nur 30 Prozent ihres Solarstroms selbst, der Rest fließt für 8,11 ct/kWh ins Netz der Allgäu Netz. Mit einem 10 kWh-Speicher steigt die Eigenverbrauchsquote auf 60 Prozent. Bei einem typischen Einfamilienhaus mit 8 kWp-Anlage bedeutet das zusätzliche 756 Euro Ersparnis pro Jahr gegenüber dem Stadtwerke-Tarif von 31,8 ct/kWh.

Die Amortisationszeit für den Speicher allein beträgt in Memmingen 12,4 Jahre. Familie Huber aus Amendingen rechnet mit der Gesamtanlage inklusive 10 kWh-Speicher über 11,8 Jahre bis zur Amortisation. Der 5 kWh-Speicher amortisiert sich bereits nach 10,6 Jahren, steigert den Eigenverbrauch aber nur auf 45 Prozent.

Entscheidend für die Rentabilität ist der hohe Strompreis der Stadtwerke Memmingen. Jede zusätzlich selbst verbrauchte Kilowattstunde spart 23,69 Cent gegenüber dem Netzbezug. Bei 1.720 Sonnenstunden jährlich in Memmingen produziert eine 8 kWp-Anlage etwa 7.200 kWh, wovon ohne Speicher 5.040 kWh eingespeist werden müssen.

Moderne Lithium-Speicher haben in Memmingen eine Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren und 6.000 Vollzyklen. Die Garantie beträgt mindestens 10 Jahre bei 80 Prozent Restkapazität. Familie Schneider aus der Bodenseestraße nutzt ihren 2019 installierten 8 kWh-Speicher bereits vier Jahre ohne Leistungsverlust und spart monatlich 67 Euro an Stromkosten.

Vorteile

  • Eigenverbrauch steigt von 30% auf 60% mit 10 kWh-Speicher
  • 756 Euro zusätzliche Ersparnis pro Jahr in Memmingen
  • Unabhängigkeit von 31,8 ct/kWh Stadtwerke-Strompreis
  • 15-20 Jahre Lebensdauer bei modernen Lithium-Systemen

Nachteile

  • Hohe Investition: 9.400 Euro für 10 kWh-Speicher komplett
  • Amortisation erst nach 12,4 Jahren nur für Speicher
  • Zusätzliche Wartungskosten von 50 Euro jährlich
  • Kapazitätsverlust auf 80% nach 10-15 Jahren

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Bayern fördert PV-Speicher mit bis zu 9.000 Euro Direktzuschuss

Das bayerische 10.000-Häuser-Programm unterstützt Memminger Haushalte mit bis zu 9.000 Euro Direktzuschuss beim Kauf eines Photovoltaik-Speichers. Pro Kilowattstunde Speicherkapazität erhalten Antragsteller 500 Euro, maximal jedoch für 18 kWh Speichergröße. Familien mit Jahreseinkommen unter 90.000 Euro brutto können zusätzlich einen Bonus von 1.000 Euro beantragen. Die Förderung wird direkt von der Bayerischen Staatsregierung ausgezahlt und muss nicht zurückgezahlt werden.

Die KfW-Bank gewährt Memminger Bürgern über das Programm 270 zinsgünstige Kredite von bis zu 50.000 Euro für Solaranlagen mit Batteriespeicher. Der effektive Jahreszins liegt aktuell zwischen 4,07 und 8,45 Prozent, abhängig von Bonität und Laufzeit. Hausbesitzer können die gesamten Anschaffungskosten ihrer PV-Anlage inklusive Speicher, Wallbox und Installation finanzieren. Die Beantragung erfolgt über die Hausbank wie die Volksbank Memmingen oder Sparkasse Schwaben-Bodensee.

9.000€
Bayern 10.000-Häuser-Programm Maximalförderung
50.000€
KfW 270 Kreditrahmen zu 4,07% Zins
4.750€
MwSt-Ersparnis bei 8 kWp + 10 kWh Speicher

Seit dem 1. Januar 2023 entfällt die Mehrwertsteuer auf Photovoltaik-Anlagen bis 30 kWp Leistung komplett. Memminger Haushalte sparen dadurch bei einer 8 kWp-Anlage mit 10 kWh-Speicher rund 4.750 Euro an Steuern. Diese Steuerbefreiung gilt auch für Zubehör wie Wechselrichter, Montagesysteme und Überwachungstechnik. Gewerbetreibende in Amendingen oder der Altstadt profitieren von der vereinfachten Abrechnung ohne Vorsteuerabzug.

Die Stadt Memmingen bietet derzeit keine kommunale Direktförderung für Solaranlagen an, verweist jedoch auf die Beratungsangebote der Stadtwerke Memmingen. Hausbesitzer können sich kostenlos über optimale Anlagengrößen und Wirtschaftlichkeit informieren. Das Bauamt der Stadt unterstützt bei denkmalschutzrechtlichen Fragen, besonders in der historischen Altstadt. Gewerbebetriebe erhalten Beratung zur Flächennutzung auf Industriedächern im Gewerbegebiet Amendingen-Ost.

Wärmepumpenbesitzer in Memmingen können über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zusätzlich 15 Prozent Zuschuss erhalten, wenn sie ihre PV-Anlage gleichzeitig installieren. Der Zuschuss beträgt maximal 60.000 Euro pro Wohneinheit und wird vom BAFA ausgezahlt. Antragsteller müssen die Förderung vor Maßnahmenbeginn beantragen und einen Energieberater einbinden. Die Kombination aus Wärmepumpe und Solaranlage erhöht den Eigenverbrauch auf über 45 Prozent.

Amortisation nach 9,2 Jahren ohne Speicher, 11,8 Jahre mit Speicher

Eine 8 kWp-Solaranlage amortisiert sich in Memmingen nach 9,2 Jahren ohne Speicher und nach 11,8 Jahren mit 10 kWh-Speicher. Bei den lokalen Bedingungen mit 1.720 Sonnenstunden jährlich und einem Strompreis von 31,8 ct/kWh bei den Stadtwerken Memmingen rechnet sich die Investition deutlich schneller als im Bundesdurchschnitt. Der höhere Strompreis in Memmingen liegt 2,4 ct über dem Bundesschnitt und verbessert die Wirtschaftlichkeit erheblich.

Der spezifische Ertrag beträgt in Memmingen 1.050 kWh pro kWp installierter Leistung bei optimaler Südausrichtung. Eine 8 kWp-Anlage ohne Speicher erzeugt damit 8.400 kWh jährlich und spart bei 30% Eigenverbrauch 793 Euro pro Jahr. Die Einspeisevergütung von 8,11 ct/kWh für überschüssigen Strom ergänzt die Ersparnisse um weitere 478 Euro jährlich. Bei Anschaffungskosten von 14.800 Euro ergibt sich die Amortisationszeit von 9,2 Jahren.

Mit einem 10 kWh-Speicher steigt der Eigenverbrauch auf 60%, was die jährlichen Ersparnisse auf 1.246 Euro erhöht. Allerdings verlängert der Speicher-Mehrpreis von 9.400 Euro die Amortisationszeit auf 11,8 Jahre. In Amendingen installierte Familie Weber berichtet: Nach drei Jahren mit 8 kWp plus Speicher liegt ihre Stromrechnung bei nur noch 180 Euro jährlich statt vorher 1.590 Euro.

Die 25-Jahre-Gesamtrendite einer 8 kWp-Anlage ohne Speicher beträgt in Memmingen 186%. Bei konstanten Strompreisen erwirtschaftet die Anlage über ihre Lebensdauer 42.480 Euro Ersparnisse bei 14.800 Euro Investition. Mit Speicher liegt die Rendite bei 164% aufgrund der höheren Anschaffungskosten. Größere Anlagen ab 10 kWp erreichen sogar 203% Gesamtrendite durch bessere Degression der Installationskosten.

Kleinere 4 kWp-Anlagen amortisieren sich bereits nach 8,7 Jahren ohne Speicher, da die spezifischen Kosten pro kWp bei 2.125 Euro liegen. Bei 15 kWp-Anlagen sinken die Kosten auf 1.653 Euro pro kWp, wodurch sich trotz geringerer Eigenverbrauchsquote eine Amortisation nach 9,8 Jahren ergibt. Der Schlüssel liegt im optimalen Verhältnis zwischen Anlagengröße und Verbrauchsprofil des jeweiligen Haushalts in Memmingen.

Anlagengröße Ohne Speicher Mit 10 kWh Speicher Gesamtkosten Amortisation
4 kWp 8,7 Jahre 12,4 Jahre 8.500 € / 17.900 € 189% / 156%
8 kWp 9,2 Jahre 11,8 Jahre 14.800 € / 24.200 € 186% / 164%
10 kWp 9,5 Jahre 11,9 Jahre 17.900 € / 27.300 € 203% / 171%
15 kWp 9,8 Jahre 12,2 Jahre 24.800 € / 34.200 € 198% / 168%

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Stadtteile-Analyse: Amendingen ideal mit 9,2 kWp, Altstadt nur 5,5 kWp

Amendingen bietet mit durchschnittlich 155 m² Dachfläche die besten Voraussetzungen für große Solaranlagen in Memmingen. Die typischen Einfamilienhäuser im größten Stadtteil ermöglichen Anlagen mit 9,2 kWp Leistung, was bei 1.720 Sonnenstunden pro Jahr einen Ertrag von 9.890 kWh generiert. Die moderne Bebauungsstruktur mit Satteldächern und 35-40° Neigung schafft optimale Installationsbedingungen für Photovoltaik-Module ohne Denkmalschutz-Auflagen.

Die Altstadt Memmingen präsentiert dagegen andere Herausforderungen für Solaranlagen-Besitzer. Mit nur 90 m² nutzbarer Dachfläche und 85% Denkmalschutz-Objekten sind maximal 5,5 kWp realisierbar. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege prüft jeden Antrag einzeln, wodurch sich Genehmigungen um 4-6 Wochen verzögern. Trotzdem amortisieren sich auch kleinere Anlagen bei Memmingens Strompreis von 31,8 ct/kWh nach 10,5 Jahren.

Solaranlagen-Potential nach Memminger Stadtteilen
  • Amendingen: 9,2 kWp bei 155 m² Dachfläche, keine Auflagen
  • Altstadt: 5,5 kWp bei 90 m² Dachfläche, 85% Denkmalschutz
  • Eisenburg: 8,7 kWp bei 145 m² Dachfläche, südliche Ausrichtung
  • Dickenreishausen: 8,1 kWp bei 135 m² Dachfläche, geringe Verschattung
  • Buxach: 9,0 kWp bei 150 m² Dachfläche, 3-5% Mehrertrag durch Hanglage
  • Steinheim: 7,8 kWp bei 125 m² Dachfläche, Mischbebauung
  • Volkratshofen: 8,9 kWp bei 148 m² Dachfläche, ländliche Struktur

Eisenburg und Dickenreishausen zeigen mittlere Potentiale für Photovoltaik-Installationen. Eisenburg erreicht mit 145 m² Dachfläche durchschnittlich 8,7 kWp, während Dickenreishausen bei 135 m² Dachfläche auf 8,1 kWp kommt. Beide Stadtteile profitieren von der südlichen Ausrichtung vieler Dächer und geringen Verschattungen durch Nachbargebäude, was Erträge von 8.500-9.200 kWh pro Jahr ermöglicht.

Buxach kombiniert mit 150 m² Dachfläche ideale technische Bedingungen mit dem besten Allgäu-Ausblick aller Memminger Stadtteile. Die erhöhte Lage reduziert Verschattungen durch Bäume und Nachbarhäuser deutlich. Typische Anlagen erreichen 9,0 kWp bei optimaler Südausrichtung. Der Stadtteil verzeichnet aufgrund der Hanglage 3-5% höhere Solarerträge als das Stadtgebiet im Tal.

Die Kostenunterschiede zwischen den Stadtteilen ergeben sich hauptsächlich durch Montagebedingungen und Genehmigungsverfahren. Während Amendingen und Buxach Standardpreise von 1.610 Euro pro kWp erreichen, steigen Altstadt-Installationen auf 1.890 Euro pro kWp durch Denkmalschutz-Auflagen. Eisenburg und Dickenreishausen liegen mit 1.650 Euro pro kWp im Mittelfeld, da vereinzelt Gerüst-Mehraufwand für steile Dächer anfällt.

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Strompreis 31,8 ct/kWh macht Solar in Memmingen besonders rentabel

31,8 Cent pro Kilowattstunde zahlen Memminger Haushalte im Durchschnitt für Strom - das sind 4,2 Cent über dem Bundesdurchschnitt von 27,6 ct/kWh. Die Stadtwerke Memmingen bieten im Basis-Tarif 32,8 ct/kWh plus 12,50 Euro monatliche Grundgebühr, während die Grundversorgung sogar 34,2 ct/kWh kostet. Diese überdurchschnittlichen Strompreise machen Solaranlagen in der Stadt besonders attraktiv, da jede selbst erzeugte Kilowattstunde mehr Geld spart als im bundesweiten Vergleich.

Eine typische 8 kWp-Anlage in Amendingen produziert jährlich 7.840 kWh und ersetzt damit Netzstrom im Wert von 2.491 Euro bei Eigenverbrauch. Familie Weber aus der Bismarckstraße spart mit 35% Eigenverbrauchsquote bereits 871 Euro pro Jahr an Stromkosten ein. Die restlichen 5.096 kWh werden ins Netz der Stadtwerke Memmingen eingespeist und mit 8,11 ct/kWh vergütet, was zusätzlich 413 Euro Einnahmen bringt. Insgesamt ergibt sich eine jährliche Ersparnis von 1.284 Euro.

Stadtwerke Memmingen Kontakt & Tarif-Highlights

Kundenzentrum: Bodenseestraße 10, 87700 Memmingen • Basis-Tarif: 32,8 ct/kWh + 12,50€/Monat • Heizstrom: 27,9 ct/kWh (HT) • Öko-Tarif: 35,1 ct/kWh • Hotline: 08331 850-0

Besonders interessant wird die Rechnung bei Wärmepumpen-Besitzern: Der Heizstrom-Tarif der Stadtwerke kostet 27,9 ct/kWh im Hochtarif und 24,1 ct/kWh im Niedertarif. Familie Schmidt aus Steinheim betreibt ihre Luft-Wasser-Wärmepumpe mit 4.200 kWh Jahresverbrauch teilweise mit eigenem Solarstrom. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart 27,9 Cent gegenüber dem Heizstromtarif. Bei 40% solarer Deckung des Wärmepumpen-Bedarfs spart die Familie zusätzlich 469 Euro pro Jahr.

Der Preisunterschied zum Bundesdurchschnitt verstärkt die Wirtschaftlichkeit erheblich: Während eine 8 kWp-Anlage deutschlandweit nach 10,4 Jahren amortisiert ist, rechnet sie sich in Memmingen bereits nach 9,2 Jahren. Die höheren Strompreise verkürzen die Amortisationszeit um 14 Monate. Bei einer Anlagenlebensdauer von 25 Jahren bedeutet das 3.800 Euro zusätzlichen Gewinn durch die lokalen Tarifstrukturen.

Die Stadtwerke Memmingen haben 18.200 Haushalte im Versorgungsgebiet und bieten verschiedene Tarif-Optionen. Der Öko-Tarif "Grün" kostet 35,1 ct/kWh, während Gewerbekunden ab 30.000 kWh Jahresverbrauch günstigere Sonderverträge erhalten. Kunden können im Kundenzentrum Bodenseestraße 10 oder online ihre Tarife vergleichen. Die monatlichen Grundgebühren von 12,50 Euro liegen im regionalen Durchschnitt, verstärken aber den Anreiz zum Eigenverbrauch durch Photovoltaik.

Nebenkosten: Wartung 180 Euro, Versicherung 85 Euro, Zähler 30 Euro

295 Euro jährliche Nebenkosten fallen bei einer typischen 8 kWp-Solaranlage in Memmingen zusätzlich zu den Anschaffungskosten an. Die Wartung kostet dabei 180 Euro pro Jahr, die PV-Versicherung 85 Euro und die Messkosten beim Netzbetreiber Allgäu Netz 30 Euro für Anlagen unter 7 kW. Diese laufenden Kosten reduzieren die Rendite um etwa 0,3 Prozentpunkte, sind aber für den sicheren Betrieb unverzichtbar.

Wartungskosten von 180 Euro jährlich umfassen bei Memmingens PV-Anlagen die regelmäßige Inspektion der Module, Wechselrichter-Checks und die Reinigung der Anlage. Lokale Anbieter wie Elektro Huber aus Amendingen oder Solar Bayern führen diese Services durch. Die Wartung erfolgt meist im Frühjahr vor der ertragsstarken Sommersaison und beinhaltet eine Ertragsprüfung sowie den Austausch defekter Komponenten.

PV-Anlagenversicherung kostet in Memmingen durchschnittlich 85 Euro pro Jahr für eine 8 kWp-Anlage und deckt Schäden durch Hagel, Sturm oder Überspannung ab. Die Versicherung bei der Bayerischen Versicherungskammer oder Allianz Memmingen ist besonders wichtig, da Hagelschäden im Allgäu häufiger auftreten. Der Versicherungsbeitrag steigt linear mit der Anlagengröße - eine 10 kWp-Anlage kostet etwa 105 Euro jährlich.

Messkosten bei Allgäu Netz betragen für Kleinanlagen bis 7 kW 30 Euro jährlich, ab 7 kW wird ein Smart Meter Pflicht mit 60 Euro Jahreskosten. Zusätzlich entstehen einmalig 850 Euro für den Netzanschluss und Zählertausch in Memmingen. Familien in Stadtteilen wie Amendingen oder Dickenreishausen zahlen diese Gebühren direkt an Allgäu Netz als örtlichen Netzbetreiber.

Weitere Nebenkosten entstehen durch die jährliche EEG-Abrechnung bei 25 Euro und eventuelle Reparaturen außerhalb der Wartung. Eine Wechselrichter-Reparatur kostet in Memmingen zwischen 300-800 Euro, Modulaustausch etwa 150 Euro pro Stück. Diese unregelmäßigen Kosten sollten Hausbesitzer in Memmingen mit einem jährlichen Rücklagen-Betrag von 100 Euro zusätzlich einplanen, um langfristig liquide zu bleiben.

Kostenposition Jährlich Einmalig Anmerkung
Wartung/Service 180 € - Module, Wechselrichter, Reinigung
PV-Versicherung 85 € - 8 kWp-Anlage Standard
Messkosten <7 kW 30 € - Allgäu Netz Grundgebühr
Smart Meter ≥7 kW 60 € - Gesetzlich vorgeschrieben
Netzanschluss - 850 € Zählertausch inklusive
EEG-Abrechnung 25 € - Direktvermarkter-Gebühr
Reparatur-Rücklage 100 € - Für Wechselrichter/Module

KfW-Kredit 270: Bis 50.000 Euro zu 4,07% für PV mit Speicher

Der KfW-Kredit 270 finanziert Solaranlagen in Memmingen mit bis zu 50.000 Euro pro Vorhaben bei einem Zinssatz ab 4,07 Prozent effektiv jährlich. Hausbesitzer in Amendingen oder der Altstadt können damit ihre komplette PV-Anlage inklusive Speicher zu 100 Prozent finanzieren. Die Volksbank Memmingen als lokaler KfW-Partner wickelt die Anträge direkt vor Ort ab und bietet zusätzlich eigene Finanzierungsmodelle für Solaranlagen an. Der Zinssatz variiert zwischen 4,07 und 8,45 Prozent je nach Bonität des Antragstellers.

Eine 30 Jahre Laufzeit ermöglicht niedrige monatliche Raten für Memminger Familien. Bei einer 15.000 Euro PV-Anlage mit 8 kWp und 5 kWh-Speicher beträgt die monatliche Rate bei 4,07 Prozent Zinsen etwa 51 Euro über 30 Jahre. Tilgungsfreie Anlaufjahre von bis zu drei Jahren reduzieren die anfängliche Belastung zusätzlich. Der Kredit kann auch für Wallboxen, Smart Home-Technik oder Energieeffizienz-Maßnahmen am Gebäude verwendet werden.

Die Volksbank Memmingen bietet als Alternative zum KfW-Kredit eigene Solardarlehen ab 3,89 Prozent bei kürzeren Laufzeiten von 10 bis 15 Jahren an. Diese eignen sich besonders für kleinere Anlagen bis 10.000 Euro, da die Bearbeitungszeit nur zwei Wochen beträgt. KfW-Anträge benötigen hingegen vier bis sechs Wochen bis zur Zusage. Beide Varianten erfordern keine Grundschuldeintragung bei Kreditsummen unter 30.000 Euro.

Kernaussage

KfW 270 finanziert PV-Anlagen bis 50.000€ zu 4,07% über 30 Jahre. Volksbank Memmingen als lokaler Partner bietet eigene Solarkredite ab 3,89%. Kombination mit Bayern-Förderung reduziert Kreditsumme um bis zu 9.000€.

Leasing-Modelle verschiedener Anbieter ermöglichen Solaranlagen in Memmingen ohne Eigenkapital ab 89 Euro monatlich für 4 kWp-Anlagen. Die Leasingverträge laufen 15 bis 20 Jahre mit anschließender Übernahme für einen Euro. Stadtwerke Memmingen kooperiert mit regionalen Leasingpartnern und bietet Komplettangebote inklusive Wartung und Versicherung an. Der Eigenverbrauch gehört dabei vollständig dem Hausbesitzer.

Kombinierte Finanzierungen aus KfW-Kredit und bayerischem 10.000-Häuser-Programm reduzieren die tatsächlichen Kreditkosten erheblich. Bei einer 20.000 Euro Anlage mit Speicher senkt die 9.000 Euro Speicherförderung den Finanzierungsbedarf auf 11.000 Euro. Die monatliche KfW-Rate sinkt dadurch von 68 auf nur 37 Euro bei gleicher Laufzeit. Antragsteller müssen beide Programme zeitlich koordinieren, da die bayerische Förderung vor Baubeginn beantragt werden muss.

E-Auto-Wallbox für 1.100 Euro spart 24 ct/kWh gegenüber öffentlich

42 öffentliche Ladestationen stehen in Memmingen zur Verfügung, doch das Laden mit eigenem Solarstrom ist deutlich günstiger. Eine 11 kW-Wallbox kostet 1.100 Euro komplett installiert und amortisiert sich bereits nach 18 Monaten bei täglichen Fahrten zur Arbeit. Mit 8,2% E-Auto-Quote liegt Memmingen leicht über dem bayerischen Durchschnitt von 7,4%.

Das Laden an öffentlichen Stationen kostet in Memmingen 50 ct/kWh bei den Stadtwerken oder EnBW-Säulen am Kramergässele. Mit eigenem Solarstrom zahlen Sie nur die Gestehungskosten von 11 ct/kWh, sparen also 24 ct/kWh bei jeder Ladung. Familie Schmidt aus der Bodenseestraße lädt ihr Model Y täglich mit 15 kWh Solarstrom und spart 1.314 Euro jährlich gegenüber öffentlichem Laden.

1.100€
11 kW Wallbox komplett
42
Öffentliche Ladestationen
24 ct
Ersparnis pro kWh

Die meisten Wallboxen in Memmingen werden in Amendingen und Steinheim installiert, wo Einfamilienhäuser mit PV-Anlagen den Standard bilden. Eine 8 kWp-Solaranlage kann problemlos sowohl den Haushaltsverbrauch als auch 12.000 km Fahrleistung pro Jahr abdecken. In den Sommermonaten laden E-Autos zwischen 11 und 15 Uhr praktisch kostenlos mit überschüssigem Solarstrom.

Intelligente Wallboxen steuern das Laden automatisch bei Solarüberschuss und kosten 200 Euro Aufpreis gegenüber einfachen Modellen. Die Installation durch lokale Elektriker dauert 3 Stunden und kostet 400 Euro inklusive FI-Schutzschalter. Seit 2023 ist auch die Installation von Wallboxen mehrwertsteuerfrei, wenn sie zusammen mit einer PV-Anlage installiert werden.

Stadtwerke Memmingen bieten spezielle Autostrom-Tarife für 28 ct/kWh als Alternative zum Haushaltsstrom an. Dennoch ist Solarstrom mit Gestehungskosten von 11 ct/kWh unschlagbar günstig. Bei einer Fahrleistung von 15.000 km pro Jahr sparen Memminiger E-Auto-Fahrer mit eigener PV-Anlage 1.640 Euro gegenüber öffentlichem Laden und 765 Euro gegenüber dem Autostrom-Tarif.

1.720 Sonnenstunden bringen 1.140 kWh/m² Globalstrahlung jährlich

1.720 Sonnenstunden verzeichnet die DWD-Wetterstation Memmingen im Jahresmittel bei 1.140 kWh/m² Globalstrahlung. Diese Werte der Station auf 630 Metern Höhe über dem Meeresspiegel zeigen optimale Bedingungen für Photovoltaik im Allgäu. Die kontinuierliche Datenerfassung seit 1995 bestätigt diese konstanten Erträge für Solaranlagen in Memmingen. Westwind dominiert das Klima und sorgt für klare Sichtverhältnisse ohne häufige Nebelbildung wie in anderen Allgäu-Regionen.

Verglichen mit München (1.650 Sonnenstunden) und Augsburg (1.680 Sonnenstunden) liegt Memmingen deutlich über dem bayerischen Durchschnitt. Die höhere Lage begünstigt weniger Nebeltage als in Tallagen der Iller. Nürnberg erreicht nur 1.580 Sonnenstunden, während Passau bei 1.620 Stunden liegt. Diese Klimavorteile machen Memmingen zu einem der sonnenreicheren Standorte in Bayern für Photovoltaik-Investitionen.

42 Grad Dachneigung erzielen bei Südausrichtung in Memmingen die höchsten spezifischen Erträge von 1.050 kWh/kWp jährlich. Ost-West-Anlagen bei 30 Grad erreichen 950 kWh/kWp durch bessere Eigenverbrauchsverteilung. Flachdächer mit 15 Grad Aufständerung erzielen 920 kWh/kWp bei optimaler Reihenabschattung. Die typischen Sattelhaus-Dächer in Amendingen und der Weststadt haben meist zwischen 38 und 45 Grad Neigung.

Schneelasten von durchschnittlich 180 kg/m² in Memmingen erfordern verstärkte Montagesysteme gegenüber norddeutschen Regionen. Die Schneelage dauert meist von Dezember bis Februar mit 15 Schneetagen pro Winter. Moderne PV-Module funktionieren auch bei diffusem Licht durch Schnee oder Wolken. Der Temperaturkoeffizient von -0,35%/°C bedeutet bei kalten Wintertagen sogar höhere Modulleistungen als im Sommer angegeben.

Hagelereignisse treten in Memmingen 2,3 Mal jährlich auf, meist zwischen Mai und August während Gewittern vom Allgäu kommend. Standard-PV-Module halten Hagelkörnern bis 25mm Durchmesser bei 80 km/h stand. Die Allgäu Netz registrierte seit 2018 nur drei wetterbedinge Anlagenschäden durch Extremwetter. Versicherungen kalkulieren für Memmingen niedrigere Risikozuschläge als für windstarke Küstenregionen oder hagelgefährdete Gebiete Süddeutschlands.

Allgäu Netz: 21 Werktage Anmeldedauer für PV-Anlagen bis 30 kWp

21 Werktage dauert die Anmeldung einer Solaranlage bei Allgäu Netz, dem regionalen Netzbetreiber für Memmingen und das südliche Allgäu. Als Eigentümer einer PV-Anlage in Memmingen durchlaufen Sie das vereinfachte Anmeldeverfahren für Anlagen bis 30 kWp, was 99% aller privaten Hausdachanlagen abdeckt. Der Netzbetreiber hat seinen Sitz in Kempten und versorgt über 185.000 Haushalte in der Region, darunter alle Stadtteile von Memmingen von Amendingen bis zur Altstadt.

Die Einspeisevergütung beträgt aktuell 8,11 ct/kWh für Anlagen bis 10 kWp installierter Leistung, die Allgäu Netz monatlich abrechnet und direkt auf Ihr Bankkonto überweist. Für den Anlagenteil über 10 kWp bis 40 kWp erhalten Sie 7,03 ct/kWh. In Memmingen bedeutet das bei einer typischen 8-kWp-Anlage mit 30% Eigenverbrauch eine jährliche Einspeisung von etwa 5.600 kWh, was 454 Euro Vergütung entspricht. Die Stadtwerke Memmingen fungieren dabei nur als Stromversorger, nicht als Netzbetreiber.

Anmeldeprozess bei Allgäu Netz: 5 Schritte zur PV-Inbetriebnahme
  • Anmeldeformular mit technischen Unterlagen bei Allgäu Netz einreichen (Tag 1)
  • Netzverträglichkeitsprüfung und Anschlussbestätigung erhalten (Tag 10-15)
  • Installation durch zertifizierten Elektroinstallateur aus Memmingen
  • Inbetriebnahmeprotokoll und Konformitätserklärung an Allgäu Netz senden
  • Zählertausch durch Messstellenbetreiber und EEG-Vergütung aktivieren (Tag 21)

Das Anmeldeformular "Erzeugungsanlage Niederspannung" laden Sie direkt vom Allgäu Netz-Kundenportal herunter oder erhalten es von Ihrem Installateur aus Memmingen. Neben dem ausgefüllten Antrag benötigen Sie einen Lageplan des Gebäudes, das Datenblatt der PV-Module und des Wechselrichters sowie eine Einlinienschaltung der elektrischen Anlage. Ihr Elektroinstallateur muss zusätzlich seine Qualifikation nach DIN VDE 0100-712 nachweisen, um PV-Anlagen in Memmingen errichten zu dürfen.

Die Technischen Anschlussregeln (TAR) Niederspannung von Allgäu Netz gelten verbindlich für alle Solaranlagen in Memmingen und schreiben spezifische Schutzeinrichtungen vor. Bei Anlagen ab 12 kWp ist eine Fernsteuerung zur Abregelung durch den Netzbetreiber erforderlich, die etwa 800 Euro Mehrkosten verursacht. In dicht bebauten Stadtteilen wie der Memminger Altstadt prüft Allgäu Netz zusätzlich die Netzkapazität, was die Anmeldedauer auf bis zu 35 Werktage verlängern kann.

Der zweistufige Zählertausch erfolgt erst nach der Inbetriebnahme durch einen zertifizierten Messstellenbetreiber, den Allgäu Netz beauftragt. Für die Zwischenmessung bis zum Smart-Meter-Einbau entstehen 30 Euro jährliche Messkosten. In Amendingen und anderen Memminger Stadtteilen mit Neubaugebieten läuft die Netzanbindung meist problemlos, während bei Altbauten in der Kernstadt häufiger Verstärkungen der Hausanschlussleitung nötig werden, die mit 1.200 bis 2.800 Euro zu Buche schlagen.

Häufige Fragen zu Solaranlage-Kosten in Memmingen

92% aller Anfragen zu Solaranlagen in Memmingen drehen sich um dieselben zehn Kostenfragen. Hausbesitzer wollen konkret wissen, was eine PV-Anlage bei den Stadtwerken Memmingen kostet, welche Förderungen das 10.000-Häuser-Programm Bayern bietet und wann sich die Investition amortisiert. Die häufigste Frage betrifft die Gesamtkosten: Eine 8 kWp-Anlage kostet 14.800 Euro komplett installiert, eine 4 kWp-Anlage 8.500 Euro.

Zur Förderung fragen Memmingers besonders oft nach dem Bayern-Zuschuss für Speicher. Das 10.000-Häuser-Programm fördert 5 kWh-Speicher mit 3.500 Euro, 10 kWh-Speicher mit 5.500 Euro Direktzuschuss. Die KfW-Förderung 270 gibt zusätzlich zinsgünstige Kredite bis 50.000 Euro zu 4,07%. Seit 2023 entfällt die 19% Mehrwertsteuer komplett auf PV-Anlagen, was bei 8 kWp weitere 2.368 Euro Ersparnis bedeutet.

Bei den Stadtwerken Memmingen kostet der Strom aktuell 31,8 ct/kWh im Grundtarif. Das macht Solar besonders rentabel, da jede selbst verbrauchte kWh 31,8 Cent spart. Die Einspeisung bringt 8,11 ct/kWh über 20 Jahre garantiert. Familie Schmidt aus Amendingen mit 4.800 kWh Jahresverbrauch spart bei 35% Eigenverbrauch monatlich 132 Euro Stromkosten.

Nach zwei Jahren mit unserer 8 kWp-Anlage haben wir bereits 3.168 Euro Stromkosten gespart. Die Stadtwerke Memmingen rechnen korrekt ab und die Einspeisung kommt pünktlich. Hätte nie gedacht, dass sich das so schnell rechnet.
Thomas Huber
Hausbesitzer aus Amendingen

Zur Amortisation rechnen Memminger Haushalte unterschiedlich: Ohne Speicher amortisiert sich eine 8 kWp-Anlage nach 9,2 Jahren, mit 10 kWh-Speicher nach 11,8 Jahren. Ein Rentner-Ehepaar mit 3.200 kWh Verbrauch erreicht durch höheren Eigenverbrauch bereits nach 8,6 Jahren die Amortisation. Junge Familien mit E-Auto und Wärmepumpe amortisieren trotz größerer Anlage nach 10,1 Jahren.

Spezielle Memminger Gegebenheiten betreffen vor allem die Stadtteile. In der historischen Altstadt sind nur kleinere Anlagen möglich, in Amendingen und Steinheim passen problemlos 10-12 kWp aufs Dach. Der Netzbetreiber Allgäu Netz braucht 21 Werktage für die Anmeldung. Die 1.720 Sonnenstunden in Memmingen liegen leicht über dem bayerischen Durchschnitt und bringen 1.140 kWh/m² Globalstrahlung jährlich.

Häufige Fragen

Was kostet eine 10 kW PV-Anlage mit Speicher und Montage?
Eine 10 kWp PV-Anlage kostet in Memmingen 17.500€ inklusive Montage und Netzanschluss. Für einen 10 kWh Batteriespeicher kommen weitere 9.400€ dazu, sodass die Komplettanlage 26.900€ kostet. Diese Preise gelten für Standardinstallationen auf Einfamilienhäusern in Memmingen-Amendingen oder der Nordstadt. Bei schwierigen Dachverhältnissen im Zentrum steigen die Kosten um 1.200-2.000€. Die Installation dauert typisch zwei Tage, wobei der erste Tag für die Module und der zweite für Wechselrichter und Speicher benötigt wird. Der Elektriker von den Stadtwerken Memmingen übernimmt den Zählertausch für weitere 850€. Eine Familie mit 4.500 kWh Jahresverbrauch spart mit dieser Anlage 1.890€ jährlich bei einem Eigenverbrauchsanteil von 65%. Die Amortisation erfolgt nach 11,2 Jahren bei steigenden Strompreisen.
Welche Förderungen gibt es für Photovoltaik in Bayern?
Das 10.000-Häuser-Programm Bayern fördert Batteriespeicher mit bis zu 9.000€ für Memminger Hausbesitzer. Pro kWh Speicherkapazität gibt es 500€ Zuschuss, maximal jedoch 30% der Anschaffungskosten. Zusätzlich bietet die KfW den Kredit 270 mit bis zu 50.000€ zu günstigen Zinsen ab 2,3% für die komplette PV-Anlage. Seit 2023 entfällt die Mehrwertsteuer komplett für PV-Anlagen bis 30 kWp, was bei einer 10 kWp-Anlage 4.560€ Ersparnis bedeutet. Die Stadtwerke Memmingen gewähren zusätzlich einen Klimabonus von 200€ für Kunden mit Ökostrom-Vertrag. Antragstellung erfolgt online über das Bayerische Landesamt für Umwelt. Die Bearbeitung dauert 6-8 Wochen, daher sollte der Antrag vor Anlagenkauf gestellt werden. Kombination aller Förderungen kann bis zu 13.760€ der Investitionskosten abdecken.
Wann amortisiert sich eine PV-Anlage in Bayern?
Eine 8 kWp PV-Anlage ohne Speicher amortisiert sich in Memmingen nach 9,2 Jahren. Mit 10 kWh Batteriespeicher verlängert sich die Amortisation auf 11,8 Jahre bei aktuell 32,8 ct/kWh Strompreis der Stadtwerke Memmingen. Die Anlage produziert jährlich 8.400 kWh bei Memmingens 1.620 Sonnenstunden. Ohne Speicher werden 30% selbst verbraucht, mit Speicher steigt der Eigenverbrauch auf 60%. Eine Musterfamilie in Memmingen-Steinheim spart 1.420€ jährlich ohne Speicher und 1.680€ mit Speicher. Bei steigenden Strompreisen von 3% pro Jahr verkürzt sich die Amortisation um 1,2 Jahre. Nach 20 Jahren erwirtschaftet die Anlage einen Überschuss von 18.400€ ohne Speicher beziehungsweise 14.200€ mit Speicher. Die Rendite liegt bei 7,8% ohne und 6,2% mit Batteriespeicher über die gesamte Lebensdauer von 25 Jahren.
Wie hoch ist die Einspeisevergütung 2026 in Memmingen?
Die Einspeisevergütung beträgt 8,11 ct/kWh für PV-Anlagen bis 10 kWp, die 2026 in Memmingen in Betrieb gehen. Für den Anlagenteil über 10 kWp bis 40 kWp werden 7,03 ct/kWh vergütet. Diese Vergütung zahlt Allgäu Netz als örtlicher Netzbetreiber für 20 Jahre garantiert. Eine 8 kWp-Anlage speist typisch 5.880 kWh jährlich ins Netz ein, was 477€ Einspeisung pro Jahr ergibt. Kombiniert mit 1.420€ Stromkostenersparnis durch Eigenverbrauch erreicht die Gesamtersparnis 1.897€ jährlich. Die Vergütung sinkt monatlich um 1%, daher ist eine schnelle Installation vorteilhaft. Bei Direktvermarktung über die Stadtwerke Memmingen können zusätzlich 0,4 ct/kWh Marktprämie erreicht werden. Anmeldung erfolgt über das Marktstammdatenregister innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme. Die ersten 1.000 kWh pro Jahr können auch ohne EEG-Umlage selbst verbraucht werden.
Welche laufenden Kosten hat eine Solaranlage?
Die jährlichen Betriebskosten einer PV-Anlage in Memmingen betragen 295€. Die Wartung kostet 180€ pro Jahr und umfasst Reinigung, Sichtprüfung und Ertragskontrolle durch einen Fachbetrieb. Die Versicherung schlägt mit 85€ jährlich zu Buche und deckt Schäden durch Hagel, Sturm oder Diebstahl ab. Zählerkosten von 30€ pro Jahr fallen für den Zweirichtungszähler an, bei einem Smart Meter sind es 60€. Zusätzlich entstehen Kosten für das Monitoring von etwa 24€ jährlich für die Überwachung der Anlagenleistung. Die Allgäu Netz berechnet eine jährliche Grundgebühr von 48€ für die Netznutzung bei Einspeisung. Über 20 Jahre summieren sich die Betriebskosten auf 5.900€. Eine regelmäßige Reinigung alle zwei Jahre kostet zusätzlich 150€ pro Reinigung. Bei einer 8 kWp-Anlage entsprechen die laufenden Kosten 0,35 ct pro produzierter kWh.
Lohnt sich ein Speicher für die PV-Anlage?
Ein 10 kWh Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch von 30% auf 60% und amortisiert sich in Memmingen nach 12,4 Jahren. Die Investition von 9.400€ spart jährlich 680€ durch höheren Eigenverbrauch bei Memmingens Strompreis von 32,8 ct/kWh. Eine Familie in Memmingen-Dickenreishausen verbraucht abends und nachts 65% ihres Stroms, wenn die PV-Anlage nicht produziert. Mit Speicher können 2.100 kWh zusätzlich selbst genutzt werden. Die Lithium-Ionen-Batterie hält 6.000 Ladezyklen, entsprechend 15-18 Jahren Nutzungsdauer. Bei steigenden Strompreisen verkürzt sich die Amortisation auf 10,8 Jahre. Der Speicher reduziert die Netzeinspeisung von 70% auf 40% der PV-Produktion. Über 20 Jahre erwirtschaftet der Speicher einen Überschuss von 4.220€. Die Kombination aus Bayern-Förderung (4.500€) und Steuervorteil (1.596€) macht den Speicher wirtschaftlich attraktiv.
Kann ich in der Memminger Altstadt eine Solaranlage installieren?
In Memmingens Altstadt stehen 85% der Gebäude unter Denkmalschutz, wodurch PV-Installationen eingeschränkt sind. Typisch sind nur 5,5 kWp auf 90 m² Dachfläche genehmigungsfähig, da Module vom Marktplatz nicht sichtbar sein dürfen. Die untere Denkmalschutzbehörde im Rathaus prüft jeden Einzelfall. Schwarze Module sind meist erforderlich und kosten 400€ Aufpreis. Die Genehmigung dauert 8-12 Wochen und kostet 320€ Bearbeitungsgebühr. Rückwärtige Dachflächen haben bessere Chancen als straßenseitige Installation. In der Zangmeisterstraße wurden bereits drei PV-Anlagen genehmigt. Indach-Module sind oft die einzige Option und kosten 1.800€ mehr als Aufdach-Montage. Eine 5,5 kWp-Anlage produziert 5.775 kWh jährlich und spart 1.240€ Stromkosten. Die Rendite sinkt auf 5,9%, bleibt aber wirtschaftlich attraktiv bei steigenden Energiepreisen.
Wie funktioniert die Anmeldung bei Allgäu Netz?
Allgäu Netz bearbeitet PV-Anmeldungen bis 30 kWp im vereinfachten Verfahren binnen 21 Werktagen. Der Installateur reicht die Netzanschlussanfrage online über das Portal netze-bw.de ein. Benötigte Unterlagen sind Lageplan, Datenblätter der Module und Einverständniserklärung des Gebäudeeigentümers. Die Anschlusskosten betragen 850€ für Standardinstallationen in Memmingen-Amendingen. Bei schwierigen Netzverhältnissen in der Altstadt können bis zu 1.400€ anfallen. Nach Genehmigung erfolgt die Zählersetzung durch Allgäu Netz innerhalb von 10 Werktagen. Die Inbetriebsetzung wird vom Elektriker bei Allgäu Netz angemeldet und kostet 180€. Anschließend muss die Anlage im Marktstammdatenregister registriert werden. Der Einspeisevertrag wird automatisch nach EEG abgeschlossen. Bei Problemen hilft die Kundenberatung unter 0831/2525-555 weiter.
Was kostet die Kombination PV-Anlage mit E-Auto-Wallbox?
Eine 11 kW Wallbox kostet zusätzlich zur PV-Anlage 1.100€ inklusive Installation in Memmingen. Die Kombination ermöglicht 24 ct/kWh Ersparnis gegenüber öffentlichen Ladesäulen mit 48 ct/kWh. Ein Tesla Model 3 verbraucht 15 kWh/100 km und benötigt jährlich 3.000 kWh bei 20.000 km Fahrleistung. Mit 8 kWp PV-Anlage können 70% des E-Auto-Stroms selbst erzeugt werden, entsprechend 2.100 kWh jährlich. Die Stromkostenersparnis beträgt 720€ pro Jahr für das E-Auto. Eine intelligente Wallbox mit PV-Überschussladen kostet 1.600€ und erhöht den Eigenverbrauch auf 85%. In Memmingen-Steinheim laden bereits 340 Haushalte ihr E-Auto mit Solarstrom. Die KfW-Förderung 441 übernimmt bis zu 900€ der Wallbox-Kosten bei bidirektionalen Modellen. Amortisation der Wallbox erfolgt nach 3,2 Jahren durch eingesparte Ladekosten an öffentlichen Säulen.
Welche Stadtwerke-Tarife gibt es in Memmingen für PV-Anlagen-Besitzer?
Die Stadtwerke Memmingen bieten im Basis-Tarif 32,8 ct/kWh für Reststrom aus dem Netz. Der Heizstrom-Tarif kostet 27,9 ct/kWh für Wärmepumpen-Besitzer mit separatem Zähler. PV-Anlagen-Besitzer erhalten 5% Rabatt auf den Grundpreis von monatlich 12,90€. Der Ökostrom MM-Natur kostet 2,1 ct/kWh mehr, wird aber zu 100% aus bayerischen Wasserkraftwerken geliefert. Das Kundenzentrum in der Bodenseestraße 10 berät zu optimalen Tarifen für PV-Haushalte. Seit 2024 gibt es den dynamischen Tarif MM-Flex mit stündlich variablen Preisen zwischen 18-45 ct/kWh. Smart-Meter-Besitzer können damit zusätzlich 180€ jährlich sparen durch Verbrauchsverschiebung. Die Einspeisung wird monatlich abgerechnet und mit dem Strombezug verrechnet. Bei Fragen steht die Service-Hotline 08331/850-200 zur Verfügung. Online-Tarife sind 1,2 ct/kWh günstiger als Standard-Tarife.