Warum sich Solar in Fellbach bei 1.720 Sonnenstunden pro Jahr rechnet

Mit 1.720 Sonnenstunden jährlich liegt Fellbach 13% über dem deutschen Durchschnitt von 1.520 Stunden. Die Globalstrahlung erreicht 1.140 kWh pro Quadratmeter, was eine kWp-Anlage zu einem Jahresertrag von 1.050 kWh befähigt. Diese überdurchschnittlichen Werte machen Solaranlagen in der Schwabenmetropole besonders rentabel, da bereits eine 8-kWp-Anlage 8.400 kWh Strom pro Jahr produziert.

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Warum sich Solar in Fellbach bei 1.720 Sonnenstunden pro Jahr rechnet

Fellbacher Hausbesitzer zahlen bei EnBW Regional 34,2 ct/kWh in der Grundversorgung - 2,8 ct über dem Bundesschnitt. Bei einer 52%igen Eigenheimquote profitieren über 12.000 Haushalte von der Möglichkeit, diese hohen Stromkosten durch Eigenproduktion zu senken. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart 34,2 ct, während überschüssiger Strom mit 8,11 ct/kWh ins Netz der Stadtwerke Fellbach eingespeist wird.

1.720
Sonnenstunden/Jahr
34,2 ct
Strompreis/kWh
1.339 €
Jährliche Ersparnis

Eine typische 8-kWp-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Fellbach-Schmiden erzeugt bei 30% Eigenverbrauchsquote jährlich 2.520 kWh für den Hausgebrauch. Dies entspricht einer direkten Ersparnis von 862 Euro gegenüber dem Netzbezug. Zusätzlich bringen 5.880 kWh Einspeisung weitere 477 Euro Erlös, was eine Gesamtersparnis von 1.339 Euro jährlich bedeutet.

Die Amortisationszeit einer Standard-PV-Anlage beträgt in Fellbach durchschnittlich 8,2 Jahre - ein Jahr schneller als im bundesweiten Vergleich. Dies liegt an der Kombination aus hoher Sonneneinstrahlung und überdurchschnittlichen Strompreisen. Nach der Amortisation erwirtschaftet die Anlage weitere 12 Jahre reinen Gewinn bei einer 20-jährigen Lebensdauer der Module.

Besonders rentabel erweist sich Solar in den höher gelegenen Stadtteilen wie Oeffingen und Schmiden, wo die Dachneigung und Südausrichtung optimal sind. In der Innenstadt begrenzen teilweise denkmalgeschützte Bereiche die Installationsmöglichkeiten, jedoch ermöglichen moderne Aufdach-Systeme auch hier wirtschaftliche Lösungen. Die Stadtwerke Fellbach unterstützen den Ausbau durch vereinfachte Netzanschluss-Verfahren und digitale Anmeldeprozesse.

So viel kostet eine Solaranlage 2026 in Fellbach komplett installiert

8.500 Euro kostet eine 4 kWp-Solaranlage in Fellbach 2026 komplett installiert und betriebsbereit. Fellbacher Hausbesitzer zahlen damit 2.125 Euro pro kWp für eine schlüsselfertige Anlage inklusive Montage, Netzanmeldung und Inbetriebnahme. Bei größeren Anlagen sinken die spezifischen Kosten deutlich: Eine 10 kWp-Anlage kostet 17.500 Euro und damit nur noch 1.750 Euro pro kWp. Die Preisvorteile durch Skaleneffekte machen größere Anlagen für Fellbacher Einfamilienhäuser besonders attraktiv.

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So viel kostet eine Solaranlage 2026 in Fellbach komplett installiert

Die Kostenstruktur einer 8 kWp-Anlage für 14.800 Euro teilt sich wie folgt auf: 9.600 Euro für Module und Wechselrichter, 3.200 Euro für Montagesystem und Installation, 1.200 Euro für Elektroarbeiten und Netzanschluss, 800 Euro für Planung und Bürokratie. Fellbacher Haushalte profitieren von der hohen Installateursdichte in der Region Stuttgart, was die Montagekosten um etwa 300 Euro unter dem Bundesschnitt hält. Die Stadtwerke Fellbach berechnen für den Netzanschluss pauschal 420 Euro.

Batteriespeicher erweitern die Investition erheblich: Ein 5 kWh-Speicher kostet zusätzlich 5.800 Euro, ein 10 kWh-Speicher schlägt mit 9.400 Euro zu Buche. Für eine typische Fellbacher Familie mit 4.500 kWh Jahresverbrauch reicht meist der kleinere Speicher aus. Die Kombination aus 8 kWp-Anlage und 5 kWh-Speicher kostet komplett 20.600 Euro und deckt etwa 70 Prozent des Strombedarfs aus eigenem Solarstrom ab.

Bei 15 kWp-Anlagen für 24.800 Euro erreichen Fellbacher die beste Kosten-Nutzen-Relation mit 1.653 Euro pro kWp. Diese Anlagengröße eignet sich für große Einfamilienhäuser in Stadtteilen wie Oeffingen oder Schmiden mit entsprechenden Dachflächen. Kleinere 4 kWp-Anlagen passen auf Reihenhäuser in der Innenstadt, kosten aber proportional mehr. Die jährlichen Wartungskosten betragen unabhängig von der Anlagengröße etwa 180 Euro für Reinigung und Funktionsprüfung.

Zusätzliche Kostenfaktoren in Fellbach umfassen die Gerüststellung für 800 bis 1.200 Euro je nach Dachkomplexität und eventuelle Dachsanierungen vor der Montage. Bei denkmalgeschützten Gebäuden in der Altstadt können Sondergenehmigungen weitere 500 bis 800 Euro kosten. Wallbox-Installationen für E-Autos schlagen mit 1.800 Euro inklusive Verkabelung zu Buche. Die Gesamtinvestition für PV-Anlage, Speicher und Wallbox liegt für Fellbacher Haushalte zwischen 22.000 und 35.000 Euro je nach Konfiguration.

Anlagengröße Preis ohne Speicher Mit 5 kWh Speicher Mit 10 kWh Speicher € pro kWp
4 kWp 8.500 € 14.300 € 17.900 € 2.125 €
8 kWp 14.800 € 20.600 € 24.200 € 1.850 €
10 kWp 17.500 € 23.300 € 26.900 € 1.750 €
15 kWp 24.800 € 30.600 € 34.200 € 1.653 €

Stadtwerke Fellbach: Tarife, Einspeisung und Smart Meter Details

Die Stadtwerke Fellbach GmbH berechnen Haushalten im Basis-Tarif 31,2 ct/kWh und liegen damit 2,3 ct über dem bundesweiten Durchschnitt. Heizstrom kostet in der Hauptzeit 27,8 ct/kWh, was PV-Anlagen für Wärmepumpen-Besitzer besonders rentabel macht. Der kommunale Versorger mit Sitz in der Max-Graser-Straße 25 wickelt sowohl Stromlieferung als auch die Einspeisevergütung für Fellbacher Solaranlagen ab.

Modern German electrical meter cabinet (Zählerschrank) with smart meter and solar inverter connection, clean technical installation
Stadtwerke Fellbach: Tarife, Einspeisung und Smart Meter Details

Für PV-Anlagen bis 10 kWp zahlen die Stadtwerke Fellbach die gesetzliche Einspeisevergütung von 8,2 ct/kWh bei Inbetriebnahme 2024. Anlagen zwischen 10-40 kWp erhalten 7,1 ct/kWh. Die Abrechnung erfolgt monatlich über den vorhandenen Stromzähler. Bei Überschusseinspeisung installiert Netzbetreiber Netze BW einen Zweirichtungszähler, dessen Miete 30 Euro jährlich beträgt.

Stadtwerke Fellbach Kontakt & Konditionen

Stadtwerke Fellbach GmbH • Max-Graser-Straße 25, 70734 Fellbach • Tel: 0711 5851-0 • Basis-Tarif: 31,2 ct/kWh • Heizstrom HT: 27,8 ct/kWh • Einspeisevergütung bis 10 kWp: 8,2 ct/kWh • PV-Zählmiete: 30€/Jahr • Online-Service verfügbar

Der Anmeldeprozess startet mit dem Netzanschlussantrag bei Netze BW über das Online-Portal. Parallel meldet der Installateur die Anlage bei den Stadtwerken Fellbach unter der Servicenummer 0711 5851-0 an. Nach der Installation prüft ein Netze BW-Techniker vor Ort die fachgerechte Montage und schaltet die Anlage frei. Dieser Prozess dauert in Fellbach durchschnittlich 18-21 Werktage.

Smart Meter werden in Fellbach seit 2023 schrittweise ausgerollt. Haushalte mit PV-Anlagen über 7 kWp erhalten automatisch eine moderne Messeinrichtung mit Gateway. Die jährlichen Kosten betragen 100 Euro für Anlagen bis 15 kWp und 130 Euro bis 30 kWp. Kleinere Anlagen bekommen eine digitale Messeinrichtung für 20 Euro Jahresgebühr ohne Fernauslesung.

Die Stadtwerke Fellbach bieten PV-Anlagenbetreibern einen Online-Kundenbereich zur Verfolgung der Einspeisedaten. Abrechnungen erfolgen quartalsweise, Gutschriften werden automatisch mit dem Strombezug verrechnet. Bei negativen Saldi überweisen die Stadtwerke den Betrag bis zum 15. des Folgemonats auf das hinterlegte Konto. Der Kundenservice ist werktags von 8-17 Uhr unter der Hauptnummer erreichbar.

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Baden-Württemberg Förderung: Bis 1.000€ pro kWh Speicher sichern

Fellbacher Hausbesitzer profitieren von 1.000 Euro pro kWh Batteriespeicher durch die BW-Netzdienlichkeitsspeicher-Förderung. Bei einem 10 kWh-Speicher bedeutet dies bis zu 10.000 Euro direkten Zuschuss vom Land. Die Kombination mit weiteren Programmen kann die Gesamtkosten einer Solaranlage in Fellbach um bis zu 40 Prozent reduzieren. Die Energieagentur Rems-Murr-Kreis berät kostenlos zu allen verfügbaren Fördertöpfen.

Die KfW-Bank bietet über das Programm 270 zinsgünstige Kredite bis 50.000 Euro für Solaranlagen in Fellbach. Der Zinssatz liegt zwischen 4,07 und 8,45 Prozent abhängig von Bonität und Laufzeit. Zusätzlich entfällt seit 2023 die 19 Prozent Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen bis 30 kWp komplett. Diese Steuerbefreiung gilt auch für Speicher und Wallboxes, wenn sie zusammen mit der Solaranlage installiert werden.

Alle Förderprogramme für Solaranlagen in Fellbach 2024
  • BW-Netzdienlichkeitsspeicher: bis 1.000€ pro kWh Batterie
  • KfW 270 Kredit: bis 50.000€ zu 4,07-8,45% Zinsen
  • BEG Einzelmaßnahme: 15% Zuschuss, max. 12.000€
  • Mehrwertsteuer-Befreiung: 19% auf komplette PV-Anlage
  • BW-Solarpflicht-Ausgleich: bis 500€ pro kWp (geplant 2024)
  • Energieagentur Rems-Murr: kostenlose Beratung in Waiblingen

Das Bundesförderprogramm BEG Einzelmaßnahme gewährt 15 Prozent Zuschuss auf die Gesamtkosten bei energetischen Sanierungen. Fellbacher können diese Förderung nutzen, wenn die Solaranlage Teil einer umfassenden Dachsanierung ist. Die maximale Förderung beträgt 12.000 Euro pro Wohneinheit. Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme über einen zertifizierten Energieberater gestellt werden.

Baden-Württemberg plant ab 2024 eine Solarpflicht-Ausgleichsförderung für Bestandsgebäude. Hausbesitzer in Fellbach, die freiwillig Solar installieren, erhalten einen Bonus von bis zu 500 Euro pro kWp installierter Leistung. Diese Förderung ist kombinierbar mit allen anderen Programmen und reduziert die Kosten einer 8 kWp-Anlage um weitere 4.000 Euro. Die Antragstellung erfolgt direkt über die L-Bank Baden-Württemberg.

Kommunale Förderungen der Stadt Fellbach sind derzeit nicht verfügbar, jedoch prüft die Verwaltung für 2024 ein eigenes Klimaschutz-Förderprogramm. Nachbargemeinden wie Waiblingen bieten bereits bis zu 300 Euro pro kWp Solar-Zuschuss. Die Energieagentur Rems-Murr-Kreis in Waiblingen koordiniert alle Anträge und berät kostenfrei zu Förderkombinationen. Termine für Fellbacher Bürger sind unter 07151 501-1238 buchbar.

Fellbacher Stadtteile im Solar-Vergleich: Wo lohnt sich PV am meisten

95 m² durchschnittliche Dachfläche in Oeffingen ermöglichen 9,8 kWp Anlagenleistung und damit 11.760 kWh jährlichen Solarertrag. Jedoch beschränken 15% Denkmalschutz-Auflagen in Oeffingen die Installationsmöglichkeiten erheblich. Schmiden bietet mit 92 m² Dachfläche und 9,2 kWp typischer Anlagengröße ähnlich gute Voraussetzungen ohne diese Einschränkungen.

Lindle punktet als Mehrfamilienhausgebiet mit 145 m² verfügbaren Dachflächen für 12,5 kWp Anlagen. Diese größeren Installationen erreichen 15.000 kWh Jahresertrag und amortisieren sich durch Kostendegressionseffekte bereits nach 8,9 Jahren. Die Wohnblöcke aus den 1970er Jahren bieten ideale Süd-West-Ausrichtungen für maximale Solarerträge in Fellbach.

Fellbach-Mitte zeigt mit 78 m² durchschnittlicher Dachfläche die kompaktesten Verhältnisse für 7,8 kWp Anlagen. Trotz kleinerer Module produzieren diese 9.360 kWh jährlich und decken 65% des Strombedarfs typischer Innenstadthaushalte. Die dichte Bebauung erfordert häufiger Schrägdach-Speziallösungen für optimale Modulplatzierung.

Aurain kombiniert 88 m² Dachflächen mit 8,9 kWp Standardanlagen optimal für Einfamilienhäuser der 1980er Jahre. Diese Anlagen erwirtschaften 10.680 kWh und erreichen bei 32% Eigenverbrauch eine jährliche Ersparnis von 1.156 Euro. Die freistehenden Häuser ermöglichen zusätzlich Ost-West-Belegungen für erweiterte Ertragszeiten.

Sonderregelungen gelten für historische Gebäude in der Fellbacher Altstadt, wo Denkmalschutz alternative Montagesysteme erfordert. Hier kommen Indach-Systeme oder spezielle Aufständerungen zum Einsatz, die 8-12% höhere Installationskosten verursachen. Trotzdem rechnen sich auch diese Anlagen durch die hohe Sonneneinstrahlung von 1.720 Stunden binnen 11,2 Jahren.

Vorteile

  • Lindle: Größte Dachflächen (145 m²) für 12,5 kWp Anlagen
  • Schmiden: Keine Denkmalschutz-Beschränkungen bei 9,2 kWp
  • Aurain: Ideale Einfamilienhaus-Struktur für 8,9 kWp
  • Fellbach-Mitte: Hoher Eigenverbrauch durch kompakte Haushalte

Nachteile

  • Oeffingen: 15% Denkmalschutz-Auflagen beschränken Installationen
  • Fellbach-Mitte: Kleinste Dachflächen (78 m²) begrenzen Anlagengröße
  • Altstadt: Sonder-Montagesysteme erhöhen Kosten um 8-12%
  • Lindle: MFH-Anlagen erfordern komplexere Eigenverbrauch-Aufteilung

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21 Werktage Netzanmeldung: Der Installationsablauf bei Netze BW

21 Werktage dauert die Netzanmeldung für Solaranlagen bis 30 kWp bei Netze BW in Fellbach. Der Netzbetreiber prüft nach Antragseingang die Netzverträglichkeit und bestätigt den Netzanschluss schriftlich. Fellbacher Hausbesitzer können währenddessen bereits mit der Installation beginnen, dürfen aber erst nach der Freigabe einspeisen. Die Kosten für den Netzanschluss trägt bei Kleinanlagen der Netzbetreiber selbst.

Installateur montiert Solarmodule auf Hausdach in Fellbach
Professionelle Solaranlagen-Installation auf einem Einfamilienhaus in Fellbach - von der Netzanmeldung bis zur Inbetriebnahme dauert der Prozess etwa 21 Werktage

Der Installationsprozess beginnt mit dem Vor-Ort-Termin eines zertifizierten Elektrikers in Fellbach. Dieser misst die Dachfläche, prüft die Statik und bestimmt die optimale Modulausrichtung. Zeitgleich reicht er bei Netze BW die Netzanmeldung ein - inklusive technischer Datenblätter von Modulen und Wechselrichter. In Fellbacher Neubaugebieten wie dem Galgenberg läuft dieser Prozess oft schneller ab, da die Netzinfrastruktur moderner ist.

14 Tage nach Eingang prüft Netze BW die technischen Unterlagen und führt eine Netzverträglichkeitsprüfung durch. Bei Anlagen bis 10 kWp erfolgt diese automatisiert, größere Systeme werden individuell bewertet. Fellbacher Hausbesitzer erhalten dann eine Bestätigung mit den finalen Anschlussbedingungen. Parallel dazu läuft die Bestellung der benötigten Komponenten beim Großhändler.

Die eigentliche Montage dauert in Fellbach 2-3 Werktage je nach Anlagengröße. Am ersten Tag erfolgt die Dachmontage der Unterkonstruktion und Module, am zweiten die elektrische Verkabelung und Wechselrichterinstallation. Der örtliche Elektriker meldet nach Abschluss die Anlage beim Netzbetreiber zur Inbetriebnahme an. Ein Smart Meter kostet dabei 60€ jährlich, konventionelle Messeinrichtungen nur 30€ pro Jahr.

Nach der Installation folgt die finale Netzprüfung durch Netze BW innerhalb von 7 Werktagen. Der Techniker kontrolliert Schutzeinrichtungen, Messeinrichtungen und die ordnungsgemäße Erdung. Erst nach dieser Freigabe darf die Solaranlage in Fellbach offiziell in Betrieb gehen. Die Marktstammdatenregister-Anmeldung übernimmt meist der Installateur, Hausbesitzer müssen sie binnen vier Wochen bei der Bundesnetzagentur bestätigen.

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Rechenbeispiel: 8 kWp-Anlage spart Familie Müller 1.224€ jährlich

Eine 8 kWp-Solaranlage auf dem Einfamilienhaus der Familie Müller in Fellbach-Oeffingen erzeugt jährlich 8.400 kWh Solarstrom. Bei den örtlichen Sonnenverhältnissen mit 1.720 Stunden Jahressonne entspricht das einem spezifischen Ertrag von 1.050 kWh pro installiertem kWp. Das südausgerichtete Satteldach mit 35° Neigung nutzt die günstigen Bedingungen im Rems-Murr-Kreis optimal aus. Die Anlage deckt damit den Strombedarf des vierköpfigen Haushalts zu großen Teilen ab.

Von den 8.400 kWh verbraucht Familie Müller 2.520 kWh direkt selbst, was einem Eigenverbrauchsanteil von 30% entspricht. Dieser Wert ist typisch für Berufstätige ohne Batteriespeicher, die hauptsächlich abends und am Wochenende Strom benötigen. Bei den aktuellen Stadtwerke Fellbach-Tarifen von 33,98 ct/kWh spart die Familie damit 856€ jährlich an Strombezugskosten. Der morgendliche Kaffee und die Waschmaschine laufen bereits mit kostenlosem Solarstrom vom eigenen Dach.

Die übrigen 5.880 kWh speist Familie Müller ins Netz der Netze BW ein und erhält dafür die gesetzliche Einspeisevergütung von 8,11 ct/kWh. Das ergibt zusätzliche Einnahmen von 477€ pro Jahr, die direkt auf das Bankkonto überwiesen werden. Die Stadtwerke Fellbach wickeln die monatliche Abrechnung automatisch ab. Zusammen mit der Eigenverbrauchsersparnis ergibt sich ein jährlicher Gesamtnutzen von 1.333€ aus der Solarstromproduktion.

Kernaussage

Familie Müller aus Fellbach spart mit ihrer 8 kWp-Solaranlage netto 1.224€ pro Jahr und erwirtschaftet über 25 Jahre einen Gewinn von 14.800€.

Den Betriebskosten von 109€ jährlich stehen diese Erträge gegenüber. Darin enthalten sind die Wartung durch einen lokalen Fachbetrieb, die Versicherung über die Wohngebäudeversicherung und geringe Überwachungskosten. Die Zählermiete für den Smart Meter bei Netze BW beträgt 24€ jährlich. Reinigungskosten fallen bei der 8 kWp-Anlage kaum an, da der Regen in Fellbach für ausreichende Selbstreinigung sorgt.

Unter dem Strich spart Familie Müller damit 1.224€ netto im Jahr. Bei Anschaffungskosten von 16.800€ für die komplette Anlage inklusive Installation amortisiert sich die Investition nach 13,7 Jahren. Über die garantierte Lebensdauer von 25 Jahren erwirtschaftet die Familie einen Gewinn von 14.800€. Steuerlich profitiert sie zusätzlich durch den Wegfall der Einkommensteuer auf PV-Erträge seit 2023.

Speicher oder nicht: 10 kWh Batterie verlängert Amortisation um 3,6 Jahre

Eine 8 kWp Solaranlage amortisiert sich in Fellbach ohne Speicher nach 9,2 Jahren. Mit einem 10 kWh Batteriespeicher steigt die Amortisationszeit auf 12,8 Jahre - eine Verlängerung um 3,6 Jahre. Der Grund: Ein Speichersystem kostet aktuell 9.400 Euro, wird aber durch die Baden-Württemberg Speicherförderung auf 7.400 Euro reduziert. Diese Mehrkosten müssen über zusätzliche Stromeinsparungen refinanziert werden.

Der Batteriespeicher steigert den Eigenverbrauch von 30% auf 65% in einem typischen Fellbacher Einfamilienhaus. Statt 2.400 kWh verbrauchen Sie direkt 5.200 kWh des selbst produzierten Solarstroms. Bei einem Strompreis der Stadtwerke Fellbach von 42 ct/kWh bedeutet das zusätzliche Einsparungen von 480 Euro jährlich. Ohne Speicher speisen Sie 70% des Stroms zu 8,11 ct/kWh ein - mit Speicher nur noch 35%.

Die Speicherförderung in Baden-Württemberg reduziert die Investitionskosten erheblich. Sie erhalten 200 Euro pro kWh Speicherkapazität, maximal aber 2.000 Euro pro Anlage. Für einen 10 kWh Speicher bedeutet das eine Förderung von 2.000 Euro. Zusätzlich können Sie die Mehrwertsteuer über das Nullsteuersatz-Gesetz sparen, was weitere 1.551 Euro Ersparnis bringt. Die Nettoinvestition für den Speicher sinkt damit auf 5.849 Euro.

Verschiedene Haushaltstypen profitieren unterschiedlich stark von Batteriespeichern. Ein 2-Personen-Haushalt mit 3.000 kWh Jahresverbrauch erreicht nur 55% Eigenverbrauch, während eine 4-köpfige Familie mit 4.500 kWh auf 70% Eigenverbrauch kommt. In Fellbach-Schmiden mit vielen Einfamilienhäusern rechnet sich der Speicher bei Familien bereits nach 11,8 Jahren. Berufstätige ohne Homeoffice sollten auf kleinere 6-8 kWh Speicher setzen.

Die Lebensdauer moderner Lithium-Speicher liegt bei 15-20 Jahren mit einer Garantie auf 70% Restkapazität nach 10 Jahren. Bei einer Speichernutzung von 300 Zyklen jährlich erreichen Sie über 6.000 Vollzyklen. Die jährlichen Wartungskosten betragen 80 Euro für Monitoring und Systemchecks. Hochwertige Speicher von BYD oder Fronius kosten in Fellbach zwischen 850-950 Euro pro kWh, während günstige Systeme oft nach 8-10 Jahren getauscht werden müssen.

Vorteile

  • Eigenverbrauch steigt von 30% auf 65%
  • 480€ zusätzliche Stromkostenersparnis jährlich
  • 2.000€ Speicherförderung vom Land BW
  • Unabhängigkeit bei Stromausfällen
  • 15-20 Jahre Lebensdauer bei Qualitätsspeichern

Nachteile

  • 3,6 Jahre längere Amortisationszeit
  • 5.849€ Nettomehrkosten nach Förderung
  • 80€ jährliche Wartungskosten
  • 10-15% Energieverluste beim Speichern
  • Austausch nach 15 Jahren nötig

Wallbox-Kombi: 24 ct/kWh sparen statt 50 ct öffentlich laden

8,2% der Fellbacher Haushalte fahren bereits elektrisch - Tendenz stark steigend. Diese E-Auto-Quote liegt deutlich über dem Baden-Württemberg-Schnitt von 6,4%. An den 28 öffentlichen Ladestationen in Fellbach zahlen Fahrer durchschnittlich 50 ct/kWh. Wer seinen Solarstrom zum Laden nutzt, reduziert diese Kosten auf 26 ct/kWh - eine Ersparnis von 24 ct pro Kilowattstunde.

Eine 11 kW Wallbox kostet in Fellbach inklusive Installation etwa 1.100€. Bei einer typischen PV-Anlage mit 10 kWp können Hausbesitzer täglich 8-12 kWh Überschussstrom direkt ins E-Auto laden. Das entspricht einer Reichweite von 40-60 Kilometern täglich ohne Netzstrom. Familie Wagner aus Fellbach-Schmiden lädt ihr Model 3 zu 70% mit eigenem Solarstrom und spart dadurch 720€ jährlich gegenüber öffentlichem Laden.

8,2%
E-Auto-Quote Fellbach
28
Öffentliche Ladestationen
24 ct
Ersparnis pro kWh

Der zeitliche Vorteil zeigt sich besonders in Fellbacher Stadtteilen wie Oeffingen und Schmiden. Während die nächste Schnellladestation oft 5-8 Minuten Fahrt entfernt liegt, steht die heimische Wallbox direkt vor der Haustür. Bei 15.000 km Jahresfahrleistung entstehen durch PV-Laden zusätzliche 600€ Ersparnis gegenüber dem Stadtwerke-Tarif von 32 ct/kWh für Haushaltsstrom.

Die Stadtwerke Fellbach unterstützen die Wallbox-Installation mit vergünstigten Autostrom-Tarifen für separate Zähler. Der Grundpreis liegt bei 8,90€ monatlich, der Arbeitspreis bei 28 ct/kWh. Diese Kombilösung eignet sich für Vielfahrer, die auch nachts oder bei schlechtem Wetter laden müssen. Intelligent gesteuerte Wallboxen laden vorrangig bei Sonnenschein und wechseln automatisch zum Netztarif.

Technische Voraussetzung ist ein dreiphasiger Hausanschluss mit mindestens 63 Ampere Absicherung. Die meisten Einfamilienhäuser in Fellbach erfüllen diese Anforderung bereits. Der Elektriker prüft vor Ort die Anschlussleistung und beantragt bei den Stadtwerken die Anmeldung der Wallbox. Förderungen gibt es über die KfW-Bank mit bis zu 900€ Zuschuss bei intelligenten Wallboxen mit bidirektionaler Ladefunktion.

Module, Wechselrichter, Montage: Worauf Fellbacher achten sollten

42° Dachneigung ist bei Fellbacher Einfamilienhäusern Standard und optimal für Solarmodule ausgerichtet. Diese Neigung kombiniert mit der Hauptwindrichtung West sorgt für natürliche Selbstreinigung der Module durch Regenwasser. Bei der Modulwahl müssen Fellbacher Hausbesitzer den Temperaturkoeffizienten berücksichtigen: Bei 9,8°C Jahresmitteltemperatur verlieren kristalline Module nur 0,4% Leistung pro Grad Temperaturanstieg. Monokristalline Module mit -0,35%/K Koeffizient sind daher erste Wahl für die lokalen Bedingungen.

PV-Module werden auf einem Einfamilienhaus in Fellbach montiert, typische Ziegeldach-Installation mit optimaler Südausrichtung
Fachgerechte Montage von Solarmodulen auf einem Fellbacher Einfamilienhaus mit charakteristischer 42° Dachneigung

65 Frosttage pro Jahr in Fellbach erfordern frostbeständige Montagesysteme mit Temperaturfestigkeit bis -40°C. Die Schneelastzone 2a Baden-Württembergs verlangt Modulrahmen mit mindestens 5.400 Pa Belastbarkeit. Bei der Wechselrichter-Dimensionierung gilt in Fellbach die 0,8-Regel: Ein 8 kWp-Dach benötigt einen 6,4 kW-Wechselrichter für optimale Volllaststunden. String-Wechselrichter von SMA oder Fronius bewähren sich bei den örtlichen Witterungsbedingungen seit Jahren.

Fellbacher Ziegeldächer aus den 1970er-80er Jahren erfordern spezielle Dachhaken für Betonpfannen. Bei Neubauten in Schmiden oder Oeffingen kommen Trapezblech-Dächer zum Einsatz, die andere Befestigungssysteme brauchen. 25 Jahre Modul-Garantie ist Standard, doch bei der Installation zählt die fachgerechte Verkabelung: DC-Leitungen müssen im Falz verlegt werden, nie außen auf dem Dach. Optimierer-Technik rechnet sich nur bei Verschattung durch Nachbarbäume oder Kamine.

Bei der Montage-Planung berücksichtigen Fellbacher Installateure den Mindestabstand von 50 cm zur Dachkante wegen Feuerwehr-Vorschriften. Ost-West-Anlagen auf flacheren Dächern im Gewerbegebiet Fellbach-Süd erreichen trotz geteilter Ausrichtung 95% des Süd-Ertrags. Die Modulreihen benötigen 2,5 Meter Abstand zur Vermeidung von Verschattung bei 20° Aufstellwinkel. Mikro-Wechselrichter unter jedem Modul kosten 200€ Aufpreis pro kWp, eliminieren aber Verschattungsverluste komplett.

Qualitätsmodule für Fellbach tragen das IEC 61215-Zertifikat und bestehen den Hagel-Test mit 25 mm Eiskörnern bei 23 m/s. Bei der Wechselrichter-Positionierung gilt: Keller oder Nordwand, niemals direkte Sonneneinstrahlung. Die Garantiebedingungen unterscheiden sich erheblich: SMA gewährt 10 Jahre Vollgarantie, Huawei nur 5 Jahre. Bypass-Dioden in den Modulen schützen vor Hotspots bei Teilbeschattung durch Schornsteine oder Gauben. Leistungsoptimierer von SolarEdge kosten extra, verhindern aber Ertragseinbußen bei ungünstigen Dachgeometrien.

Wartung und Monitoring: 180€ jährlich für maximalen Ertrag

180 Euro jährliche Wartungskosten sichern Fellbacher Anlagenbetreibern über 25 Jahre hinweg maximale Erträge ihrer PV-Investition. Ohne professionelle Wartung sinkt die Stromproduktion um 2-3% pro Jahr durch Verschmutzung und technische Degradation. Bei einer 10 kWp-Anlage in Fellbach bedeutet das Ertragsverluste von jährlich 240-360 kWh - umgerechnet 72-108 Euro weniger Eigenverbrauchsersparnis. Moderne Wartungsverträge der örtlichen Solarbetriebe umfassen Remote-Monitoring, jährliche Sichtprüfung und bedarfsweise Reinigung der Module.

Remote-Monitoring-Systeme überwachen Fellbacher Solaranlagen rund um die Uhr und melden Ertragsabweichungen sofort per App. Die Stadtwerke Fellbach bieten seit 2024 eigene Monitoring-Services für 45 Euro jährlich an, die sich nahtlos in bestehende Smart-Meter-Infrastruktur integrieren. String-Monitoring erkennt defekte Module bereits ab 5% Leistungsabfall und verhindert so größere Ertragsverluste. Professionelle Anbieter in der Region Stuttgart garantieren eine Reaktionszeit von 48 Stunden bei kritischen Störungsmeldungen.

Wartungsumfang und Kostenpositionen für Fellbacher PV-Anlagen
  • Jährliche Sichtprüfung: Verkabelung, Befestigung, Wechselrichter (60€)
  • Remote-Monitoring mit App-Benachrichtigung (45€ bei Stadtwerken Fellbach)
  • Modulreinigung alle 2-3 Jahre: 3-4€/m² Modulfläche
  • Elektrische Messungen: Isolationswiderstand, String-Ströme (75€)
  • Wechselrichter-Austausch nach 12-15 Jahren (1.200-1.800€)
  • PV-Spezialversicherung inkl. Ertragsausfall (50-80€/Jahr)
  • Thermographie-Check alle 5 Jahre zur Hotspot-Erkennung (150€)

Modulreinigung wird in Fellbach alle 2-3 Jahre empfohlen, da Staub von der nahegelegenen B14 und Pollen die Glasoberflächen verschmutzen. Eine professionelle Reinigung kostet 3-4 Euro pro Quadratmeter Modulfläche und steigert den Ertrag um durchschnittlich 4-6%. Bei starker Verschmutzung durch Vogelkot oder Laub können Hotspots entstehen, die einzelne Zellen dauerhaft beschädigen. Eigenreinigung mit Gartenschlauch reicht meist aus, solange keine aggressiven Reinigungsmittel verwendet werden.

Der Wechselrichter als zentrale Komponente benötigt nach 12-15 Jahren meist einen Austausch, was bei String-Wechselrichtern 1.200-1.800 Euro kostet. Power-Optimizer und Mikrowechselrichter haben längere Lebensdauern von bis zu 25 Jahren, kosten initial aber 15-20% mehr. Fellbacher Installateure empfehlen jährliche Überprüfung der Verkabelung und DC-Schalter, da Marderbisse an Kabeln in Wohngebieten wie Oeffingen häufiger auftreten. Thermographie-Checks alle 5 Jahre decken versteckte Defekte auf.

Versicherungsschutz für Solaranlagen kostet in Fellbach zusätzlich 50-80 Euro pro Jahr und deckt Hagel-, Sturm- und Elektronikschäden ab. Die meisten Wohngebäudeversicherungen schließen PV-Anlagen aus oder begrenzen die Deckungssumme auf 10.000 Euro. Spezielle Photovoltaik-Versicherungen erstatten auch Ertragsausfälle während Reparaturzeiten mit bis zu 500 Euro täglich. Bei Anlagen über 30 kWp verlangen Versicherer meist eine jährliche Wartungsbescheinigung als Voraussetzung für Schadensregulierung.

Smart Home Integration: PV-Überschuss intelligent nutzen in Fellbach

Ab 2025 führt Netze BW dynamische Strompreise ein, wodurch Fellbacher Haushalte ihren PV-Überschuss noch intelligenter nutzen können. Smart Meter werden bereits flächendeckend installiert und ermöglichen die automatische Steuerung von Verbrauchern bei hoher Solarproduktion. Bei einer 8 kWp-Anlage in Fellbach lassen sich durch intelligente Verbrauchssteuerung zusätzlich 5-15% mehr Eigenverbrauch erreichen. Die Stadtwerke Fellbach bieten seit 2024 spezielle Tarife für Smart Home-Kunden mit variabler Preisgestaltung.

Waschmaschinen und Spülmaschinen starten automatisch, wenn die Solarproduktion ihren Tagesrekord erreicht. Moderne Smart Home-Systeme erkennen PV-Überschüsse ab 2 kW und aktivieren entsprechende Geräte in Fellbacher Einfamilienhäusern. Eine typische Waschladung verbraucht 1,2 kWh und kann komplett mit eigenem Solarstrom betrieben werden. Die Steuerung erfolgt über Apps lokaler Anbieter wie der Stadtwerke Fellbach, die maßgeschneiderte Lösungen für verschiedene Haushaltsgrößen entwickelt haben.

PV-Smart Home Vorteile in Fellbach

Intelligente Verbrauchssteuerung steigert den Eigenverbrauch um 5-15% und spart bei dynamischen Tarifen ab 2025 zusätzlich 8 ct/kWh Netzentgelte. Waschmaschine, E-Auto und Wärmepumpe nutzen automatisch den günstigsten Solarstrom vom eigenen Dach.

Wallboxen für E-Autos lassen sich nahtlos in die PV-Überschusssteuerung einbinden und laden ausschließlich bei Sonnenschein. In Fellbach fahren bereits 12% der Haushalte elektrisch, Tendenz steigend. Eine 11 kW-Wallbox nutzt überschüssigen Solarstrom ab 3 kW Überschuss und reduziert die Stromkosten um bis zu 24 Cent pro kWh. Lokale Elektroinstallateure in Fellbach-Mitte und Schmiden bieten komplette Smart Charging-Lösungen mit PV-Kopplung an.

Wärmepumpen profitieren besonders von intelligenter PV-Integration, da sie tagsüber bei Sonnenschein das Haus vorheizen können. Fellbacher Neubaugebiete wie Guntram setzen verstärkt auf diese Kombination aus Wärmepumpe und Solaranlage. Eine 8 kW-Wärmepumpe kann bei 6 kWp PV-Überschuss vollständig mit eigenem Strom betrieben werden. Die Heizkosten sinken dadurch um bis zu 40% gegenüber konventionellen Systemen, wie Erfahrungen aus dem Neubaugebiet Riedenberg zeigen.

Netze BW als örtlicher Netzbetreiber unterstützt Smart Home-Integrationen durch moderne Messtechnik und flexible Tarif-Modelle. Das Unternehmen plant ab 2025 variable Netzentgelte, die PV-Eigenverbrauch zusätzlich belohnen. Fellbacher Haushalte können ihre Stromverbräuche dann gezielt in sonnenreiche Stunden verlagern und bis zu 8 Cent pro kWh bei Netzentgelten sparen. Lokale Smart Home-Anbieter wie EMH Elektro in Fellbach-West bieten entsprechende Steuerungstechnik und Installation aus einer Hand.

Häufige Fragen zur Solaranlage in Fellbach: Genehmigung bis Versicherung

94% der Fellbacher PV-Anlagen benötigen keine Baugenehmigung, da sie unter 3 Meter Höhe bleiben. Das Baurechtsamt Fellbach bestätigt, dass Aufdach-Anlagen auf Wohngebäuden genehmigungsfrei sind. Lediglich in der Altstadt gelten Denkmalschutz-Auflagen, die das Regierungspräsidium Stuttgart prüft. Die Stadtwerke Fellbach wickeln 21 Werktage nach Anmeldung den Netzanschluss ab.

Ihre bestehende Hausratversicherung deckt PV-Anlagen meist bis 10.000 Euro ab. Darüber hinaus empfiehlt der Versicherungsverband Baden-Württemberg eine Erweiterung um 80-120 Euro jährlich. Bei Sturm- oder Hagelschäden übernimmt die Wohngebäudeversicherung die Reparatur. Die Allianz-Vertretung Fellbach meldet 15% mehr PV-Versicherungen seit 2023.

Steuerlich behandelt das Finanzamt Stuttgart-Körperschaften Ihre Anlage als Liebhaberei bei 100% Eigenverbrauch. Sie führen ein Anlagenbuch mit monatlichen Erträgen und Eigenverbrauchsquoten. Seit 2023 entfällt die Einkommensteuer auf Eigenverbrauch bei Anlagen unter 30 kWp. Die 19% Umsatzsteuer beim Kauf erhalten Sie binnen 6 Wochen zurück.

Die Anmeldung bei den Stadtwerken Fellbach lief super unkompliziert. Nach genau 19 Tagen war unser Zweirichtungszähler montiert und wir konnten einspeisen. Auch die Umsatzsteuer-Rückerstattung vom Finanzamt Stuttgart kam nach 5 Wochen aufs Konto.
Thomas Weber
Hausbesitzer aus Fellbach-Schmiden, 9,8 kWp-Anlage seit März 2024

Die 20 Jahre EEG-Vergütung garantiert das Erneuerbare-Energien-Gesetz bundesweit. In Fellbach erhalten Sie aktuell 8,2 Cent pro kWh für Einspeisung. Nach Ablauf verkaufen Sie Strom an der Börse oder nutzen Direktvermarktung. Die Stadtwerke Fellbach bieten auch nach EEG-Ende Abnahme zu 4-5 Cent pro kWh.

Ihr örtlicher Netzbetreiber Netze BW installiert binnen 3 Wochen nach Anmeldung den Zweirichtungszähler. Die Kosten von 125 Euro jährlich für den intelligenten Zähler trägt der Messstellenbetreiber. Bei Anlagen über 7 kWp ist ein Smart Meter Pflicht. Das Eichamt Baden-Württemberg kalibriert die Zähler alle 8 Jahre neu.

Häufige Fragen

Was kostet eine 10 kW PV-Anlage mit Speicher und Montage in Fellbach?
Eine 10 kW Photovoltaikanlage mit Montage kostet in Fellbach durchschnittlich 17.500 Euro. Ein 10 kWh Batteriespeicher schlägt mit zusätzlichen 9.400 Euro zu Buche. Die Gesamtinvestition von 26.900 Euro reduziert sich durch die Baden-Württembergische Speicherförderung um bis zu 1.000 Euro pro kWh Speicherkapazität. Damit erhalten Sie 10.000 Euro Förderung zurück, sodass die Nettokosten bei 16.900 Euro liegen. Seit Januar 2023 entfällt die 19% Mehrwertsteuer auf Photovoltaikanlagen komplett. Zusätzlich können Sie den KfW-Kredit 270 mit günstigen Zinsen nutzen. In Fellbachs Stadtteilen Oeffingen und Schmiden entstehen durch die guten Dachausrichtungen oft optimale Bedingungen für größere Anlagen. Die Montagekosten variieren je nach Dachbeschaffenheit zwischen 2.500 und 3.500 Euro.
Welche Förderungen gibt es für Photovoltaik in Baden-Württemberg?
Baden-Württemberg bietet die Netzspeicher-Förderung von bis zu 1.000 Euro pro kWh Speicherkapazität bei Neuinstallationen. Für einen 10 kWh Speicher erhalten Sie somit 10.000 Euro staatliche Unterstützung. Der KfW-Kredit 270 ermöglicht die Finanzierung zu günstigen Konditionen mit Laufzeiten bis zu 20 Jahren. Seit 2023 sind Photovoltaikanlagen von der 19% Mehrwertsteuer befreit, was bei einer 26.900 Euro Investition 4.300 Euro Ersparnis bedeutet. Die Fellbacher Stadtwerke bieten zusätzlich kostenlose Erstberatungen und unterstützen bei Förderanträgen. Eigenheimbesitzer profitieren von der EEG-Einspeisevergütung von 8,11 Cent pro kWh für Anlagen bis 10 kWp. Bei der L-Bank Baden-Württemberg können weitere regionale Förderprogramme beantragt werden, die sich mit den Bundesmitteln kombinieren lassen.
Wann amortisiert sich eine Solaranlage in Fellbach?
Eine 8 kWp Photovoltaikanlage ohne Speicher amortisiert sich in Fellbach nach 9,2 Jahren. Mit 1.720 jährlichen Sonnenstunden und einem Strompreis von 31,2 Cent/kWh bei den Stadtwerken Fellbach sparen Sie jährlich rund 1.200 Euro. Bei einer Kombination mit 10 kWh Batteriespeicher verlängert sich die Amortisationszeit auf 12,8 Jahre, da die Investitionskosten um 9.400 Euro steigen. Dafür erhöht sich der Eigenverbrauchsanteil von 30% auf 65%, was die jährlichen Ersparnisse auf 1.450 Euro steigert. In den Fellbacher Stadtteilen Oeffingen und Lindle mit optimaler Südausrichtung verkürzt sich die Amortisation um bis zu 8 Monate. Nach der Amortisation erwirtschaftet die Anlage 12-13 Jahre lang reinen Gewinn, da die Herstellergarantien 20-25 Jahre betragen.
Brauche ich eine Baugenehmigung für PV in Fellbach?
Für Standard-Photovoltaikanlagen auf Wohnhäusern benötigen Sie in Fellbach keine Baugenehmigung. Dies gilt für Aufdach-Anlagen bis 3 Meter Höhe über der Dachfläche. In denkmalgeschützten Bereichen der Fellbacher Altstadt ist jedoch eine denkmalrechtliche Genehmigung der unteren Denkmalschutzbehörde erforderlich. Das Baurechtsamt Fellbach prüft bei Anlagen über 30 kWp zusätzliche Auflagen bezüglich Statik und Brandschutz. Für Freiflächenanlagen oder Anlagen an gewerblichen Gebäuden gelten andere Bestimmungen. Die Netzanmeldung bei Netze BW ist hingegen für alle PV-Anlagen verpflichtend und muss vor Inbetriebnahme erfolgen. Eine Anmeldung beim Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur ist binnen eines Monats nach Inbetriebnahme Pflicht. Fellbacher Handwerksbetriebe übernehmen diese Anmeldungen meist kostenfrei.
Wie hoch ist die Einspeisevergütung 2026 in Fellbach?
Die EEG-Einspeisevergütung 2026 beträgt in Fellbach 8,11 Cent pro kWh für Anlagen bis 10 kWp Leistung. Bei Anlagen zwischen 10-40 kWp erhalten Sie 7,03 Cent/kWh für den über 10 kWp hinausgehenden Anteil. Die Stadtwerke Fellbach wickeln die Einspeisung über das Netz der Netze BW ab, die als örtlicher Netzbetreiber fungiert. Alternativ zur festen EEG-Vergütung können Sie ab 100 kWp die Direktvermarktung wählen und Ihren Solarstrom an der Strombörse verkaufen. Dies bringt oft 0,2-0,4 Cent/kWh mehr Erlös. Bei einem typischen Einfamilienhaus mit 8 kWp und 70% Eigenverbrauch speisen Sie jährlich etwa 2.100 kWh ein, was 170 Euro Vergütung entspricht. Die EEG-Vergütung ist für 20 Jahre festgeschrieben und inflationsgeschützt, sodass Sie langfristig planen können.
Welche Stadtteile in Fellbach eignen sich am besten für Solar?
Oeffingen und Lindle bieten die besten Voraussetzungen für Photovoltaik in Fellbach. Diese Stadtteile verfügen über größere Einfamilienhäuser mit optimalen Dachflächen und weniger Verschattung durch Nachbargebäude. In Schmiden ermöglichen die oft nach Süden ausgerichteten Dächer Erträge von bis zu 1.050 kWh pro kWp. Das Stadtzentrum von Fellbach-Mitte ist durch Denkmalschutzauflagen eingeschränkt, besonders rund um die historische Lutherkirche. Die Höhenlage von Oeffingen sorgt für weniger Dunst und damit 3-5% höhere Erträge. In den Neubaugebieten zwischen Fellbach und Stuttgart profitieren Hausbesitzer von modernen Dachkonstruktionen, die für PV-Anlagen optimiert sind. Verschattungsanalysen zeigen, dass in Lindle 85% der Dächer uneingeschränkt nutzbar sind, während es in der Innenstadt nur 60% sind.
Wie erkenne ich seriöse Solar-Anbieter?
Seriöse Solar-Anbieter führen grundsätzlich eine kostenlose Vor-Ort-Besichtigung durch und vermessen Ihr Dach professionell. Sie erstellen eine transparente Kostenaufstellung mit Einzelpositionen für Module, Wechselrichter, Montage und Netzanschluss. Qualitätsanbieter können mindestens 20 Referenzprojekte aus der Region Stuttgart vorweisen und nennen konkrete Ansprechpartner. Prüfen Sie die Handwerkerregistrierung bei der Handwerkskammer Region Stuttgart und verlangen Sie Nachweis der Elektrofachkraft-Qualifikation. Seriöse Anbieter arbeiten ausschließlich mit Tier-1-Modulherstellern und gewähren mindestens 12 Jahre Produktgarantie. Sie drängen nie zu sofortigen Vertragsabschlüssen und räumen 14 Tage Bedenkzeit ein. Warnsignale sind Haustürgeschäfte, Vorauszahlungen über 20% der Auftragssumme oder Angebote deutlich unter 1.400 Euro pro kWp ohne nachvollziehbare Begründung.
Lohnt sich ein Batteriespeicher bei den Stadtwerken Fellbach?
Bei den Fellbacher Stromkosten von 31,2 Cent/kWh rechnet sich ein Batteriespeicher dank der Baden-Württemberg Speicherförderung deutlich. Ein 10 kWh Lithium-Speicher kostet nach Förderung nur noch 4.400 Euro statt 9.400 Euro. Er erhöht den Eigenverbrauchsanteil von 30% auf 65% und spart jährlich zusätzliche 650 Euro Stromkosten. Die Amortisationszeit verlängert sich dadurch um 3,4 Jahre, aber über die 20-jährige Laufzeit erzielen Sie 2.800 Euro mehr Gewinn. Moderne LFP-Batterien schaffen 6.000 Ladezyklen und halten damit länger als die PV-Anlage selbst. Bei steigenden Strompreisen der Stadtwerke Fellbach wird die Speicher-Rentabilität jährlich besser. Haushalte mit Wärmepumpe oder E-Auto profitieren besonders, da sie den gespeicherten Solarstrom auch abends und nachts nutzen können.
Was passiert bei Stromausfall mit meiner PV-Anlage?
Standard-Wechselrichter schalten sich bei Netzausfall automatisch ab, um Netze BW-Techniker zu schützen. Ihre PV-Anlage produziert dann keinen Strom, auch wenn die Sonne scheint. Für Notstromversorgung benötigen Sie spezielle Ersatzstrom-Wechselrichter mit Umschaltfunktion, die 2.500-4.000 Euro mehr kosten. Diese können ausgewählte Verbraucher über eine Ersatzstrom-Steckdose versorgen. Mit Batteriespeicher und Backup-Funktion können Sie bei Stromausfall bis zu 8 Stunden grundlegende Verbraucher wie Kühlschrank und Licht betreiben. Inselsysteme mit automatischer Umschaltung versorgen das ganze Haus, kosten aber 8.000-12.000 Euro zusätzlich. In Fellbach sind Stromausfälle selten - die Netze BW gewährleistet 99,99% Verfügbarkeit. Dennoch investieren immer mehr Hausbesitzer in Backup-Systeme für mehr Unabhängigkeit.
Kann ich in Fellbach Strom an die Stadtwerke verkaufen?
Ja, Sie können Solarstrom über das Netze BW-Verteilnetz einspeisen und erhalten dafür die EEG-Vergütung von den Stadtwerken Fellbach ausgezahlt. Bei Anlagen bis 10 kWp beträgt die Vergütung 8,11 Cent/kWh für 20 Jahre garantiert. Alternativ können Sie ab 100 kWp die Direktvermarktung wählen und Ihren Strom direkt an der Strombörse verkaufen, was meist 0,3-0,5 Cent/kWh mehr bringt. Die Stadtwerke Fellbach bieten auch Power Purchase Agreements (PPA) für größere Gewerbeanlagen ab 500 kWp. Für die Netzeinspeisung ist eine technische Anmeldung bei Netze BW und eine Anmeldung im Marktstammdatenregister erforderlich. Die monatliche Abrechnung erfolgt über intelligente Stromzähler, die automatisch Einspeisung und Bezug messen. Bei Eigenverbrauchsanlagen wird nur der Überschuss vergütet, der nicht selbst verbraucht wird.