Photovoltaikanlage Einfamilienhaus - Planung und Installation 2026
Photovoltaikanlage Einfamilienhaus: Die komplette Planungs- und Installationsanleitung für 2026. Foto: Leospardo

Photovoltaikanlage für Einfamilienhaus 2026: Der Komplettguide

Eine Photovoltaikanlage für das Einfamilienhaus ist 2026 die beste Investition für Hausbesitzer. Mit optimaler Dachfläche, stabilem Stromverbrauch und langfristiger Nutzung erreichen Einfamilienhäuser die höchste Wirtschaftlichkeit. Zwischen 8-15 kWp Anlagengröße, 65-75% Eigenverbrauch und 8-12 Jahren Amortisation sind die Rahmenbedingungen ideal.

Dieser Ratgeber zeigt Dir alles Wichtige zur Photovoltaikanlage im Einfamilienhaus - von der Dachanalyse über die optimale Größe bis hin zu Speicher-Optionen und Smart Home Integration. Mit konkreten Beispielrechnungen, typischen Konfigurationen und bewährten Strategien für maximale Rendite.

🔑 Key Takeaway

Photovoltaikanlage Einfamilienhaus: 8-12 kWp optimal für 4-Personen-Haushalt, 65-75% Eigenverbrauch, 10.500-16.200€ Investition, 8-11 Jahre Amortisation, 2.000-2.500€ jährliche Ersparnis.

8-12 kWp
Optimale Anlagengröße
65-75%
Eigenverbrauch möglich
8-11 Jahre
Amortisationszeit

Dachanalyse: Ist mein Einfamilienhaus geeignet?

Nicht jedes Einfamilienhaus ist gleich gut für eine Photovoltaikanlage geeignet:

🏠 Dach-Checkliste für Einfamilienhäuser:

✅ Optimale Bedingungen

  • Ausrichtung: Süd (100%), Süd-West/Süd-Ost (90-95%)
  • Neigung: 25-35° (optimal), 20-50° (gut geeignet)
  • Dachfläche: Mindestens 40 m² zusammenhängend
  • Verschattung: Keine oder minimale Verschattung 9-15 Uhr
  • Dachzustand: Neuere Eindeckung (unter 15 Jahre)
  • Statik: Ausreichend für 20-25 kg/m² Zusatzlast

⚠️ Prüfung erforderlich

  • West/Ost-Ausrichtung: 80-85% Ertrag (trotzdem wirtschaftlich)
  • Flachdach: Aufständerung mit 10-15° Neigung
  • Teilweise Verschattung: Optimierer oder Mikro-Wechselrichter
  • Älteres Dach: Statikprüfung und evtl. Sanierung
  • Denkmalschutz: Genehmigung erforderlich

❌ Nicht geeignet

  • Nord-Ausrichtung: Nur 60% Ertrag (nicht wirtschaftlich)
  • Starke Verschattung: Mehr als 50% der Fläche betroffen
  • Dachfläche unter 25 m²: Zu klein für wirtschaftlichen Betrieb
  • Sanierungsbedürftiges Dach: Erst sanieren, dann PV

📏 Dachflächen-Rechner Einfamilienhaus:

Formel: Verfügbare Fläche für Module

  • Grundfläche: Dachbreite × Dachlänge
  • Abzüge: -20% für Schornstein, Gauben, Randabstände
  • Nutzbare Fläche: Grundfläche × 0,8
  • Modulanzahl: Nutzbare Fläche ÷ 2 m² (pro 400W Modul)
  • Anlagengröße: Modulanzahl × 0,4 kW = kWp

🏠 Beispiel: Typisches Einfamilienhaus

  • Dachmaße: 12m × 8m = 96 m² Grundfläche
  • Abzüge: -19 m² (Schornstein, Gauben, Ränder)
  • Nutzbar: 77 m² für Module
  • Module: 38 Module à 400W = 15,2 kWp möglich
  • Empfehlung: 10-12 kWp (optimale Wirtschaftlichkeit)
Einfamilienhaus Dachanalyse - Ausrichtung und Flächen für Photovoltaikanlage
Dachanalyse: So prüfst Du die Eignung Deines Einfamilienhauses für eine Photovoltaikanlage. Foto: Leospardo

Optimale Anlagengröße für Einfamilienhäuser

Die richtige Dimensionierung hängt vom Stromverbrauch und der Dachfläche ab:

📊 Größentabelle nach Haushaltstyp:

🏠 Kleine Familie (2-3 Personen)

  • Stromverbrauch: 2.500-3.500 kWh/Jahr
  • Empfohlene Anlagengröße: 5-8 kWp
  • Modulanzahl: 13-20 Module (400W)
  • Dachfläche: 26-40 m²
  • Eigenverbrauch: 70-80%
  • Investition: 5.750-10.800 Euro
  • Jahresersparnis: 1.200-1.600 Euro

🏠 Standard Familie (4 Personen)

  • Stromverbrauch: 4.000-5.000 kWh/Jahr
  • Empfohlene Anlagengröße: 8-12 kWp
  • Modulanzahl: 20-30 Module (400W)
  • Dachfläche: 40-60 m²
  • Eigenverbrauch: 65-75%
  • Investition: 9.600-16.200 Euro
  • Jahresersparnis: 1.800-2.400 Euro

🏠 Große Familie (5+ Personen)

  • Stromverbrauch: 5.500-7.000 kWh/Jahr
  • Empfohlene Anlagengröße: 12-15 kWp
  • Modulanzahl: 30-38 Module (400W)
  • Dachfläche: 60-76 m²
  • Eigenverbrauch: 60-70%
  • Investition: 13.800-20.250 Euro
  • Jahresersparnis: 2.200-2.800 Euro

🏠 Zukunfts-orientiert (E-Auto/Wärmepumpe geplant)

  • Stromverbrauch: 8.000-12.000 kWh/Jahr
  • Empfohlene Anlagengröße: 15-20 kWp
  • Modulanzahl: 38-50 Module (400W)
  • Dachfläche: 76-100 m²
  • Eigenverbrauch: 55-65% (mit Smart Charging)
  • Investition: 17.100-27.000 Euro
  • Jahresersparnis: 2.800-3.500 Euro

🎯 Dimensionierungs-Strategien:

Konservativ (Sicherheit first)

  • Formel: Jahresverbrauch ÷ 1.000 = kWp
  • Vorteil: Hoher Eigenverbrauch (70-80%)
  • Nachteil: Verschenktes Dach-Potenzial
  • Geeignet für: Begrenzte Budgets, hohe Strompreise

Ausgewogen (Empfehlung)

  • Formel: (Jahresverbrauch × 1,2) ÷ 1.000 = kWp
  • Vorteil: Optimale Wirtschaftlichkeit
  • Eigenverbrauch: 60-70%
  • Geeignet für: Standardfall, zukunftsorientiert

Maximal (Dachfläche ausnutzen)

  • Ziel: Maximum der verfügbaren Dachfläche
  • Vorteil: Beste Rendite pro investiertem Euro
  • Eigenverbrauch: 40-60%
  • Geeignet für: Große Budgets, Zukunfts-Absicherung

Batteriespeicher im Einfamilienhaus: Lohnt sich das?

Ein Batteriespeicher kann den Eigenverbrauch deutlich steigern:

🔋 Speicher-Analyse für Einfamilienhäuser:

✅ Vorteile Batteriespeicher:

  • Höhere Autarkie: Von 35% auf 70-85% Eigenverbrauch
  • Abendstrom: Solarstrom auch nach Sonnenuntergang
  • Notstrom: Bei Stromausfall weiter Strom im Haus
  • Peak-Shaving: Reduzierung teurer Lastspitzen
  • Wertsteigerung: Immobilie wird attraktiver

💰 Speicher-Kosten 2026:

SpeichergrößeKostenGeeignet fürZusatzersparnis/Jahr
5 kWh4.500-6.500€2-3 Personen350-500€
8 kWh6.400-8.800€4 Personen500-700€
10 kWh7.500-10.500€4-5 Personen600-850€
13 kWh8.800-12.000€5+ Personen700-950€

📊 Speicher-Wirtschaftlichkeit Rechnung:

Beispiel: 4-Personen Familie, 10 kWp PV + 8 kWh Speicher

Ohne Batteriespeicher:
  • PV-Ertrag: 9.500 kWh/Jahr
  • Eigenverbrauch: 35% = 3.325 kWh
  • Zukauf: 4.500 - 3.325 = 1.175 kWh × 34 ct = 400€
  • Einspeisung: 6.175 kWh × 7,78 ct = 480€
  • Netto-Stromkosten: 400€ - 480€ = -80€ (Gewinn)
Mit Batteriespeicher:
  • Eigenverbrauch: 70% = 6.650 kWh
  • Zukauf: 4.500 - 6.650 = 0 kWh (Überschuss) = 0€
  • Einspeisung: 2.850 kWh × 7,78 ct = 222€
  • Zusätzliche Ersparnis: 480€ - 222€ = 258€/Jahr
  • Speicher-Amortisation: 8.000€ ÷ 258€ = 31 Jahre (nicht wirtschaftlich)

🎯 Speicher-Empfehlung:

Batteriespeicher lohnt sich 2026 wenn:

  • Strompreis über 35 ct/kWh (dann 12-15 Jahre Amortisation)
  • Notstrom-Funktionalität wichtig ist
  • Du Wert auf maximale Unabhängigkeit legst
  • Budget für Premium-Lösung vorhanden

Verzichte auf Speicher wenn:

  • Budget begrenzt ist (lieber größere PV)
  • Wirtschaftlichkeit im Vordergrund steht
  • Du den Speicher später nachrüsten kannst
Batteriespeicher Einfamilienhaus - Wirtschaftlichkeit und Dimensionierung
Batteriespeicher: Wirtschaftlichkeit und optimale Größe für das Einfamilienhaus 2026. Foto: Leospardo

Smart Home Integration: PV optimal nutzen

Intelligente Steuerung maximiert den Eigenverbrauch im Einfamilienhaus:

🤖 Smart Home Funktionen für PV:

Automatische Laststeuerung

  • Waschmaschine/Spülmaschine: Start bei PV-Überschuss
  • Warmwasserbereitung: E-Heizstab bei Sonnenschein
  • Pool-Pumpe: Laufzeiten in PV-Produktionszeiten
  • Klimaanlage: Vorkühlung bei hoher PV-Produktion

E-Auto intelligentes Laden

  • PV-Überschuss-Ladung: Auto lädt nur mit Solarstrom
  • Zeitgesteuerte Ladung: Günstige Nachtstunden nutzen
  • Bidirektionales Laden: Auto als Hausbatterie (ab 2027)
  • Wallbox-Integration: SMA, Fronius, SolarEdge kompatibel

Heizung & Wärmepumpe

  • Thermische Masse nutzen: Haus bei Sonnenschein vorheizen
  • Warmwasserspeicher: Bei PV-Überschuss auf 60°C heizen
  • Wärmepumpen-Optimierung: Betrieb in PV-Spitzenzeiten

📱 Smart Home Systeme für Einfamilienhäuser:

SolarEdge Smart Energy

  • Komponenten: Wechselrichter + Smart Switch + App
  • Kosten: 1.200-1.800€ Aufpreis
  • Vorteile: Einfache Installation, bewährte Technik
  • Steuerung: 6 schaltbare Verbraucher

Fronius Smart Meter + Ohmpilot

  • Komponenten: Smart Meter + Ohmpilot Heizstab-Steuerung
  • Kosten: 800-1.200€
  • Vorteile: Fokus auf Warmwasser-Optimierung
  • Besonders für: Häuser mit E-Heizstab im Pufferspeicher

SENEC.Home 4.0

  • Komponenten: Speicher + KI-Energiemanager + Cloud
  • Kosten: 2.000-3.500€ Aufpreis
  • Vorteile: KI-basierte Optimierung, Wetter-Prognose
  • Besonders für: Tech-affine Hausbesitzer

📈 Eigenverbrauchs-Steigerung durch Smart Home:

  • Ohne Optimierung: 30-35% Eigenverbrauch
  • Mit Smart Home: 50-65% Eigenverbrauch
  • Mit Smart Home + Speicher: 70-85% Eigenverbrauch
  • Zusätzliche Ersparnis: 400-800€ pro Jahr
  • Amortisation: Smart Home System in 2-4 Jahren

Typische Konfigurationen für Einfamilienhäuser

Bewährte Anlagen-Konfigurationen nach Bedarf und Budget:

🏠 Standard-Konfigurationen 2026:

💰 Einsteiger-Paket (Budget: 8.000-12.000€)

  • Anlagengröße: 6-8 kWp
  • Module: 15-20x JA Solar 400W
  • Wechselrichter: SMA Sunny Boy 6.0 oder Fronius Primo
  • Montage: Schletter Aufdach-System
  • Monitoring: Grundüberwachung via App
  • Speicher: Ohne (nachrüstbar)
  • Smart Home: Ohne
  • Geeignet für: 2-4 Personen, 3.000-4.500 kWh Verbrauch
  • Eigenverbrauch: 65-75%
  • Jahresersparnis: 1.400-1.800€
  • Amortisation: 7-9 Jahre
  • ROI: 12-15% pro Jahr

⚖️ Standard-Paket (Budget: 12.000-18.000€)

  • Anlagengröße: 10-12 kWp
  • Module: 25-30x JA Solar 400W
  • Wechselrichter: SolarEdge SE10K mit 25 Optimierern
  • Montage: K2 Aufdach-System
  • Monitoring: Detailüberwachung pro Modul
  • Smart Home: SolarEdge Smart Switch (3 Geräte)
  • Speicher: Optional nachrüstbar
  • Geeignet für: 4 Personen, 4.000-5.500 kWh Verbrauch
  • Eigenverbrauch: 60-70%
  • Jahresersparnis: 1.800-2.400€
  • Amortisation: 8-10 Jahre
  • ROI: 11-13% pro Jahr

🚗 Zukunfts-Paket (Budget: 18.000-28.000€)

  • Anlagengröße: 15-18 kWp
  • Module: 38-45x JA Solar 400W
  • Wechselrichter: SolarEdge SE15K + Optimierer
  • Speicher: BYD Battery-Box 10 kWh
  • Smart Home: Vollausstattung mit E-Auto-Steuerung
  • Wallbox: SolarEdge EV-Charger 22kW
  • Monitoring: Premium-Überwachung + Prognosen
  • Geeignet für: 4-6 Personen + E-Auto/Wärmepumpe
  • Eigenverbrauch: 70-85% (mit intelligentem Laden)
  • Jahresersparnis: 2.800-3.500€
  • Amortisation: 8-11 Jahre
  • ROI: 10-12% pro Jahr

👑 Premium-Paket (Budget: 25.000-35.000€)

  • Anlagengröße: 18-22 kWp
  • Module: 45-55x Longi Hi-MO 6 (450W)
  • Wechselrichter: SMA Sunny Tripower CORE-1 (3-phasig)
  • Speicher: sonnen eco 15 kWh mit Notstrom
  • Smart Home: Vollautomatisierung aller Verbraucher
  • Wallbox: Bidirektionale Wallbox (V2H-ready)
  • Extras: Glasfolie-Module, Premium-Design
  • Geeignet für: Große Familien, energieautarkes Wohnen
  • Eigenverbrauch: 80-90% (mit optimaler Steuerung)
  • Jahresersparnis: 3.200-4.000€
  • Amortisation: 8-12 Jahre
  • ROI: 9-12% pro Jahr

Installation im Einfamilienhaus: Ablauf und Dauer

Typischer Installations-Ablauf bei Einfamilienhäuser:

🔧 Installations-Timeline:

1

Planung und Vorbereitung (Woche 1-2)

  • Vor-Ort-Termin: Dachbegehung, Statikprüfung, Elektro-Check
  • Detailplanung: Modulaufteilung, Verkabelung, Montagepunkte
  • Anträge: Netzbetreiber-Anmeldung, ggf. Bauantrag
  • Bestellung: Komponenten bestellen, Lieferzeit 2-4 Wochen
2

Anmeldung und Genehmigung (Woche 3-4)

  • Netzbetreiber: Einspeise-Genehmigung (1-3 Wochen)
  • Statiker: Bei Bedarf statische Berechnung
  • Marktstammdatenregister: Anlagen-Voranmeldung
  • Terminplanung: Installationstermine abstimmen
3

Installation (Tag 1-2)

  • Tag 1: Gerüst, Dacharbeiten, Modulstange, Module montieren
  • Tag 2: Wechselrichter, Verkabelung, Hausanschluss, Tests
  • Dauer: 8-16 Stunden je nach Anlagengröße
  • Team: 2-4 Monteure (Dachdecker + Elektriker)
4

Inbetriebnahme (Woche 5-6)

  • Elektrik-Abnahme: VDE-Messungen, Isolationsprüfung
  • Zähler setzen: Zweirichtungszähler vom Netzbetreiber
  • Erste Einspeisung: Testlauf und Monitoring-Setup
  • Einweisung: App-Setup, Bedienung, Wartungshinweise
5

Finalisierung (Woche 7)

  • Marktstammdatenregister: Endgültige Anmeldung
  • Versicherung: Anlage bei Hausratversicherung anmelden
  • Finanzamt: EÜR-Anmeldung (bei Anlage >10 kWp)
  • Garantie: Alle Komponenten registrieren

💡 Installation-Tipps für Hausbesitzer:

  • Beste Saison: März-Oktober (kein Regen/Schnee)
  • Gerüst-Koordination: Mit anderen Dacharbeiten kombinieren
  • Hausanschluss prüfen: Zählerschrank-Kapazität vorab klären
  • Nachbarn informieren: Über Gerüst und Arbeitszeiten
  • Hausversicherung: Installation und Module vorab anmelden
Photovoltaikanlage Installation Einfamilienhaus - Ablauf und Timeline
Installation: Typischer Ablauf und Timeline für Photovoltaikanlagen im Einfamilienhaus. Foto: Leospardo

Wirtschaftlichkeit: Lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Konkrete Wirtschaftlichkeits-Berechnung für typische Einfamilienhäuser:

💰 Wirtschaftlichkeits-Analyse:

🏠 Muster-Berechnung: 4-Personen Familie

Ausgangssituation:
  • Einfamilienhaus: Baujahr 2005, 140 m² Wohnfläche
  • Stromverbrauch: 4.500 kWh/Jahr
  • Stromkosten: 4.500 × 0,34€ = 1.530€/Jahr
  • Dachfläche: 65 m² südwest-orientiert
Geplante Photovoltaikanlage:
  • Anlagengröße: 10 kWp (25 Module à 400W)
  • Investition: 13.500€ (inkl. Installation, ohne MwSt.)
  • Jahresertrag: 9.500 kWh (950 kWh/kWp in der Region)
  • Eigenverbrauch: 65% = 6.175 kWh
  • Einspeisung: 35% = 3.325 kWh
Finanzielle Bilanz pro Jahr:
PositionOhne PVMit PVErsparnis
Stromkauf1.530€294€ (für 865 kWh)+1.236€
Einspeisung0€259€ (3.325×0,078€)+259€
Betriebskosten PV0€150€-150€
Netto-Ersparnis0€+1.345€+1.345€/Jahr
Langfrist-Prognose (25 Jahre):
  • Amortisation: 13.500€ ÷ 1.345€ = 10,0 Jahre
  • Gesamtersparnis: (1.345€ × 25J) - 13.500€ = 20.125€
  • ROI pro Jahr: 1.345€ ÷ 13.500€ = 10,0%
  • Wertsteigerung Immobilie: +8.000-12.000€

📊 Sensitivitäts-Analyse:

Bei steigenden Strompreisen:

  • +3% p.a. Strompreissteigerung: Amortisation in 8,7 Jahren
  • +5% p.a. Strompreissteigerung: Amortisation in 7,8 Jahren
  • Gesamtersparnis bei +3% p.a.: 35.200€ über 25 Jahre

Bei verschiedenen Eigenverbrauchs-Quoten:

  • 50% Eigenverbrauch: 1.145€/Jahr Ersparnis (11,8J Amortisation)
  • 65% Eigenverbrauch: 1.345€/Jahr Ersparnis (10,0J Amortisation)
  • 80% Eigenverbrauch: 1.530€/Jahr Ersparnis (8,8J Amortisation)

🎯 Wirtschaftlichkeits-Faktoren:

Positive Faktoren (bessere Rendite):

  • Hoher Stromverbrauch: Mehr Eigenverbrauch möglich
  • Südausrichtung: 5-10% höhere Erträge
  • Regionale Förderung: 1.000-3.000€ Zusatzersparnis
  • Stromspeicher: Bei Strompreisen >35ct/kWh sinnvoll
  • E-Auto/Wärmepumpe: Deutlich höherer Eigenverbrauch

Negative Faktoren (schlechtere Rendite):

  • Nord/Nordwest-Ausrichtung: 20-40% weniger Ertrag
  • Starke Verschattung: Bis zu 30% Ertragsverlust
  • Niedriger Stromverbrauch: Weniger Eigenverbrauch
  • Überteuerte Angebote: >1.500€/kWp verschlechtert Rendite

Fazit: Die perfekte Photovoltaikanlage fürs Einfamilienhaus

Eine Photovoltaikanlage ist für Einfamilienhäuser 2026 eine hervorragende Investition mit 10-13% jährlicher Rendite. Die optimalen Bedingungen - eigener Stromverbrauch, geeignete Dachfläche und langfristige Nutzung - machen das Einfamilienhaus zum idealen Kandidaten für Solarstrom.

Die Erfolgsformel ist einfach: 8-12 kWp Anlagengröße für Standard-Haushalte, Tier-1-Komponenten, lokaler Installateur und intelligente Eigenverbrauchsoptimierung. Mit Smart Home Steuerung erreichst Du 60-75% Eigenverbrauch und sparst 1.800-2.500 Euro pro Jahr.

Nutze den aktuellen Nullsteuersatz und die attraktive EEG-Vergütung für Deinen Einstieg in die Energieautarkie. Nach 8-12 Jahren ist die Anlage abbezahlt, danach produziert sie weitere 15-20 Jahre praktisch kostenlosen Strom für Dein Zuhause.

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Häufige Fragen

Welche Größe Photovoltaikanlage braucht ein Einfamilienhaus?
Für ein Einfamilienhaus sind 8-12 kWp optimal. Faustregel: 1 kWp pro 1.000 kWh Jahresverbrauch + 20% Puffer. 4-Personen-Haushalt (4.500 kWh): 5-6 kWp. Mit E-Auto/Wärmepumpe: 12-15 kWp.
Was kostet eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus?
Eine Photovoltaikanlage für Einfamilienhäuser kostet 2026 zwischen 9.600-20.250 Euro je nach Größe (8-15 kWp). Pro kWp: 950-1.350 Euro. Ohne MwSt. dank Nullsteuersatz bis 30 kWp.
Lohnt sich eine Photovoltaikanlage für Einfamilienhäuser?
Ja, sehr gut. 10-13% jährliche Rendite, 8-12 Jahre Amortisation, 1.800-2.500 Euro Jahresersparnis. Nach 25 Jahren: 20.000-35.000 Euro Gesamtgewinn. Wertsteigerung Immobilie: 8.000-12.000 Euro.
Braucht ein Einfamilienhaus einen Batteriespeicher?
Nicht zwingend. Ohne Speicher: 35% Eigenverbrauch, 10-12% ROI. Mit Speicher: 70-85% Eigenverbrauch, aber 8.000-15.000 Euro Mehrkosten. Lohnt sich bei Strompreisen >35 ct/kWh.
Wie viel Strom produziert eine Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus?
Eine 10 kWp Anlage produziert 8.500-10.500 kWh/Jahr je nach Region und Ausrichtung. Süddeutschland: ~1.000 kWh/kWp. Norddeutschland: ~900 kWh/kWp. Reicht für 1-2 Einfamilienhäuser.
Welche Dachfläche braucht eine Photovoltaikanlage?
Pro kWp benötigst Du 6-7 m² Dachfläche. 10 kWp Anlage: 60-70 m². Typisches Einfamilienhaus (12×8m = 96 m²): Nach Abzügen 70-80 m² nutzbar = 10-12 kWp möglich.
Kann ich eine Photovoltaikanlage auf einem Einfamilienhaus selbst installieren?
Nein, die Installation muss von einem Elektroinstallateur-Meisterbetrieb durchgeführt werden. Anschluss ans Hausnetz und Anmeldung beim Netzbetreiber erfordern Fachkompetenz und Zulassung.
Wie lange dauert die Installation einer Photovoltaikanlage?
Installation auf Einfamilienhaus: 1-2 Tage. Komplett-Prozess von Vertragsabschluss bis Inbetriebnahme: 6-8 Wochen (Planung, Anmeldungen, Lieferzeit, Installation, Netzbetreiber-Zähler).
Welche Ausrichtung ist für Photovoltaikanlagen optimal?
Optimal: Süd-Ausrichtung (100% Ertrag). Gut: Südwest/Südost (90-95%). Akzeptabel: West/Ost (80-85%). Nicht empfehlenswert: Nord (nur 60%). Neigung: 25-35° optimal, 20-50° gut geeignet.