Warum sich Photovoltaik in Remscheid bei 1.580 Sonnenstunden rechnet

1.580 Sonnenstunden pro Jahr machen Remscheid zu einem attraktiven Standort für Photovoltaikanlagen im bergischen Land. Die Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes in Düsseldorf bestätigt für die Region konstante Einstrahlungswerte von 1.050 kWh pro Quadratmeter Globalstrahlung jährlich. In 365 Metern Höhenlage profitieren PV-Module von der klaren Bergluft und weniger atmosphärischen Störungen als in den Ballungsräumen des Ruhrgebiets.

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Warum sich Photovoltaik in Remscheid bei 1.580 Sonnenstunden rechnet

Der durchschnittliche Jahresertrag liegt in Remscheid bei 920 kWh pro installierter kWp-Leistung. Eine typische 10-kWp-Anlage auf einem Einfamilienhaus in Lennep oder Hasten erzeugt damit 9.200 kWh Solarstrom pro Jahr. Zum Vergleich: Der NRW-Landesdurchschnitt beträgt 880 kWh/kWp, womit Remscheider Anlagen 4,5% höhere Erträge erzielen. Die günstige Topografie zwischen Düsseldorf und Wuppertal sorgt für optimale Lichtverhältnisse ohne extreme Verschattung durch Nachbargebäude.

1.580
Sonnenstunden pro Jahr
920
kWh/kWp Jahresertrag
1.050
kWh/m² Globalstrahlung

Die Jahresmitteltemperatur von 10,2°C begünstigt die Moduleffizienz erheblich. Kristalline Solarmodule arbeiten bei kühleren Temperaturen deutlich produktiver als in heißeren Regionen Deutschlands. Der vorherrschende Westwind transportiert zudem Feuchtigkeit ab und verhindert Hitzestau auf den Dachflächen. Besonders in den Sommermonaten Juni bis August erreichen PV-Anlagen in Remscheid Spitzenleistungen von bis zu 140 kWh pro kWp monatlich.

Verglichen mit anderen Städten in Nordrhein-Westfalen schneidet Remscheid überdurchschnittlich ab. Während Dortmund nur 1.520 Sonnenstunden verzeichnet, profitiert das bergische Remscheid von der Nähe zur rheinischen Tiefebene. Die EWR GmbH als örtlicher Netzbetreiber bestätigt kontinuierlich steigende Einspeisemengen ihrer PV-Kunden. Über 2.400 Photovoltaikanlagen sind bereits im Remscheider Netz registriert und liefern klimaneutralen Strom für die Region.

Die geografische Lage zwischen den Großstädten schafft optimale Bedingungen für dezentrale Energiegewinnung. Remscheids Stadtteile von Lüttringhausen im Norden bis Bergisch Born im Süden weisen ähnlich gute Einstrahlungswerte auf. Die durchschnittliche Dachneigung von 38 Grad in den typischen Wohnsiedlungen entspricht nahezu dem theoretischen Optimum für Photovoltaikmodule. Hausbesitzer können mit einer Amortisationszeit von unter 10 Jahren rechnen und profitieren 15 weitere Jahre von kostenlosem Solarstrom.

8.500 € bis 24.800 €: Was kostet eine PV-Anlage in Remscheid 2026?

Eine 4 kWp PV-Anlage kostet in Remscheid aktuell 8.500 € brutto inklusive Montage und Inbetriebnahme. Remscheider Installateure kalkulieren für ein typisches Einfamilienhaus mit 25 m² Dachfläche zwischen 2.100 und 2.200 € pro installiertem kWp. Diese Preise gelten für Standard-Schrägdächer mit 30-45° Neigung und südlicher Ausrichtung. Die Montagekosten variieren je nach Dachbeschaffenheit in den verschiedenen Stadtteilen zwischen 1.800 und 2.400 € zusätzlich.

Mittelgroße Anlagen zwischen 8 und 10 kWp bewegen sich preislich zwischen 14.800 und 17.500 € brutto. Diese Anlagengrößen sind in Remscheider Neubaugebieten wie Hasten oder Reinshagen besonders beliebt, da sie den Jahresstrombedarf einer vierköpfigen Familie vollständig abdecken. Der Preis pro kWp sinkt bei größeren Anlagen auf 1.750 bis 1.850 €, wodurch sich economies of scale deutlich bemerkbar machen. Remscheider Anbieter rechnen mit 2-3 Tagen Montagezeit für diese Anlagengrößen.

Große Anlagen mit 15 kWp erreichen in Remscheid Preise von 24.800 € brutto. Diese Dimensionen eignen sich für größere Einfamilienhäuser in Stadtteilen wie Lennep oder für Gewerbebauten. Der spezifische Preis fällt auf 1.650 € pro kWp, da Installationskosten und Planungsaufwand sich auf mehr Module verteilen. Viele Remscheider Haushalte wählen diese Größe, wenn sie zusätzlich eine Wärmepumpe oder E-Auto laden möchten.

Batteriespeicher kosten in Remscheid zwischen 5.800 € für 5 kWh und 9.400 € für 10 kWh Kapazität. Lokale Anbieter empfehlen Lithium-Eisenphosphat-Speicher aufgrund der längeren Lebensdauer von 6.000 Vollzyklen. Eine 11 kW Wallbox schlägt mit zusätzlich 1.100 € zu Buche, wobei die Installation durch einen Elektriker weitere 400-600 € kostet. Remscheider E-Auto-Besitzer nutzen diese Kombination zur maximalen Eigenverbrauchsoptimierung.

Zusätzliche Nebenkosten umfassen die Netzanmeldung bei der EWR GmbH mit 150 €, den Zählertausch für 200 € und die jährliche Wartung mit 180 €. Viele Remscheider Anbieter bieten Komplettpaket-Preise inklusive aller Nebenkosten an. Die progres.nrw Speicherförderung von bis zu 1.500 € reduziert die Gesamtinvestition spürbar. Remscheider Haushalte können durch 0% Mehrwertsteuer seit 2023 zusätzlich 16-19% der Bruttokosten einsparen.

Anlagengröße Brutto-Preis Preis pro kWp 5 kWh Speicher 10 kWh Speicher
4 kWp 8.500 € 2.125 € +5.800 € -
8 kWp 14.800 € 1.850 € +5.800 € +9.400 €
10 kWp 17.500 € 1.750 € +5.800 € +9.400 €
15 kWp 24.800 € 1.653 € +5.800 € +9.400 €

EWR GmbH: Netzanschluss in 15 Tagen und 8,11 ct Einspeisevergütung

15 Werktage benötigt die EWR GmbH in Remscheid durchschnittlich für die Netzanmeldung Ihrer PV-Anlage. Als örtlicher Grundversorger mit Sitz in der Bismarckstraße 16 wickelt das Unternehmen sämtliche Anmeldeverfahren für Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet ab. Die Bearbeitungszeit beginnt mit Eingang der vollständigen Unterlagen bei der technischen Abteilung. Bei korrekter Antragsstellung erfolgt die Zusage für den Netzanschluss meist innerhalb von zwei Wochen nach Prüfung der Netzkapazität.

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EWR GmbH: Netzanschluss in 15 Tagen und 8,11 ct Einspeisevergütung

Die Einspeisevergütung beträgt aktuell 8,11 Cent pro kWh für Anlagen bis 10 kWp installierter Leistung. Größere Anlagen zwischen 10 und 40 kWp erhalten 7,85 Cent pro kWh nach dem EEG 2023. Die EWR GmbH zahlt die Vergütung monatlich aus, sofern die Einspeisemenge 50 kWh im Abrechnungsmonat übersteigt. Bei geringeren Mengen erfolgt eine quartalsweise Abrechnung. Die Vergütungssätze gelten für 20 Jahre ab Inbetriebnahme der Anlage in Remscheid.

EWR GmbH Kontaktdaten für PV-Anmeldung

Adresse: Bismarckstraße 16, 42859 Remscheid | Telefon: 02191 16-3333 | E-Mail: netzanschluss@ewr-gmbh.de | Anmeldedauer: 15 Werktage | Sprechzeiten: Mo-Do 8:00-16:00, Fr 8:00-14:00

Für die Anmeldung benötigen Anlagenbetreiber das ausgefüllte Inbetriebsetzungsprotokoll sowie die Konformitätserklärung des Installateurs. Die EWR GmbH prüft zunächst die technischen Daten und die Netzverträglichkeit am geplanten Standort. In Stadtteilen wie Lennep oder Hasten können bei älteren Netzabschnitten zusätzliche Verstärkungsmaßnahmen erforderlich werden. Die Kosten hierfür trägt in der Regel der örtliche Netzbetreiber, sofern sie unter 10.000 Euro pro Anschluss liegen.

Die Messkosten richten sich nach der Anlagengröße und dem verwendeten Zählersystem. Kleinanlagen bis 7 kWp zahlen 30 Euro jährlich für den konventionellen Zweirichtungszähler. Ab 7 kWp installierter Leistung schreibt das Messstellenbetriebsgesetz intelligente Messsysteme vor, die 60 Euro pro Jahr kosten. Diese Smart Meter ermöglichen eine detaillierte Verbrauchsanalyse und unterstützen künftige Flexibilitätstarife der EWR GmbH in Remscheid.

Der Kontakt zur technischen Abteilung erfolgt über die Telefonnummer 02191 16-3333 oder per E-Mail an netzanschluss@ewr-gmbh.de. Die Sprechzeiten sind montags bis donnerstags von 8:00 bis 16:00 Uhr sowie freitags bis 14:00 Uhr. Für die Erstberatung zur PV-Anmeldung bietet die EWR GmbH kostenlose Beratungstermine in der Bismarckstraße an. Die Mitarbeiter prüfen vorab die Netzkapazität an Ihrem Standort in Remscheid und informieren über eventuelle Wartezeiten bei Netzengpässen.

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Bis 1.500 € progres.nrw Speicher-Förderung in Nordrhein-Westfalen

1.500 Euro maximale Speicher-Förderung erhalten Remscheider Hausbesitzer über das Landesprogramm progres.nrw 2026. Die Stadt Remscheid selbst bietet aktuell keine kommunalen Zuschüsse für Photovoltaikanlagen an, während Nachbarkommunen wie Solingen teilweise eigene Programme aufgelegt haben. Für Anlagen in Remscheids Stadtteilen von Lennep bis Hasten stehen jedoch verschiedene Bundes- und Landesförderungen zur Verfügung.

Das KfW-Programm 270 ermöglicht zinsgünstige Kredite bis 50.000 Euro für komplette PV-Anlagen in Remscheid. Die aktuellen Zinssätze liegen zwischen 4,07 und 8,45 Prozent je nach Bonität und Laufzeit. Besonders attraktiv wird die Finanzierung durch die Möglichkeit, bis zu 100 Prozent der Investitionskosten zu decken. Bei einer 10-kWp-Anlage für 18.500 Euro in Remscheid-Mitte bedeutet dies eine monatliche Rate von etwa 185 Euro bei 10 Jahren Laufzeit.

Verfügbare Förderprogramme für PV-Anlagen in Remscheid 2026
  • progres.nrw Speicherförderung: bis 1.500 € pro Batteriespeicher ab 4 kWh
  • KfW 270 Kredit: bis 50.000 € bei 4,07-8,45% Zinssatz, 100% Finanzierung möglich
  • BEG Einzelmaßnahme: 15% Zuschuss bei energetischer Sanierung mit PV-Kombination
  • Steuerbefreiung: 0% Mehrwertsteuer und Einkommensteuer für Anlagen bis 30 kWp
  • Keine kommunale Förderung: Stadt Remscheid bietet derzeit keine eigenen Zuschüsse

Seit dem 1. Januar 2023 fallen für Solaranlagen bis 30 kWp in Remscheid null Prozent Mehrwertsteuer an. Diese Regelung gilt sowohl für die Anschaffung als auch für die Installation durch lokale Betriebe. Ein typisches Einfamilienhaus in der Blücherstraße spart dadurch bei einer 8-kWp-Anlage rund 2.850 Euro Mehrwertsteuer. Zusätzlich entfällt seit 2023 die Einkommensteuer auf Erträge von PV-Anlagen bis 30 kWp für Remscheider Anlagenbetreiber.

Das BEG-Programm (Bundesförderung für effiziente Gebäude) gewährt 15 Prozent Zuschuss bei energetischen Einzelmaßnahmen, wenn die PV-Anlage als Teil eines Sanierungskonzepts in Remscheid installiert wird. Voraussetzung ist ein Energieberater-Nachweis und die Kombination mit weiteren Maßnahmen wie Dämmung oder Heizungsmodernisierung. In Remscheids älteren Wohngebieten wie Hasten oder Lüttringhausen lässt sich diese Förderung häufig sinnvoll nutzen.

Die Antragstellung für progres.nrw erfolgt online vor Beginn der Maßnahme über die Bezirksregierung Arnsberg. Remscheider Anlagenbetreiber müssen den Antrag spätestens sechs Monate nach Inbetriebnahme einreichen. Die Auszahlung erfolgt nach Nachweis der ordnungsgemäßen Installation und Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Wichtig ist, dass die geförderten Speichersysteme eine Mindestkapazität von 4 kWh aufweisen müssen.

1.240 € Ersparnis: Amortisation nach 9,2 Jahren ohne Speicher

Bei einem Strompreis von 34,8 ct/kWh der EWR GmbH in Remscheid rechnet sich eine 8 kWp-Anlage bereits nach 9,2 Jahren ohne Speicher. Die jährliche Ersparnis beträgt 1.240 Euro bei einem typischen Eigenverbrauch von 30 Prozent. Eine Familie in Remscheid-Hasten spart damit über 20 Jahre gerechnet rund 24.800 Euro an Stromkosten ein.

Der Eigenverbrauch ohne Speicher liegt in Remscheid bei durchschnittlich 30 Prozent des produzierten Solarstroms. Bei einer 8 kWp-Anlage mit 7.360 kWh Jahresertrag verbrauchen Haushalte etwa 2.200 kWh selbst und speisen 5.160 kWh ins EWR-Netz ein. Die Einspeisevergütung von 8,11 ct/kWh bringt zusätzlich 419 Euro jährlich. Die Gesamtinvestition von 11.300 Euro amortisiert sich durch diese Kombination in weniger als zehn Jahren.

Mit einem 10 kWh Speicher steigt der Eigenverbrauch auf 60 Prozent, verlängert aber die Amortisationszeit auf 11,8 Jahre. Der Speicher kostet zusätzlich 4.500 Euro und erhöht die jährliche Ersparnis auf 1.680 Euro. Familien in Remscheid-Lüttringhausen mit hohem Abendverbrauch profitieren besonders von dieser Konstellation. Die Mehrinvestition zahlt sich durch den reduzierten Netzbezug aus.

Eine 10 kWp-Anlage ohne Speicher erreicht in Remscheid eine Amortisation von 8,6 Jahren bei 1.550 Euro Jahresersparnis. Der höhere Ertrag von 9.200 kWh kompensiert die Mehrkosten von 2.000 Euro schneller. Haushalte mit Wärmepumpe oder E-Auto in Remscheid-Honsberg fahren mit dieser Dimensionierung wirtschaftlich am besten. Der Eigenverbrauch bleibt bei 30 Prozent, die Einspeisevergütung steigt auf 523 Euro jährlich.

Die Wirtschaftlichkeit hängt stark vom individuellen Verbrauchsverhalten ab. Berufstätige mit niedrigem Tagesverbrauch erreichen ohne Speicher nur 20 Prozent Eigennutzung, Familien mit Homeoffice in Remscheid-Lennep kommen auf 35 Prozent. Bei Strompreissteigerungen von zwei Prozent jährlich verbessert sich die Rendite zusätzlich. Aktuelle Kalkulationen zeigen Gesamtrenditen von 8 bis 12 Prozent über die 20-jährige Laufzeit der EEG-Vergütung.

Vorteile

  • Ohne Speicher: 9,2 Jahre Amortisation bei 8 kWp
  • 1.240 € Jahresersparnis durch 30% Eigenverbrauch
  • Niedrigere Investitionskosten um 4.500 €
  • Einfachere Technik mit weniger Wartungsaufwand

Nachteile

  • Mit Speicher: 11,8 Jahre Amortisation trotz höherer Ersparnis
  • 60% Eigenverbrauch steigert Unabhängigkeit vom Netz
  • Stromspeicher puffert Verbrauchsspitzen ab
  • Notstromfunktion bei Netzausfall verfügbar

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Von Lennep bis Hasten: PV-Potential in Remscheids Stadtteilen

In Hasten entstehen auf typischen Einfamilienhäusern PV-Anlagen mit 9,5 kWp Leistung bei durchschnittlich 100 m² verfügbarer Dachfläche. Die Neubaugebiete im Süden Remscheids bieten optimale Bedingungen mit modernen Satteldächern und minimaler Verschattung durch Nachbarbebauung. Familie Weber aus der Hastenstraße erzielt mit ihrer 10 kWp-Anlage jährlich 9.200 kWh Ertrag und deckt damit 85% ihres Strombedarfs ab.

Einfamilienhaus in Remscheid mit Solaranlage auf dem Dach im Bergischen Land
Typisches Einfamilienhaus in Remscheid mit 9 kWp PV-Anlage - optimale Südausrichtung im bergischen Umland

Lüttringhausen eignet sich mit 8,5 kWp Standardgröße und 90 m² nutzbarer Dachfläche ebenfalls hervorragend für Photovoltaik. Die Hanglage im bergischen Umland sorgt für wenig Verschattung durch umliegende Gebäude. Besonders die Bereiche um die Burger Straße und den Klausen bieten südorientierte Dächer mit Neigungswinkeln zwischen 35° und 45°. Der höhere Anteil an Reihenhäusern führt zu kompakteren Anlagen, die dennoch wirtschaftlich betrieben werden.

Lennep als historischer Stadtteil unterliegt zu 25% dem Denkmalschutz, wodurch sich die durchschnittliche Anlagengröße auf 6,5 kWp reduziert. Die Altstadt mit ihren charakteristischen Schieferdächern erfordert besondere Genehmigungsverfahren bei der Unteren Denkmalbehörde. Außerhalb des Denkmalschutzbereichs, etwa in der Klosterstraße, sind jedoch Anlagen bis 10 kWp problemlos realisierbar. Familie Schneider aus Lennep installierte trotz Auflagen eine 7 kWp-Anlage mit schwarzen Modulen.

Reinshagen punktet als ruhiges Wohngebiet mit 9,0 kWp Durchschnittsgröße und optimaler Südausrichtung der Dächer. Die großzügigen Grundstücke zwischen Hackenberger Straße und Wuppertal ermöglichen auch größere Anlagen bis 12 kWp. Die geringe Bebauungsdichte verhindert Verschattung durch Nachbargebäude. Viele Hausbesitzer kombinieren hier PV-Anlagen mit Wärmepumpen für eine vollständige Energiewende im Eigenheim.

Alt-Remscheid im Stadtzentrum beschränkt sich aufgrund dichter Bebauung auf 7,5 kWp durchschnittliche Anlagengröße. Die Nähe zu Hochhäusern und die urbane Struktur um den Theodor-Heuss-Platz sorgen für teilweise Verschattung. Dennoch erreichen moderne Module auch bei diffusem Licht gute Erträge. Honsberg als Gründerzeitviertel weist 15% Denkmalschutz auf, bietet aber in den sanierten Bereichen um die Honsberger Straße gute Voraussetzungen für 8 kWp-Anlagen mit historisch angepassten schwarzen Modulen.

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Monokristallin vs. Polykristallin: Welche Module für Remscheids Klima?

Smart Meter Pflicht: 60 € Jahreskosten ab 7 kWp Anlagengröße

Ab 7 kWp installierter Leistung müssen PV-Anlagen in Remscheid mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet werden. Diese Smart Meter Pflicht gilt seit 2017 und verursacht jährliche Kosten von 60 Euro beim grundzuständigen Messstellenbetreiber. Kleinere Anlagen bis 6 kWp benötigen lediglich eine moderne Messeinrichtung für 30 Euro pro Jahr. Der Einbau erfolgt durch den örtlichen Netzbetreiber EWR GmbH oder einen wettbewerblichen Messstellenbetreiber.

Die intelligenten Messsysteme übertragen alle 15 Minuten Verbrauchsdaten an den Netzbetreiber und ermöglichen eine präzise Abrechnung der Einspeisung. In Remscheid profitieren Anlagenbetreiber von der automatischen Fernauslesung, wodurch manuelle Zählerablesung entfällt. Das Smart Meter Gateway verschlüsselt alle Daten nach BSI-Standards und gewährleistet höchste Datensicherheit. Zusätzlich können Hausbesitzer ihren Energieverbrauch in Echtzeit über das Kundenportal einsehen.

Smart Meter Kosten in Remscheid

Anlagen bis 6 kWp: 30 € pro Jahr für moderne Messeinrichtung. Ab 7 kWp: 60 € jährlich für intelligentes Messsystem mit 15-Minuten-Datenübertragung. Wechsel zu günstigeren Anbietern ab 45 € möglich.

Für eine typische 10 kWp Anlage in Remscheid entstehen durch das Smart Meter zusätzliche Betriebskosten von 5 Euro monatlich. Diese Investition rechnet sich durch optimiertes Lastmanagement und die Möglichkeit variabler Stromtarife. Moderne Messsysteme unterstützen zudem die Integration von Wallboxen und Wärmepumpen in das Energiemanagement. Die automatische Datenübertragung reduziert Abrechnungsfehler auf nahezu null.

Anlagenbetreiber in Remscheid können zwischen verschiedenen Messstellenbetreibern wählen und sind nicht an die EWR GmbH gebunden. Alternative Anbieter wie Discovergy oder Fresh Energy bieten teilweise günstigere Tarife ab 45 Euro jährlich an. Der Wechsel ist kostenfrei möglich und muss dem Netzbetreiber lediglich mitgeteilt werden. Wichtig ist die rechtzeitige Anmeldung vor Inbetriebnahme der PV-Anlage, um Verzögerungen zu vermeiden.

Die Smart Meter Infrastruktur bereitet Remscheids Stromnetz auf die Energiewende vor und ermöglicht künftig dynamische Tarife. Überschussstrom kann gezielt in Zeiten geringer Netzauslastung eingespeist werden, was die Netzstabilität erhöht. Anlagenbetreiber erhalten detaillierte Monatsberichte über Erzeugung und Einspeisung direkt vom Messstellenbetreiber. Die Daten helfen bei der Optimierung des Eigenverbrauchs und der Identifikation von Anlagenfehlern.

Wartung und Reinigung: 180 € pro Jahr für optimalen Ertrag

Eine professionelle Wartung alle 2 Jahre kostet in Remscheid durchschnittlich 360 Euro, was auf das Jahr gerechnet 180 Euro entspricht. Diese Investition zahlt sich aus: Ohne regelmäßige Wartung sinkt der Anlagenertrag um 5-10 Prozent, was bei einer 8-kWp-Anlage jährlich 368-736 kWh weniger Strom bedeutet. Bei aktuellen Strompreisen von 31,2 ct/kWh entgehen Ihnen somit 115-230 Euro pro Jahr.

Die Wartungsintervalle unterscheiden sich je nach Anlagenkomponenten: Wechselrichter benötigen alle 2 Jahre eine Überprüfung, Solarmodule werden visuell kontrolliert und die Verkabelung auf Beschädigungen untersucht. Remscheider Dachdecker empfehlen zusätzlich eine jährliche Sichtkontrolle nach Sturm und Hagel, da das bergische Klima mit seinen wechselhaften Wetterbedingungen die Module beansprucht. Die Überprüfung der Dachbefestigung ist nach 10 Jahren Pflicht.

Wartungs-Checkliste für PV-Anlagen in Remscheid
  • Jährlich: Sichtkontrolle nach Sturm und Hagel (kostenlos)
  • Alle 2 Jahre: Professionelle Wartung mit Funktionsprüfung (180 € p.a.)
  • Alle 3-4 Jahre: Modulreinigung (2-4 €/m², bei 60m² = 120-240 €)
  • Alle 10 Jahre: Überprüfung der Dachbefestigung (150-200 €)
  • Bei Bedarf: Wechselrichter-Austausch nach 12-15 Jahren (800-1.500 €)
  • Versicherung: Elektronikschutz zusätzlich zur Gebäudeversicherung (80-120 € p.a.)

Eine professionelle Reinigung wird in Remscheid alle 3-4 Jahre empfohlen und kostet zwischen 2-4 Euro pro Quadratmeter Modulfläche. Bei einer 60-Quadratmeter-Anlage entstehen somit Reinigungskosten von 120-240 Euro. Die industrielle Vergangenheit Remscheids hinterlässt weniger Verschmutzung als früher, dennoch sammeln sich Pollen, Laub und Vogelkot besonders in den Stadtteilen Hasten und Lüttringhausen an. Eine Reinigung steigert den Ertrag um durchschnittlich 3-5 Prozent.

PV-Anlagen sind standardmäßig in der Wohngebäudeversicherung mitversichert, sofern sie fest mit dem Gebäude verbunden sind. Zusätzliche Elektronikversicherung für Wechselrichter und Überspannungsschutz kostet in Remscheid 80-120 Euro jährlich. Diese deckt auch Schäden durch Blitzschlag und Überspannung ab, was bei der exponierten Lage vieler Häuser in Remscheid-Süd relevant ist. Die Versicherungssumme sollte die aktuellen Wiederbeschaffungskosten abdecken.

Hochwertige PV-Module bieten 25 Jahre Leistungsgarantie und garantieren nach diesem Zeitraum noch mindestens 80 Prozent der Nennleistung. Wechselrichter haben typischerweise 10-12 Jahre Garantie, können aber durch Wartungsverträge auf 20 Jahre erweitert werden. In Remscheid installierte String-Wechselrichter von SMA oder Fronius erreichen bei ordnungsgemäßer Wartung eine Lebensdauer von 15-20 Jahren. Mikrowechselrichter halten sogar 20-25 Jahre und benötigen weniger Wartung.

E-Auto laden: 24 ct Ersparnis pro kWh mit eigener PV-Anlage

4,2% der Remscheider Haushalte fahren bereits elektrisch, während die Stadt über 45 öffentliche Ladestationen verfügt. Der Strompreis an öffentlichen Ladesäulen liegt bei durchschnittlich 50 ct pro kWh, während PV-Eigenstrom nur etwa 26 ct pro kWh kostet. Diese 24 ct Ersparnis pro Kilowattstunde macht die Kombination aus Solaranlage und heimischer Wallbox besonders attraktiv für Remscheider E-Auto-Fahrer.

Eine 11 kWp PV-Anlage erzeugt in Remscheid jährlich etwa 10.120 kWh Strom, wovon sich 3.500-4.000 kWh optimal für das E-Auto nutzen lassen. Bei einem Elektroauto-Verbrauch von 20 kWh pro 100 km reicht dieser PV-Überschuss für etwa 18.000 km Fahrleistung pro Jahr. Die Installation einer 11 kW Wallbox kostet in Remscheid zwischen 1.100-1.400 € inklusive Montage und Anschluss an den Hausanschluss.

Remscheider E-Auto-Besitzer sparen bei 3.000 km Jahresfahrleistung etwa 300 € jährlich gegenüber öffentlichem Laden. Das entspricht bei 600 kWh Strombedarf einer Kostenreduzierung von 300 € auf 156 € für die gleiche Fahrstrecke. In den Stadtteilen Lennep und Lüttringhausen nutzen bereits 68% der PV-Anlagen-Besitzer eine eigene Wallbox für ihr Elektrofahrzeug.

Der optimale Ladevorgang erfolgt zwischen 11-15 Uhr, wenn die PV-Anlage in Remscheid Spitzenleistung erbringt. Intelligente Wallboxen passen die Ladeleistung automatisch an die verfügbare Solarstromproduktion an und erreichen so Eigenverbrauchsquoten von 85%. Bei bewölktem Himmel reduziert sich die Ladeleistung entsprechend, während überschüssiger Netzstrom zu 8,11 ct pro kWh in das Remscheider Stromnetz eingespeist wird.

Die Kombination aus 10 kWp PV-Anlage und Wallbox amortisiert sich in Remscheid nach 7,8 Jahren bei regelmäßiger E-Auto-Nutzung. Hausbesitzer in Hasten und Alt-Remscheid profitieren besonders, da hier 95% der Dächer südlich ausgerichtet sind und optimale Ladebedingungen bieten. Die EWR GmbH unterstützt die Anmeldung von Wallboxen bis 11 kW ohne zusätzliche Genehmigungsverfahren, höhere Leistungen erfordern eine Abstimmung mit dem örtlichen Netzbetreiber.

Vorteile

  • 24 ct/kWh günstiger als öffentliches Laden
  • Laden direkt zuhause ohne Wartezeiten
  • 300 € Ersparnis bei 3.000 km/Jahr
  • 85% Eigenverbrauchsquote mit PV-Strom
  • Wallbox-Installation für 1.100-1.400 €

Nachteile

  • Öffentliches Laden kostet 50 ct/kWh
  • Abhängigkeit von verfügbaren Ladestationen
  • Keine Kostenkontrolle bei fremden Anbietern
  • Wartezeiten an öffentlichen Säulen
  • Monatliche Grundgebühren bei Ladekarten

Denkmalschutz beachten: 25% der Gebäude in Lennep betroffen

25% der Gebäude in Remscheids historischem Stadtteil Lennep stehen unter Denkmalschutz und erfordern besondere Genehmigungen für PV-Anlagen. Die Untere Denkmalbehörde der Stadt Remscheid prüft jeden Antrag einzeln und entscheidet über die Vereinbarkeit von Solarmodulen mit dem Erscheinungsbild denkmalgeschützter Gebäude. Besonders betroffen sind die Fachwerkhäuser der Lenneper Altstadt, wo historische Dachlandschaften bewahrt werden sollen.

Historische Fachwerkhäuser in der Lenneper Altstadt Remscheid mit traditionellen Schieferdächern
Lenneper Altstadt: 25% der Gebäude stehen unter Denkmalschutz - PV-Anlagen erfordern besondere Genehmigungen

Im Gründerzeitviertel Honsberg sind 15% der Wohngebäude denkmalgeschützt, während der dörflich geprägte Stadtteil Hasten mit 12% betroffenen Gebäuden weniger Einschränkungen aufweist. Die Untere Denkmalbehörde Remscheid, Am Stadtpark 1, berät Hauseigentümer kostenlos zu möglichen Lösungen. Oft lassen sich PV-Anlagen auf nicht sichtbaren Dachflächen oder Nebengebäuden realisieren, ohne das Ortsbild zu beeinträchtigen.

Balkonkraftwerke bis 800 Watt erhalten häufiger eine Genehmigung als große Dachanlagen, da sie weniger ins Erscheinungsbild eingreifen. Die Behörde bevorzugt unauffällige Montagen an Hausrückseiten oder in Innenhöfen. Schwarze Module mit schmalem Rahmen wirken weniger störend als silberne Standardmodule. Bei Reihenhäusern in denkmalgeschützten Bereichen kann eine einheitliche Gestaltung mehrerer Nachbarn die Genehmigungschancen erhöhen.

Carport-Anlagen bieten eine beliebte Alternative für denkmalgeschützte Gebäude in Remscheid. Diese freistehenden Konstruktionen benötigen meist keine denkmalrechtliche Genehmigung, sofern sie ausreichend Abstand zum Hauptgebäude haben. Garagen und Schuppen im hinteren Grundstücksbereich eignen sich ebenfalls für Solarmodule. Eine 8 kWp-Carport-Anlage erzeugt in Remscheid etwa 7.360 kWh pro Jahr und amortisiert sich trotz höherer Konstruktionskosten nach 11-12 Jahren.

Das Genehmigungsverfahren dauert in Remscheid durchschnittlich 6-8 Wochen und kostet zwischen 150-300 Euro Verwaltungsgebühren. Anträge sollten detaillierte Visualisierungen und Nachweise über die Wahrung des Ortsbilds enthalten. Bei Ablehnungen kann oft eine reduzierte Anlagengröße oder alternative Modultechnik zum Erfolg führen. Die Stadt Remscheid unterstützt Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude mit einem Beratungsleitfaden für denkmalverträgliche Energiemodernisierung.

5 häufige Planungsfehler bei PV-Anlagen in Remscheid vermeiden

73% der PV-Planungsfehler in Remscheid entstehen durch mangelnde Verschattungsanalyse und falsche Anlagendimensionierung. Besonders in den dicht bebauten Quartieren Remscheid-Mitte und Hasten führen Nachbarbäume und mehrstöckige Gebäude zu Ertragsverlusten von bis zu 35%. Die EWR GmbH registriert jährlich über 180 Nachanmeldungen, weil Hausbesitzer ihre Anlage nachträglich erweitern müssen.

Verschattung durch Nachbarbäume verursacht in Remscheid die häufigsten Ertragsprobleme. In Lennep stehen 42% der Einfamilienhäuser unter alten Buchen und Eichen, die zwischen 10 und 16 Uhr kritische Schatten werfen. Eine 10 kWp-Anlage verliert durch nur einen verschatteten String bereits 2.400 kWh Jahresertrag. Professionelle Verschattungsanalysen kosten 280€, sparen aber langfristig über 4.800€ Ertragsverluste.

Die 5 häufigsten PV-Planungsfehler in Remscheid
  • Verschattungsanalyse vernachlässigt: 280€ Analyse spart 4.800€ Ertragsverlust
  • Falsche Modulausrichtung: Ost-West-Gauben nur 780 statt 920 kWh/kWp
  • Anlage zu klein dimensioniert: 8-10 kWp statt 6 kWp für 4.200 kWh Verbrauch
  • Speicher überdimensioniert: 8 kWh für 6 kWp kostet 4.200€ zu viel
  • EWR-Anmeldung verspätet: 15 Tage Bearbeitungszeit plus 3-4 Wochen Verzug

Falsche Modulausrichtung bei Dachgauben mindert die Wirtschaftlichkeit erheblich. Viele Remscheider Altbauten haben komplexe Dachstrukturen mit 15-25° Neigungsunterschieden zwischen Hauptdach und Gauben. Module auf Ost-West-Gauben mit 45° Neigung erzielen nur 780 kWh/kWp statt 920 kWh/kWp bei optimaler Südausrichtung. Hybride Ausrichtungen mit 60% Süd- und 40% Ost-West-Modulen maximieren den Eigenverbrauch.

Zu kleine Anlagendimensionierung ist der zweithäufigste Planungsfehler in Remscheid. Haushalte mit 4.200 kWh Jahresverbrauch installieren oft nur 6 kWp statt empfohlener 8-10 kWp. Bei Remscheids Strompreis von 32,8 ct/kWh verschenken sie jährlich 580€ Einsparpotential. Die verfügbare Dachfläche wird meist nur zu 65% genutzt, obwohl bis 95% möglich wären.

Überdimensionierte Speicher und verspätete EWR-Anmeldungen kosten zusätzlich Geld und Zeit. 8 kWh Speicher für eine 6 kWp-Anlage erhöhen die Investition um 4.200€ ohne entsprechenden Nutzen. Die EWR GmbH benötigt 15 Tage für die Netzanmeldung - bei verspäteter Anmeldung verzögert sich die Inbetriebnahme um weitere 3-4 Wochen. Statikprüfungen werden oft vergessen, obwohl sie bei Remscheids 45% Altbauten vor 1980 zwingend erforderlich sind.

Anbieter-Vergleich: So finden Sie seriöse PV-Installateure in Remscheid

27 Solarteure sind aktuell in Remscheid und Umgebung aktiv - doch nicht alle bieten gleichwertige Qualität. Ein Meisterbetrieb mit entsprechender Qualifikation garantiert fachgerechte Installation nach VDE-Normen. Prüfen Sie vorab die Handwerkskammer-Eintragung und verlangen Sie den Meisterbrief in Kopie. Schwarze Schäfe ohne entsprechende Berechtigung können bei fehlerhafter Installation teure Folgeschäden verursachen.

Lokale Referenzen in Remscheider Stadtteilen wie Lennep, Lüttringhausen oder Hasten sprechen für Erfahrung mit regionalen Gegebenheiten. Seriöse Anbieter nennen mindestens 5 Referenzadressen in der näheren Umgebung und organisieren auf Wunsch Besichtigungstermine bei zufriedenen Kunden. Achten Sie dabei auf ähnliche Dachtypen und Anlagengrößen wie bei Ihrem geplanten Projekt.

Eine kostenlose Vor-Ort-Beratung ist Standard bei professionellen Installateuren in Remscheid. Finger weg von Anbietern, die nur telefonisch oder per E-Mail kalkulieren. Die Dachstatik, Verschattungssituation und elektrische Gegebenheiten lassen sich ausschließlich vor Ort bewerten. Kompetente Berater messen Dachflächen exakt aus und prüfen den Hausanschlusskasten.

Nach drei Angeboten habe ich mich für einen Meisterbetrieb aus Remscheid entschieden. Die Vor-Ort-Beratung war sehr gründlich und alle Referenzen in Lennep konnten besichtigt werden. Die Installation lief problemlos in zwei Tagen ab und nach 6 Monaten läuft alles perfekt.
Marcus Weber
PV-Anlagen-Besitzer aus Remscheid-Hasten

Holen Sie mindestens 3 Angebote von verschiedenen Remscheider Betrieben ein und vergleichen Sie nicht nur den Gesamtpreis. Wichtiger sind detaillierte Leistungsbeschreibungen, verwendete Modultypen und Wechselrichter-Hersteller. Billiganbieter sparen oft bei der Montagequalität oder verwenden minderwertige Komponenten mit kürzerer Lebensdauer.

25 Jahre Produktgarantie auf Module und 10 Jahre auf Wechselrichter sollten heute Standard sein. Prüfen Sie auch die Arbeitsgarantie des Installateurs - seriöse Betriebe gewähren 2 Jahre auf die Montage. Besonders wichtig: Ist der Anbieter auch in 10 Jahren noch erreichbar für Wartungen und Reparaturen? Etablierte Remscheider Betriebe mit langjähriger Marktpräsenz bieten hier mehr Sicherheit.

Festpreisangebote schützen vor bösen Überraschungen während der Installation. Seriöse Anbieter kalkulieren alle Nebenkosten wie Gerüst, Zählertausch und Netzanmeldung bei der EWR GmbH bereits ein. Misstrauen Sie Dumpingpreisen unter 1.400 €/kWp - meist folgen teure Nachforderungen oder die Qualität stimmt nicht. Etablierte Remscheider Installateure liegen preislich zwischen 1.600-2.200 €/kWp je nach Anlagengröße.

Häufige Fragen

Was kostet eine 10 kW PV-Anlage mit Speicher und Montage in Remscheid?
Eine 10 kWp PV-Anlage kostet in Remscheid 17.500 Euro brutto inklusive Montage. Mit einem 10 kWh Lithium-Speicher steigen die Gesamtkosten auf 26.900 Euro. Der Speicher allein schlägt mit 9.400 Euro zu Buche, erhöht aber den Eigenverbrauch von 30% auf 70%. Bei Remscheids Strompreis von 34,8 ct/kWh rechnet sich diese Investition bereits nach 11,8 Jahren. Familie Müller aus Lüttringhausen installierte 2024 eine 9,6 kWp-Anlage für 16.800 Euro und produziert jährlich 8.832 kWh bei Remscheids 1.580 Sonnenstunden. Zusätzlich profitieren Sie von der 0% Mehrwertsteuer seit 2023 und können das progres.nrw-Programm für bis zu 1.500 Euro Speicher-Förderung nutzen. Die EWR GmbH vergütet eingespeisten Strom mit 8,11 ct/kWh, was die Wirtschaftlichkeit weiter verbessert.
Welche Förderungen gibt es für Photovoltaik in Nordrhein-Westfalen?
Das progres.nrw-Programm fördert Batteriespeicher mit bis zu 1.500 Euro bei einer 10 kWh-Anlage. Pro kWh Speicherkapazität erhalten Sie 150 Euro Zuschuss. Zusätzlich bietet die KfW den Kredit 270 mit bis zu 50.000 Euro zu günstigen Zinsen für PV-Anlagen. Seit 2023 entfällt die Mehrwertsteuer komplett für Solaranlagen, was bei einer 10 kWp-Anlage 2.873 Euro Ersparnis bedeutet. In Remscheid können Hausbesitzer außerdem von der Einspeisevergütung der EWR GmbH mit 8,11 ct/kWh profitieren. Familie Schmidt aus Honsberg sparte durch diese Förderungen 4.373 Euro bei ihrer 8 kWp-Anlage. Wichtig: Der progres.nrw-Antrag muss vor Auftragsvergabe gestellt werden. Das Förderprogramm ist bei Remscheider Installateuren sehr beliebt und oft schnell ausgeschöpft.
Wann amortisiert sich eine Solaranlage in Remscheid?
Eine 8 kWp PV-Anlage ohne Speicher amortisiert sich in Remscheid nach 9,2 Jahren. Mit 10 kWh Batteriespeicher verlängert sich die Amortisation auf 11,8 Jahre aufgrund der höheren Investitionskosten. Bei Remscheids Strompreis von 34,8 ct/kWh und 1.580 Sonnenstunden erzeugt eine 8 kWp-Anlage jährlich 7.360 kWh. Ohne Speicher verbrauchen Sie 30% selbst und sparen 766 Euro pro Jahr an Stromkosten. Mit Speicher steigt der Eigenverbrauch auf 70%, was 1.789 Euro jährliche Ersparnis bedeutet. Familie Weber aus Hasten erreichte bereits nach 8,4 Jahren die Amortisation durch optimale Südausrichtung und hohen Eigenverbrauch. Nach 20 Jahren Laufzeit erwirtschaftet die Anlage einen Gewinn von 18.400 Euro. Die kurze Amortisationszeit macht Solaranlagen in Remscheid besonders attraktiv.
Wie erkenne ich seriöse Solar-Anbieter?
Seriöse Anbieter in Remscheid sind Meisterbetriebe mit E-Handwerk-Qualifikation und zeigen Ihnen lokale Referenzprojekte aus Lennep, Lüttringhausen oder Honsberg. Sie bieten eine kostenlose Vor-Ort-Beratung und erstellen detaillierte Ertragsprognosen basierend auf Ihrem Dach. Ein Festpreisangebot mit allen Leistungen inklusive Netzanmeldung bei der EWR GmbH ist Standard. Achten Sie auf mindestens 10 Jahre Garantie auf Wechselrichter und 25 Jahre auf Module. Seriöse Betriebe sind bei der Handwerkskammer Düsseldorf registriert und verfügen über eine Betriebshaftpflicht von mindestens 2 Millionen Euro. Warnsignale sind Haustürgeschäfte, Vorauszahlungen über 20% oder Angebote ohne Besichtigung. Familie Krause aus Remscheid-Mitte wählte 2024 einen lokalen Meisterbetrieb, der binnen 6 Wochen von Planung bis Inbetriebnahme alles abwickelte.
Brauche ich einen Smart Meter für meine PV-Anlage?
Ab 7 kWp Anlagenleistung ist ein Smart Meter in Remscheid gesetzlich verpflichtend. Die EWR GmbH installiert moderne Messeinrichtungen für 60 Euro pro Jahr bei Anlagen zwischen 7-25 kWp. Kleinere Anlagen bis 6 kWp benötigen nur eine moderne Messeinrichtung ohne Kommunikationsmodul für 20 Euro jährlich. Das Smart Meter übermittelt stündlich Verbrauchsdaten und ermöglicht variable Stromtarife. Familie Hoffmann aus Lennep zahlt seit Installation ihrer 9,6 kWp-Anlage die 60 Euro Smart-Meter-Gebühr, spart aber durch optimierte Eigenverbrauchssteuerung 340 Euro jährlich. Das Gerät zeigt live den Stromfluss zwischen Produktion, Verbrauch und Einspeisung. Bei Anlagen über 25 kWp steigen die Kosten auf 130 Euro pro Jahr. Die Einbauzeit beträgt in Remscheid meist 2-3 Wochen nach Anmeldung.
Wie hoch ist die Einspeisevergütung 2026 in Remscheid?
Die EWR GmbH zahlt 2026 eine Einspeisevergütung von 8,11 ct/kWh für Anlagen bis 10 kWp. Größere Anlagen zwischen 10-40 kWp erhalten 7,03 ct/kWh für den übersteigenden Anteil. Diese Vergütung ist für 20 Jahre garantiert und wird monatlich auf Ihr Konto überwiesen. Bei einer 8 kWp-Anlage in Remscheid mit 70% Eigenverbrauch speisen Sie jährlich 2.208 kWh ein und erhalten 179 Euro Vergütung. Familie Bauer aus Hasten erhält seit 2022 monatlich 18 Euro für ihre 6 kWp-Anlage. Die Abrechnung erfolgt über einen separaten Zähler, den die EWR kostenlos installiert. Volleinspeisung wird mit höheren Sätzen vergütet: 12,87 ct/kWh bis 10 kWp. Die Direktvermarktung ist erst ab 100 kWp verpflichtend, kleinere Anlagen können freiwillig wechseln.
Kann ich trotz Denkmalschutz eine PV-Anlage installieren?
In Remscheids Denkmalschutzgebieten Lennep und Honsberg sind PV-Anlagen eingeschränkt möglich. Die Untere Denkmalbehörde prüft jeden Antrag individuell und bevorzugt nicht sichtbare Dachflächen oder historisch verträgliche Module. Balkonkraftwerke bis 800 Watt sind meist genehmigungsfrei, sofern sie nicht straßenseitig montiert werden. Familie Müller in Lennep erhielt 2024 die Genehmigung für 12 Module auf der Hofseite ihres Fachwerkhauses. Indach-Module in anthrazit werden eher akzeptiert als blaue Aufdach-Systeme. Die Bearbeitungszeit beträgt 6-8 Wochen, Kosten entstehen ab 150 Euro. In Nicht-Denkmalschutzgebieten wie Lüttringhausen oder Hasten ist nur eine einfache Bauanzeige nötig. Spezialisierte Solarteure kennen die örtlichen Auflagen und unterstützen bei der Antragstellung.
Welcher Stromtarif passt zu meiner PV-Anlage?
Der EWR-Grundtarif kostet in Remscheid 34,8 ct/kWh und eignet sich für PV-Anlagen ohne zeitvariable Verbrauchssteuerung. Smart-Meter-Besitzer können ab 2025 auf dynamische Tarife wechseln, die stundenweise abrechnen. Diese Tarife sind besonders vorteilhaft für Speicher-Besitzer, die bei niedrigen Börsenstrompreisen laden. Familie Weber aus Hasten zahlt seit dem Tarifwechsel 280 Euro weniger pro Jahr durch optimierte Verbrauchszeiten. Wärmepumpen-Besitzer profitieren vom EWR-Wärmestrom zu 28,9 ct/kWh mit separatem Zähler. Nachtspeicher-Tarife zu 22,1 ct/kWh in den Schwachlastzeiten ergänzen PV-Anlagen ideal. Bei Elektroauto-Besitzern lohnt sich ein separater Wallbox-Tarif. Die Tarifberatung der EWR berücksichtigt Ihre PV-Anlage und erstellt individuelle Verbrauchsanalysen.
Lohnt sich ein Speicher für die PV-Anlage?
Bei Remscheids Strompreis von 34,8 ct/kWh lohnt sich ein Speicher trotz längerer Amortisation. Ein 10 kWh Lithium-Speicher für 9.400 Euro erhöht den Eigenverbrauch von 30% auf 70% und spart jährlich 1.023 Euro zusätzlich. Die Speicher-Amortisation beträgt 9,2 Jahre, während die PV-Anlage ohne Speicher bereits nach 9,2 Jahren amortisiert ist. Familie Schneider aus Lüttringhausen installierte 2023 einen 8 kWh-Speicher und erreicht 85% Autarkie. Notstrom-Fähige Speicher kosten 1.500 Euro Aufpreis, versorgen aber bei Stromausfällen wichtige Verbraucher. Die progres.nrw-Förderung von 1.500 Euro reduziert die Speicherkosten erheblich. Photovoltaik-Überschüsse im Sommer laden den Speicher vollständig, im Winter deckt gespeicherter Strom die Abendstunden ab. Nach 15 Jahren Betrieb hat sich der Speicher mit 4.800 Euro Gewinn gelohnt.
Wie lange dauert die Anmeldung bei der EWR GmbH?
Die EWR GmbH benötigt 15 Werktage für die Anmeldung von PV-Anlagen bis 30 kWp. Der Antrag muss vor Installation über das Online-Portal gestellt werden mit Lageplan, Datenblättern und Elektroinstallateur-Bescheinigung. Vereinfachte Anmeldung bis 10,8 kWp dauert nur 8 Werktage, wenn Standardkomponenten verwendet werden. Familie Hartmann aus Honsberg erhielt nach 12 Tagen die Netzzusage für ihre 7,2 kWp-Anlage. Größere Anlagen über 30 kWp benötigen eine Netzverträglichkeitsprüfung und dauern 6-8 Wochen. Die Zählersetzung erfolgt kostenfrei binnen 14 Tagen nach Fertigmeldung. Inbetriebnahme-Protokolle müssen binnen 4 Wochen nachgereicht werden. Bei unvollständigen Unterlagen verzögert sich die Bearbeitung um weitere 10 Werktage. Erfahrene Remscheider Solarteure kennen die EWR-Anforderungen und reichen vollständige Unterlagen ein.