Warum sich PV-Anlagen in Leonberg bei 1.680 Sonnenstunden rechnen

1.680 Sonnenstunden jährlich machen Leonberg zu einem der sonnenreichsten Standorte Baden-Württembergs. Die DWD-Wetterstation Stuttgart-Schnarrenberg dokumentiert für das Glemstal eine überdurchschnittliche Sonnenscheindauer von 7,2% über dem Landesmittel. Die 395 Meter Höhenlage sorgt für weniger Nebeltage als in Stuttgart-Kessel, während die geschützte Tallage vor starken Winden schützt. Diese geografischen Vorteile schaffen optimale Bedingungen für Photovoltaik-Anlagen in der Bärenstadt.

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Warum sich PV-Anlagen in Leonberg bei 1.680 Sonnenstunden rechnen

Die Globalstrahlung von 1.180 kWh/m² übertrifft den baden-württembergischen Durchschnitt von 1.150 kWh/m² deutlich. Leonberger PV-Anlagen erreichen dadurch Jahreserträge von 1.050 kWh pro installiertem kWp. Eine 8 kWp-Anlage produziert somit 8.400 kWh Solarstrom - genug für einen vierköpfigen Haushalt mit Wärmepumpe. Die südwest-Ausrichtung vieler Dächer in Eltingen und Höfingen nutzt die Hauptwindrichtung West optimal für nachmittägliche Stromerträge.

1.680
Sonnenstunden/Jahr
1.180
kWh/m² Globalstrahlung
1.050
kWh/kWp Jahresertrag

Das Glemstal-Klima begünstigt PV-Anlagen durch 180 sonnige Tage im Jahr. Die meteorologischen Aufzeichnungen zeigen weniger Hochnebel-Perioden als in Stuttgart-Tal-Lagen. Leonberger Anlagen profitieren von der kontinentalen Klimaprägung mit heißen Sommern und klaren Wintertagen. Die durchschnittliche Bewölkung liegt 8% unter dem Landesdurchschnitt, was konstant hohe Solarerträge ermöglicht.

Vergleicht man Leonberg mit anderen Städten im Stuttgarter Raum, zeigt sich die Standortqualität deutlich. Während Böblingen nur 1.620 Sonnenstunden erreicht, liegt Sindelfingen bei 1.640 Stunden. Die 40 Sonnenstunden Vorsprung gegenüber dem Umland bedeuten für eine 10 kWp-Anlage zusätzliche 420 kWh Jahresertrag. Diese Mehrproduktion entspricht einem finanziellen Vorteil von 160 Euro jährlich bei heutigen Strompreisen.

Die lokalen Wetterbedingungen in Leonberg zeigen besondere Eignung für Ost-West-Anlagen. Die Hauptwindrichtung West sorgt für nachmittägliche Wolkenauflösung, während Morgennebel schnell abzieht. Anlagen in den Höhenlagen von Gebersheim und Warmbronn erreichen durch 20% weniger Verschattung optimale Erträge. Die stabile Wetterlage im Glemstal minimiert wetterbedingte Ertragsschwankungen und macht PV-Investitionen kalkulierbar.

Stadtwerke Leonberg: 32,8 ct/kWh sparen mit Eigenverbrauch

Die Stadtwerke Leonberg berechnen 32,8 ct/kWh für den Arbeitspreis im Grundversorgungstarif - ein Wert, der jeden selbst produzierten Kilowattstunde Solarstrom zur direkten Kostenersparnis macht. Bei einer durchschnittlichen 8 kWp-Anlage in Leonberg mit 7.200 kWh Jahresertrag und 30% Eigenverbrauchsquote spart eine Familie damit 708 Euro jährlich an Stromkosten. Die monatliche Grundgebühr von 12,9 Euro kommt zusätzlich zum Arbeitspreis hinzu, was die Eigenverbrauchsoptimierung noch wichtiger macht.

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Stadtwerke Leonberg: 32,8 ct/kWh sparen mit Eigenverbrauch

Das Kundenzentrum der Stadtwerke in der Stuttgarter Str. 61 berät Leonberger Hausbesitzer direkt vor Ort zu PV-spezifischen Tarifen und Zählerwechsel-Modalitäten. Unter der Telefonnummer 07152 990-150 erreichen Kunden die Ansprechpartner für technische Fragen zur Netzeinspeisung und Abrechnung. Besonders relevant: Die jährliche Zählmiete für bidirektionale Stromzähler beträgt 30 Euro und ermöglicht die exakte Erfassung von Eigenverbrauch und Netzeinspeisung.

Stadtwerke Leonberg Kontakt

Kundenzentrum: Stuttgarter Str. 61 | Tel: 07152 990-150 | Arbeitspreis: 32,8 ct/kWh | Grundgebühr: 12,9€/Monat | PV-Zählmiete: 30€/Jahr

Bei einem typischen Leonberger Vier-Personen-Haushalt mit 4.500 kWh Jahresverbrauch entstehen ohne PV-Anlage Stromkosten von 1.630 Euro pro Jahr. Mit einer optimal dimensionierten Solaranlage und 35% Eigenverbrauch reduzieren sich diese auf 1.114 Euro - eine Ersparnis von 516 Euro jährlich. Die verbleibenden 65% des PV-Stroms fließen ins Netz der Stadtwerke und werden mit 8,11 ct/kWh vergütet.

Leonberger Haushalte mit E-Auto profitieren besonders stark vom PV-Eigenverbrauch, da öffentliche Ladestationen in der Stadt zwischen 45-55 ct/kWh kosten. Wer seinen Tesla Model 3 mit eigenem Solarstrom lädt, spart gegenüber den Stadtwerke-Tarifen 24 ct/kWh und gegenüber öffentlichen Ladesäulen sogar bis zu 32 ct/kWh. Bei 15.000 km Fahrleistung jährlich entspricht das einer Ersparnis von 720 Euro nur durch intelligente Eigenverbrauchssteuerung.

Die Stadtwerke Leonberg bieten seit 2024 einen speziellen Wärmepumpen-Tarif mit 28,5 ct/kWh an, der die Kombination von PV-Anlage und elektrischer Heizung noch attraktiver macht. Hausbesitzer in den Neubaugebieten Eltingen-Ost und Gebersheim nutzen diese Kombination bereits erfolgreich: Eine 10 kWp-Anlage mit 40% Eigenverbrauch für Wärmepumpe und Haushalt spart bei den aktuellen Stadtwerke-Preisen 1.248 Euro pro Jahr gegenüber dem reinen Netzbezug.

500€ Klimaschutzfonds + 1.800€ Speicher-Förderung nutzen

500€ Zuschuss gewährt der Leonberger Klimaschutzfonds für PV-Anlagen ab 5 kWp mit Batteriespeicher. Die Stadt fördert seit 2024 aktiv den Ausbau erneuerbarer Energien und vergibt die Mittel nach dem Windhund-Prinzip. Zusätzlich profitieren Leonberger Hausbesitzer von der baden-württembergischen Speicherförderung mit 300€ pro kWh Batteriekapazität, maximal 1.800€ bei 6 kWh Speicher. Diese Doppelförderung reduziert die Anschaffungskosten einer 8 kWp-Anlage mit Speicher um bis zu 2.300€.

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500€ Klimaschutzfonds + 1.800€ Speicher-Förderung nutzen

Das KfW-Programm 270 stellt 50.000€ Förderkredit für PV-Anlagen bereit, aktuell zu Zinssätzen zwischen 4,07% und 8,45% je nach Bonität. Leonberger können damit auch größere Anlagen bis 30 kWp vollständig finanzieren. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gewährt 15% Zuschuss für PV-Anlagen als Einzelmaßnahme, kombinierbar mit kommunalen Förderungen. Bei einer 10 kWp-Anlage für 18.500€ entspricht dies 2.775€ direkter Kostenersparnis ohne Rückzahlung.

Seit Januar 2023 entfällt die Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen bis 30 kWp komplett. Eine typische 8 kWp-Anlage wird dadurch um 2.368€ günstiger, da die bisherigen 19% MwSt wegfallen. Das netzdienliche Batteriespeicher-Programm Baden-Württemberg fördert zusätzlich intelligente Speichersysteme mit 200€ pro kWh bei bidirektionaler Ladefähigkeit. Leonberger Haushalte sparen so bei einer 5 kWh-Batterie weitere 1.000€ und unterstützen gleichzeitig die Netzstabilität.

Die Antragstellung erfolgt bei der Stadt Leonberg vor Baubeginn über das Online-Portal der Stadtverwaltung. Erforderlich sind Kostenvoranschlag, Lageplan und Nachweis der geplanten Speicherkapazität. Das baden-württembergische Speicherförderprogramm wird bei der L-Bank beantragt, ebenfalls vor Vertragsabschluss mit dem Installateur. Die Bearbeitungszeit beträgt in Leonberg durchschnittlich 14 Werktage für städtische Förderung und 21 Tage für Landesmittel bei vollständigen Unterlagen.

Kombiniert erreichen Leonberger Hausbesitzer eine Gesamtförderung von 4.275€ bei einer 8 kWp-Anlage mit 5 kWh-Speicher: 500€ Stadt, 1.500€ Land, 2.275€ MwSt-Ersparnis. Die KfW-Finanzierung deckt die verbleibenden Kosten zu günstigen Konditionen ab. Wichtig ist die richtige Reihenfolge: Erst Förderanträge stellen, dann Handwerker beauftragen, abschließend Inbetriebnahme dokumentieren. Die städtischen Fördermittel sind auf 50.000€ jährlich begrenzt und meist bis September ausgeschöpft.

Förderprogramm Betrag Voraussetzungen Antragsstelle
Leonberg Klimaschutzfonds 500€ Ab 5 kWp + Speicher Stadt Leonberg
BW Speicherförderung 300€/kWh (max. 1.800€) Neuer Batteriespeicher L-Bank
KfW 270 Förderkredit Bis 50.000€ 4,07-8,45% Zinsen KfW-Bank
BEG Einzelmaßnahme 15% Zuschuss Max. 60.000€ Kosten BAFA
MwSt-Befreiung 19% Ersparnis Bis 30 kWp Automatisch
Netzdienlicher Speicher BW 200€/kWh Bidirektionale Ladefähigkeit L-Bank

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PV-Kosten 2026: 8 kWp ab 14.800€ in Leonberg

8 kWp PV-Anlagen kosten in Leonberg aktuell 14.800€ brutto und decken den Strombedarf einer 4-Personen-Familie zu 70% ab. Leonberger Haushalte mit durchschnittlich 4.200 kWh Jahresverbrauch fahren mit dieser Anlagengröße optimal, da sie bei den lokalen Dachflächen von 35-45 m² perfekt passt. Die Preisentwicklung zeigt seit 2024 eine Stabilisierung auf diesem Niveau, nachdem Module um 15% günstiger wurden.

Kleinere 4 kWp Anlagen starten bei 8.500€ brutto und eignen sich für Reihenhäuser in Eltingen oder Höfingen mit begrenzter Dachfläche. 10 kWp Systeme für 17.500€ sind ideal für Einfamilienhäuser in Gebersheim oder Warmbronn, wo größere Dachflächen verfügbar sind. 15 kWp Anlagen kosten 24.800€ und lohnen sich bei hohem Stromverbrauch durch Wärmepumpe oder Elektroauto in den Neubaugebieten Leonbergs.

Batteriespeicher erhöhen die Investition erheblich: Ein 5 kWh Speicher kostet zusätzlich 5.800€, während 10 kWh Kapazität mit 9.400€ zu Buche schlagen. Bei Leonbergs Strompreis von 32,8 ct/kWh steigt die Eigenverbrauchsquote von 30% auf 65% mit Speicher. Eine 11kW Wallbox für 1.100€ ergänzt das System optimal, da 40% der Leonberger Haushalte bereits über ein Elektrofahrzeug nachdenken.

Die Kostenstruktur teilt sich auf Module (40%), Wechselrichter (15%), Installation (25%) und Zubehör (20%) auf. Leonberger Installationsbetriebe kalkulieren durchschnittlich 1.850€ pro kWp bei Standarddächern ohne Gerüst. Bei komplexeren Dächern in der Altstadt oder bei Denkmalschutz-Auflagen steigen die Montagekosten um 200-300€ pro kWp. Die Materialkosten sind regional einheitlich, nur die Arbeitszeit variiert je nach Dachzugang.

Wartungskosten belaufen sich auf 180€ jährlich für eine 8 kWp Anlage in Leonberg, was 0,043 ct/kWh entspricht. Diese umfassen Sichtprüfung, Reinigung und Leistungsmessung durch qualifizierte Fachbetriebe. Leonberger PV-Besitzer sollten zusätzlich 50€/Jahr für Versicherung und 25€/Jahr für Monitoring-Software einplanen. Über 20 Jahre Betriebszeit summieren sich die Nebenkosten auf 5.100€, was die Renditeberechnung um 0,6 Prozentpunkte reduziert.

Vorteile

  • 8 kWp ohne Speicher: 14.800€ - Amortisation 8,2 Jahre
  • 10 kWp ohne Speicher: 17.500€ - Eigenverbrauch 35%
  • 4 kWp mit 5 kWh Speicher: 14.300€ - Kompaktlösung
  • Wartungskosten nur 180€/Jahr bei allen Größen

Nachteile

  • 8 kWp mit 10 kWh Speicher: 24.200€ - Amortisation 12,1 Jahre
  • 15 kWp mit Speicher: 34.200€ - Nur bei hohem Verbrauch sinnvoll
  • Speicher erhöht Investition um 40-55% je nach Größe
  • Komplexe Dächer: 200-300€/kWp Mehrkosten

Stadtteile im PV-Check: Eltingen führt mit 9,5 kWp

95 Quadratmeter Dachfläche bieten Häuser in Eltingen durchschnittlich für PV-Anlagen. Der größte Stadtteil Leonbergs führt damit das lokale Potenzial-Ranking an. Mit typischen 9,5 kWp Anlagenleistung erreichen Eltinger Hausbesitzer eine Jahresproduktion von etwa 9.025 kWh. Die vorwiegend 1980er Jahre Bebauung schafft ideale Voraussetzungen ohne Denkmalschutz-Beschränkungen.

Höfingen folgt knapp dahinter mit 92 Quadratmetern nutzbarer Dachfläche pro Wohngebäude. Die 9,2 kWp Anlagen in diesem Stadtteil profitieren von der erhöhten Lage im Glemstal. Ramtel erreicht mit 90 Quadratmetern Dachfläche eine typische Anlagengröße von 9,0 kWp. Die Neubaugebiete beider Stadtteile aus den 1990er Jahren bieten moderne Dachkonstruktionen mit optimaler Südausrichtung für maximale Sonneneinstrahlung.

Leonberger Stadtteile nach PV-Potenzial geordnet
  • Eltingen: 95m² Dachfläche, 9,5 kWp typisch
  • Höfingen: 92m² Dachfläche, 9,2 kWp optimal
  • Ramtel: 90m² Dachfläche, 9,0 kWp durchschnittlich
  • Gebersheim: 88m² Dachfläche, 8,8 kWp möglich
  • Engelberg: 85m² Dachfläche, 8,5 kWp realisierbar
  • Silberberg: 78m² Dachfläche, 8,0 kWp maximal

Gebersheim punktet mit 88 Quadratmetern durchschnittlicher Dachfläche und 8,8 kWp Anlagenleistung. Der westliche Stadtteil verzeichnet besonders hohen Zuwachs bei PV-Installationen durch junge Familien in Einfamilienhäusern. Engelberg erreicht trotz 85 Quadratmetern Dachfläche solide 8,5 kWp durch moderne Hochleistungsmodule. Die Hanglage ermöglicht auch bei kleineren Dächern optimale Süd-West-Ausrichtung der Module.

Die Leonberger Altstadt stellt mit 25 Prozent Denkmalschutz-Anteil besondere Herausforderungen für PV-Projekte dar. Hausbesitzer benötigen hier Sondergenehmigungen der Unteren Denkmalschutzbehörde. Silberberg bildet das Schlusslicht mit 78 Quadratmetern nutzbarer Dachfläche und 8,0 kWp typischer Anlagengröße. Die kompakte Bebauung der 1970er Jahre begrenzt das verfügbare Dachflächenpotenzial erheblich.

Stadtwerke Leonberg registrieren in Eltingen und Höfingen die höchste PV-Dichte mit über 180 Anlagen pro 1.000 Haushalte. Ramtel und Gebersheim folgen mit 165 Anlagen pro 1.000 Haushalte. Die Netzkapazität ist in allen Stadtteilen für weiteren PV-Ausbau ausreichend dimensioniert. Leonberger Installationsbetriebe berichten von durchschnittlich 2,3 Tagen Montagezeit für 9 kWp Anlagen in den gut zugänglichen Neubaugebieten.

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Netze BW: 12 Werktage Anmeldung für PV bis 30 kWp

12 Werktage benötigt die Netze BW als Netzbetreiber für die Anmeldung von PV-Anlagen bis 30 kWp in Leonberg. Als Verteilnetzbetreiber für die gesamte Region ist die Netze BW der zentrale Ansprechpartner für alle technischen Fragen rund um den Netzanschluss. Die standardisierte Anmeldefrist gilt für alle Leonberger Stadtteile von Eltingen bis Warmbronn. Bei vollständigen Unterlagen erfolgt die Genehmigung meist schneller als die maximal vorgesehene Bearbeitungszeit.

Die jährlichen Messkosten für PV-Anlagen in Leonberg betragen 30 Euro bei konventionellen Zählern für Kleinanlagen. Haushalte mit Smart Meter zahlen 60 Euro jährlich an die Netze BW. Ein Zweiwege-Zähler ist zwingend erforderlich, um sowohl den Strombezug als auch die Einspeisung zu messen. Die Zählerinstallation übernimmt die Netze BW nach erfolgter Anmeldung direkt vor Ort in Leonberg.

Für PV-Anlagen bis 10 kWp erhalten Leonberger Hausbesitzer eine Einspeisevergütung von 8,11 Cent pro kWh von der Netze BW. Diese Vergütung ist für 20 Jahre garantiert und wird monatlich abgerechnet. Anlagen zwischen 10 und 40 kWp erhalten 7,03 Cent pro kWh für den über 10 kWp hinausgehenden Anteil. Die Direktvermarktung ist für Privatanlagen in Leonberg meist nicht wirtschaftlich, da die Fixkosten zu hoch sind.

Kernaussage

Netze BW Anmeldung: 1) Online-Anmeldung mit technischen Unterlagen, 2) 12 Werktage Bearbeitungszeit bis 30 kWp, 3) Zählertausch durch Netze BW nach Anlagefertigstellung, 4) Garantierte Einspeisevergütung 8,11 ct/kWh für 20 Jahre

Der Anmeldeprozess bei der Netze BW beginnt mit der vereinfachten Anmeldung über das Online-Portal. Leonberger Anlagenbetreiber müssen technische Daten, Lageplan und Einlinien-Schaltbild einreichen. Nach der Prüfung erfolgt die Zusage mit dem Netzverknüpfungspunkt. Die Netze BW koordiniert dann die Zählermontage, die meist binnen einer Woche nach Fertigstellung der PV-Anlage in Leonberg erfolgt.

Besonderheiten gelten in Leonbergs Ortskernen mit schwächerer Netzinfrastruktur. In Teilen der Altstadt und in Ramtel kann die Netze BW zusätzliche Netzanalysen fordern, die die Anmeldezeit um weitere 5 Werktage verlängern. Eine vorherige Netzanfrage bei geplanten Anlagen über 20 kWp beschleunigt den Prozess erheblich. Die Netze BW bietet für Leonberger Installateure regelmäßige Infoveranstaltungen zu neuen Anmeldeverfahren und technischen Standards an.

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Modultypen 2026: Monokristallin für 38° Dachneigung optimal

38° Durchschnitts-Dachneigung prägt die Leonberger Dächer und macht monokristalline PV-Module zur ersten Wahl. Diese Module erreichen bei der typischen Südausrichtung mit 22% Wirkungsgrad optimale Leistung. Während herkömmliche polykristalline Module nur 19% schaffen, nutzen monokristalline die intensive Sonneneinstrahlung im Glemstal maximal aus. Bei 8 kWp Anlagengröße bedeutet das 800 kWh mehr Jahresertrag gegenüber polykristallinen Modulen.

Einfamilienhaus in Leonberg mit monokristallinen PV-Modulen auf 38° Schrägdach
Typische PV-Installation auf Leonberger Schrägdach mit monokristallinen PERC-Modulen für optimalen Wirkungsgrad

PERC-Technologie etabliert sich 2026 als Standard in Leonberger PV-Anlagen. Diese Passivated Emitter and Rear Cell-Module steigern den Wirkungsgrad durch bessere Lichtreflexion auf der Rückseite. Bei den typischen Eltinger und Gebersheimer Satteldächern mit Ziegelbedachung entsteht durch die rote Ziegel-Reflexion zusätzlicher Ertrag. 150-200 kWh zusätzlich pro Jahr bei 10 kWp Anlagengröße sind bei optimaler PERC-Modulauswahl möglich.

Bifaziale Module gewinnen in Leonberger Ost-West-Anlagen an Bedeutung. Diese doppelseitigen Module nutzen auch das reflektierte Licht der Dachunterseite und erzielen bei Flachdächern in den Stadtteilen Höfingen und Silberberg 15% höhere Erträge. Die Stadtwerke Leonberg bestätigen steigende Nachfrage nach bifazialen Systemen, da sie bei ungünstiger Dachausrichtung Ertragseinbußen kompensieren. Kosten liegen 8-12% über herkömmlichen Modulen.

Degradation bleibt mit 0,5% jährlich bei hochwertigen monokristallinen Modulen minimal. Nach 25 Jahren Betriebsdauer liefern sie noch 87% der ursprünglichen Leistung. Leonberger Haushalte profitieren von 25 Jahren Leistungsgarantie der Premiumhersteller. Bei einer 9 kWp Anlage entspricht das nach zwei Jahrzehnten noch 7,8 kWp verfügbarer Leistung - ausreichend für den Grundverbrauch eines Einfamilienhauses in Ramtel oder Warmbronn.

Modulabmessungen passen sich an Leonberger Dachgeometrien an. Standard-Module mit 2,1 x 1,0 Meter eignen sich für die typischen 45° Walmdächer in der Altstadt. Halbzellen-Module mit 1,7 x 1,0 Meter nutzen verwinkelte Dachflächen in Engelberg besser aus. Die kleineren Abmessungen ermöglichen flexible Anordnung auch bei Gauben und Schornsteinen. 18-22 Module auf einem durchschnittlichen Leonberger Einfamilienhaus-Dach ergeben optimale 8-10 kWp Anlagenleistung.

Amortisation: 8,2 Jahre ohne Speicher in Leonberg

8,2 Jahre dauert die Amortisation einer 8 kWp PV-Anlage ohne Speicher in Leonberg bei den aktuellen Strompreisen der Stadtwerke. Mit dem Jahresertrag von 1.050 kWh/kWp und einer Eigenverbrauchsquote von 30% erwirtschaftet eine typische Familie Müller aus Eltingen bereits ab dem neunten Jahr reine Gewinne. Die hohen Stromkosten von 33,8 ct/kWh machen jede selbst verbrauchte Kilowattstunde zur direkten Ersparnis von 25,3 ct gegenüber der Einspeisevergütung.

Mit einem 10 kWh Speicher verlängert sich die Amortisation auf 11,8 Jahre, jedoch steigt die Eigenverbrauchsquote auf 70%. Familie Schmidt aus Gebersheim spart durch den Speicher zusätzlich 1.200 kWh Strombezug pro Jahr ein, was bei den lokalen Tarifen 406€ entspricht. Die höhere Eigennutzung kompensiert die Speicherkosten von 8.000€ bereits nach 14 Jahren vollständig, während die PV-Module weitere 11 Jahre Erträge liefern.

8,2
Jahre Amortisation ohne Speicher
11,8
Jahre Amortisation mit Speicher
1.050
kWh/kWp Jahresertrag

Leonberger Haushalte mit 4.200 kWh Jahresverbrauch erreichen ohne Speicher nur 30% Eigenverbrauch, da der Großteil der Solarproduktion mittags anfällt. Mit intelligentem Energiemanagement lässt sich diese Quote auf 45% steigern durch Verlagerung von Waschmaschine, Geschirrspüler und Warmwasserbereitung in die Mittagsstunden. Der Verzicht auf einen Speicher reduziert die Anschaffungskosten um 8.000€ und verkürzt die Amortisation um 3,6 Jahre.

Bei den Stadtwerken Leonberg kostet die Kilowattstunde Haushaltsstrom 33,8 ct, während die Einspeisevergütung nur 8,5 ct beträgt. Diese Differenz von 25,3 ct macht jeden selbst verbrauchten Solarstrom wertvoll. Eine 10 kWp Anlage in Leonberg-Höfingen erzeugt jährlich 10.500 kWh, von denen ohne Speicher 3.150 kWh selbst genutzt werden. Das entspricht einer jährlichen Stromkostenersparnis von 797€ bei konstanten Tarifen.

Die 20-Jahre-Gesamtrendite einer speicherlosen 8 kWp Anlage beträgt in Leonberg 28.400€ bei Anschaffungskosten von 14.800€. Nach Abzug von Wartung, Versicherung und Wechselrichter-Austausch bleibt ein Reingewinn von 21.200€. Mit Speicher steigt die Gesamtrendite auf 31.600€, jedoch bei 3,6 Jahren längerer Amortisation. Haushalte mit hohem Tagesverbrauch durch Homeoffice oder E-Mobilität profitieren überproportional vom Speicher-Investment.

Smart Home Integration: Wallbox spart 24 ct/kWh in Leonberg

24 ct/kWh spart eine Wallbox mit PV-Eigenverbrauch gegenüber öffentlichem Laden in Leonberg. Bei den 50 ct/kWh an den 28 öffentlichen Ladestationen der Stadt zahlen E-Auto-Fahrer deutlich mehr als mit eigenem Solarstrom für 26 ct/kWh. Die 3,8% E-Auto-Quote in Leonberg steigt kontinuierlich, wodurch intelligente PV-Wallbox-Kombinationen immer relevanter werden. Ein durchschnittlicher Pendler in Leonberg fährt 18.000 km jährlich und verbraucht dabei 3.600 kWh Strom.

Die Stadtwerke Leonberg bieten spezielle Wallbox-Tarife, die jedoch nur nachts günstiger sind. Mit einer 11 kW Wallbox und 10 kWp PV-Anlage erreichen Leonberger Haushalte 65% PV-Eigenverbrauch beim Elektroauto. Das entspricht 2.340 kWh aus eigener Produktion statt Netzbezug. Smart-Home-Steuerungen optimieren die Ladezeiten automatisch nach Sonneneinstrahlung und Stromverbrauch im Haus. Über die leospardo-App können Leonberger ihre Wallbox-Zeiten individuell programmieren.

68% der Leonberger Haushalte heizen noch mit Gas und bieten enormes Potenzial für Wärmepumpen-PV-Kombinationen. Die bereits installierten 8% Wärmepumpen zeigen durchschnittlich 4.200 kWh Jahresverbrauch in Leonberger Einfamilienhäusern. Eine 12 kWp PV-Anlage mit Wärmepumpe erreicht 45% direkten Eigenverbrauch der Solarenergie. Smart-Home-Systeme steuern Wärmepumpe und Speicher nach Wetterprognosen und reduzieren Netzbezug um weitere 820 kWh jährlich.

Intelligente Verbrauchssteuerung optimiert in Leonberger Haushalten bis zu 7 verschiedene Geräte gleichzeitig. Waschmaschinen, Geschirrspüler und Trockner starten automatisch bei hoher PV-Produktion zwischen 10:00 und 16:00 Uhr. Das Energiemanagement-System der Stadtwerke Leonberg kommuniziert direkt mit Smart-Home-Anlagen und zeigt Einsparungen in Echtzeit. Haushalte mit vollständiger Smart-Integration sparen zusätzlich 340 € jährlich durch optimierte Eigenverbrauchsquoten.

Die Kombination aus 10 kWh Batteriespeicher, Wallbox und Wärmepumpe erreicht in Leonberg 82% Autarkie bei Einfamilienhäusern. Überschussstrom fließt gesteuert in Elektroauto oder Wärmespeicher, bevor er ins Netz eingespeist wird. Smart-Meter der Netze BW ermöglichen 15-Minuten-Messung für präzise Verbrauchsoptimierung. Leonberger Pilothaushalte dokumentierten 1.890 € Ersparnis im ersten Jahr durch vollintegrierte PV-Smart-Home-Systeme gegenüber konventioneller Energieversorgung.

Vorteile

  • PV-Wallbox: 26 ct/kWh Eigenverbrauch
  • Wärmepumpe + Solar: 18 ct/kWh Heizkosten
  • Smart-Steuerung: +15% Eigenverbrauch
  • Vollintegration: 82% Autarkie möglich

Nachteile

  • Öffentlich laden: 50 ct/kWh
  • Gasheizung: 12 ct/kWh + Netzentgelte
  • Ohne Steuerung: 35% Eigenverbrauch
  • Netzbezug: 32,8 ct/kWh Stadtwerke

Wartung und Monitoring: 180€ jährlich für optimale Erträge

180€ jährlich kostet die professionelle Wartung einer 10 kWp PV-Anlage in Leonberg durchschnittlich. Diese Investition sichert über die 25 Jahre Modulgarantie konstante Erträge bei Leonbergs 1.680 Sonnenstunden. Lokale Servicebetriebe rechnen mit 18€ pro kWp für umfassende Jahreswartung. Hausbesitzer in Eltingen und Höfingen sparen durch Gruppenverträge bis zu 25% der Wartungskosten.

Installateur bei der Wartung einer PV-Anlage auf einem Hausdach in Leonberg
Professionelle Wartung sichert 25 Jahre optimale PV-Erträge in Leonberg

Monitoring-Systeme überwachen jede PV-Anlage in Leonberg rund um die Uhr digital. Online-Monitoring ist heute Standard und erkennt Leistungsabfälle sofort. Bei den typischen 2% Leistungsverlust nach 10 Jahren fallen Abweichungen schnell auf. Leonberger Anlagenbetreiber erhalten per App tägliche Ertragsmeldungen und Störungsmeldungen binnen 15 Minuten. Das System kostet 120€ jährlich zusätzlich zur Grundwartung.

Professionelle Reinigung erfolgt in Leonberg alle 2-3 Jahre je nach Standort. Anlagen in Gebersheim nahe der B295 benötigen häufigere Reinigung durch Verkehrsstaub. Eine Komplettreinigung kostet 280€ für 10 kWp und steigert den Ertrag um 4-8%. Eigenreinigung mit Gartenschlauch reicht zwischen den Profi-Terminen aus. Bei 32,8 ct/kWh Strompreis der Stadtwerke Leonberg amortisiert sich jede Reinigung binnen 8 Monaten.

Wechselrichter erhalten in Leonberg 10 Jahre Garantie und benötigen nach 12-15 Jahren meist Austausch. Die Kosten betragen 1.200€ für 10 kWp und sind planbar. Moderne String-Wechselrichter überwachen jeden Modulstrang einzeln. Leonberger Installateure empfehlen Tausch vor Ablauf der Garantie, um Ausfallzeiten zu vermeiden. SMA und Fronius dominieren den lokalen Markt mit 95% Verfügbarkeit.

Performance-Überwachung dokumentiert jeden Ertrag über 25 Jahre Betriebsdauer. Leonberger PV-Anlagen erreichen durchschnittlich 950 kWh pro kWp jährlich bei optimaler Wartung. Ohne regelmäßige Betreuung sinkt dieser Wert um 12-18%. Versicherungen verlangen oft jährliche Wartungsprotokalle für Schadensregulierung. Die 180€ Wartungskosten sichern Erträge von 3.120€ jährlich bei einer 10 kWp-Anlage in Leonberg.

Speicher-Dimensionierung: 10 kWh für 4-Personen-Haushalt

21.000 Haushalte in Leonberg nutzen durchschnittlich 4.200 kWh Strom jährlich im Einfamilienhaus. Bei einem Median-Haushaltseinkommen von 68.500€ können sich viele Leonberger Familien eine optimale Speicher-Dimensionierung leisten. Die richtige Batteriegröße hängt vom Haushaltsverbrauch, der PV-Anlagengröße und dem gewünschten Autarkiegrad ab. In Leonberg zeigt sich: Ein 10 kWh Speicher passt optimal zu einem 4-Personen-Haushalt mit 4.500-5.000 kWh Jahresverbrauch und einer 8-10 kWp PV-Anlage.

Ein 10 kWh Speicher kostet in Leonberg aktuell 9.400€ inklusive Installation und Steuerung. Damit erreichen 4-Personen-Haushalte einen Autarkiegrad von 70% und reduzieren ihren Netzbezug von den Stadtwerken Leonberg erheblich. Kleinere 2-Personen-Haushalte kommen mit 5 kWh Speicherkapazität für 5.800€ aus und erreichen bei 2.800 kWh Jahresverbrauch bereits 65% Eigenversorgung. Die Speichergröße sollte etwa dem Tagesverbrauch entsprechen: 4-Personen-Haushalt braucht 12-15 kWh täglich, davon lassen sich 10 kWh gut zwischenspeichern.

Die Wirtschaftlichkeit hängt stark vom Strompreis der Stadtwerke Leonberg ab. Bei 32,8 ct/kWh amortisiert sich ein 10 kWh Speicher in 12-14 Jahren. Jede gespeicherte Kilowattstunde erspart den teuren Netzbezug. Bei 2.500 kWh jährlich aus dem Speicher spart eine Leonberger Familie 820€ pro Jahr. Ohne Speicher würde diese Strommenge 820€ bei den Stadtwerken kosten. Die Speichertechnologie entwickelt sich schnell: Aktuelle Lithium-Eisenphosphat-Akkus schaffen 6.000 Zyklen und halten 15-20 Jahre.

In Leonbergs Stadtteilen zeigen sich unterschiedliche Speicher-Präferenzen. Eltingen mit vielen größeren Einfamilienhäusern setzt auf 12-15 kWh Speicher für maximale Autarkie. Höfingen bevorzugt bei kleineren Häusern eher 8 kWh Systeme. Die Altstadt mit Denkmalschutz-Auflagen nutzt oft Kellerräume für die Speicher-Installation. Gebersheim als Neubaugebiet plant Speicher oft direkt mit ein. Pro Quadratmeter Wohnfläche rechnet man in Leonberg mit 25-30 Wh Speicherkapazität als Richtwert.

Die Notstrom-Funktion wird für Leonberger Haushalte immer wichtiger. Ein 10 kWh Speicher versorgt bei Stromausfall einen 4-Personen-Haushalt 8-12 Stunden mit den wichtigsten Geräten. Kühlschrank, Beleuchtung und Internet laufen weiter. Die dreiphasige Notstromversorgung kostet zusätzlich 1.800€, ermöglicht aber den Betrieb von Wärmepumpe und Wallbox auch bei Netzausfall. Leonberger Installateure empfehlen diese Ausstattung besonders für Haushalte mit E-Auto oder reiner Stromheizung, da sie bei Ausfällen sonst völlig von der Energieversorgung abgeschnitten wären.

Haushaltsgröße Jahresverbrauch Speicher-Empfehlung Kosten Autarkiegrad
1-2 Personen 2.800 kWh 5 kWh 5.800€ 65%
3 Personen 3.500 kWh 7 kWh 7.200€ 68%
4 Personen 4.200 kWh 10 kWh 9.400€ 70%
5+ Personen 5.500 kWh 13 kWh 12.100€ 72%

Denkmalschutz beachten: 25% Altstadt, 15% Engelberg

25% der Altstadt Leonberg stehen unter Denkmalschutz, womit PV-Installationen besonderen Auflagen unterliegen. Im Stadtteil Engelberg sind 15% der Gebäude als historisch eingestuft, hauptsächlich im ehemaligen Weinbau-Ortskern. Das Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg prüft jeden Antrag individuell, wobei sichtbare PV-Module auf Fachwerk-Fassaden grundsätzlich ausgeschlossen sind.

Die historische Altstadt mit ihrer charakteristischen Fachwerk-Architektur erfordert besondere PV-Lösungen. Schwarze Indach-Systeme ermöglichen eine dezente Integration, da sie bündig mit der Dachfläche abschließen. Bei Gebäuden am Marktplatz und in der Grabenstraße wurde diese Technik bereits erfolgreich umgesetzt, wobei die Genehmigungszeit 8-12 Wochen beträgt statt der üblichen 4 Wochen.

Denkmalschutz-Alternativen in Leonberg

Schwarze Indach-Module für Steildächer • Flachdach-Aufständerung bis 80 cm Höhe • Carport und Garagen als Ausweichstandort • Genehmigungszeit: 10-14 Wochen statt 4 Wochen • Regierungspräsidium Stuttgart als Genehmigungsbehörde

Engelberg als ehemaliges Weinbau-Dorf bietet mit seinen 38° Südhang-Lagen ideale PV-Bedingungen, jedoch sind 15% der Gebäude denkmalgeschützt. Hier konzentriert sich der Denkmalschutz auf den alten Ortskern um die Kirche, während Neubaugebiete wie Am Engelberg frei planbar sind. Alternative Standorte wie Garagendächer oder Carports umgehen Denkmalschutz-Auflagen vollständig.

Flachdach-Aufständerung bietet eine praktikable Alternative für denkmalgeschützte Gebäude mit entsprechenden Dachflächen. Diese Systeme bleiben unsichtbar und benötigen keine denkmalrechtliche Genehmigung, wenn sie die Dachkante um weniger als 80 cm überragen. In Leonberg wurden bereits 12 solcher Anlagen in der Altstadt realisiert, mit durchschnittlich 6,2 kWp Leistung.

Das Genehmigungsverfahren für denkmalgeschützte Bereiche läuft über das Regierungspräsidium Stuttgart in Abstimmung mit der Stadt Leonberg. Antragsteller müssen detaillierte Visualisierungen und Materialpläne einreichen, wobei die Bearbeitungszeit 10-14 Wochen beträgt. Bei Ablehnung prüfen spezialisierte Solarteure Alternativstandorte wie Nebengebäude oder versetzte Aufständerung zur Sichtschutz-Optimierung.

PV-Planung Leonberg: Vom Vor-Ort-Termin zur Inbetriebnahme

8 Wochen dauert eine PV-Installation in Leonberg vom ersten Vor-Ort-Termin bis zur Inbetriebnahme. Der Fachbetrieb prüft dabei zuerst Ihr Dach auf Tragfähigkeit, Ausrichtung und Verschattung. In Leonbergs typischen Satteldach-Siedlungen wie Eltingen und Gebersheim erfolgt die Dachanalyse meist binnen 2 Stunden. Der Installateur dokumentiert Dachfläche, Neigung und vorhandene Elektroinstallation für die spätere Anlagenplanung.

3 bis 5 Werktage nach dem Vor-Ort-Termin erhalten Sie das detaillierte Angebot für Ihre PV-Anlage. Leonberger Fachbetriebe kalkulieren dabei die örtlichen Gegebenheiten wie die 1.680 jährlichen Sonnenstunden und den Strompreis der Stadtwerke Leonberg von 32,8 ct/kWh ein. Das Angebot umfasst Modulauswahl, Wechselrichter, Montagesystem und optional Batteriespeicher. Bei Auftragserteilung beginnt die Materialbeschaffung und Terminplanung für die Installation.

Die Anmeldung bei Netze BW als zuständiger Netzbetreiber erfolgt parallel zur Auftragsabwicklung und dauert 12 Werktage. Ihr Installateur übernimmt die Kommunikation mit Netze BW und reicht alle erforderlichen Unterlagen ein. In Leonberg sind besonders die Netzanschlusspunkte in der Altstadt und den Höhenlagen wie Engelberg zu beachten. Die Stadtwerke Leonberg werden ebenfalls über die geplante Einspeisung informiert, um den Stromzähler entsprechend vorzubereiten.

Unser Installateur aus der Region hat alles perfekt koordiniert. Von der Dachprüfung bis zur Freischaltung durch die Stadtwerke Leonberg waren es genau 7 Wochen. Besonders die schnelle Netzanmeldung bei Netze BW hat uns überrascht - 10 Tage statt der angekündigten 12.
Michael Weber
Hausbesitzer aus Leonberg-Eltingen

Die eigentliche Installation dauert 1 bis 2 Tage je nach Anlagengröße und Dachkomplexität. Leonberger Dächer mit durchschnittlich 38° Neigung ermöglichen meist eine zügige Montage der Module. Der erste Tag umfasst Gerüstaufbau, Dachhaken-Montage und Verlegung der Module. Am zweiten Tag erfolgen der Wechselrichter-Einbau, Verkabelung und Anschluss an den Hausanschlusskasten. Bei Speicher-Installation verlängert sich die Montage um weitere 4 bis 6 Stunden.

Nach Fertigstellung erstellt der Fachbetrieb das Inbetriebnahme-Protokoll und meldet die Anlage offiziell bei den Stadtwerken Leonberg und der Bundesnetzagentur an. Die finale Freischaltung durch Netze BW erfolgt meist 1 bis 2 Wochen nach Installation. Ihr neuer Zweirichtungszähler wird terminiert installiert, danach kann Ihre PV-Anlage den ersten Solarstrom ins Leonberger Netz einspeisen. Die Anmeldung im Marktstammdatenregister übernimmt ebenfalls der Installateur für Sie.

Häufige Fragen

Was kostet eine 10 kW PV-Anlage mit Speicher und Montage in Leonberg?
Eine 10 kWp PV-Anlage kostet 17.500 Euro, ein 10 kWh Batteriespeicher 9.400 Euro - zusammen 26.900 Euro brutto. Der Klimaschutzfonds Leonberg fördert mit 500 Euro zusächlich zur Mehrwertsteuerbefreiung seit 2023. Bei den Stadtwerken Leonberg mit 32,8 ct/kWh Strompreis amortisiert sich die Anlage durch 30% Eigenverbrauch in 11,8 Jahren. Eine Familie in Eltingen spart damit jährlich 1.850 Euro Stromkosten. Ohne Speicher liegt der Preis bei 17.500 Euro mit 8,2 Jahren Amortisation. Die Installation dauert 1-2 Tage, die Anmeldung bei Netze BW 12 Werktage.
Welche Förderungen gibt es für Photovoltaik in Baden-Württemberg?
Baden-Württemberg bietet die höchste Speicherförderung deutschlandweit mit bis zu 1.800 Euro für 10 kWh Batteriespeicher. Die Stadt Leonberg zahlt zusätzlich 500 Euro aus dem Klimaschutzfonds. Seit 2023 entfällt die Mehrwertsteuer komplett, was bei 26.900 Euro Anlagenkosten 4.320 Euro Ersparnis bedeutet. Der KfW-Kredit 270 finanziert bis 50.000 Euro zu 2,9% Zinsen. Zusammen ergeben sich 6.620 Euro direkte Förderung für eine 10 kWp Anlage mit Speicher in Leonberg. Die Antragstellung läuft über die L-Bank Baden-Württemberg und muss vor Installation erfolgen.
Wann amortisiert sich eine Solaranlage in Leonberg?
Eine PV-Anlage amortisiert sich in Leonberg nach 8,2 Jahren ohne Speicher und 11,8 Jahren mit Speicher. Bei 1.680 Sonnenstunden jährlich erzeugt 1 kWp 1.050 kWh Strom. Eine 10 kWp Anlage produziert 10.500 kWh, wovon 30% selbst verbraucht werden. Die Ersparnis beträgt 1.030 Euro jährlich bei Stadtwerke-Strompreis von 32,8 ct/kWh. Mit Speicher steigt der Eigenverbrauch auf 65%, die Ersparnis auf 1.850 Euro jährlich. In Eltingen mit Südausrichtung sind sogar 1.100 kWh/kWp möglich, was die Amortisation um 6 Monate verkürzt. Nach 20 Jahren Laufzeit bleibt ein Gewinn von 18.600 Euro.
Wie erkenne ich seriöse Solar-Anbieter?
Seriöse Anbieter führen grundsätzlich einen Vor-Ort-Termin durch und erstellen keine Pauschalangebote. Sie haben Referenzen aus Leonberg und Umgebung mit mindestens 20 installierten Anlagen. Das Angebot enthält detaillierte Ertragsprognosen basierend auf 1.680 Sonnenstunden und Dachausrichtung. Eine Vollgarantie über 15 Jahre auf Anlage und Installation ist Standard. Wartungsverträge kosten 150-300 Euro jährlich und sichern die Leistung ab. Schwarze Schafe erkennen Sie an Haustürgeschäften und Angeboten unter 1.400 Euro/kWp. Prüfen Sie die Handwerkskammer-Eintragung und fordern Sie mindestens drei Vergleichsangebote von regionalen Anbietern aus dem Raum Stuttgart an.
Brauche ich eine Genehmigung für PV-Anlagen in Leonberg?
PV-Anlagen sind in Leonberg grundsätzlich genehmigungsfrei, nur bei Denkmalschutz ist eine Abstimmung erforderlich. Betroffen sind 25% der Altstadt und 15% von Engelberg als historische Bereiche. In Eltingen, Höfingen und Ramtel bestehen keine Beschränkungen. Die Baugenehmigung entfällt bei Aufdach-Anlagen bis 40 kWp komplett. Lediglich die Anmeldung bei Netze BW innerhalb einer Woche nach Installation ist Pflicht. Das Bauamt Leonberg prüft bei denkmalgeschützten Gebäuden Farbe und Sichtbarkeit der Module. In normalen Wohngebieten reicht die schriftliche Nachbarinformation. Die Stadtwerke Leonberg müssen vor Inbetriebnahme über den Zweirichtungszähler informiert werden.
Wie hoch ist die Einspeisevergütung 2026 in Leonberg?
Die Einspeisevergütung beträgt 8,11 ct/kWh für Anlagen bis 10 kWp und sinkt monatlich um 1%. Bei 70% Einspeisung einer 10 kWp Anlage sind das 595 Euro jährlich. Der Eigenverbrauch ist mit 32,8 ct/kWh Stadtwerke-Strompreis jedoch 4-mal lukrativer. Eine Familie in Leonberg spart durch 30% Eigenverbrauch 1.030 Euro jährlich gegenüber nur 210 Euro Einspeiseerlös. Mit Batteriespeicher steigt der Eigenverbrauch auf 65% bei 2.250 Euro Ersparnis. Die Volleinspeisung bringt 10,9 ct/kWh, ist aber nur bei ungenutzten Dächern sinnvoll. Priorität hat eindeutig der Eigenverbrauch vor der Einspeisung ins Netz der Stadtwerke Leonberg.
Welcher Stadtteil in Leonberg eignet sich am besten für PV?
Eltingen bietet mit 95 m² durchschnittlicher Dachfläche und typischen 9,5 kWp Anlagen die besten Bedingungen. Die Neubaugebiete haben optimale Südausrichtung mit 1.100 kWh/kWp Jahresertrag. Höfingen folgt mit 85 m² Dachfläche und guter Verschattungssituation. Ramtel eignet sich trotz Hanglage gut, da die Südhänge 1.050 kWh/kWp erreichen. Die Leonberger Altstadt ist durch Denkmalschutz und schmale Dächer eingeschränkt. Gebersheim und Silberberg haben durchschnittliche Bedingungen mit 8-9 kWp typischer Anlagengröße. In allen Stadtteilen sind die 1.680 Sonnenstunden identisch. Entscheidend sind Dachausrichtung, Neigung zwischen 30-45° und Verschattung durch Nachbargebäude oder Bäume.
Was passiert bei Stromausfall mit meiner PV-Anlage?
Ohne Speicher schaltet sich die PV-Anlage bei Stromausfall automatisch ab - Sicherheitsvorschrift zum Schutz der Netze BW Monteure. Standard-Wechselrichter haben keine Inselfähigkeit, das Haus bleibt ohne Strom. Mit Batteriespeicher und Backup-Funktion läuft die Notstromversorgung für wichtige Verbraucher weiter. Ein 10 kWh Speicher versorgt Kühlschrank, Licht und Router 2-3 Tage lang. Die Leistung ist auf 3-5 kW begrenzt - Herd und Wärmepumpe funktionieren nicht. In Leonberg dauern Stromausfälle durchschnittlich 12 Minuten jährlich. Dreiphasige Backup-Systeme kosten 2.500 Euro Aufpreis, versorgen aber das ganze Haus mit 10 kW Leistung während die Sonne scheint.
Kann ich eine PV-Anlage mit Wärmepumpe kombinieren?
Die Kombination ist in Leonberg besonders sinnvoll, da 68% der Haushalte noch mit Gas heizen. Eine Wärmepumpe verbraucht 4.500 kWh jährlich bei 150 m² Wohnfläche und kostet 1.283 Euro bei Stadtwerke-Strompreis von 28,5 ct/kWh. Mit 12 kWp PV-Anlage und 15 kWh Speicher decken Sie 70% des Wärmepumpenstroms selbst ab - Ersparnis 900 Euro jährlich. Die Anschaffungskosten steigen auf 35.000 Euro für beide Systeme, amortisieren sich aber in 12,5 Jahren. In Eltingen nutzen bereits 40% der Neubauten diese Kombination. Der Wärmepumpenstrom wird über den Haushaltstarif abgerechnet, separate Wärmepumpentarife gibt es bei den Stadtwerken Leonberg nicht mehr.
Wie lange dauert die Installation einer PV-Anlage in Leonberg?
Die reine Installation dauert 1-2 Tage für eine 10 kWp Anlage, der Gesamtprozess jedoch länger. Nach Angebotszusage vergehen 2-4 Wochen bis zur Installation aufgrund der Lieferzeiten. Die Anmeldung bei Netze BW dauert 12 Werktage für Anlagen über 7 kWp. Der Zählertausch erfolgt 1-2 Wochen nach Installation durch die Stadtwerke Leonberg. Insgesamt sind 6-8 Wochen vom Auftrag bis zur vollständigen Inbetriebnahme realistisch. In Eltingen installierte ein Fachbetrieb 9,5 kWp an einem Tag komplett inklusive Speicher. Verzögerungen entstehen meist durch fehlende Unterlagen für die Netzanmeldung oder Terminschwierigkeiten beim Zählertausch. Die Abnahme durch den Elektriker erfolgt am Installationstag direkt.