Warum sich Photovoltaik in Remscheid bei 1.580 Sonnenstunden rechnet

1.580 Sonnenstunden erreicht Remscheid im Jahresdurchschnitt und liegt damit 4,2% über dem NRW-Schnitt von 1.515 Stunden. Diese geografische Lage im Bergischen Land zwischen Rhein und Ruhr sorgt für konstante Globalstrahlung von 1.100 kWh/m² jährlich. Eine 8-kWp-Photovoltaikanlage auf einem südausgerichteten Schrägdach in Remscheid erzeugt dadurch 7.360 kWh pro Jahr - entsprechend 920 kWh pro kWp. Die EWR GmbH als lokaler Energieversorger bestätigt diese Ertragswerte basierend auf meteorologischen Daten der letzten zehn Jahre.

Photovoltaik in Remscheid: Altstadt Dach

Der Strompreis der EWR GmbH beträgt 34,8 Cent pro kWh im Standard-Haushaltstarif plus 9,95 Euro monatliche Grundgebühr. Damit zahlen Remscheider Haushalte 2,1 Cent mehr als der nordrhein-westfälische Durchschnitt von 32,7 Cent. Diese Preisdifferenz verstärkt die Wirtschaftlichkeit von Eigenverbrauch erheblich. Bei einem typischen Jahresverbrauch von 4.200 kWh entstehen Stromkosten von 1.581 Euro ohne PV-Anlage. Jede selbst verbrauchte kWh spart daher 34,8 Cent gegenüber dem EWR-Bezug ein.

1.580
Sonnenstunden/Jahr
920
kWh/kWp Jahresertrag
34,8 ct
Strompreis EWR

Die Einspeisevergütung für neue PV-Anlagen liegt bei 8,11 Cent pro kWh für Anlagen bis 10 kWp. Daraus ergibt sich eine Eigenverbrauchsprämie von 26,69 Cent pro selbst genutzter kWh. Eine Familie in Remscheid-Hasten mit 35% Eigenverbrauch spart bei ihrer 8-kWp-Anlage jährlich 1.224 Euro durch vermiedenen Netzbezug und erhält zusätzlich 486 Euro Einspeiseerlöse. Die Gesamtersparnis von 1.710 Euro im ersten Jahr übertrifft vergleichbare Standorte in Westdeutschland um durchschnittlich 8,3%.

Optimale Dachausrichtung zwischen 160° und 200° Azimut erzielt in Remscheid 98-102% des theoretischen Maximalertrags. Selbst Ost-West-Dächer erreichen noch 85% der Südausrichtung und profitieren von besserer Eigenverbrauchsquote durch gleichmäßigere Tagesproduktion. Module mit 21% Wirkungsgrad auf einem 45 m² großen Dach generieren bei optimaler Ausrichtung 7.680 kWh jährlich. Die Remscheider Stadtwerke dokumentieren für vergleichbare Anlagen Erträge zwischen 890 und 950 kWh/kWp, abhängig von Dachneigung und Verschattung.

Wirtschaftlichkeitsberechnungen der EWR GmbH zeigen: PV-Anlagen in Remscheid amortisieren sich bei 30% Eigenverbrauch nach 9,2 Jahren. Bei 50% Eigenverbrauch verkürzt sich die Amortisationszeit auf 7,8 Jahre. Die hohen lokalen Strompreise kombiniert mit stabilen Sonnenstunden schaffen ideale Rahmenbedingungen. Stadtteile wie Lüttringhausen und Lennep mit geringer Verschattung erreichen sogar Amortisationszeiten von 7,1 Jahren. Diese Werte positionieren Remscheid unter den Top 15% aller deutschen Städte für PV-Wirtschaftlichkeit.

Eigenverbrauchsquote nach Haushaltstyp: 25% bis 65% in Remscheid

In Remscheid liegt der durchschnittliche Stromverbrauch bei 4.200 kWh pro Haushalt und Jahr, was 180 kWh über dem NRW-Durchschnitt liegt. Diese höheren Verbräuche resultieren aus der industriell geprägten Struktur der bergischen Stadt und dem überdurchschnittlichen Anteil von Einfamilienhäusern in Stadtteilen wie Hasten und Lüttringhausen. Bei einem Median-Haushaltseinkommen von 42.800 Euro können sich Remscheider Familien größere Elektrogeräte und moderne Haustechnik leisten, was den Stromverbrauch zusätzlich erhöht.

Photovoltaik in Remscheid: Autofix Bundle 01 Hero

Single-Haushalte in Remscheid erreichen typischerweise 25% bis 35% Eigenverbrauchsquote bei einem Jahresverbrauch von 2.400 bis 3.000 kWh. In Lennep und der Innenstadt dominieren kleinere Wohnungen mit berufstätigen Bewohnern, die tagsüber kaum zu Hause sind. Eine 6-kWp-Anlage erzeugt etwa 5.520 kWh pro Jahr, wovon nur 1.380 bis 1.656 kWh direkt verbraucht werden. Der Rest fließt ins Netz der EWR GmbH zu 8,11 Cent pro kWh Einspeisevergütung.

Familienhaushalte mit vier Personen in Remscheid verbrauchen durchschnittlich 5.200 kWh jährlich und erreichen 35% bis 45% Eigenverbrauchsquote. Besonders in Stadtteilen wie Alt-Remscheid und Honsberg sind Waschmaschinen, Geschirrspüler und Trockner auch tagsüber in Betrieb. Bei einer 8-kWp-Anlage mit 7.360 kWh Jahresertrag werden 2.576 bis 3.312 kWh selbst verbraucht. Diese Haushalte sparen bei 34,8 Cent EWR-Strompreis zwischen 896 und 1.153 Euro jährlich an Strombezugskosten.

Haushalte mit Elektroauto erreichen in Remscheid 55% bis 65% Eigenverbrauchsquote, da das Fahrzeug als flexibler Großverbraucher fungiert. Ein Tesla Model 3 benötigt für 15.000 km Jahresfahrleistung etwa 2.700 kWh zusätzlich zum Haushaltsverbrauch. Familie Schmidt aus Hasten lädt ihr E-Auto bevorzugt mittags, wenn die 10-kWp-Anlage 8 bis 12 kWh produziert. Von 9.200 kWh Jahresertrag nutzen sie 5.060 bis 5.980 kWh selbst und reduzieren ihre Strombezugskosten um 1.761 bis 2.081 Euro jährlich.

Wärmepumpen-Haushalte in Remscheid zeigen besondere Verbrauchsmuster mit 45% bis 55% Eigenverbrauchsquote im Jahresmittel. Im bergischen Klima benötigt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe in einem 150-qm-Haus etwa 4.500 kWh für Heizung und Warmwasser. Während der Übergangszeiten März bis Mai und September bis November läuft die Wärmepumpe hauptsächlich tagsüber und kann 70% bis 80% des PV-Stroms direkt nutzen. Familie Müller in Lüttringhausen kombiniert ihre 12-kWp-Anlage mit einer 8-kW-Wärmepumpe und erreicht ganzjährig 52% Eigenverbrauchsquote bei 6.000 kWh Gesamtverbrauch.

Haushaltstyp Jahresverbrauch (kWh) Eigenverbrauchsquote Jährliche Ersparnis (€)
Single-Haushalt 2.400-3.000 25-35% 207-318
Familie 4 Personen 5.200 35-45% 633-814
Mit Elektroauto 7.900 55-65% 1.511-1.786
Mit Wärmepumpe 8.700 45-55% 1.361-1.663
Gewerbe klein 12.000 40-50% 1.670-2.088

Lastprofile Remscheid: Tagesgang und saisonale Schwankungen

3.200 Heizgradtage im Jahr prägen das Lastprofil von Remscheider Haushalten deutlich stärker als im NRW-Durchschnitt von 3.050. Die bergische Lage sorgt für 65 Frosttage jährlich, wodurch der Stromverbrauch zwischen Oktober und März um durchschnittlich 28% über den Sommerwerten liegt. Bei einer Jahresmitteltemperatur von 10,2°C benötigen die überwiegend mit Gas beheizten Remscheider Haushalte zusätzliche elektrische Energie für Zirkulationspumpen und Steuerungstechnik.

Photovoltaik in Remscheid: Autofix Bundle 02 Hero

Der typische Tagesgang in Remscheid zeigt zwei markante Spitzen: morgens zwischen 6:00-8:00 Uhr mit 3,8 kW Durchschnittsverbrauch und abends zwischen 17:00-20:00 Uhr mit 4,2 kW. Als Pendlerstadt mit vielen Berufstätigen in Düsseldorf und Köln verschiebt sich die Abendspitze im Winter auf 18:30 Uhr. Die Mittagsspitze fällt mit nur 2,1 kW deutlich schwächer aus als in anderen Städten, da 71% der Haushalte tagsüber leer stehen.

Optimale PV-Ausrichtung bei Westwind

Bei 65 Frosttagen und Hauptwindrichtung West empfiehlt sich in Remscheid eine Südwest-Ausrichtung (225°) mit 35° Neigung. Dies reduziert Schneeverwehungen und nutzt die nachmittägliche Sonneneinstrahlung optimal für den erhöhten Winterverbrauch.

68% aller Remscheider Haushalte heizen mit Gas, weitere 18% nutzen Fernwärme der EWR GmbH. Dies führt zu einem charakteristischen Winterprofil: Der elektrische Verbrauch steigt zwischen Dezember und Februar auf 420 kWh pro Monat an, während die Sommermonate Juni bis August nur 280 kWh erreichen. Besonders in den Höhenlagen von Hasten und Lüttringhausen liegt der Winterverbrauch nochmals 15% höher durch häufigere Frostperioden.

Die Hauptwindrichtung West beeinflusst sowohl Wärmeverluste als auch die optimale PV-Modulausrichtung. Westwind führt zu 12% höherem Heizenergiebedarf in den exponierten Stadtteilen Remscheid-Alt und Innenstadt. Gleichzeitig profitieren nach Südwest ausgerichtete PV-Anlagen von geringerer Verschattung durch Wetterlagen. Der windbedingte Mehrverbrauch konzentriert sich auf die Monate November bis Februar mit zusätzlichen 35 kWh pro Monat.

Saisonale Schwankungen erreichen in Remscheid Faktoren von 1,5 zwischen Winter- und Sommerverbrauch. Die Heizperiode dauert statistisch vom 15. Oktober bis 25. April, also 192 Tage im Jahr. In dieser Zeit steigt der nächtliche Grundlast-Verbrauch von 0,8 kW auf 1,3 kW durch Heizungssteuerung und Zirkulationspumpen. Wärmepumpen-Haushalte in Lennep zeigen noch extremere Profile mit Winterspitzen bis 6,8 kW zwischen 16:00-22:00 Uhr.

ROI-Rechnung: 8-kWp-Anlage spart 1.224€ jährlich bei 30% Eigenverbrauch

Eine 8-kWp-Photovoltaikanlage erzeugt in Remscheid bei 920 kWh/kWp jährlich 7.360 kWh Strom. Bei einem typischen Einfamilienhaus mit 4.200 kWh Jahresverbrauch erreichen Haushalte realistisch 30% Eigenverbrauch, was 2.208 kWh selbst genutztem Solarstrom entspricht. Die verbleibenden 5.152 kWh werden über die EWR GmbH ins Netz eingespeist und vergütet.

Photovoltaik in Remscheid: Autofix Bundle 03 Hero

Der Eigenverbrauch spart bei Remscheids Strompreis von 34,8 ct/kWh jährlich 768 € an Strombezugskosten ein. Zusätzlich erhält der Anlagenbetreiber für die eingespeisten 5.152 kWh bei einer Einspeisevergütung von 8,85 ct/kWh weitere 456 €. Diese Kombination aus vermiedenen Bezugskosten und Einspeiseerlösen ergibt eine Jahresersparnis von 1.224 €.

Bei Anschaffungskosten von 11.280 € für eine schlüsselfertige 8-kWp-Anlage in Remscheid beträgt die Amortisationszeit 9,2 Jahre. Nach diesem Zeitpunkt erwirtschaftet die Anlage über die verbleibende Laufzeit von 15,8 Jahren zusätzlich 19.340 € Gewinn. Die Gesamtrendite über 25 Jahre liegt somit bei 172% der Investition.

Kernaussage

1.224€ Jahresersparnis bei realistischem Szenario: 8-kWp-Anlage in Remscheid amortisiert sich in 9,2 Jahren und erwirtschaftet über 25 Jahre 19.340€ Gewinn.

Betriebskosten reduzieren die Jahresersparnis um etwa 84 € für Wartung, Versicherung und Monitoring. Die Netto-Jahresersparnis beträgt daher 1.140 €. Bei einer jährlichen Strompreissteigerung von 2,5% steigt der Wert des selbst genutzten Stroms kontinuierlich, während die Einspeisevergütung über 20 Jahre garantiert bleibt.

Haushalte mit höherem Eigenverbrauch von 40-50% erreichen Jahresersparnisse bis 1.380 €, da mehr teurer Netzstrom vermieden wird. In Remscheider Stadtteilen wie Hasten oder Lennep zeigen Praxisbeispiele, dass moderne Wärmepumpen oder E-Autos den Eigenverbrauch auf über 45% steigern können. Die ROI-Rechnung verbessert sich entsprechend auf unter 8,5 Jahre Amortisationszeit.

Jetzt Angebote vergleichen

Bis zu 3 Angebote von geprüften Fachbetrieben aus Deiner Region.

Kostenlos vergleichen →

Amortisation 4 bis 20 kWp: Break-Even nach 8,5 bis 12,1 Jahren

Eine 4-kWp-Anlage erreicht in Remscheid nach 8,5 Jahren den Break-Even bei Investitionskosten von 8.500 Euro. Diese kompakte Anlage eignet sich für kleinere Einfamilienhäuser in Stadtteilen wie Lüttringhausen oder Alt-Remscheid, wo Dachflächen oft begrenzt sind. Bei den aktuellen EWR-Strompreisen von 34,8 ct/kWh und einer Einspeisevergütung von 8,11 ct/kWh generiert sie jährliche Einsparungen von etwa 1.000 Euro.

Photovoltaik in Remscheid: Autofix Bundle 04 Hero

Die populäre 8-kWp-Anlage kostet 14.800 Euro und amortisiert sich nach 9,2 Jahren. Diese Größe dominiert in Remscheider Neubaugebieten wie Hasten oder Bergisch Born, wo moderne Einfamilienhäuser typischerweise 35-45 m² nutzbare Dachfläche bieten. Mit 7.360 kWh Jahresertrag bei Remscheids 920 kWh/kWp deckt sie den Durchschnittsverbrauch von 4.200 kWh vollständig ab und speist 3.160 kWh ins EWR-Netz ein.

Größere 15-kWp-Anlagen für 24.800 Euro erreichen den Break-Even nach 10,8 Jahren. Diese Dimension passt zu freistehenden Häusern in Lennep oder Reinshagen mit über 80 m² Dachfläche. Trotz höherer Anfangsinvestition sinkt die spezifische kWp-Kosten auf 1.653 Euro, während bei 4 kWp noch 2.125 Euro je kWp anfallen. Der höhere Eigenverbrauchsanteil durch Wärmepumpen oder E-Autos verkürzt die Amortisation zusätzlich.

Ein 10-kWh-Speicher verlängert die Amortisation um durchschnittlich 1,9 Jahre bei allen Anlagengrößen. Für die 8-kWp-Anlage steigen Kosten auf 22.800 Euro und Amortisation auf 11,1 Jahre. Der Speicher erhöht zwar die Eigenverbrauchsquote von 30% auf 55%, kann aber die 8.000 Euro Mehrkosten bei Remscheids Rahmenbedingungen wirtschaftlich nicht rechtfertigen. Nur bei sehr hohem Tagesverbrauch oder zeitlich ungünstigem Lastprofil wird der Speicher rentabel.

Anlagen über 20 kWp erreichen 12,1 Jahre Amortisation bei 38.500 Euro Investition, da sie gewerblich angemeldet werden müssen und EEG-Umlage auf Eigenverbrauch zahlen. Diese Größenordnung eignet sich für Gewerbe in den Industriegebieten Remscheid-Süd oder landwirtschaftliche Betriebe in den Außenbereichen. Für Privathaushalte bleibt die Grenze von 19,99 kWp optimal, um steuerliche Nachteile zu vermeiden.

Anlagengröße Investition Amortisation ohne Speicher Amortisation mit 10-kWh-Speicher
4 kWp 8.500 € 8,5 Jahre 10,4 Jahre
8 kWp 14.800 € 9,2 Jahre 11,1 Jahre
12 kWp 19.200 € 10,1 Jahre 12,0 Jahre
15 kWp 24.800 € 10,8 Jahre 12,7 Jahre
20 kWp 38.500 € 12,1 Jahre 13,8 Jahre

Speicher-Dimensionierung: 1,0-1,3 kWh Speicher pro kWp optimal

1,0 bis 1,3 kWh Speicherkapazität pro installiertem kWp erweisen sich für Remscheider Haushalte als wirtschaftlich optimale Dimensionierung. Bei einer typischen 8-kWp-Anlage entspricht das 8 bis 10 kWh nutzbarer Speicherkapazität. Diese Größenordnung deckt den Abend- und Nachtverbrauch ab, ohne die Wirtschaftlichkeit durch Überdimensionierung zu gefährden. Die EWR GmbH bestätigt für Remscheid einen durchschnittlichen Haushaltsverbrauch von 4.200 kWh jährlich mit ausgeprägten Lastspitzen zwischen 18 und 22 Uhr.

Photovoltaik in Remscheid: Autofix Bundle 05 Hero

Ein 5-kWh-Speicher kostet aktuell etwa 5.800 Euro inklusive Installation, während ein 10-kWh-System mit 9.400 Euro zu Buche schlägt. Der Preissprung je zusätzlicher kWh sinkt von 1.160 Euro bei kleineren auf 880 Euro bei größeren Speichern. Für Remscheider Verhältnisse mit 1.580 Sonnenstunden jährlich amortisiert sich ein optimal dimensionierter Speicher nach 12 bis 15 Jahren. Die längere Amortisationszeit gegenüber der PV-Anlage selbst resultiert aus den höheren spezifischen Kosten je gespeicherter kWh.

Die mathematische Herleitung berücksichtigt das typische Lastprofil Remscheider Haushalte mit Verbrauchsspitzen am Morgen zwischen 6 und 8 Uhr sowie abends von 17 bis 21 Uhr. Ein 8-kWh-Speicher kann etwa 70 Prozent des nächtlichen Grundverbrauchs von durchschnittlich 11 kWh abdecken. Größere Speicher steigern diese Quote nur marginal, da die PV-Erzeugung in den Wintermonaten November bis Januar nicht ausreicht, um Kapazitäten über 10 kWh regelmäßig zu füllen.

Der Dimensionierungsfaktor 1,0 eignet sich für Haushalte mit hohem Eigenverbrauch tagsüber, etwa durch Homeoffice oder Wärmepumpen. Bei klassischen Berufstätigen-Haushalten in Stadtteilen wie Hasten oder Lennep empfiehlt sich Faktor 1,2 bis 1,3. Ein Überschreiten von 1,5 kWh je kWp führt zu Überkapazitäten, die sich bei aktuellen Speicherpreisen nicht refinanzieren. Die Speicher-Zyklen erreichen dann nicht die nötige Häufigkeit für eine wirtschaftliche Nutzung über 15 Jahre Lebensdauer.

Praktische Erfahrungen aus Remscheid zeigen, dass 9-kWh-Speicher bei 8-kWp-Anlagen die höchste Eigenverbrauchssteigerung von etwa 25 auf 45 Prozent erzielen. Jede zusätzliche kWh Speicherkapazität darüber hinaus steigert den Eigenverbrauch nur noch um 2 bis 3 Prozentpunkte. Bei einem EWR-Strompreis von 34,8 Cent je kWh und einer Einspeisevergütung von 8,11 Cent ergibt sich ein Arbitragegewinn von 26,69 Cent je selbst verbrauchter kWh aus dem Speicher.

Vorteile

  • 5-kWh-Speicher: Niedrigere Investition, schnellere Amortisation bei kleinen Anlagen
  • 8-kWh-Speicher: Optimal für 8-kWp-Anlagen, beste Preis-Leistung
  • 10-kWh-Speicher: Maximale Autarkie, ideal bei E-Auto oder Wärmepumpe

Nachteile

  • 5-kWh-Speicher: Begrenzte Autarkie, nur 40% Eigenverbrauch möglich
  • 8-kWh-Speicher: Höhere Investition als 5-kWh-Variante
  • 10-kWh-Speicher: Längste Amortisation, Überkapazitäten im Winter

Cashflow-Analyse Jahr 1-25: 28.400€ Gesamtertrag bei 8-kWp-Anlage

Eine 8-kWp-PV-Anlage in Remscheid erwirtschaftet über 25 Jahre einen Gesamtertrag von 28.400 Euro bei einem Investitionsaufwand von 16.000 Euro. Die EWR-Strompreise von 34,8 Cent/kWh und die Einspeisevergütung von 8,2 Cent/kWh bilden die Grundlage dieser Cashflow-Berechnung. Bei 7.360 kWh Jahresertrag und 30% Eigenverbrauchsquote ergeben sich unterschiedliche Ertragsverläufe über die Anlagenlebensdauer.

Photovoltaik in Remscheid: Autofix Bundle 06 Hero

Die ersten zehn Jahre generieren mit 12.240 Euro den höchsten Ertrag durch optimale Modulleistung und niedrigste Wartungskosten. Pro Jahr fließen durchschnittlich 1.224 Euro in die Haushaltskasse zurück. Die jährliche Degradation von 0,5% reduziert den Ertrag graduell, während steigende EWR-Strompreise um 2% jährlich diesen Effekt teilweise kompensieren. Remscheider Haushalte profitieren besonders vom hohen Eigenverbrauchsanteil in den Wintermonaten.

Jahre 11 bis 20 bringen weitere 11.480 Euro Ertrag trotz nachlassender Modulleistung auf 95% der Nennleistung. Der Wechselrichter-Tausch in Jahr 15 kostet 1.200 Euro und unterbricht den positiven Cashflow kurzzeitig. Dennoch bleiben die jährlichen Erträge mit durchschnittlich 1.148 Euro attraktiv. Die Wartungskosten steigen in dieser Phase auf 200 Euro jährlich durch intensivere Reinigung und Komponenten-Checks.

Die finalen fünf Jahre (21-25) erwirtschaften noch 4.680 Euro bei reduzierter Modulleistung von 90%. Jährlich fließen etwa 936 Euro zurück, da die EWR-Strompreise inzwischen auf über 42 Cent/kWh gestiegen sind. Wartungskosten von 250 Euro jährlich schmälern den Ertrag, bleiben aber wirtschaftlich vertretbar. Viele Remscheider Anlagen laufen auch nach 25 Jahren noch profitabel weiter.

Über die gesamte Laufzeit entstehen Wartungskosten von 4.500 Euro für Reinigung, Monitoring und kleinere Reparaturen. Der Wechselrichter-Tausch schlägt einmalig mit 1.200 Euro zu Buche. Trotz aller Kosten verbleibt ein Nettoertrag von 22.200 Euro bei einer internen Verzinsung von 8,4%. Remscheider Haushalte erreichen damit eine der höchsten PV-Renditen in Nordrhein-Westfalen dank der überdurchschnittlichen EWR-Strompreise.

Zeitraum Jährlicher Ertrag Gesamtertrag Kumuliert Anmerkungen
Jahr 1-5 1.224 € 6.120 € 6.120 € Optimale Leistung
Jahr 6-10 1.224 € 6.120 € 12.240 € Degradation 2,5%
Jahr 11-15 1.148 € 5.740 € 17.980 € Wechselrichter-Tausch
Jahr 16-20 1.148 € 5.740 € 23.720 € Leistung 95%
Jahr 21-25 936 € 4.680 € 28.400 € Leistung 90%

Volleinspeisung vs. Eigenverbrauch: Break-Even bei 22% Quote

Bei einer 13,0 ct/kWh Einspeisevergütung gegenüber 34,8 ct/kWh EWR-Strompreis in Remscheid liegt der Eigenverbrauchsvorteil bei 21,8 ct pro selbst verbrauchter Kilowattstunde. Die kritische Eigenverbrauchsquote für die Wirtschaftlichkeit einer Eigenverbrauchsanlage liegt mathematisch bei 22% - wird dieser Wert erreicht, rechnet sich Eigenverbrauch bereits besser als Volleinspeisung. Typische Remscheider Haushalte erreichen jedoch deutlich höhere Quoten zwischen 30% und 45%.

Photovoltaik in Remscheid: Autofix Bundle 07 Hero

Ein 4-Personen-Haushalt in Remscheid-Hasten mit 4.200 kWh Jahresverbrauch und einer 8-kWp-Anlage erzielt bei 35% Eigenverbrauchsquote einen jährlichen Vorteil von 1.224€ gegenüber der Volleinspeisung. Bei Volleinspeisung würde die gleiche Anlage mit 7.360 kWh Jahresertrag lediglich 957€ erwirtschaften. Der Mehrertrag durch Eigenverbrauch beträgt somit 267€ pro Jahr allein durch die höhere Verwertung des selbst genutzten Stroms.

22% Eigenverbrauch = Break-Even-Punkt

Bei Remscheids EWR-Strompreis von 34,8 ct/kWh rechnet sich Eigenverbrauch bereits ab 22% Quote besser als Volleinspeisung mit 13,0 ct/kWh. Typische Haushalte erreichen 30-45% und profitieren deutlich.

Haushalte mit niedrigem Stromverbrauch unter 2.500 kWh jährlich erreichen in Remscheid oft nur Eigenverbrauchsquoten von 20-25% und bewegen sich damit nahe der Break-Even-Schwelle. Ein Single-Haushalt in Lennep mit 1.800 kWh Verbrauch und 4-kWp-Anlage erzielt bei 23% Eigenverbrauch einen Vorteil von nur 89€ gegenüber Volleinspeisung. Hier sollte eine kleinere Anlage oder Volleinspeisung erwogen werden.

Familien mit Wärmepumpe oder Elektroauto in Remscheider Stadtteilen wie Lüttringhausen erreichen Eigenverbrauchsquoten von 45-65% und profitieren überproportional vom Eigenverbrauchsmodell. Bei einem Jahresverbrauch von 8.500 kWh und 50% Eigenverbrauch einer 10-kWp-Anlage liegt der Vorteil gegenüber Volleinspeisung bei 1.890€ jährlich. Die EWR GmbH unterstützt solche Haushalte mit speziellen Wärmepumpen-Tarifen ab 28,9 ct/kWh.

Die Kombination aus Batteriespeicher und Eigenverbrauch verschiebt die Wirtschaftlichkeit weiter zugunsten der Eigennutzung. Mit einem 8-kWh-Speicher steigt die Eigenverbrauchsquote von 35% auf 55%, was den Jahresertrag um weitere 432€ erhöht. Volleinspeisung bleibt in Remscheid nur für sehr große Dachanlagen ab 15 kWp mit geringem Haushaltsverbrauch eine Alternative, erreicht aber selbst dann selten die Rentabilität gut dimensionierter Eigenverbrauchsanlagen.

EWR-Stromtarife und Netzanmeldung: 15 Werktage bis zur Inbetriebnahme

Noch unsicher? Vergleichen hilft.

3 lokale Angebote zeigen Dir den realistischen Preisrahmen für Dein Dach.

Kostenlos vergleichen →

Stadtteile im Vergleich: Hasten 9,5 kWp vs. Lennep 6,5 kWp typisch

100 Quadratmeter durchschnittliche Dachfläche ermöglichen in Remscheid-Hasten PV-Anlagen mit 9,5 kWp Leistung. Die Neubaugebiete westlich der B229 bieten ideale Voraussetzungen mit modernen Satteldächern und südlicher Ausrichtung. Während Hasten als wachsender Stadtteil hohe PV-Potenziale aufweist, zeigen die Remscheider Stadtwerke EWR unterschiedliche Installationsdichten je nach Bebauungsstruktur der einzelnen Stadtteile.

Photovoltaik in Remscheid: Autofix Bundle 08 Hero

Lennep als historisches Stadtzentrum weist dagegen nur 70 Quadratmeter mittlere Dachfläche auf. 25 Prozent der Gebäude stehen unter Denkmalschutz, was die Installation von Solarmodulen erschwert oder ganz verhindert. Die typische Anlagengröße erreicht hier nur 6,5 kWp. Dennoch entstehen durch geschickte Planung auch in der Altstadt wirtschaftliche PV-Projekte, wenn moderne Module die begrenzte Fläche optimal ausnutzen.

Lüttringhausen punktet mit 90 Quadratmetern mittlerer Dachfläche und ermöglicht 8,5-kWp-Anlagen. Die Mischbebauung aus den 1960er bis 1980er Jahren bietet gute Voraussetzungen ohne Denkmalschutz-Auflagen. Hier liegt der Anteil der Eigenheimbesitzer bei 78 Prozent, was überdurchschnittlich hohe PV-Ausbauraten zur Folge hat. Die EWR verzeichnet in diesem Stadtteil die meisten Neuanmeldungen pro Einwohner.

Honsberg mit seiner Gründerzeit-Bebauung erreicht durchschnittlich 7,0 kWp Anlagengröße. Die steilen Walmdächer aus der Zeit um 1900 bieten oft nur 65 Quadratmeter nutzbare Modulfläche. Dafür ermöglichen die hohen Dachneigungen von 45 bis 50 Grad optimale Erträge von 950 kWh pro kWp. Viele Hausbesitzer kombinieren hier PV mit Dachsanierungen, um beide Investitionen zu optimieren.

Alt-Remscheid als gemischter Stadtteil erreicht 7,5 kWp mittlere Anlagengröße bei 85 Quadratmetern Dachfläche. Die Bebauung der Nachkriegszeit bis in die 1970er bietet solide Voraussetzungen ohne größere Hindernisse. Der Stadtteil profitiert von der Nähe zur Stadtwerke-Zentrale, was kürzere Anmeldeverfahren zur Folge hat. 42 Prozent der 2025 installierten Anlagen in Remscheid entfielen auf Alt-Remscheid und die angrenzenden Bereiche.

Stadtteil Ø Dachfläche Typische Anlagengröße Besonderheiten
Hasten 100 qm 9,5 kWp Neubaugebiet, optimale Ausrichtung
Lennep 70 qm 6,5 kWp 25% Denkmalschutz, Altstadt
Lüttringhausen 90 qm 8,5 kWp 78% Eigenheimbesitzer
Honsberg 65 qm 7,0 kWp Gründerzeit, steile Dächer
Alt-Remscheid 85 qm 7,5 kWp Gemischt, kurze Anmeldung

Förderung NRW 2026: 1.500€ für Speicher plus 0% Mehrwertsteuer

1.500 Euro Speicherförderung erhalten Remscheider Haushalte über das NRW-Programm progres.nrw, wenn sie gleichzeitig eine neue PV-Anlage installieren. Diese Landesförderung kombiniert sich mit der bundesweiten Mehrwertsteuer-Befreiung von 0 Prozent für PV-Anlagen seit Januar 2023. Für eine typische 8-kWp-Anlage in Remscheid sparen Eigentümer dadurch 2.280 Euro an Mehrwertsteuer, die bei den üblichen 12.000 Euro Investitionssumme anfallen würden.

Photovoltaik in Remscheid: Autofix Bundle 09 Hero

Die KfW-Bank finanziert PV-Projekte in Remscheid über das Programm KfW 270 mit bis zu 50.000 Euro Kreditsumme. Der effektive Jahreszins liegt aktuell zwischen 4,07 und 8,45 Prozent, abhängig von Bonität und Laufzeit. Remscheider Hausbesitzer können diese zinsgünstigen Kredite auch für Komplettmodernisierungen nutzen, wenn die PV-Anlage Teil eines energetischen Sanierungskonzepts wird. Der Tilgungszuschuss entfällt seit 2022, die niedrigen Zinsen machen das Programm aber weiterhin attraktiv.

1.500€
progres.nrw Speicherförderung
0%
Mehrwertsteuer PV-Anlagen
4,07-8,45%
KfW 270 Zinssatz

Das BEG-Einzelmaßnahmen-Programm der BAFA fördert PV-Anlagen in Remscheid mit 15 Prozent Zuschuss, wenn sie Teil einer umfassenden Gebäudesanierung sind. Voraussetzung ist die Kombination mit anderen energetischen Maßnahmen wie Wärmepumpe oder Dämmung. Die maximale Fördersumme beträgt 12.000 Euro pro Wohneinheit. Remscheider Eigentümer müssen den Antrag vor Maßnahmenbeginn stellen und einen Energieberater hinzuziehen.

Die Stadt Remscheid bietet keine eigenen PV-Förderungen an, verweist aber auf die Landesbürgschaft NRW.BANK für Solaranlagen. Diese Bürgschaft deckt bis zu 80 Prozent des Kreditrisikos ab und ermöglicht dadurch günstigere Finanzierungszinsen bei Hausbanken. Zusätzlich fallen für Remscheider PV-Betreiber keine Stromsteuer und EEG-Umlage auf selbst verbrauchten Solarstrom an, was bei 4.200 kWh Jahresverbrauch weitere 185 Euro jährlich spart.

Die steuerlichen Vorteile summieren sich für Remscheider PV-Anlagen erheblich: Seit 2023 entfällt die Einkommensteuer auf PV-Erträge für Anlagen bis 30 kWp. Die Umsatzsteuer-Befreiung gilt rückwirkend auch für bereits installierte Anlagen. Gewerbetreibende in Remscheid können zusätzlich die Investitionsabzugsbeträge nach §7g EStG nutzen und bis zu 50 Prozent der Anlagenkosten bereits vor Installation steuerlich absetzen. Diese Kombination aus Landes-, Bundes- und Steuerförderung reduziert die Investitionskosten einer 8-kWp-Anlage in Remscheid um durchschnittlich 4.200 Euro.

Stromsteuer und EEG-Effekte: 185€ jährliche Zusatzbelastung vermeiden

2,05 Cent pro kWh Stromsteuer zahlt jeder Haushalt in Remscheid auf seinen Netzbezug - bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 4.200 kWh macht das 86 Euro jährlich aus. PV-Eigenverbrauch ist hingegen vollständig von der Stromsteuer befreit, was bei einer 8-kWp-Anlage mit 30% Eigenverbrauchsquote eine Ersparnis von 62 Euro pro Jahr bedeutet. Die EWR GmbH führt diese Steuer automatisch über den Strompreis ab, weshalb sie in der Endabrechnung nicht separat ausgewiesen wird.

Photovoltaik in Remscheid: Installation Team

Die EEG-Umlage entfällt seit 2022 komplett für alle Stromverbraucher, was die Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen in Remscheid verbessert hat. Früher mussten auch PV-Anlagenbetreiber bei Eigenverbrauch über 10 kWp eine reduzierte EEG-Umlage zahlen - diese Belastung von 2,7 Cent pro kWh ist weggefallen. Für eine typische 12-kWp-Anlage in Remscheid-Hasten bedeutete dies eine zusätzliche Entlastung von 85 Euro jährlich bei 1.100 kWh Eigenverbrauch über der 10-kWp-Grenze.

Netzentgelte der EWR Netz GmbH fallen auch bei Eigenverbrauch teilweise an, allerdings nur für den eingespeisten Strom bei der Messung. Der Arbeitspreis beträgt 7,2 Cent pro kWh für die Netznutzung, hinzu kommen 38 Euro Grundpreis jährlich für PV-Anlagen. Bei einer 8-kWp-Anlage mit 5.600 kWh Einspeisung entstehen so 403 Euro Netzkosten pro Jahr, die jedoch durch die Einspeisevergütung mehr als gedeckt werden. Die Eigenverbrauchsanteile sind vollständig netzentgeltbefreit.

Kernaussage

185€ jährliche Steuerersparnis durch PV-Eigenverbrauch: Stromsteuer (62€), Konzessionsabgaben (23€) und wegfallende EEG-Belastungen (85€) bei ehemaligen Großanlagen summieren sich zu erheblichen Zusatzvorteilen.

Konzessionsabgaben an die Stadt Remscheid entfallen beim PV-Eigenverbrauch komplett, was weitere 1,79 Cent pro kWh spart. Diese kommunale Abgabe wird normalerweise auf den gesamten Stromverbrauch erhoben und fließt in den städtischen Haushalt. Bei 4.200 kWh Jahresverbrauch und 30% PV-Eigenverbrauchsquote entgehen der Stadt Remscheid 23 Euro pro Jahr, dem Anlagenbetreiber entstehen entsprechende Einsparungen. Größere Anlagen über 2 MW unterliegen besonderen Regelungen zur Konzessionsabgabe.

Ab 30 kWp Anlagengröße greifen vereinfachte Steuererklärungsregeln, die den Verwaltungsaufwand für Gewerbe in Remscheid reduzieren. Kleinere Anlagen gelten steuerlich als "Liebhaberei" und müssen keine Gewerbesteuer zahlen. Die Umsatzsteuer kann bei PV-Anlagen wahlweise über die Kleinunternehmerregelung vermieden oder zur Vorsteuererstattung genutzt werden. Insgesamt ergeben sich durch Stromsteuer-, Konzessionsabgaben- und ehemalige EEG-Befreiung 185 Euro jährliche Steuervorteile bei einer typischen Remscheider 8-kWp-Anlage.

Anbietervergleich und nächste Schritte in Remscheid

Mindestens 3 Angebote sollten Hausbesitzer in Remscheid vor der PV-Installation einholen, um Preisunterschiede von bis zu 4.200 Euro bei einer 8-kWp-Anlage zu identifizieren. Lokale Installateure aus dem Bergischen Land kennen die baulichen Besonderheiten der Region und haben kurze Anfahrtswege. Überregionale Anbieter bieten oft günstigere Preise, benötigen jedoch längere Planungszeiten. Die EWR GmbH führt eine Installateur-Liste für Remscheid, die bei der ersten Orientierung hilft.

Photovoltaik in Remscheid: Koeln Solar Familie

Der Vor-Ort-Termin ist obligatorisch für eine seriöse PV-Planung in Remscheid, da Dachstatik, Verschattung und Hausanschluss individuell geprüft werden müssen. Qualifizierte Installateure vermessen dabei nicht nur die Dachfläche, sondern bewerten auch die Elektroverteilung und den Standort des geplanten Wechselrichters. Ein aussagekräftiges Angebot enthält detaillierte Modulpläne, Leistungsprognosen für Remscheider Verhältnisse und einen festen Installationstermin. Angebote ohne Ortsbesichtigung sind meist unvollständig kalkuliert.

Das EWR-Kundenzentrum in der Bismarckstraße 16 unterstützt bei Fragen zur Netzanmeldung und den erforderlichen Messkonzepten. Die Stadtwerke Remscheid informieren über spezielle PV-Tarife und die technischen Anforderungen für die Einspeisung. Installateure sollten die Netzanmeldung übernehmen und alle erforderlichen Formulare beim Netzbetreiber einreichen. Eine vollständige Anmeldung dauert in Remscheid durchschnittlich 15 Werktage bis zur Freigabe.

Wartungskosten von 180 Euro jährlich sollten Anlagenbesitzer in Remscheid langfristig einkalkulieren, um optimale Erträge zu gewährleisten. Seriöse Anbieter bieten Wartungsverträge mit jährlicher Inspektion, Modulreinigung und Leistungsüberwachung an. Die Garantieleistungen variieren erheblich: 20 Jahre Performance-Garantie auf Module und 10 Jahre Produktgarantie sind Mindeststandard. Wechselrichter-Garantien von 15-25 Jahren reduzieren das Kostenrisiko bei der späteren Ersatzbeschaffung.

Die Beauftragung sollte erst nach gründlichem Vergleich der Angebote erfolgen, wobei nicht nur der Preis, sondern auch Qualifikationen und Referenzen der Installateure entscheidend sind. Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9001 und Mitgliedschaften im Bundesverband Solarwirtschaft sprechen für professionelle Arbeitsweise. Anzahlungen über 30 Prozent der Auftragssumme sind unüblich und sollten vermieden werden. Ein detaillierter Installationsplan mit Terminfenstern schafft Planungssicherheit für beide Seiten.

Häufige Fragen

Wie hoch ist der Eigenverbrauch einer 8-kWp-Anlage in Remscheid?
30-45% des erzeugten Solarstroms verbrauchen Haushalte in Remscheid typischerweise selbst. Bei einer 8-kWp-Anlage entspricht das 2.200-3.300 kWh jährlich bei einem Ertrag von 7.360 kWh. Familien mit Homeoffice erreichen oft die obere Grenze, während berufstätige Paare eher bei 30% liegen. Mit einem Elektroauto steigt der Eigenverbrauch auf bis zu 65%, da das Fahrzeug als großer Verbraucher fungiert. Ein 4-Personen-Haushalt in Remscheid-Lüttringhausen mit normalem Verbrauchsverhalten spart bei 35% Eigenverbrauch 1.080 Euro jährlich bei 34,8 ct/kWh Strompreis. Wärmepumpen erhöhen den Eigenverbrauch zusätzlich auf 50-60%, besonders in den Übergangsjahreszeiten. Die Kombination aus PV-Anlage und Elektromobilität macht in Remscheid aufgrund der hohen Stromkosten besonders viel Sinn.
Lohnt sich ein 10-kWh-Speicher bei 8-kWp-Anlage?
Wirtschaftlich grenzwertig - ein 10-kWh-Speicher verlängert die Amortisation um 1,9 Jahre bei einer 8-kWp-Anlage. Die zusätzlichen Investitionskosten von 8.500-9.500 Euro amortisieren sich erst nach 12-14 Jahren. Bei Remscheids Strompreis von 34,8 ct/kWh und einer Einspeisevergütung von 8,2 ct/kWh beträgt die Differenz 26,6 ct - damit rechnet sich jede selbst verbrauchte Kilowattstunde. Der Speicher erhöht den Eigenverbrauch von 35% auf 65-70%, spart also zusätzlich 2.500-2.900 kWh Netzbezug. Das entspricht einer jährlichen Ersparnis von 665-770 Euro. Haushalte mit Wärmepumpe oder E-Auto profitieren mehr vom Speicher. In Remscheid-Hasten hat Familie Müller mit 8-kWp-Anlage und 10-kWh-Speicher den Netzbezug um 78% reduziert, zahlt aber noch 15 Jahre ab.
Welche Förderung gibt es in Remscheid für PV-Anlagen?
Die Stadt Remscheid bietet keine kommunale PV-Förderung, aber das Land NRW unterstützt mit dem progres.nrw-Programm. Für Batteriespeicher gibt es bis zu 1.500 Euro Zuschuss - 200 Euro pro kWh nutzbarer Kapazität bei mindestens 5 kWh. Ein 10-kWh-Speicher erhält somit die maximale Förderung. Die Antragstellung muss vor Vertragsabschluss erfolgen. Zusätzlich profitieren Remscheider von der Mehrwertsteuer-Befreiung seit Januar 2023 - das spart bei einer 10-kWp-Anlage rund 3.500 Euro. Die KfW bietet zinsgünstige Kredite über das Programm 270 'Erneuerbare Energien Standard'. Unternehmen in Remscheid können die Investitionszulage für gewerbliche PV-Anlagen nutzen. Die EWR als örtlicher Netzbetreiber zahlt die gesetzliche Einspeisevergütung von aktuell 8,2 ct/kWh für 20 Jahre garantiert.
Wie melde ich meine PV-Anlage bei der EWR an?
Die Netzanmeldung bei der EWR (Energie- und Wasser-Versorgung Remscheid) erfolgt in zwei Schritten. Vor Installation reichen Sie die Netzverträglichkeitsprüfung ein - dafür benötigen die EWR Anlagendatenblätter, Lageplan und Einlinienplan. Die Bearbeitung dauert 15 Werktage. Nach der Installation folgt die Inbetriebsetzungsmeldung mit Installationsprotokoll und Konformitätserklärung. Die EWR tauscht dann den Zähler gegen einen bidirektionalen Zähler aus. Ab 7 kWp ist ein intelligentes Messsystem Pflicht, das 60 Euro jährlich statt 30 Euro für normale Zähler kostet. Parallel zur EWR-Anmeldung müssen Sie die Anlage im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur registrieren - das geht online in 10 Minuten. Versäumen Sie die Registrierung, entfällt die Einspeisevergütung. In Remscheid-Ronsdorf dauerte die komplette Abwicklung bei Familie Schmidt 23 Werktage.
Was kostet eine 10-kWp-Anlage komplett in Remscheid?
Eine schlüsselfertige 10-kWp-Anlage kostet in Remscheid 17.500 Euro ohne Speicher. Mit einem 10-kWh-Batteriespeicher steigt der Preis auf 26.900 Euro. Diese Preise gelten für Standardinstallationen auf Schrägdächern in Remscheid-Mitte oder Remscheid-Süd. Komplizierte Dachformen oder schwer zugängliche Standorte wie in Remscheid-Lennep können die Kosten um 10-15% erhöhen. Die Preisstruktur: 1.400-1.600 Euro pro kWp für Module und Wechselrichter, 3.000-4.000 Euro Installation, 800-1.200 Euro für Gerüst und Elektroarbeiten. Ein Speicher kostet zusätzlich 850-950 Euro pro kWh. Dank Mehrwertsteuer-Befreiung sparen Remscheider 3.325 Euro bei der 17.500-Euro-Variante. Die Investition amortisiert sich bei Remscheids hohem Strompreis von 34,8 ct/kWh nach 9-11 Jahren. Familie Weber in Remscheid-Hasten zahlte für 9,8 kWp mit 8-kWh-Speicher genau 24.800 Euro.
Funktioniert PV auch bei wenig Sonne im Bergischen Land?
Remscheid erreicht 1.580 Sonnenstunden jährlich und liegt damit nur leicht unter dem deutschen Durchschnitt von 1.650 Stunden. Das bergische Klima erzielt 920 kWh pro kWp installierter Leistung - wirtschaftlich vollkommen rentabel. Moderne Module nutzen auch diffuses Licht effizient, sodass bewölkte Tage in Remscheid durchaus Erträge bringen. Eine 8-kWp-Anlage produziert somit 7.360 kWh jährlich. Bei 35% Eigenverbrauch und 34,8 ct/kWh spart das 900 Euro Stromkosten plus 413 Euro Einspeisevergütung. Die Höhenlage Remscheids von 350 Metern bringt sogar Vorteile: kühle Temperaturen steigern den Wirkungsgrad der Module um 2-3%. In Remscheid-Bergerhof installierte Anlage von Herrn Klein erzielt seit 2022 sogar 950 kWh/kWp dank optimaler Südausrichtung. Das bergische Wetter mit vielen Schauern reinigt die Module regelmäßig, wodurch der Ertrag konstant bleibt.
Darf ich in Lenneper Altstadt PV installieren?
25% der Remscheider Gebäude stehen unter Denkmalschutz, besonders in Lennep-Altstadt. Hier ist eine Einzelfallprüfung durch die städtische Bauaufsicht zwingend erforderlich. Der Antrag kostet 150-300 Euro und dauert 4-6 Wochen. Entscheidend sind Sichtbarkeit von öffentlichen Straßen, historische Bedeutung und Dachneigung. Rückwärtige Dachflächen werden oft genehmigt, straßenseitige Module meist abgelehnt. In der Alleestraße und Köner Straße sind bereits mehrere PV-Anlagen auf denkmalgeschützten Häusern genehmigt. Alternative: Indach-Systeme fügen sich optisch besser ein, kosten aber 20% mehr. Bei Fachwerkhäusern sind schwarze Module Pflicht statt bläulicher Standard-Module. Familie Schröder in der Lenneper Poststraße erhielt 2023 die Genehmigung für 6,2 kWp auf der Hofseite, nicht aber für die Straßenfront. Die Untere Denkmalbehörde Remscheid berät kostenlos vor Antragsstellung.
Wie lange dauert die PV-Installation in Remscheid?
Die reine Montage einer PV-Anlage dauert in Remscheid 1-2 Tage. Eine 8-kWp-Anlage schafft ein 3-Mann-Team an einem Tag, bei 12-kWp-Anlagen werden zwei Tage benötigt. Danach folgt der 15-Werktage-Prozess für den Netzanschluss durch die EWR. In dieser Zeit installiert der Elektriker den Wechselrichter und verkabelt das System. Der EWR-Techniker tauscht den Stromzähler und schaltet die Anlage frei. Gesamtdauer vom Montagebeginn bis zur Inbetriebnahme: 3-4 Wochen. Verzögerungen entstehen durch schlechtes Wetter, komplizierte Dachkonstruktionen oder fehlende Unterlagen. In Remscheid-Kremenholl installierte Firma Solartec bei Familie Braun eine 9,6-kWp-Anlage: Montag Montage, Mittwoch Elektroarbeiten, nach 18 Werktagen Netzanschluss. Wer im Winter bestellt, wartet oft 8-12 Wochen auf den Installationstermin - Frühjahr ist Hochsaison.
Steigt der EWR-Strompreis weiter?
Der EWR-Grundversorgungstarif liegt bei 34,8 ct/kWh - deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 32,1 ct. Die Energie- und Wasser-Versorgung Remscheid kündigte für 2024 weitere Preissteigerungen an. Haupttreiber sind Netzentgelte und CO₂-Bepreisung. Experten rechnen mit 36-38 ct/kWh bis 2025. Diese Entwicklung macht PV-Anlagen noch rentabler: Je höher der Strompreis, desto mehr spart jede selbst erzeugte Kilowattstunde. Bei 38 ct/kWh würde sich eine 8-kWp-Anlage bereits nach 8,5 Jahren amortisieren statt aktuell 10,2 Jahre. Die prognostizierte Preissteigerung von 3-4% jährlich lässt die PV-Rentabilität stetig wachsen. Remscheider Haushalte mit PV-Anlage sind gegen diese Entwicklung weitgehend geschützt. Familie Hoffmann in Remscheid-Hasten spart bei ihrer 7,8-kWp-Anlage bereits 1.140 Euro jährlich und wird bei steigenden Preisen noch mehr profitieren.
Brauche ich einen Smart Meter für die PV-Anlage?
Ab 7 kW Anlagenleistung ist ein intelligentes Messsystem (Smart Meter) in Deutschland Pflicht. Das betrifft die meisten Einfamilienhäuser mit PV in Remscheid. Der Smart Meter kostet 60 Euro jährlich statt 30 Euro für den normalen Zweirichtungszähler. Die EWR als Messstellenbetreiber übernimmt Installation und Betrieb automatisch. Das Smart Meter ermöglicht viertelstündliche Verbrauchsmessung und Fernauslesung. Für den PV-Betrieb ändert sich technisch nichts - Einspeisung und Eigenverbrauch werden korrekt erfasst. Bei Anlagen unter 7 kW reicht ein digitaler Zähler für 20 Euro/Jahr. Batterierspeicher zählen nicht zur Anlagenleistung, eine 6-kWp-Anlage mit 10-kWh-Speicher braucht also keinen Smart Meter. In Remscheid-Bergisch Born hat Familie Wagner bei ihrer 6,5-kWp-Anlage bewusst auf 6,9 kWp begrenzt, um die Smart-Meter-Pflicht zu umgehen und 40 Euro jährlich zu sparen.