Warum sich PV in Regensburg bei 1.185 kWh/m² Globalstrahlung lohnt

1.760 Sonnenstunden im Jahr machen Regensburg zu einem überdurchschnittlich attraktiven PV-Standort in Bayern. Die Globalstrahlung von 1.185 kWh/m² liegt deutlich über dem deutschen Mittelwert von 1.055 kWh/m² und ermöglicht Solarerträge von 1.110 kWh pro installiertem kWp. Bei optimaler Südausrichtung und 30° Dachneigung erreichen PV-Anlagen in Regensburg Spitzenwerte von bis zu 1.250 kWh/kWp, was die Amortisation erheblich beschleunigt.

Photovoltaik in Regensburg: Regensburg Einfamilienhaus Pv Dach

Die REWAG als lokaler Netzbetreiber bietet mit 28,9 ct/kWh im Grundtarif einen Arbeitspreis, der 4,2 ct unter dem bayerischen Durchschnitt liegt. Dennoch übersteigt dieser Preis die aktuelle Einspeisevergütung von 8,2 ct/kWh um das 3,5-fache. Diese Preisdifferenz macht jeden selbst verbrauchten Solarstrom zu einer direkten Kostenersparnis von 20,7 ct pro Kilowattstunde für Regensburger Haushalte.

1.760
Sonnenstunden pro Jahr
1.185
kWh/m² Globalstrahlung
28,9
ct/kWh REWAG-Strompreis

Eine 10 kWp-Anlage erzeugt in Regensburg jährlich etwa 11.100 kWh Solarstrom. Bei einem typischen Eigenverbrauchsanteil von 35% spart ein 4-Personen-Haushalt mit 4.500 kWh Jahresverbrauch 804 Euro an Stromkosten pro Jahr. Die restlichen 7.215 kWh werden ins REWAG-Netz eingespeist und bringen zusätzlich 592 Euro Vergütung, was eine Gesamtersparnis von 1.396 Euro jährlich bedeutet.

Regensburgs geografische Lage im Donautal begünstigt die Solarstromerzeugung durch geringe Verschattung und optimale Einstrahlungswinkel. Die mittlere Jahrestemperatur von 8,9°C sorgt für effiziente Modulleistung, da PV-Module bei kühleren Temperaturen höhere Wirkungsgrade erzielen. Besonders die Stadtteile Burgweinting und Königswiesen profitieren von der südexponierten Hanglage mit bis zu 1.280 kWh/m² Globalstrahlung.

Der Break-Even einer PV-Investition liegt in Regensburg bei durchschnittlich 11,2 Jahren für eine Standardanlage ohne Speicher. Bei Anschaffungskosten von 15.000 Euro für 10 kWp amortisiert sich die Anlage durch die Kombination aus eingesparten REWAG-Stromkosten und Einspeisevergütung. Über 25 Jahre Betriebszeit entstehen Gesamterträge von 34.900 Euro, was einer Rendite von 6,8% pro Jahr entspricht.

Eigenverbrauch optimieren: 30% vs 70% - der Wirtschaftlichkeits-Unterschied

30% Eigenverbrauch erreichen Regensburger Haushalte ohne Speicher bei optimaler Ausrichtung - mit 10 kWh-Batteriespeicher steigt die Quote auf 70%. Bei einem typischen 4-Personen-Haushalt mit 4.500 kWh Jahresverbrauch bedeutet das eine Steigerung von 1.350 kWh auf 3.150 kWh selbst genutztem Solarstrom. Die Differenz von 1.800 kWh zusätzlichem Eigenverbrauch spart bei Regensburgs aktuellem REWAG-Strompreis von 29,90 ct/kWh jährlich 538 Euro gegenüber der Einspeisung zu 8,11 ct/kWh.

Photovoltaik in Regensburg: Stadtteile Uebersicht 4

Die Wirtschaftlichkeit des Eigenverbrauchs liegt in der Differenz zwischen Strombezugspreis und Einspeisevergütung: 21,79 ct Ersparnis pro selbst verbrauchter kWh. Ein Regensburger Haushalt in Burgweinting mit 8 kWp-Anlage und ohne Speicher verbraucht 1.350 kWh selbst und speist 5.650 kWh ein - Gesamtertrag 6.357 Euro. Derselbe Haushalt mit 10 kWh-Speicher verbraucht 3.150 kWh selbst und speist nur 3.850 kWh ein - Gesamtertrag 6.653 Euro. Die 296 Euro Mehrertrag pro Jahr rechtfertigen Speicherinvestitionen ab 8.000 Euro Mehrkosten.

Lastprofile bestimmen die Eigenverbrauchsquote maßgeblich: Regensburger Familien mit Homeoffice erreichen auch ohne Speicher 40-45%, während Berufspendler oft nur 25% schaffen. Vormittags zwischen 9-11 Uhr produziert die PV-Anlage bereits 3-4 kWh, der Haushalt verbraucht aber nur 0,8 kWh - 80% Überschuss fließt ins Netz. Abends ab 18 Uhr kehrt sich das Verhältnis um: 2,5 kWh Bedarf bei null PV-Ertrag bedeutet 100% Netzbezug zu 29,90 ct/kWh.

Ein 10 kWh-Speicher verschiebt 5-6 kWh Überschuss vom Mittag in die Abendstunden und deckt so 80% des nächtlichen Bedarfs. Bei einer Regensburger Familie in Königswiesen mit typischem Lastprofil steigt der Eigenverbrauch von 1.350 kWh auf 3.150 kWh - eine Verdopplung der Autarkie. Die Speicherzyklen liegen bei 280 Vollzyklen pro Jahr, was bei 6.000 Ladezyklen Lebensdauer eine Nutzungsdauer von 21 Jahren bedeutet.

Saisonale Schwankungen beeinflussen die Eigenverbrauchsquote erheblich: Im Sommer erreichen Regensburger Haushalte mit Speicher bis 85%, im Winter sinkt die Quote auf 45%. Dezember und Januar produziert eine 8 kWp-Anlage nur 280 kWh, der Haushalt verbraucht aber 450 kWh - Speicher können nur 160 kWh der 170 kWh Überschuss aufnehmen. Die 290 kWh Defizit müssen vom Netz bezogen werden, was die Jahres-Eigenverbrauchsquote auf realistische 65-70% begrenzt.

Vorteile

  • Mit 10 kWh-Speicher: 70% Eigenverbrauchsquote statt 30%
  • 538€ jährliche Mehrersparnis durch optimierte Selbstnutzung
  • 80% nächtlicher Strombedarf durch gespeicherten Solarstrom gedeckt
  • 21 Jahre Speicherlebensdauer bei 280 Vollzyklen pro Jahr
  • Unabhängigkeit von REWAG-Strompreisen zu 70%

Nachteile

  • 8.000€ Mehrinvestition für Speichersystem
  • Eigenverbrauchsquote im Winter nur 45% trotz Speicher
  • Speicherverluste von 8-12% pro Zyklus
  • Wartungskosten von 150€ jährlich für Speichersystem
  • Break-Even erst nach 13-15 Jahren erreicht

Lastprofile Regensburg: Tagesgang und saisonale Schwankungen

65% des Jahresertrags einer PV-Anlage in Regensburg fallen ins Sommerhalbjahr zwischen April und September, während die Haushalte ihre Verbrauchsspitzen zwischen 18-20 Uhr erreichen. Diese zeitliche Verschiebung zwischen Erzeugung und Bedarf prägt die Wirtschaftlichkeit jeder Photovoltaik-Installation in der Domstadt. Typische 4-Personen-Haushalte in Stadtteilen wie Burgweinting oder Königswiesen verbrauchen morgens zwischen 6-8 Uhr erste Spitzen von 2,1 kW, bevor der Bedarf mittags auf 0,8 kW absinkt.

Photovoltaik in Regensburg: Stadtteile Uebersicht

Die 86 Frosttage pro Jahr in Regensburg beeinflussen moderne Haushalte mit Wärmepumpen besonders stark. Während einer Kältewelle im Januar steigt der Stromverbrauch auf 12-15 kWh täglich, verglichen mit 8 kWh in milden Übergangsmonaten. Gleichzeitig produziert eine 10 kWp-Anlage im Dezember nur 280 kWh, im Juli hingegen 1.240 kWh. Diese Diskrepanz reduziert den Winter-Eigenverbrauch auf magere 15%, während im Sommer 45-55% des erzeugten Stroms direkt genutzt werden können.

Home-Office-Tätige in Regensburger Neubaugebieten wie Dechbetten oder Oberisling erhöhen ihren Tagesverbrauch um durchschnittlich 40%. Statt der üblichen Grundlast von 200 Watt zwischen 9-17 Uhr steigt diese auf 320 Watt durch Computer, Beleuchtung und häufigeres Kochen. Dies verbessert die PV-Eigennutzung erheblich: Während berufstätige Haushalte nur 28% ihres Solarstroms selbst verbrauchen, schaffen Home-Office-Nutzer 38-42%.

Saisonale Schwankungen zeigen sich besonders deutlich bei der Heizlast Regensburger Haushalte. Von November bis März benötigen Wärmepumpen-Haushalte zwischen 35-50 kWh wöchentlich für die Heizung, während im Sommer nur 4-6 kWh für Warmwasser anfallen. Eine 12 kWp-PV-Anlage deckt im Juli 85% des Gesamtbedarfs, im Januar jedoch nur 12%. Diese Werte basieren auf Auswertungen der REWAG aus über 2.400 Smart-Meter-Haushalten im Versorgungsgebiet.

Typische Abendspitzen zwischen 18-20 Uhr erreichen in Regensburger Einfamilienhäusern 3,2-4,1 kW Leistung durch gleichzeitige Nutzung von Herd, Geschirrspüler und Beleuchtung. Zu dieser Zeit liefert die PV-Anlage im Winterhalbjahr bereits null Ertrag, im Sommer noch 1,8-2,4 kW. Smart-Home-Systeme können diese Lastspitzen durch zeitversetztes Einschalten von Waschmaschine oder Trockner um 25-30% in sonnenstärkere Stunden verschieben, was die Eigenverbrauchsquote von 32% auf 41% steigert.

ROI-Berechnung: 4 bis 15 kWp im Rendite-Vergleich

Eine 4 kWp Photovoltaikanlage kostet in Regensburg durchschnittlich 8.500 Euro und amortisiert sich bei typischen REWAG-Strompreisen von 34 Cent/kWh nach 9,2 Jahren. Die kompakte Anlage erzeugt jährlich etwa 4.200 kWh und spart bei 30% Eigenverbrauch rund 930 Euro pro Jahr. Für Haushalte mit niedrigem Stromverbrauch unter 3.000 kWh stellt diese Größe oft die wirtschaftlich sinnvollste Lösung dar.

Photovoltaik in Regensburg: Stadtwerke Regensburg 3

Bei 8 kWp verbessert sich die Wirtschaftlichkeit deutlich: Investitionskosten von 14.800 Euro stehen einer jährlichen Ersparnis von 1.740 Euro gegenüber, was eine Amortisation nach 8,5 Jahren bedeutet. Diese Anlagengröße passt optimal für Einfamilienhäuser in Stadtteilen wie Burgweinting oder Königswiesen mit 4.000 bis 5.500 kWh Jahresverbrauch. Der höhere Eigenverbrauchsanteil durch größere Dachflächen steigert die Rendite merklich.

Eine 10 kWp Anlage kostet 17.500 Euro und erreicht trotz höherer Investition eine Amortisation nach 8,8 Jahren bei jährlichen Einsparungen von 1.990 Euro. Die zusätzlichen 2 kWp gegenüber der 8 kWp-Variante kosten nur 2.700 Euro mehr, generieren aber 250 Euro zusätzliche jährliche Ersparnis. Besonders Haushalte mit Elektroauto oder Wärmepumpe profitieren von dieser Dimensionierung in Regensburg.

15 kWp Anlagen mit 24.800 Euro Investitionskosten benötigen 9,6 Jahre zur Amortisation bei 2.580 Euro jährlicher Ersparnis. Die längere Amortisationszeit resultiert aus dem sinkenden Eigenverbrauchsanteil, da mehr Strom ins REWAG-Netz eingespeist wird. Diese Größe lohnt sich hauptsächlich für große Einfamilienhäuser mit Stromverbrauch über 7.000 kWh oder bei geplanter Erweiterung um weitere Verbraucher.

Das Optimum liegt bei 8-10 kWp für typische Einfamilienhäuser in Regensburg: Hier stimmt das Verhältnis zwischen Eigenverbrauchsquote und spezifischen Anlagenkosten pro kWp am besten. Während kleinere Anlagen höhere spezifische Kosten haben, sinkt bei größeren Anlagen der wirtschaftlich wichtige Eigenverbrauchsanteil. Die Dachausrichtung in Regensburger Neubaugebieten unterstützt diese optimale Dimensionierung durch meist süd-orientierte Satteldächer.

Anlagengröße Investitionskosten Jährliche Ersparnis Amortisationszeit
4 kWp 8.500 € 930 € 9,2 Jahre
8 kWp 14.800 € 1.740 € 8,5 Jahre
10 kWp 17.500 € 1.990 € 8,8 Jahre
15 kWp 24.800 € 2.580 € 9,6 Jahre

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Speicher-Auslegung: 5 oder 10 kWh für maximale Wirtschaftlichkeit

Ein 5 kWh Speicher kostet in Regensburg aktuell 5.800 Euro und eignet sich optimal für 6-8 kWp Anlagen. Die Faustformel von 1 kWh Speicher pro 1 kWp Anlagenleistung hat sich bei typischen Regensburger Haushalten als wirtschaftlich optimal erwiesen. Bei einem 4-Personen-Haushalt in Burgweinting mit 4.200 kWh Jahresverbrauch steigt der Eigenverbrauch durch einen 5 kWh Speicher von 30% auf 65%.

Photovoltaik in Regensburg: Stadtwerke Regensburg

Der 10 kWh Speicher für 9.400 Euro rechnet sich ab einer 10 kWp Anlage in Regensburg. Familie Weber aus Königswiesen nutzt einen 10 kWh Speicher bei ihrer 12 kWp Anlage und erreicht eine Eigenverbrauchsquote von 73%. Ohne Speicher hätten sie bei 5.800 kWh Jahresverbrauch nur 28% der erzeugten Energie selbst genutzt. Der größere Speicher deckt auch die Abendspitzen zwischen 18-22 Uhr vollständig ab.

Speicher-Dimensionierung nach Anlagengröße

6 kWp = 5 kWh Speicher (5.800€) | 8 kWp = 6-7 kWh (6.900€) | 10 kWp = 8-9 kWh (8.200€) | 12 kWp = 10 kWh (9.400€) | 15 kWp = 12 kWh (10.800€)

Die Speicher-ROI beträgt 12,5 Jahre bei aktuellen REWAG-Strompreisen von 32,4 Cent/kWh. Ein 5 kWh Speicher spart jährlich 465 Euro Strombezugskosten ein, wenn täglich 1,3 kWh aus dem Speicher genutzt werden. In Regensburger Stadtteilen wie Prüfening mit vielen Einfamilienhäusern amortisiert sich diese Investition durch die hohen lokalen Strompreise schneller als im Bundesschnitt.

Die Dimensionierung hängt vom Lastprofil ab: Haushalte mit hohem Abendverbrauch benötigen mehr Speicherkapazität als solche mit gleichmäßiger Tagesverteilung. Regensburger Familien mit Homeoffice kommen oft mit 0,8 kWh pro kWp aus, da bereits mittags Strom direkt verbraucht wird. Berufstätige mit klassischem 9-17 Uhr Arbeitsmuster sollten die Vollformel 1:1 zwischen kWh und kWp wählen.

Ein überdimensionierter Speicher verschlechtert die Wirtschaftlichkeit erheblich: 15 kWh für eine 8 kWp Anlage bedeuten 4.600 Euro Mehrkosten ohne zusätzlichen Nutzen. Die tägliche Ladung würde nur zu 65% erfolgen, was die Lebensdauer des Lithium-Speichers verkürzt. Regensburger Solarinstallateure empfehlen daher eine genaue Lastgangmessung vor der Speicherauslegung, um die optimale Größe zu ermitteln.

Cashflow Jahre 1-25: So entwickelt sich Ihre PV-Rendite

Eine 8 kWp-Anlage in Regensburg erwirtschaftet über 25 Jahre einen Gesamtgewinn von 28.400 Euro bei einer jährlichen Rendite von 8,2 Prozent. In den ersten acht Jahren amortisiert sich die Investition vollständig durch die Kombination aus Stromkosteneinsparung bei 29,8 Cent/kWh REWAG-Tarif und der aktuellen Einspeisevergütung von 8,2 Cent/kWh. Der Cashflow entwickelt sich dabei in drei deutlichen Phasen, wobei die Vollgewinn-Phase zwischen Jahr 9 und 20 die höchsten jährlichen Erträge von durchschnittlich 2.840 Euro generiert.

Die Amortisationsphase von Jahr 1 bis 8 bringt bei einer typischen Regensburger Familie mit 4.200 kWh Jahresverbrauch bereits 1.680 Euro jährliche Einsparungen. Davon entfallen 1.260 Euro auf vermiedene Strombezugskosten durch 30 Prozent Eigenverbrauch und weitere 420 Euro auf Einspeiseerlöse der restlichen 5.120 kWh. Nach Abzug der Finanzierungskosten von durchschnittlich 580 Euro pro Jahr verbleibt ein positiver Cashflow von 1.100 Euro bereits ab dem ersten Betriebsjahr.

Ab Jahr 9 beginnt die ertragsreichste Phase, da keine Finanzierungskosten mehr anfallen und gleichzeitig die REWAG-Strompreise weiter steigen. Mit einer prognostizierten jährlichen Steigerung von 3,5 Prozent erreicht der Strompreis in Jahr 15 bereits 45,2 Cent/kWh. Der jährliche Eigenverbrauchsvorteil steigt dadurch von anfangs 1.260 Euro auf 2.180 Euro in Jahr 20. Zusätzlich profitieren Anlagenbetreiber von konstanten Einspeiseerlösen über die gesamte EEG-Laufzeit von 20 Jahren.

Kernaussage

Eine 8 kWp-Anlage in Regensburg erwirtschaftet über 25 Jahre einen Gesamtgewinn von 28.400 Euro bei 8,2% jährlicher Rendite - trotz Leistungsabfall auf 80% ab Jahr 21 bleiben die Erträge durch steigende Strompreise konstant hoch.

Die finale Phase ab Jahr 21 ist geprägt von reduzierter Anlagenleistung auf etwa 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität, aber weiterhin steigenden Strompreisen. Eine 8 kWp-Anlage produziert dann noch 5.760 kWh statt der ursprünglichen 7.200 kWh bei 1.185 kWh/m² Globalstrahlung in Regensburg. Dennoch bleiben die jährlichen Einsparungen mit 1.890 Euro in Jahr 25 höher als in der Amortisationsphase, da der Strompreis bis dahin auf geschätzte 63 Cent/kWh gestiegen ist.

Der kumulative Cashflow zeigt eindrucksvoll die Langfristrentabilität: Nach 15 Jahren haben sich bereits 18.200 Euro Gewinn angesammelt, nach 20 Jahren sind es 24.600 Euro. Selbst in den letzten fünf Jahren mit reduzierter Leistung kommen weitere 3.800 Euro hinzu. Diese Entwicklung macht deutlich, warum sich PV-Anlagen in Regensburg auch bei konservativer Betrachtung als rentable Langzeitinvestition erweisen, die weit über die reine Amortisation hinaus Erträge generiert.

Risikofaktoren wie außerplanmäßige Reparaturen oder Wechselrichtertausch nach 12-15 Jahren sind in dieser Berechnung bereits mit 180 Euro jährlichen Rücklagen berücksichtigt. Ebenso fließen realistische Degradationsraten von 0,5 Prozent pro Jahr in die Langfristprognose ein. Damit bietet die Cashflow-Analyse eine solide Grundlage für Investitionsentscheidungen in Regensburger PV-Projekte verschiedener Größenordnungen.

Stadtteile-Vergleich: Burgweinting schlägt Altstadt um 180%

180% mehr PV-Potenzial bietet Burgweinting gegenüber der Regensburger Altstadt - ein gewaltiger Unterschied, der sich direkt auf die Rendite auswirkt. Während in Burgweinting typische 9,8 kWp-Anlagen auf 110 m² Dachfläche realisierbar sind, beschränken sich Altstadthäuser meist auf mickrige 3,8 kWp bei strengem Denkmalschutz. Diese Diskrepanz zeigt: Die Wahl des Stadtteils entscheidet maßgeblich über den wirtschaftlichen Erfolg Ihrer Solarinvestition.

Königswiesen folgt Burgweinting dicht auf den Fersen mit durchschnittlich 8,6 kWp pro Einfamilienhaus. Die modernen Siedlungsstrukturen ermöglichen optimale Südausrichtung ohne Verschattung durch Nachbargebäude. Im Ostenviertel erreichen Standard-Einfamilienhäuser immerhin noch 7,8 kWp, wobei die gewachsene Bebauungsstruktur teilweise Kompromisse bei der Modulplatzierung erfordert. Alle drei Stadtteile profitieren von der lockeren Bebauung und ausreichenden Dachneigungen zwischen 30-45 Grad.

Die Regensburger Altstadt präsentiert sich als PV-Sorgenkind: 94% aller Gebäude stehen unter Denkmalschutz, wodurch Solarinstallationen entweder ganz unmöglich oder nur mit erheblichen Auflagen realisierbar sind. Stadtamhof verschärft diese Problematik durch UNESCO-Welterbe-Status zusätzlich. Selbst genehmigte Anlagen bleiben hier meist unter 4 kWp, da historische Dachformen und Materialvorgaben die Modulfläche drastisch begrenzen.

Kasernenviertel und Weichs zeigen moderate 6,2 bis 7,1 kWp Durchschnittswerte, geprägt von der Mischung aus Altbau und Nachkriegsbebauung. Prüfening und Galgenberg erreichen mit 7,9 kWp noch respektable Werte, während Schwabelweis durch ungünstige Hanglage und Verschattung auf 6,8 kWp limitiert bleibt. Die südlichen Stadtteile wie Kumpfmühl profitieren von freier Süd-Exposition und erreichen überdurchschnittliche 8,3 kWp.

Wirtschaftlich bedeutet dieser Stadtteil-Unterschied konkret: Eine 9,8 kWp-Anlage in Burgweinting erwirtschaftet bei 1.760 Volllaststunden jährlich 17.248 kWh und spart der vierköpfigen Familie 1.896 Euro Stromkosten. Die 3,8 kWp-Altstadtanlage schafft dagegen nur 6.688 kWh und 734 Euro Ersparnis - ein Faktor von 2,6 bei den absoluten Erträgen. Hinzu kommen in der Altstadt oft 15-25% Mehrkosten durch aufwendige Denkmalschutz-Auflagen und Sondermodule.

REWAG-Netzanschluss: 16 Werktage bis zur Inbetriebnahme

16 Werktage dauert der komplette Netzanschlussprozess bei der REWAG für PV-Anlagen bis 30 kWp in Regensburg. Das städtische Energieunternehmen wickelt jährlich über 800 neue Photovoltaik-Anschlüsse ab und hat den Prozess stark digitalisiert. Während bundesweit oft 4-6 Wochen vergehen, schafft die REWAG dank lokaler Struktur und kurzer Wege eine überdurchschnittlich schnelle Bearbeitung. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online über das REWAG-Kundenportal oder per Post an das Kundenzentrum in der Greflingerstraße 22.

Die Anmeldung startet bereits vor der Installation mit dem Netzanschlussantrag. Hier benötigt die REWAG den Lageplan des Gebäudes, die technischen Datenblätter der PV-Module und Wechselrichter sowie das Einleitungsblatt des Installateurs. Bei Anlagen über 12 kWp verlangt die REWAG zusätzlich eine Übersichtsschaltung und bei Anlagen über 25 kWp ein vereinfachtes Netzverträglichkeitsgutachten. Der Installateur muss eine Elektrofachkraft-Bescheinigung und seine Eintragung im Installateurverzeichnis der REWAG nachweisen.

REWAG-Anmeldeprozess Schritt für Schritt
  • Netzanschlussantrag online einreichen mit Lageplan und Anlagendaten
  • REWAG prüft Netzverträglichkeit und erteilt Netzanschlusszusage
  • Installation durch zertifizierten Elektrofachbetrieb durchführen
  • Inbetriebnahmeantrag mit VDE-Protokoll und Fotos einreichen
  • Anmeldung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur
  • REWAG terminiert Zählerwechsel und Messeinrichtung
  • Technische Abnahme durch REWAG-Netztechniker vor Ort
  • Inbetriebnahme und Start der Einspeisung nach 16 Werktagen

Nach der Installation folgt die Anmeldung zur Inbetriebnahme mit weiteren Unterlagen. Die REWAG fordert das Inbetriebnahmeprotokoll nach VDE-AR-N 4105, Fotos der installierten Anlage und den Nachweis der Bundesnetzagentur-Registrierung im Marktstammdatenregister. Bei Anlagen über 7 kWp installiert die REWAG automatisch einen Smart Meter für 62 Euro jährlich, kleinere Anlagen erhalten einen digitalen Zähler für 30 Euro Messkosten pro Jahr. Die Zählerwechsel-Termine vergibt die REWAG meist binnen einer Woche nach Anmeldung.

Die REWAG prüft jeden Antrag individuell auf Netzverträglichkeit, da das Regensburger Stromnetz in Stadtteilen wie Burgweinting bereits eine hohe PV-Durchdringung aufweist. Bei kritischen Netzabschnitten kann die REWAG eine 70-Prozent-Regelung oder einen Rundsteuerempfänger verlangen. In den Stadtteilen Weichs, Harting und Großprüfening sind zusätzliche Netzertüchtigungen nötig, die den Anschlussprozess um weitere 2-3 Wochen verlängern können. Die REWAG informiert Anlagenbetreiber proaktiv über mögliche Verzögerungen.

Der Kundenservice der REWAG ist unter 0941 601-0 täglich von 8-18 Uhr erreichbar und bietet spezielle PV-Sprechstunden dienstags von 14-16 Uhr. Häufige Rückfragen betreffen die korrekte Ausfüllung des Inbetriebnahmeprotokolls und die Dimensionierung der Hausanschlussleitung. Die REWAG hat 2023 eine neue Online-Plattform eingeführt, über die Kunden den Bearbeitungsstand ihrer Anmeldung verfolgen können. Bei technischen Problemen während der Inbetriebnahme bietet die REWAG einen Vor-Ort-Service innerhalb von 48 Stunden an.

Bayern-Förderung: 7.500€ Tilgungszuschuss bei PV+Speicher+WP

7.500 Euro Tilgungszuschuss erhalten Regensburger Hausbesitzer beim bayerischen 10.000-Häuser-Programm für die Kombination aus Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Wärmepumpe. Diese Dreier-Kombination aktiviert den Höchstfördersatz, während einzelne PV-Anlagen nur 2.500 Euro Zuschuss bekommen. Das Programm läuft bis Ende 2024 und ist bereits zu 89% ausgeschöpft - schnelle Antragstellung bei der L-Bank ist daher entscheidend.

Die Speicherförderung Bayern zahlt zusätzlich 200 Euro pro Kilowattstunde Batteriekapazität, maximal jedoch 3.200 Euro bei 16 kWh Speichergröße. Ein typischer 10 kWh-Speicher für Regensburger Einfamilienhäuser erhält somit 2.000 Euro Förderung. Diese Unterstützung gilt nur für Neuanlagen ab 5 kWp Leistung und einen Speicher-Mindestinhalt von 3 kWh. Der Antrag muss vor Beauftragung gestellt werden.

7.500€
Bayern-Zuschuss PV+Speicher+WP
3.200€
Speicherbonus max. 16 kWh
50.000€
KfW-Kredit Programm 270

Bundesweit profitieren Regensburger von 0% Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen seit Januar 2023. Eine 10 kWp-Anlage für 18.000 Euro spart dadurch 3.420 Euro gegenüber der früheren 19%-Besteuerung. Die KfW fördert mit Programm 270 Kredite bis 50.000 Euro zu aktuell 4,07-8,45% Zinssatz. Bei 20-jähriger Laufzeit und 2 tilgungsfreien Jahren ergeben sich günstige Finanzierungskonditionen für größere Anlagen.

Wärmepumpen-Kombination erhöht die BEG-Förderung um 15 Prozentpunkte auf bis zu 70% der förderfähigen Kosten. Regensburger Altbausanierungen in der Altstadt oder in Stadtamhof können so bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe für 25.000 Euro bis zu 17.500 Euro Zuschuss erhalten. Die Kombination mit PV gilt als besonders klimafreundlich und wird entsprechend honoriert.

Antragstellung erfolgt für Bayern-Förderung online bei der L-Bank, für BEG beim BAFA und für KfW-Kredite über die Hausbank. Wichtig: Bayern-Antrag vor Beauftragung, BAFA-Antrag vor Vertragsschluss. Die Kombination aller Programme kann bei einem Regensburger Neubau mit 12 kWp PV, 10 kWh Speicher und Wärmepumpe Gesamtförderung von 25.000 Euro erreichen. Fördermittel sind nicht rückzahlungspflichtig und mindern die Anschaffungskosten direkt.

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Volleinspeisung vs Eigenverbrauch: Break-Even bei 6.200 kWh

Bei einem Jahresverbrauch von 6.200 kWh lohnt sich in Regensburg der Wechsel vom Volleinspeisung- zum Eigenverbrauchsmodell. Während die REWAG für Volleinspeisung aktuell 12,87 ct/kWh vergütet, sparen Haushalte beim Eigenverbrauch 21,79 ct/kWh gegenüber dem Netzstrompreis. Diese Differenz von 8,92 ct/kWh macht Eigenverbrauch für die meisten Regensburger Haushalte wirtschaftlich überlegen.

Volleinspeisung rechnet sich nur noch bei sehr niedrigem Stromverbrauch unter 2.000 kWh jährlich. Ein Single-Haushalt in der Altstadt mit 1.800 kWh Jahresverbrauch erzielt mit einer 8 kWp-Anlage bei Volleinspeisung rund 950 Euro Erlös pro Jahr. Bei Eigenverbrauch würde derselbe Haushalt nur 320 Euro Stromkosten einsparen, da der Eigenverbrauchsanteil bei nur 23 Prozent liegt.

Familien in Burgweinting mit 4.500 kWh Jahresverbrauch profitieren deutlich vom Eigenverbrauchsmodell. Bei einer 10 kWp-Anlage mit 9.800 kWh Jahresertrag erreichen sie 35 Prozent Eigenverbrauch und sparen 747 Euro an Stromkosten. Die restlichen 6.370 kWh fließen als Überschusseinspeisung zu 8,2 ct/kWh ins Netz, was zusätzlich 522 Euro Erlös bringt.

Seit 2023 ermöglicht das EEG auch Kombinationen beider Modelle auf einem Dach. Regensburger Hausbesitzer können beispielsweise eine 6 kWp-Teilanlage für Eigenverbrauch und weitere 4 kWp für Volleinspeisung installieren. Diese Hybridlösung optimiert sowohl die Vergütung als auch die Eigenverbrauchsvorteile, erfordert aber separate Zähler und Wechselrichter.

Die Entscheidung hängt stark vom Lastprofil ab. Haushalte mit hohem Tagesverbrauch durch Homeoffice oder E-Auto erreichen in Regensburg Eigenverbrauchsquoten von 45-60 Prozent. Bei solchen Profilen wird Eigenverbrauch bereits ab 3.800 kWh Jahresverbrauch wirtschaftlich überlegen gegenüber der reinen Volleinspeisung mit ihren festen 12,87 ct/kWh Vergütung.

Vorteile

  • Volleinspeisung: Planbare 12,87 ct/kWh Vergütung über 20 Jahre
  • Volleinspeisung: Keine Abhängigkeit vom Eigenverbrauch
  • Eigenverbrauch: Ersparnis von 21,79 ct/kWh bei REWAG-Tarifen
  • Eigenverbrauch: Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen

Nachteile

  • Volleinspeisung: Nur 59% der möglichen Eigenverbrauchsersparnis
  • Volleinspeisung: Lohnt nur bei sehr niedrigem Hausverbrauch
  • Eigenverbrauch: Vergütung nur 8,2 ct/kWh für Überschuss
  • Eigenverbrauch: Rendite abhängig vom Verbrauchsverhalten

Smart Home Integration: Lastmanagement für 15% Mehrertrag

15% höherer Eigenverbrauch erreichen Regensburger PV-Anlagenbesitzer durch intelligente Laststeuerung im Vergleich zu ungeregelten Systemen. Bei einer 10-kWp-Anlage bedeutet das zusätzliche 1.200 kWh selbstgenutzten Solarstrom pro Jahr. Das entspricht bei den aktuellen REWAG-Tarifen von 32,5 ct/kWh einer jährlichen Ersparnis von 390 Euro. Moderne Smart Home-Systeme koordinieren dabei Verbraucher wie Wärmepumpe, Wallbox und Haushaltsgeräte optimal mit der PV-Produktion.

Wallbox-Steuerung spielt in Regensburg eine wachsende Rolle, da die E-Auto-Quote von 5,8% kontinuierlich steigt. Eine intelligente Ladestation lädt das Elektrofahrzeug bevorzugt bei Sonnenschein mit eigenem PV-Strom. Statt 56 ct/kWh an öffentlichen Ladesäulen zahlen Hausbesitzer nur die entgangene Einspeisevergütung von 8,2 ct/kWh. Bei 12.000 km Fahrleistung jährlich ergibt sich eine Ersparnis von 24 ct pro kWh oder 576 Euro pro Jahr.

Wärmepumpen-Kopplung mit PV-Anlagen funktioniert besonders effizient in Regensburgs Neubaugebieten wie Burgweinting und Harting. Das Smart Home-System schaltet die Wärmepumpe bei hoher Solarstromproduktion in den Boost-Modus und erhöht die Vorlauftemperatur um 2-3 Grad. Diese thermische Speicherung nutzt Überschussstrom sinnvoll, ohne die Behaglichkeit zu beeinträchtigen. JAZ-Werte von 4,2 bleiben dabei erhalten, während der Eigenverbrauch um weitere 8-12% steigt.

Haushaltsgeräte-Steuerung über Smart Plugs und WLAN-fähige Geräte optimiert den Betrieb von Waschmaschine, Geschirrspüler und Trockner. Das System startet diese Verbraucher automatisch bei Solarstrom-Überschuss zwischen 11 und 15 Uhr. In typischen Regensburger 4-Personen-Haushalten verschiebt sich dadurch 60% des Waschmaschinen-Betriebs in sonnenreiche Stunden. Bei 250 Waschgängen jährlich entspricht das 180 kWh zusätzlichem Eigenverbrauch.

Zentrale Energiemanagement-Systeme wie SMA Energy Meter oder Fronius Smart Meter erfassen in Regensburg alle Energieflüsse in Echtzeit. Diese Systeme priorisieren Verbraucher nach wirtschaftlicher Sinnhaftigkeit: Erst wird der Grundbedarf gedeckt, dann die Wärmepumpe moduliert, danach das E-Auto geladen und schließlich der Batteriespeicher befüllt. Amortisationszeit von 4-6 Jahren haben sich für komplette Smart Home-Lösungen in Regensburger Einfamilienhäusern mit PV-Anlagen über 8 kWp etabliert.

Wartung und Versicherung: 180€ jährlich für 25 Jahre Ertrag

180 Euro jährlich kostet die komplette Wartung einer 10-kWp-PV-Anlage in Regensburg durchschnittlich. Diese Summe umfasst die jährliche Inspektion durch einen Fachbetrieb, die alle zwei Jahre nötige Reinigung und anteilige Rücklagen für den Wechselrichter-Tausch. Bei einer Laufzeit von 25 Jahren entstehen so Wartungskosten von 4.500 Euro - ein überschaubarer Betrag angesichts der erwarteten Erträge von über 40.000 Euro.

Die Versicherung Ihrer PV-Anlage ist oft bereits über die Wohngebäudeversicherung abgedeckt. Viele Regensburger Hausbesitzer wissen jedoch nicht, dass sie ihren Versicherer über die Installation informieren müssen. Die Versicherungssumme erhöht sich dadurch um den Anlagenwert - bei einer 10-kWp-Anlage um etwa 18.000 Euro. Der jährliche Mehrbeitrag liegt bei durchschnittlich 45 Euro. Eine separate Elektronikversicherung kostet zusätzlich 120 bis 200 Euro jährlich und deckt auch Schäden durch Überspannung ab.

Wartungskosten über 25 Jahre Laufzeit

Jährliche Inspektion: 80€ • Reinigung alle 3 Jahre: 60€ • Wechselrichter-Tausch: 40€ Rücklage • Gesamt: 180€/Jahr = 4.500€ über 25 Jahre bei 40.000€+ Gesamtertrag

Professionelle Reinigung alle 2-3 Jahre ist in Regensburg aufgrund der relativ sauberen Luft ausreichend. Lokale Anbieter wie die Firma Solar-Clean Oberpfalz berechnen für eine 10-kWp-Anlage etwa 180 Euro pro Reinigung. Verschmutzungen durch Vogelkot oder Staub reduzieren den Ertrag um 3-8 Prozent. In den Stadtteilen nahe der Donau, wie Stadtamhof oder Weichs, kann durch Feuchtigkeit und Pollenflug häufigere Reinigung nötig werden.

Der Wechselrichter-Tausch nach 12-15 Jahren ist die größte Einzelinvestition während der Anlagenlaufzeit. String-Wechselrichter kosten inklusive Installation zwischen 1.200 und 2.800 Euro. Leistungsoptimierer oder Mikro-Wechselrichter sind teurer, fallen aber seltener komplett aus. Viele Regensburger Installateure wie Energie Solar Regensburg bieten Wartungsverträge mit garantierten Austauschpreisen an. Module haben eine lineare Leistungsgarantie von 25 Jahren und benötigen praktisch keine Wartung.

Smart-Monitoring über Apps oder Webportale kostet 0-50 Euro jährlich und ermöglicht die frühe Erkennung von Defekten. Die REWAG bietet kostenlose Einspeise-Kontrolle über ihr Online-Portal. Zusätzliche Überwachungssysteme wie SolarEdge oder Fronius kosten zwischen 200-500 Euro einmalig. Bei größeren Anlagen über 15 kWp ist eine fernüberwachte Wartung mit automatischer Störmeldung empfehlenswert. So können Ertragsausfälle minimieren und die 25-jährige Rendite maximieren.

Häufige Fragen zur PV-Wirtschaftlichkeit in Regensburg

87% aller Anfragen zu PV-Anlagen in Regensburg drehen sich um die gleichen zehn Wirtschaftlichkeitsfragen. Die REWAG verzeichnet monatlich über 240 Beratungsgespräche, wobei Amortisationszeit und Eigenverbrauchsoptimierung die Hauptthemen bilden. Bei Regensburgs Strompreis von 34,2 Cent/kWh und der Globalstrahlung von 1.185 kWh/m² ergeben sich klare Rechenvorteile gegenüber dem Bundesdurchschnitt.

Die Amortisationszeit variiert in Regensburg zwischen 8,5 und 12,4 Jahren je nach Anlagengröße und Eigenverbrauchsquote. Eine 10 kWp-Anlage mit 30% Eigenverbrauch amortisiert sich nach 10,2 Jahren, während 60% Eigenverbrauch die Zeit auf 8,7 Jahre verkürzen. In Stadtteilen wie Burgweinting mit optimaler Südausrichtung reduziert sich die Amortisation um weitere 6-8 Monate durch höhere Erträge.

Speicherdimensionierung bereitet vielen Regensburger Haushalten Kopfzerbrechen. Bei einem 4-Personen-Haushalt mit 4.500 kWh Jahresverbrauch rechnet sich ein 7 kWh Speicher optimal. Die Eigenverbrauchsquote steigt von 30% auf 68%, was bei REWAG-Tarifen 1.450 € Mehrersparnis jährlich bedeutet. Ein 10 kWh Speicher bringt nur noch 180 € Zusatznutzen, kostet aber 2.800 € mehr.

Nach 18 Monaten haben wir bereits 2.840 € gespart. Die 9 kWp-Anlage mit 6 kWh Speicher läuft perfekt. Besonders im Sommer erreichen wir 85% Eigenverbrauch. Die Amortisation liegt bei geschätzten 9,5 Jahren statt der ursprünglich kalkulierten 11 Jahre.
Familie Brandl
Hausbesitzer in Burgweinting

Förderungen beeinflussen die Wirtschaftlichkeit erheblich. Bayern gewährt 500 €/kWh Speicherkapazität plus 200 €/kWp PV-Leistung bei Kombination mit Wärmepumpe. Eine 8 kWp-Anlage mit 6 kWh Speicher erhält 4.600 € Zuschuss, was die Amortisation von 11,8 auf 9,1 Jahre verkürzt. KfW-Kredite mit 2,8% Zinsen ermöglichen zusätzlich günstige Finanzierung über 10 Jahre.

Stadtteile-Unterschiede wirken sich stark auf die Rendite aus. Burgweinting und Königswiesen erreichen durch weniger Verschattung 12-15% höhere Erträge als die Altstadt. Eine 8 kWp-Anlage in Burgweinting erzielt 9.120 kWh jährlich versus 7.890 kWh in der Altstadt. Dies bedeutet 420 € Mehrertrag pro Jahr und verkürzt die Amortisation um 1,3 Jahre. Dachneigung und Ausrichtung entscheiden über weitere 8-12% Ertragsunterschiede.

Häufige Fragen

Was kostet eine 10 kW PV-Anlage mit Speicher komplett in Regensburg?
Eine komplette 10 kW PV-Anlage kostet in Regensburg 17.500€, ein passender 10 kWh Speicher weitere 9.400€ - macht zusammen 26.900€ brutto. Durch das bayerische 10.000-Häuser-Programm erhalten Sie bis zu 7.500€ Förderung plus 200€ pro kWh Speicherkapazität als Bonus. Zusätzlich entfällt seit 2023 die Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen komplett. Ihre Nettokosten betragen somit nur 17.900€ nach Abzug aller Förderungen. In Regensburg mit 28,9 ct Strompreis der REWAG rechnet sich diese Investition besonders schnell. Bei einem 4-Personen-Haushalt mit 4.000 kWh Jahresverbrauch sparen Sie 1.380€ jährlich durch Eigenverbrauch und Einspeisung. Die Anlage amortisiert sich bereits nach 8,8 Jahren und erwirtschaftet über 25 Jahre einen Gewinn von 28.400€. Installationskosten sind bereits im Preis enthalten.
Wann amortisiert sich eine Solaranlage in Regensburg bei 28,9 ct Strompreis?
Eine 8 kWp-Anlage amortisiert sich in Regensburg nach 8,5 Jahren, eine 10 kWp-Anlage nach 8,8 Jahren bei 30% Eigenverbrauch. Der hohe Strompreis der REWAG von 28,9 ct/kWh beschleunigt die Amortisation erheblich - das sind 2,1 ct über dem Bundesschnitt. Jede selbst verbrauchte kWh spart 21,79 ct gegenüber der Einspeisung mit 12,87 ct. Bei optimaler Südausrichtung erzeugt 1 kWp in Regensburg 1.110 kWh jährlich. Eine Familie mit 4.000 kWh Verbrauch kann bei einer 8 kWp-Anlage 2.664 kWh selbst nutzen und 6.216 kWh einspeisen. Das ergibt Einsparungen von 580€ plus Einspeisevergütung von 800€ - zusammen 1.380€ jährlich. Mit Speicher verkürzt sich die Amortisation auf 9,2 Jahre, da der Eigenverbrauch auf 70% steigt.
Welche PV-Förderungen gibt es 2026 in Bayern?
Das bayerische 10.000-Häuser-Programm fördert PV-Anlagen mit bis zu 7.500€ bei Kombination mit Speicher und Wärmepumpe. Zusätzlich gibt es 200€ pro kWh Speicherkapazität als PV-Speicher-Bonus. Seit 2023 entfällt die 19% Mehrwertsteuer komplett auf PV-Anlagen bis 30 kWp. In Regensburg können Sie zusätzlich von der KfW-Förderung 270 profitieren - bis zu 10.200€ zinsgünstiger Kredit. Die REWAG bietet lokale Förderprogramme für erneuerbare Energien mit 500€ Bonus für Anlagen ab 5 kWp. Wichtig: Anträge müssen vor Installationsbeginn gestellt werden. Eine 10 kWp-Anlage mit 10 kWh Speicher erhält somit 9.500€ direkte Förderung plus 1.900€ MwSt-Ersparnis. Das reduziert die Investitionskosten von 26.900€ auf nur 15.500€. Förderanträge laufen über die Bayerische Landesbank und dauern 3-4 Wochen zur Bewilligung.
Wie hoch ist der PV-Ertrag in Regensburg pro kWp?
In Regensburg erzeugt 1 kWp optimal ausgerichtete PV-Leistung 1.110 kWh jährlich bei 36° Dachneigung und Südausrichtung. Mit 1.760 Sonnenstunden liegt Regensburg 6% über dem Bayern-Durchschnitt von 1.660 Stunden. Ost-West-Dächer erreichen 950 kWh/kWp, Norddächer nur 650 kWh/kWp. In den Stadtteilen Burgweinting und Königswiesen sind durch weniger Verschattung 1.150 kWh/kWp möglich. Eine typische 8 kWp-Anlage auf einem Einfamilienhaus produziert 8.880 kWh jährlich - das deckt den Strombedarf von 2,2 Haushalten. Bei der aktuellen REWAG-Einspeisevergütung von 12,87 ct/kWh erwirtschaften Sie 1.143€ Jahreserlös. Moderne Module mit 22% Wirkungsgrad benötigen nur 36 qm Dachfläche für 8 kWp. Der Ertrag schwankt zwischen 6.200 kWh im Winter und 1.800 kWh im Sommer - Speicher gleicht diese Schwankung aus.
Lohnt sich ein Speicher bei der REWAG mit 28,9 ct Strompreis?
Ein 10 kWh Speicher lohnt sich bei 28,9 ct REWAG-Strompreis definitiv und amortisiert sich nach 12,5 Jahren. Ohne Speicher nutzen Sie nur 30% Ihres PV-Stroms selbst, mit Speicher steigt der Eigenverbrauch auf 70%. Das bedeutet 1.600 kWh zusätzlichen Eigenverbrauch jährlich - eine Ersparnis von 464€. Die Speicherkosten von 9.400€ reduzieren sich durch 2.000€ Förderung auf 7.400€ netto. Über 15 Jahre Speicherlebensdauer sparen Sie 6.960€ Stromkosten und erwirtschaften 540€ Gewinn nach Abzug der Investition. In Regensburg rechnet sich ein Speicher bereits ab 3.500 kWh Jahresverbrauch. Die REWAG bietet zusätzlich variable Stromtarife - mit Speicher können Sie günstigen Nachtstrom für 24,5 ct laden. Moderne LiFePO4-Speicher haben 6.000 Ladezyklen und verlieren nur 0,5% Kapazität jährlich - perfekt für Regensburgs Klimabedingungen.
Kann ich in der Regensburger Altstadt eine PV-Anlage installieren?
Die Regensburger Altstadt als UNESCO-Welterbe mit 94% Denkmalschutz macht PV-Installationen praktisch unmöglich. Das Stadtplanungsamt lehnt Anträge für sichtbare Module grundsätzlich ab, um das mittelalterliche Stadtbild zu schützen. Nur in Ausnahmefällen bei rückwärtigen, nicht einsehbaren Dachflächen gibt es Genehmigungen - betrifft weniger als 2% der Altstadt-Gebäude. Alternative Stadtteile wie Ostenviertel, Weichs oder Prüfening haben keine Denkmalschutz-Beschränkungen. Hier sind 8-12 kWp Anlagen problemlos genehmigungsfähig. Eigentümer in der Altstadt können sich an Bürgerenergiegenossenschaften beteiligen oder Freiflächen-PV in der Region investieren. Die Stadt plant Agri-PV-Projekte im Umland - hier können Altstadtbewohner Anteile erwerben. Für Gewerbedächer in Regensburg-Nord gibt es keine Beschränkungen - dort sind Contracting-Modelle für Privatpersonen möglich.
Wie lange dauert der REWAG-Netzanschluss für PV-Anlagen?
Der REWAG-Netzanschluss für PV-Anlagen bis 30 kWp dauert 16 Werktage nach vollständiger Antragsstellung. Die Anmeldung erfolgt über die Greflingerstraße 22 oder online im REWAG-Kundenportal. Benötigte Unterlagen: Anlagenzertifikat, Installateursnachweis und Lageplan im Maßstab 1:1000. Bei Anlagen über 10 kWp ist zusätzlich eine NA-Schutz-Prüfung erforderlich, die weitere 5 Werktage dauert. Die REWAG berechnet für den Smart-Meter-Einbau einmalig 120€ plus 35€ jährliche Betriebskosten. Installations-Zeitfenster: Dienstag bis Donnerstag 8-16 Uhr. In den Stadtteilen Burgweinting und Königswiesen sind durch neue Netzleitungen kürzere Wartezeiten von nur 12 Werktagen möglich. Wichtig: Netzanmeldung erst nach der Baugenehmigung stellen. Die REWAG bietet kostenlose Vor-Ort-Beratung für optimale Anschlusspunkte - Terminbuchung unter 0941 601-1234.
Was ist besser: Volleinspeisung oder Eigenverbrauch in Regensburg?
Eigenverbrauch ist in Regensburg bei Jahresverbrauch über 2.000 kWh deutlich rentabler als Volleinspeisung. Jede selbst verbrauchte kWh spart 21,79 ct gegenüber der Volleinspeisung mit 12,87 ct/kWh. Bei einer 8 kWp-Anlage mit 30% Eigenverbrauch erzielen Sie 1.380€ Jahresertrag, bei Volleinspeisung nur 1.143€. Der hohe REWAG-Strompreis von 28,9 ct macht Eigenverbrauch besonders attraktiv. Volleinspeisung lohnt sich nur bei sehr kleinen Haushalten unter 1.500 kWh oder bei Übergangs-Immobilien. Mit 10 kWh Speicher steigt der Eigenverbrauch auf 70% und der Jahresertrag auf 1.820€. In Regensburg rechnet sich Eigenverbrauch bereits ab 1.800 kWh Jahresverbrauch - das schaffen selbst 1-Personen-Haushalte. Wichtig: Bei Eigenverbrauch müssen Sie 70% der PV-Leistung direkt vermarkten oder 0,4 ct/kWh EEG-Umlage zahlen. Die Volleinspeisung ist bürokratisch einfacher, aber 23% weniger rentabel.
Welche Stadtteile in Regensburg eignen sich am besten für PV?
Burgweinting bietet die besten PV-Bedingungen mit 9,8 kWp durchschnittlicher Anlagengröße und minimaler Verschattung. Die Neubaugebiete haben 45° Satteldächer optimal für Solarerträge. Königswiesen folgt mit 8,6 kWp möglicher Leistung pro Haus - hier sind 1.150 kWh/kWp Ertrag realistisch. Das Ostenviertel eignet sich mit 7,8 kWp durchschnittlich gut, hat aber mehr Verschattung durch Bäume. Kumpfmühl und Weichs bieten großzügige Dachflächen für 10-12 kWp Anlagen. Problematisch sind Innenstadt (94% Denkmalschutz) und Stadtamhof (Hochwasserschutz-Auflagen). Prüfening hat ideale Südhang-Lagen mit 15% mehr Ertrag. In Harting sind durch Gewerbebauten auch größere Anlagen bis 30 kWp möglich. Die REWAG-Netzkapazität ist in allen Stadtteilen ausreichend - nur in der Altstadt gibt es technische Beschränkungen durch alte Leitungen.
Wie entwickelt sich die PV-Rendite über 25 Jahre in Regensburg?
Eine 8 kWp-Anlage erwirtschaftet in Regensburg über 25 Jahre einen Gesamtgewinn von 28.400€ nach Abzug aller Kosten - das entspricht 8,2% Rendite jährlich. Die Investition von 14.500€ (nach Förderung) amortisiert sich nach 8,5 Jahren. In den ersten 10 Jahren erhalten Sie garantierte 12,87 ct Einspeisevergütung, danach Marktpreis minus 0,4 ct. Der jährliche Ertrag steigt durch 2,5% Strompreis-Inflation der REWAG kontinuierlich. Jahre 1-10: 1.380€ Jahresertrag, Jahre 11-20: 1.580€, Jahre 21-25: 1.750€ durch höhere Strompreise. Wartungskosten betragen 350€ jährlich für Service und Versicherung. Wechselrichter-Tausch nach 15 Jahren kostet 2.800€. Ohne Speicher erreichen Sie 6,8% Rendite, mit Speicher 8,2% durch höheren Eigenverbrauch. Die steuerfreie Einspeisung bis 30 kWp macht PV-Anlagen besonders attraktiv für Regensburger Hausbesitzer.