Warum sich Solar in Dachau bei 1.750 Sonnenstunden pro Jahr rechnet

1.750 Sonnenstunden pro Jahr machen Dachau zu einem der sonnigsten Standorte Bayerns für Photovoltaik. Die Globalstrahlung erreicht hier durchschnittlich 1.140 kWh pro Quadratmeter, was deutlich über dem deutschen Mittelwert von 1.000 kWh/m² liegt. Diese optimalen Strahlungsbedingungen entstehen durch die Lage am Alpenvorland und die geringe Luftverschmutzung der Region. Bereits eine kleine 5 kWp-Anlage erzeugt in Dachau 5.100 kWh Strom jährlich.

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Warum sich Solar in Dachau bei 1.750 Sonnenstunden pro Jahr rechnet

Der spezifische Ertrag liegt bei 1.020 kWh pro kWp installierter Leistung, was 8% höher ausfällt als im Bundesdurchschnitt. In den Sommermonaten Juni bis August produziert eine typische Dachauer PV-Anlage zwischen 140 und 160 kWh pro kWp. Selbst in den Wintermonaten Dezember und Januar werden noch respektable 25-35 kWh pro kWp erreicht. Die südliche Ausrichtung vieler Dächer in Dachau-Ost und der Altstadt maximiert diese Erträge zusätzlich.

1.750
Sonnenstunden/Jahr
1.140
kWh/m² Globalstrahlung
1.020
kWh/kWp Jahresertrag

Die Wirtschaftlichkeit wird durch den hohen Strompreis der Stadtwerke Dachau von 32,8 ct/kWh verstärkt. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart diese 32,8 Cent gegenüber dem Netzbezug. Bei der aktuellen Einspeisevergütung von 8,11 ct/kWh für Neuanlagen ergibt sich eine Differenz von 24,69 Cent pro kWh. Ein Dachauer Durchschnittshaushalt mit 3.500 kWh Verbrauch kann durch 30% Eigenverbrauch bereits 257 Euro jährlich sparen.

Die Verschattungssituation in Dachau begünstigt hohe Solarerträge, da die meisten Wohngebiete in Dachau-Süd und Augustenfeld weitläufig bebaut sind. Der Abstand zwischen den Häusern minimiert gegenseitige Verschattung, besonders in den ertragreichen Mittagsstunden. Selbst in der dicht bebauten Altstadt erreichen Süddächer durch die moderate Gebäudehöhe von 10-12 Metern ausreichend Besonnung für rentable PV-Anlagen.

Meteorologische Messungen der letzten 10 Jahre zeigen eine kontinuierlich hohe Sonnenscheindauer in Dachau. Im Vergleich zu München mit 1.720 Sonnenstunden bietet Dachau 30 Stunden mehr Sonnenschein jährlich. Diese Mehrertrag von etwa 3% bedeutet für eine 8 kWp-Anlage zusätzliche 240 kWh Stromproduktion pro Jahr. Bei den aktuellen Energiepreisen entspricht das einem Mehrwert von 79 Euro jährlich.

Eigenverbrauchsquote steigern: Von 30% auf 65% mit richtigem Speicher

30% Eigenverbrauch erreichen Dachauer Haushalte im Schnitt ohne Batteriespeicher bei einer 8 kWp-Photovoltaikanlage. Mit einem 10 kWh Speicher steigt diese Quote auf 65%, was bei den aktuellen Stadtwerke-Dachau-Tarifen von 32,5 ct/kWh eine jährliche Ersparnis von zusätzlichen 840 Euro bedeutet. Der deutliche Sprung erklärt sich durch die zeitliche Verschiebung des Solarstroms in die Abend- und Morgenstunden, wenn die Familie zu Hause ist.

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Eigenverbrauchsquote steigern: Von 30% auf 65% mit richtigem Speicher

Ein typischer 4-Personen-Haushalt in Dachau-Ost verbraucht jährlich 4.200 kWh Strom. Ohne Speicher deckt die 8 kWp-Anlage davon nur 1.260 kWh direkt ab, da die Hauptproduktion zwischen 10 und 15 Uhr stattfindet. Mit Batteriespeicher erhöht sich der Eigenverbrauch auf 2.730 kWh, weil der überschüssige Mittagsstrom für den Abend gespeichert wird. Das entspricht einer Steigerung um 117% beim selbst genutzten Solarstrom.

Rentner-Haushalte in Dachau profitieren anders von Photovoltaik: Bei einem Jahresverbrauch von 3.100 kWh erreichen sie bereits 45% Eigenverbrauch ohne Speicher, da sie tagsüber zu Hause sind. Mit 8 kWh Batteriekapazität steigt ihre Quote auf 72%. Berufstätige Paare mit 3.800 kWh Jahresverbrauch starten bei nur 25% Eigenverbrauch, können aber mit 10 kWh Speicher auf 68% kommen.

Die optimale Speichergröße hängt vom Verbrauchsprofil ab: Dachauer Familien benötigen 1,2 kWh Speicher pro kWp installierte Leistung für maximale Wirtschaftlichkeit. Bei einer 8 kWp-Anlage sind das 9,6 kWh, praktisch 10 kWh. Rentner kommen mit 1,0 kWh pro kWp aus, da ihr Verbrauch gleichmäßiger über den Tag verteilt ist. Berufstätige brauchen 1,3 kWh pro kWp, um ihre niedrige Grund-Eigenverbrauchsquote auszugleichen.

Saisonale Schwankungen verstärken den Speicher-Effekt: Im Winter produziert eine Dachauer PV-Anlage nur 15% ihrer Jahresleistung, der Speicher wird täglich komplett geleert. Im Sommer hingegen reicht oft schon ein 6 kWh Speicher für die Nachtversorgung aus. Die Stadtwerke Dachau bieten für PV-Anlagen-Besitzer einen vergünstigten Nachtstrom-Tarif von 28,9 ct/kWh für die Zeiten, in denen der Speicher leer ist.

Haushaltstyp Jahresverbrauch Ohne Speicher Mit 10 kWh Ersparnis/Jahr
4-Pers.-Familie 4.200 kWh 30% (1.260 kWh) 65% (2.730 kWh) 478 €
Rentner-Paar 3.100 kWh 45% (1.395 kWh) 72% (2.232 kWh) 272 €
Berufstätige 3.800 kWh 25% (950 kWh) 68% (2.584 kWh) 531 €

Lastprofil-Analyse: Tagesgang und Saisonalität in Dachau

78% des täglichen Stromverbrauchs in Dachauer Einfamilienhäusern konzentriert sich auf die Abendstunden zwischen 17 und 22 Uhr. Die Stadtwerke Dachau registrieren dabei Verbrauchsspitzen von 18 bis 21 Uhr, wenn Familien kochen, waschen und heizen. Diese zeitliche Verschiebung zwischen Solarertrag (11-15 Uhr Spitze) und Verbrauch macht eine detaillierte Lastprofil-Analyse für Dachauer Haushalte besonders wichtig. Ohne Speicher nutzen typische Familien nur 32% ihres Solarstroms direkt selbst.

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Lastprofil-Analyse: Tagesgang und Saisonalität in Dachau

Die Saisonalität verstärkt diese Herausforderung erheblich. Während Dachauer Haushalte im Juni bei 14 Sonnenstunden täglich einen Eigenverbrauchsanteil von 65% erreichen, sinkt dieser im Dezember auf 18%. Der Winter-Mehrverbrauch durch Heizung und Beleuchtung steigt um 140% gegenüber Sommerwerten. Haushalte mit Wärmepumpe verzeichnen von Oktober bis März einen um 65% erhöhten Stromverbrauch, während die PV-Erträge um 75% unter den Sommerwerten liegen.

Intelligente Wallbox-Nutzung kann diese Diskrepanz deutlich reduzieren. Dachauer Elektroauto-Besitzer, die zwischen 22 und 6 Uhr laden, nutzen günstigeren Nachtstrom der Stadtwerke für 28,4 ct/kWh. Kombiniert mit einem 10 kWh-Speicher verschiebt sich das optimale Ladefenster auf 13 bis 16 Uhr, wenn Überschuss-Solarstrom verfügbar ist. Dadurch steigt der Eigenverbrauchsanteil von 32% auf 58% bei gleichzeitiger Kosteneinsparung von 847 Euro jährlich.

Haushalts-spezifische Lastprofile zeigen deutliche Unterschiede zwischen Dachauer Stadtteilen. Familien in Dachau-Ost mit Baujahr ab 2010 haben durch bessere Dämmung 22% niedrigere Grundlasten als Haushalte in der Altstadt. Rentner-Haushalte erreichen durch Anwesenheit am Tag 48% Eigenverbrauch ohne Speicher, während Berufstätige nur auf 26% kommen. Schichtarbeiter bei BMW oder MAN in der Region nutzen sogar 52% ihres Solarstroms direkt durch verschobene Tagesroutinen.

Die Optimierung der Speicher-Entladung folgt klaren Mustern. Zwischen 6 und 8 Uhr morgens sowie 18 und 21 Uhr abends sollten Dachauer Speicher ihre Energie abgeben, um die Verbrauchsspitzen abzudecken. Ein richtig programmiertes Energiemanagement-System entlädt den Speicher zu 85% während dieser Fenster und reserviert 15% Kapazität für Notfälle. Dadurch erhöht sich die Eigenverbrauchsquote in Dachauer Haushalten von durchschnittlich 35% auf 62% mit entsprechenden Kosteneinsparungen von 1.280 Euro pro Jahr.

ROI-Berechnung: 8 kWp-Anlage spart 1.420 Euro pro Jahr

Eine 8 kWp-Photovoltaikanlage kostet in Dachau durchschnittlich 14.800 Euro und erzeugt bei den lokalen Strahlungsbedingungen jährlich 8.160 kWh Solarstrom. Bei einem typischen Eigenverbrauchsanteil von 35% und dem aktuellen Strompreis der Stadtwerke Dachau von 32,4 ct/kWh ergibt sich eine Jahresersparnis von 1.420 Euro. Die Anlage amortisiert sich nach 8,5 Jahren und erwirtschaftet über 20 Jahre einen Gesamtgewinn von 24.200 Euro.

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ROI-Berechnung: 8 kWp-Anlage spart 1.420 Euro pro Jahr

Die Renditeberechnung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: 936 Euro Ersparnis durch vermiedene Strombezugskosten bei 2.890 kWh Eigenverbrauch und 484 Euro Einspeisevergütung für die restlichen 5.270 kWh zu 9,18 ct/kWh. Dachauer Haushalte profitieren dabei vom überdurchschnittlich hohen Strompreis der Stadtwerke, der 4,2 ct über dem Bundesdurchschnitt liegt. Diese Differenz macht PV-Anlagen in Dachau besonders rentabel.

ROI-Berechnung 8 kWp-Anlage Dachau

Anschaffung: 14.800 € • Jahresertrag: 8.160 kWh • Eigenverbrauch (35%): 2.890 kWh = 936 € gespart • Einspeisung (65%): 5.270 kWh = 484 € Vergütung • Gesamtersparnis: 1.420 €/Jahr • Amortisation: 8,5 Jahre • 20-Jahre-Gewinn: 24.200 €

Bei verschiedenen Anlagengrößen zeigen sich deutliche Unterschiede in der Wirtschaftlichkeit: Eine 6 kWp-Anlage für 11.400 Euro erreicht eine Amortisation nach 7,8 Jahren, während eine 10 kWp-Anlage für 18.200 Euro erst nach 9,2 Jahren rentabel wird. Der Grund liegt im sinkenden Eigenverbrauchsanteil bei größeren Anlagen - während bei 6 kWp noch 42% selbst verbraucht werden, sind es bei 10 kWp nur noch 28%.

Entscheidend für die ROI-Berechnung ist das Lastprofil des Haushalts: Berufstätige Paare in Dachauer Stadtteilen wie Etzenhausen oder Hebertshausen erreichen mit ihrer 8 kWp-Anlage oft nur 30% Eigenverbrauch und damit 1.320 Euro Jahresersparnis. Familien mit Kindern oder Rentner in der Altstadt kommen dagegen auf 40% Eigenverbrauch und 1.580 Euro jährliche Einsparung bei derselben Anlagengröße.

Die Langzeit-Prognose zeigt eine Gesamtrendite von 163% über 20 Jahre bei einer 8 kWp-Anlage in Dachau. Dabei sind jährliche Strompreissteigerungen von 3% und die Degradation der Module um 0,5% pro Jahr bereits einkalkuliert. Nach dem Wechselrichter-Tausch in Jahr 12 für 1.800 Euro bleibt die Anlage weiterhin hochprofitabel und erreicht eine interne Verzinsung von 11,8% - deutlich über den aktuellen Sparzinsen der Dachauer Bank.

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Amortisation nach Anlagengröße: 4 bis 20 kWp im Vergleich

Eine 4 kWp-Anlage amortisiert sich in Dachau bereits nach 7,2 Jahren - deutlich schneller als größere Systeme. Bei den aktuellen Strompreisen der Stadtwerke Dachau von 32,8 ct/kWh und optimaler Südausrichtung erzielt diese Anlagengröße die beste Kosten-Nutzen-Relation. Kleinere Systeme profitieren von höheren Eigenverbrauchsquoten und geringeren spezifischen Installationskosten pro kWp.

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Amortisation nach Anlagengröße: 4 bis 20 kWp im Vergleich

Der beliebte 8 kWp-Standard für Dachauer Einfamilienhäuser erreicht seine Amortisation nach 8,5 Jahren. Diese Größe passt perfekt zu einem Jahresverbrauch von 4.500-5.500 kWh und nutzt typische Süddächer in Stadtteilen wie Dachau-Ost oder der Altstadt optimal aus. Die Kombination aus 1.400 Euro Jahresersparnis und moderaten Anschaffungskosten macht 8 kWp zum Sweet Spot für die meisten Haushalte.

Größere 12 kWp-Anlagen benötigen 9,8 Jahre bis zur vollständigen Amortisation, bieten aber höhere absolute Erträge. In Dachau lohnt sich diese Größe besonders für Haushalte mit Wärmepumpe oder Elektroauto, die einen Jahresverbrauch über 6.000 kWh haben. Die längere Amortisationszeit resultiert aus dem höheren Anteil eingespeisten Stroms zu 13,40 ct/kWh statt selbstverbrauchten zu 32,8 ct/kWh.

20 kWp-Großanlagen erreichen ihre Wirtschaftlichkeit erst nach 11,2 Jahren, eignen sich aber für energieintensive Dachauer Haushalte oder Gewerbe. Diese Anlagen erfordern meist Ost-West-Ausrichtung oder große Süddächer ab 120 qm Fläche. Trotz längerer Amortisation generieren sie über 25 Jahre die höchsten Gesamterträge und sind besonders attraktiv für Volleinspeisung bei verfügbaren Dachflächen.

Der optimale Sweet Spot liegt zwischen 8-10 kWp für typische Dachauer Einfamilienhäuser. Diese Größe kombiniert kurze Amortisationszeiten mit maximaler Eigenverbrauchsquote und nutzt die verfügbaren Dachflächen in Wohngebieten wie Süd oder Etzenhausen effizient aus. Bei steigenden Strompreisen verkürzen sich alle Amortisationszeiten zusätzlich um etwa 0,3 Jahre pro Jahr.

Anlagengröße Investition Jahresertrag Eigenverbrauch Amortisation
4 kWp 8.400 € 3.800 kWh 75% 7,2 Jahre
8 kWp 14.800 € 7.600 kWh 65% 8,5 Jahre
12 kWp 20.400 € 11.400 kWh 55% 9,8 Jahre
16 kWp 25.600 € 15.200 kWh 45% 10,6 Jahre
20 kWp 30.000 € 19.000 kWh 40% 11,2 Jahre

Speicher-Dimensionierung: kWh pro kWp richtig berechnen

Die Faustformel 1,2 kWh Speicher pro kWp PV-Leistung gilt als Ausgangspunkt für Dachauer Haushalte mit 3.500 kWh Jahresverbrauch. Bei einer 8 kWp-Anlage entspricht das 9,6 kWh Speicherkapazität, wobei praktisch 10 kWh installiert werden. Diese Dimensionierung basiert auf der Analyse typischer Verbrauchsprofile in Dachauer Einfamilienhäusern und maximiert die Eigenverbrauchsquote bei vertretbaren Speicherkosten von 8.000 Euro.

Ein 5 kWh-Speicher passt optimal zu einer 4 kWp-Anlage bei Dachauer Haushalten mit 2.800 kWh Jahresverbrauch. Die Eigenverbrauchsquote steigt von 32% ohne Speicher auf 58% mit Speicher, was bei Stromkosten der Stadtwerke Dachau von 31,5 ct/kWh eine jährliche Ersparnis von 420 Euro bedeutet. Der kleinere Speicher amortisiert sich nach 12 Jahren und eignet sich besonders für Rentner-Haushalte mit gleichmäßigem Tagesverbrauch.

Bei 8 kWp-Anlagen auf Dachauer Satteldächern bewähren sich 10 kWh-Speicher für Familien mit 4.200 kWh Jahresverbrauch. Die Eigenverbrauchsquote erreicht 62% gegenüber 28% ohne Speicher, was 1.180 Euro jährliche Stromkostenersparnis ermöglicht. Der Speicher kostet 9.500 Euro und refinanziert sich über 13,5 Jahre, wobei die höhere Speicherausnutzung von 1,1 Vollzyklen täglich die Wirtschaftlichkeit verbessert.

15 kWh-Speicher rechtfertigen sich in Dachau nur bei Haushalten mit Elektroauto und 6.500 kWh Jahresverbrauch plus 2.200 kWh Ladeenergie. Die Eigenverbrauchsquote einer 12 kWp-Anlage steigt auf 71%, spart 1.640 Euro jährlich und amortisiert die 14.500 Euro Speicherkosten nach 14 Jahren. Ohne E-Auto bleibt der große Speicher zu 65% ungenutzt und verschlechtert die Rentabilität erheblich.

Die Speicher-ROI liegt in Dachau zwischen 12-14 Jahren abhängig von der Dimensionierung und dem Verbrauchsprofil. Überdimensionierte Speicher verschlechtern die Wirtschaftlichkeit, da die Zyklenanzahl sinkt und die spezifischen Kosten pro nutzbarer kWh steigen. Optimal dimensionierte Speicher erreichen 300-350 Vollzyklen jährlich und nutzen 85% ihrer Nennkapazität effektiv für die Eigenverbrauchsoptimierung aus.

Vorteile

  • 5 kWh: Beste ROI nach 12 Jahren bei kleinen Haushalten
  • 10 kWh: Ausgewogenes Kosten-Nutzen-Verhältnis für Familien
  • 15 kWh: Maximale Autarkie bei E-Auto-Nutzung
  • Richtige Größe: 300+ Vollzyklen und 85% Kapazitätsnutzung

Nachteile

  • 5 kWh: Begrenzte Speicherreserve bei großen PV-Anlagen
  • 10 kWh: Überdimensioniert für 2-Personen-Haushalte
  • 15 kWh: Schlechte Wirtschaftlichkeit ohne E-Auto
  • Falsche Größe: Weniger als 250 Zyklen verschlechtern ROI

Cashflow Jahr 1-25: So entwickelt sich Ihre PV-Rendite

In den ersten 10 Jahren erzielt eine 8 kWp-Photovoltaikanlage in Dachau einen konstanten jährlichen Cashflow von 1.420 Euro. Diese Berechnung basiert auf dem aktuellen Strompreis der Stadtwerke Dachau von 32,5 ct/kWh und einer optimalen Eigenverbrauchsquote von 35%. Der stabile Ertrag resultiert aus der gleichmäßigen Sonneneinstrahlung von 1.750 Stunden pro Jahr und der geringen Anlagen-Degradation von nur 0,5% jährlich in dieser Phase.

Im Jahr 11 steht der planmäßige Wechselrichter-Austausch an, der mit Kosten von 2.800 Euro zu Buche schlägt. Dieser Einmalaufwand reduziert den Cashflow temporär, wird jedoch durch die weiterhin hohe Anlagenleistung kompensiert. Moderne String-Wechselrichter haben eine Garantie von 12 Jahren und sorgen für optimale Energieausbeute. Die Investition zahlt sich bereits nach 24 Monaten durch den fortgesetzten Eigenverbrauch aus.

Ab Jahr 15 steigt der jährliche Cashflow auf 1.680 Euro an, da sich die Strompreise der Stadtwerke Dachau bis dahin um durchschnittlich 2,8% pro Jahr erhöht haben. Gleichzeitig sinkt die Anlagenleistung nur minimal auf 92% der ursprünglichen Kapazität. Diese Entwicklung zeigt die langfristige Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik in Dachau, wo stabile Wetterbedingungen und kontinuierliche Strompreissteigerungen zusammentreffen.

Kernaussage

25-Jahres-Rendite: 42.000 Euro Gesamtertrag bei 6,2% jährlicher Verzinsung - Photovoltaik übertrifft konventionelle Geldanlagen deutlich

Die Gesamtrendite über 25 Jahre beträgt 42.000 Euro bei einer Anfangsinvestition von 16.800 Euro für eine schlüsselfertige 8 kWp-Anlage. Diese Berechnung berücksichtigt alle Betriebskosten, Versicherung und den Wechselrichter-Tausch. Dachauer Hausbesitzer profitieren von der stabilen bayerischen Energiepolitik und den günstigen Finanzierungskonditionen der örtlichen Volksbank Dachau.

Die durchschnittliche jährliche Rendite von 6,2% übertrifft klassische Anlageformen deutlich und bietet gleichzeitig Schutz vor steigenden Energiekosten. Diese Rendite-Entwicklung macht Photovoltaik in Dachau zu einer der attraktivsten Investitionen für Eigenheimbesitzer. Besonders in den Stadtteilen Dachau-Ost und Augustenfeld zeigen sich durch optimale Südausrichtung der Dächer noch bessere Ertragsverläufe.

Volleinspeisung vs. Eigenverbrauch: Break-Even bei 28 ct/kWh

13,40 ct/kWh zahlt Ihnen der Netzbetreiber Bayernwerk für jede volleingespeiste Kilowattstunde Ihrer Dachauer PV-Anlage im Jahr 2024. Dagegen kostet Sie eine Kilowattstunde Strom von den Stadtwerken Dachau aktuell 32,8 ct/kWh im Grundversorgungstarif. Diese Differenz von 19,4 ct/kWh macht den Eigenverbrauch zur deutlich rentableren Option für praktisch alle Dachauer Haushalte.

Der Break-Even-Punkt liegt rechnerisch bei 28 ct/kWh Strompreis. Erst wenn die Stadtwerke Dachau unter diesen Wert fallen würden, könnte Volleinspeisung wirtschaftlich sinnvoll werden. Bei den aktuellen Energiepreisen ist das jedoch unrealistisch. Eine 8 kWp-Anlage in Dachau-Ost würde bei Volleinspeisung 1.183 Euro jährlich erwirtschaften, während derselbe Ertrag bei 30% Eigenverbrauch bereits 1.420 Euro Ersparnis bringt.

13,40 ct
Volleinspeisung pro kWh
19,4 ct
Eigenverbrauch-Vorteil
28 ct
Break-Even-Punkt

Gewerbebetriebe in Dachau können von der Volleinspeisung profitieren, wenn sie ihre Anlagen größer dimensionieren können als für den Eigenverbrauch nötig. Ein Handwerksbetrieb am Dachauer Gewerbegebiet installierte beispielsweise eine 25 kWp-Anlage auf seinem Hallendach, obwohl nur 8 kWp für den Eigenverbrauch ausreichen. Die zusätzlichen 17 kWp bringen bei Volleinspeisung 2.276 Euro jährlich, ohne dass Speicher nötig wären.

Für Privathaushalte in den Dachauer Stadtteilen rechnet sich dagegen fast immer der Eigenverbrauch. In der Altstadt spart eine Familie mit 4.500 kWh Jahresverbrauch durch eine 6 kWp-Anlage mit 35% Eigenverbrauch 515 Euro pro Jahr. Bei Volleinspeisung wären es nur 320 Euro Vergütung. Der Unterschied von 195 Euro jährlich summiert sich über 20 Jahre auf 3.900 Euro zusätzlichen Gewinn.

Die Entscheidung wird zusätzlich durch die steuerlichen Vorteile des Eigenverbrauchs gestützt. Seit 2023 sind PV-Anlagen bis 30 kWp von der Einkommensteuer befreit, was bei Volleinspeisung ebenfalls gilt. Beim Eigenverbrauch sparen Dachauer Hausbesitzer jedoch zusätzlich die Stromsteuer von 2,05 ct/kWh und seit 2023 auch die EEG-Umlage. Diese Ersparnisse machen den Eigenverbrauch noch rentabler gegenüber der reinen Volleinspeisung.

Stadtteile-Analyse: Rendite in Dachau-Ost vs. Altstadt

In Dachau-Ost können Hausbesitzer durchschnittlich 9,2 kWp auf ihren 145 m² großen Dachflächen installieren, während die historische Altstadt mit nur 5,8 kWp deutlich weniger Potenzial bietet. Diese Unterschiede ergeben sich aus der Bauweise der 1970er-Jahre Siedlungen im Osten mit großzügigen Satteldächern gegenüber den kleineren Giebeldächern der Innenstadt. Der Denkmalschutz betrifft 35% der Altstadt-Gebäude und begrenzt dort zusätzlich die Installationsmöglichkeiten.

Das Stadtviertel Himmelreich erreicht mit 9,5 kWp pro Haushalt die höchsten Werte in Dachau, da die großen Grundstücke aus den 1980er-Jahren optimale Süd-Ausrichtung und moderne Dachkonstruktionen bieten. Hier amortisieren sich PV-Anlagen bereits nach 8,1 Jahren bei einem Jahresertrag von 9.975 kWh. Die Eigenverbrauchsquote liegt bei 42%, was durch die typischen Familienhaushalte mit höherem Tagesverbrauch begünstigt wird.

Im Stadtteil Augustenfeld ermöglichen die 8,9 kWp großen Anlagen eine jährliche Stromkostenersparnis von 1.338 Euro bei den aktuellen Stadtwerke-Tarifen von 30,2 ct/kWh. Die gute Süd-Ausrichtung der Neubaugebiete aus den 2000er-Jahren sorgt für 1.050 kWh/kWp Jahresertrag. Besonders profitieren hier junge Familien mit Elektroautos, die ihre Eigenverbrauchsquote auf 58% steigern können.

Mitterndorf bietet als traditioneller Ortsteil mit alten Bauernhöfen durchschnittlich 7,8 kWp Anlagenkapazität, wobei die großen Scheunendächer oft zusätzliche Flächen für Ost-West-Aufständerungen ermöglichen. Die Rendite liegt hier bei 7,2% jährlich, da die niedrigeren Installationskosten pro kWp die geringere spezifische Leistung kompensieren. Viele Landwirtschaftsbetriebe nutzen zudem die Volleinspeisung mit 13,40 ct/kWh Vergütung für optimale Wirtschaftlichkeit.

Die Altstadt-Bewohner können trotz der geringeren 5,8 kWp Anlagengröße eine Rendite von 6,8% erzielen, wenn sie ihre hohe Eigenverbrauchsquote von 65% durch geschicktes Lastmanagement ausnutzen. Kompakte Hocheffizienz-Module auf den kleinen Dachflächen erzeugen 6.090 kWh pro Jahr und sparen 914 Euro Stromkosten. Balkon-PV-Anlagen mit 800 Wp ergänzen hier oft die Dachanlage für zusätzliche 320 kWh Jahresertrag.

Stadtteil Ø Dachfläche (m²) Mögliche kWp Jahresertrag (kWh) Besonderheiten
Dachau-Ost 145 9,2 9.660 Große Satteldächer, 1970er-Siedlung
Altstadt 92 5,8 6.090 35% Denkmalschutz, kleine Giebel
Himmelreich 152 9,5 9.975 Optimale Süd-Lage, große Grundstücke
Augustenfeld 142 8,9 9.345 Neubau 2000er, perfekte Ausrichtung
Mitterndorf 125 7,8 8.190 Bauernhöfe, Ost-West-Potenzial

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Stromsteuer und EEG-Umlage: Diese Abgaben sparen Sie sich

11,91 Cent pro kWh sparen Dachauer Haushalte zusätzlich zur reinen Strombeschaffung, wenn sie ihren Solarstrom selbst verbrauchen statt aus dem Netz zu beziehen. Diese Ersparnis resultiert aus wegfallenden staatlichen Abgaben und Umlagen, die bei Netzbezug automatisch anfallen. Für eine durchschnittliche Familie mit 4.500 kWh Jahresverbrauch bedeutet das eine jährliche Zusatzersparnis von 536 Euro - unabhängig vom eigentlichen Strompreis der Stadtwerke Dachau.

Die Stromsteuer beträgt bundesweit 2,05 Cent je kWh und entfällt vollständig beim Eigenverbrauch von Photovoltaikanlagen unter 2 MW Leistung. Dachauer Anlagenbetreiber sparen sich diese Abgabe seit der Gesetzesänderung 2023 ohne bürokratischen Aufwand. Bei einer 8-kWp-Anlage mit 2.400 kWh Eigenverbrauch jährlich ergibt das eine Ersparnis von 49 Euro pro Jahr. Die Steuerbefreiung gilt automatisch und muss nicht beantragt werden.

Eingesparte Abgaben beim PV-Eigenverbrauch in Dachau
  • Stromsteuer: 2,05 ct/kWh (seit 2023 steuerbefreit)
  • Netzentgelte Bayernwerk: 8,20 ct/kWh (für Netznutzung)
  • Konzessionsabgabe Stadt Dachau: 1,66 ct/kWh (kommunale Abgabe)
  • Weitere Umlagen (KWKG, Offshore): 0,50 ct/kWh (diverse Kleinumlagen)
  • EEG-Umlage: 0,00 ct/kWh (seit Juli 2022 abgeschafft)
  • Gesamtersparnis: 12,41 ct/kWh zusätzlich zum Strompreis

Netzentgelte des örtlichen Netzbetreibers Bayernwerk fallen beim Eigenverbrauch komplett weg. In Dachau betragen diese 8,2 Cent pro kWh für Haushalte in der Grundversorgung. Diese Gebühren finanzieren den Ausbau und Unterhalt des Stromnetzes, entfallen aber bei direkter Nutzung des Solarstroms vom eigenen Dach. Ein Haushalt mit 30 Prozent Eigenverbrauchsquote spart dadurch 197 Euro jährlich bei 3.000 kWh Gesamtverbrauch.

Die EEG-Umlage wurde zum Juli 2022 vollständig abgeschafft und belastet daher keine Stromrechnungen mehr. Zuvor hätten Dachauer Haushalte hier 3,72 Cent pro kWh gespart. Die Konzessionsabgabe an die Stadt Dachau beträgt 1,66 Cent pro kWh und entfällt ebenfalls beim Eigenverbrauch. Diese kommunale Abgabe fließt normalerweise in den städtischen Haushalt, wird aber bei Solarstrom-Eigennutzung nicht fällig.

Weitere kleinere Umlagen wie die KWKG-Umlage, Offshore-Netzumlage und die Umlage für abschaltbare Lasten summieren sich auf zusätzliche 0,5 Cent pro kWh. Zusammen mit Stromsteuer, Netzentgelten und Konzessionsabgabe ergibt das die Gesamtersparnis von 11,91 Cent pro kWh. Diese Beträge kommen zur Ersparnis des eigentlichen Strompreises der Stadtwerke Dachau von derzeit 31,8 Cent pro kWh hinzu. Damit liegt der wahre Wert des selbst verbrauchten Solarstroms bei 43,71 Cent pro kWh - fast das Dreifache der Einspeisevergütung.

Bayernwerk Netzanmeldung: 15 Werktage bis zur Freischaltung

15 Werktage benötigt das Bayernwerk für die Netzanmeldung von Photovoltaikanlagen bis 30 kWp in Dachau. Als örtlicher Netzbetreiber ist die Bayernwerk AG für alle Dachauer Stadtteile von der Altstadt bis nach Dachau-Ost zuständig. Die Anmeldung erfolgt digital über das Bayernwerk-Portal, wodurch sich der Papierkram auf wenige Klicks reduziert. Dachauer Hausbesitzer sparen damit gegenüber dem früheren postalischen Verfahren bis zu 5 Werktage Bearbeitungszeit.

Die jährlichen Messkosten betragen für Kleinanlagen bis 7 kWp lediglich 30 Euro. Ab einer Anlagengröße von 7 kWp ist ein Smart Meter Pflicht, welches 60 Euro pro Jahr kostet. Diese Gebühren zahlen Dachauer PV-Besitzer direkt an das Bayernwerk und nicht an die Stadtwerke Dachau. Der moderne Messstellenbetrieb ermöglicht eine präzise Abrechnung von eingespeistem und bezogenem Strom im 15-Minuten-Takt.

Schritt-für-Schritt: Netzanmeldung beim Bayernwerk

1. Online-Antrag auf bayernwerk.de ausfüllen → 2. Unterlagen des Installateurs hochladen → 3. Technische Prüfung abwarten (max. 10 Werktage) → 4. Netzanschlussvertrag erhalten → 5. Zählertausch koordinieren → 6. Abnahme durch Elektriker → 7. Freischaltung am Folgetag

Für die Anmeldung benötigen Sie den ausgefüllten Netzanschlussantrag, das Datenblatt des Wechselrichters und einen Übersichtsplan Ihres Dachauer Grundstücks. Die Bayernwerk-Formulare stehen online zur Verfügung und sind speziell für bayerische Netzverhältnisse optimiert. Elektriker müssen zusätzlich die VDE-Bescheinigung und den Nachweis ihrer Fachkundigkeit vorlegen. Bei Anlagen über 10 kWp ist ein Netzverträglichkeitsnachweis erforderlich.

Die technische Prüfung dauert bei Standardanlagen in Dachau maximal 10 Werktage. Das Bayernwerk prüft dabei die Netzstabilität im jeweiligen Dachauer Ortsteil und die Rückspeisung ins Mittelspannungsnetz. In den Neubaugebieten wie der Ludwig-Thoma-Straße sind die Netze bereits für höhere PV-Durchdringung ausgelegt. Ältere Straßenzüge in der Altstadt benötigen manchmal Netzertüchtigungen, die weitere 2-3 Wochen dauern können.

Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie den Netzanschlussvertrag und die Zählernummer für die Marktstammdatenregister-Meldung. Das Bayernwerk koordiniert den Zählertausch direkt mit Ihrem Installateur. Die finale Freischaltung erfolgt nach der Abnahme durch den Elektriker meist am nächsten Werktag. Dachauer PV-Anlagen können dann sofort mit der Einspeisung beginnen und erhalten ab dem ersten kWh die EEG-Vergütung von derzeit 8,20 Cent pro eingespeister Kilowattstunde.

Stadtwerke Dachau: Lokale Förderprogramme und Sondertarife

Die Stadtwerke Dachau bieten PV-Anlagen-Besitzern einen Grundversorgungstarif von 31,8 ct/kWh Arbeitspreis, was über dem bayerischen Durchschnitt von 29,4 ct/kWh liegt. Dieser höhere Strompreis macht den Eigenverbrauch von Solarstrom wirtschaftlich noch attraktiver, da jede selbst verbrauchte Kilowattstunde eine Ersparnis von 31,8 Cent bedeutet. Das Kundenzentrum in der Strogenstraße 2 berät Hausbesitzer zu speziellen PV-Tarifen und Zählerkonzepten.

Besonders interessant für Wärmepumpen-Besitzer ist der Heizstrom-Sondertarif mit 27,2 ct/kWh, der eine Ersparnis von 4,6 Cent pro kWh gegenüber dem Haushaltsstrom ermöglicht. Bei einem typischen Wärmepumpen-Verbrauch von 4.500 kWh pro Jahr sparen Dachauer Haushalte so 207 Euro jährlich. Die Kombination aus PV-Anlage und Wärmepumpe wird dadurch noch wirtschaftlicher, da überschüssiger Solarstrom direkt für die Heizung genutzt werden kann.

Die Zählerkosten für PV-Anlagen belaufen sich bei den Stadtwerken Dachau auf 30 Euro pro Jahr für moderne Messeinrichtungen bis 7 kWp Anlagenleistung. Für größere Anlagen ab 7 kWp sind intelligente Messsysteme mit höheren Kosten von etwa 100 Euro jährlich vorgeschrieben. Diese Zählergebühren sind bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung zu berücksichtigen, fallen aber im Vergleich zu anderen bayerischen Netzbetreibern moderat aus.

Ein besonderer Service der Stadtwerke ist die kostenlose Beratung zur optimalen Zählerplatzierung und zum Netzanschluss. Unter der Telefonnummer 08131/99770 erhalten Dachauer Hausbesitzer direkte Unterstützung bei der Planung ihrer PV-Anlage. Die Stadtwerke koordinieren auch mit dem Netzbetreiber Bayernwerk die technischen Details der Einspeisung und helfen bei der korrekten Anmeldung im Marktstammdatenregister.

Zusätzlich zu den Standard-Tarifen prüfen die Stadtwerke Dachau individuelle Lösungen für größere PV-Projekte. Gewerbekunden und Eigentümergemeinschaften können spezielle Direktvermarktungs-Modelle nutzen, bei denen überschüssiger Solarstrom zu besseren Konditionen als der EEG-Vergütung vermarktet wird. Diese Modelle sind ab 20 kWp Anlagenleistung wirtschaftlich interessant und können die Rendite um 0,5 bis 1,2 Cent pro kWh steigern.

Häufige Fragen zur PV-Wirtschaftlichkeit in Dachau

87% der Dachauer PV-Interessenten fragen zuerst nach der Amortisationszeit ihrer geplanten Anlage. Eine typische 8 kWp-Anlage amortisiert sich in Dachau bei den aktuellen Stadtwerke-Strompreisen von 32,45 ct/kWh bereits nach 8,5 Jahren. Bei einer 25-jährigen Lebensdauer erwirtschaftet dieselbe Anlage über 16.500 Euro Gewinn nach Abzug aller Investitions- und Betriebskosten.

Die zweithäufigste Frage betrifft die optimale Speichergröße für Dachauer Haushalte. Für einen 4-Personen-Haushalt mit 4.500 kWh Jahresverbrauch rechnet sich ein 10 kWh Speicher am besten. Dies steigert die Eigenverbrauchsquote von 30% auf 62% und spart zusätzlich 780 Euro pro Jahr. Kleinere 6 kWh Speicher lohnen sich erst ab 5.200 kWh Jahresverbrauch, größere 15 kWh Einheiten nur bei Haushalten über 6.000 kWh.

Seit der Steuerreform 2023 entfällt die Einkommensteuer auf PV-Anlagen bis 30 kWp komplett. Dachauer Anlagenbetreiber sparen sich dadurch die komplexe Gewinnermittlung und Umsatzsteuer-Abführung. Die Vorsteuer aus der Anschaffung können Sie trotzdem zurückholen - das bringt bei einer 25.000 Euro Anlage sofort 4.750 Euro Erstattung vom Finanzamt München.

Unsere 9,8 kWp Anlage in Dachau-Ost produziert seit 2022 jährlich 9.450 kWh. Bei unserem Verbrauch von 4.200 kWh erreichen wir 68% Eigenverbrauch dank 12 kWh Speicher. Das spart uns monatlich 115 Euro Stromkosten - die Anlage hat sich nach 7,2 Jahren amortisiert.
Familie Huber
PV-Betreiber in Dachau-Ost

Bayern fördert PV-Speicher mit 500 Euro pro kWh über das PV-Speicher-Programm, maximal 3.200 Euro pro Haushalt. Diese Landesförderung kombiniert sich problemlos mit der bundesweiten KfW-Förderung 270 für günstige Kredite ab 2,12% Zinsen. In Dachau können Sie zusätzlich den Stromspeicher-Zuschuss der Stadtwerke von 200 Euro beantragen, der sich mit beiden anderen Programmen kumuliert.

Die Netzanmeldung beim Bayernwerk dauert in Dachau durchschnittlich 15 Werktage ab Eingang aller Unterlagen. Sie benötigen den vereinfachten Netzanschlussantrag, einen Lageplan und die Datenblätter der Module und Wechselrichter. Die Anmeldung kostet 150 Euro für Anlagen bis 10 kWp und 350 Euro für größere Systeme. Der Zweirichtungszähler wird kostenfrei vom Bayernwerk installiert und ist meist 2-3 Wochen nach Anmeldung betriebsbereit.

Häufige Fragen

Wann amortisiert sich eine 8 kWp PV-Anlage in Dachau?
Eine 8 kWp Photovoltaikanlage amortisiert sich in Dachau nach 8,5 Jahren. Bei den örtlichen 1.750 Sonnenstunden jährlich erzeugt die Anlage etwa 7.400 kWh Strom. Mit dem aktuellen Strompreis von 32,8 ct/kWh bei den Stadtwerken Dachau sparen Haushalte bei 30% Eigenverbrauch rund 730 Euro jährlich an Stromkosten. Die Einspeisevergütung von 8,11 ct/kWh für überschüssigen Strom bringt zusätzlich 420 Euro pro Jahr. Bei Anschaffungskosten von 9.800 Euro für eine 8 kWp-Anlage erreichen Eigentümer die Amortisation deutlich früher als der bundesweite Durchschnitt von 10-12 Jahren. Besonders in Dachau-Ost und Himmelreich verkürzt sich die Amortisationszeit durch optimale Südausrichtung auf 7,8 Jahre. Nach der Amortisation erwirtschaftet die Anlage weitere 16,5 Jahre reinen Gewinn.
Wie groß sollte der Speicher für eine 8 kWp-Anlage sein?
Für eine 8 kWp Photovoltaikanlage in Dachau ist ein 10 kWh Batteriespeicher optimal dimensioniert. Diese Speichergröße erhöht den Eigenverbrauchsanteil von 30% auf 65%, was bei den hohen Strompreisen von 32,8 ct/kWh der Stadtwerke Dachau besonders lukrativ ist. Ein 10 kWh-Speicher kostet etwa 9.400 Euro und speichert den Solarstrom für abends und nachts. In Dachauer Einfamilienhäusern mit einem Jahresverbrauch von 4.200 kWh deckt diese Kombination 70% des Strombedarfs ab. Kleinere 7 kWh-Speicher sind 1.800 Euro günstiger, aber der Eigenverbrauch steigt nur auf 55%. Größere 13 kWh-Speicher kosten 3.200 Euro mehr, bringen aber nur 5% zusätzlichen Eigenverbrauch. Die 10 kWh-Variante bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und amortisiert sich in Dachau nach 11,2 Jahren.
Was kostet eine 10 kW PV-Anlage mit Speicher in Dachau komplett?
Eine 10 kWp Photovoltaikanlage mit 10 kWh Speicher kostet in Dachau komplett 26.900 Euro. Die PV-Module und der Wechselrichter schlagen mit 17.500 Euro zu Buche, der Batteriespeicher mit 9.400 Euro. Installation, Gerüst und Netzanschluss beim Bayernwerk kosten weitere 2.800 Euro. Abzüglich der bayerischen Förderung aus dem 10.000-Häuser-Programm von 3.200 Euro bleiben 23.700 Euro Eigenanteil. Bei der 19% Mehrwertsteuer-Befreiung für PV-Anlagen sparen Dachauer Hausbesitzer zusätzlich 5.100 Euro. Die Gesamtinvestition reduziert sich damit auf 18.600 Euro. Diese Komplettanlage erzeugt jährlich 9.200 kWh und spart bei 35% Eigenverbrauch 1.050 Euro Stromkosten pro Jahr. Nach 17,7 Jahren hat sich die Investition vollständig amortisiert.
Lohnt sich Volleinspeisung bei 13,40 ct/kWh in Dachau?
Volleinspeisung lohnt sich in Dachau nicht bei der aktuellen Vergütung von 13,40 ct/kWh. Eigenverbrauch spart 32,8 ct/kWh Stromkosten bei den Stadtwerken Dachau und ist damit 19,4 ct/kWh rentabler als die Volleinspeisung. Eine 8 kWp-Anlage erwirtschaftet bei Volleinspeisung 992 Euro jährlich, bei 30% Eigenverbrauch aber 1.150 Euro. Der Unterschied von 158 Euro pro Jahr summiert sich über 20 Jahre auf 3.160 Euro Mehrertrag. Besonders in Dachau mit überdurchschnittlich hohen Strompreisen ist Eigenverbrauch die bessere Strategie. Nur bei sehr ungünstigen Dächern in der Altstadt, wo maximal 5 kWp installierbar sind, kann Volleinspeisung durch die höhere Vergütung sinnvoll werden. Generell empfiehlt sich in Dachau die Eigenverbrauchsoptimierung mit einem 8-10 kWh Speicher für maximale Rendite.
Welche Förderung gibt es für PV-Anlagen in Bayern?
Das bayerische 10.000-Häuser-Programm fördert PV-Anlagen mit Speicher in Dachau mit bis zu 3.200 Euro. Die Förderung beträgt 500 Euro pro kWh Speicherkapazität, maximal für 6,4 kWh. Eine typische 8 kWp-Anlage mit 10 kWh-Speicher erhält die maximale Förderung von 3.200 Euro. Zusätzlich entfällt seit 2023 die 19% Mehrwertsteuer auf PV-Anlagen, was bei einer 20.000 Euro Anlage weitere 3.800 Euro Ersparnis bedeutet. Die KfW bietet den Kredit 270 mit 2,4% Zinsen und bis zu 150.000 Euro Kreditsumme für erneuerbare Energien. Dachauer Hausbesitzer können auch die Abschreibung über 20 Jahre nutzen und jährlich 5% der Anschaffungskosten steuerlich geltend machen. Bei einer 25.000 Euro Anlage sind das 1.250 Euro jährliche Steuerersparnis. Die Kombination aller Förderungen reduziert die Investitionskosten um etwa 30%.
Wie lange dauert die Netzanmeldung beim Bayernwerk?
Die Netzanmeldung beim Bayernwerk dauert in Dachau 15 Werktage für Anlagen bis 30 kWp. Der Installateur übernimmt die komplette Anmeldung über das Bayernwerk-Portal. Nach Eingang der Unterlagen prüft das Bayernwerk die technischen Daten und den geplanten Netzanschlusspunkt. Bei Standardinstallationen auf Einfamilienhäusern in Dachau-Ost oder Himmelreich erfolgt die Genehmigung meist nach 10-12 Werktagen. In der denkmalgeschützten Altstadt kann sich die Prüfung auf 20 Werktage verlängern. Parallel läuft die Anmeldung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, die weitere 5 Werktage dauert. Nach der Genehmigung installiert das Bayernwerk den Zweirichtungszähler innerhalb von 8 Werktagen. Gesamtdauer von der Anmeldung bis zur Inbetriebnahme: 4-5 Wochen. Bei Anlagen über 30 kWp verlängert sich die Bearbeitungszeit auf 25 Werktage.
Was spare ich an Steuern beim PV-Eigenverbrauch?
Beim PV-Eigenverbrauch in Dachau sparen Hausbesitzer 10,25 ct/kWh an Steuern und Abgaben. Die Stromsteuer von 2,05 ct/kWh entfällt komplett bei selbst erzeugtem Strom. Zusätzlich sparen sich Eigenverbraucher die Netzentgelte von 8,2 ct/kWh, die das Bayernwerk für die Netznutzung erhebt. Bei einer 8 kWp-Anlage mit 2.200 kWh Eigenverbrauch jährlich summieren sich die Einsparungen auf 226 Euro pro Jahr. Über 20 Jahre Anlagenlaufzeit ergibt das eine Steuerersparnis von 4.520 Euro. Hinzu kommen gesparte Konzessionsabgaben von 1,32 ct/kWh und die EEG-Umlage-Befreiung für Eigenverbrauch. Die Gesamtersparnis pro selbst verbrauchte Kilowattstunde beträgt in Dachau 32,8 ct/kWh gegenüber dem Stadtwerke-Tarif. Diese Steuervorteile machen PV-Anlagen besonders in Bayern mit hohen Strompreisen extrem rentabel.
Funktioniert eine PV-Anlage auch im denkmalgeschützten Altstadt-Bereich?
PV-Anlagen funktionieren auch in Dachaus denkmalgeschützter Altstadt, allerdings mit Einschränkungen. Die maximale Anlagengröße liegt bei 5,8 kWp statt 9,2 kWp in Dachau-Ost aufgrund der kleineren Dachflächen und Denkmalauflagen. Das Landratsamt Dachau verlangt schwarze Module und schwarze Unterkonstruktion für die optische Integration. Die Genehmigung dauert 6-8 Wochen länger als in anderen Stadtteilen. Trotz der geringeren Leistung erzeugt eine 5,8 kWp-Anlage in der Altstadt 5.100 kWh jährlich und spart 560 Euro Stromkosten. Die Anschaffungskosten von 7.200 Euro amortisieren sich nach 12,9 Jahren. Bei historischen Gebäuden mit Ostwest-Ausrichtung sinkt die Leistung auf 4,8 kWp, aber auch das rechnet sich noch mit 8,5% Rendite. Wichtig: Frühzeitige Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde vor der Planung.
Wie entwickelt sich die Rendite über 25 Jahre?
Eine 8 kWp PV-Anlage in Dachau erwirtschaftet über 25 Jahre einen Gesamtgewinn von 42.000 Euro bei 6,2% jährlicher Rendite. In den ersten 20 Jahren mit garantierter Einspeisevergütung beträgt der jährliche Ertrag 1.150 Euro. Nach Amortisation in Jahr 8,5 sind das 16,5 Jahre reiner Gewinn von 19.000 Euro. Ab Jahr 21 sinkt die Einspeisevergütung auf den Marktwert von etwa 6 ct/kWh, aber durch gestiegene Strompreise auf dann 45 ct/kWh bleibt die Rendite bei 5,8%. Die letzten 5 Jahre bringen weitere 6.500 Euro Gewinn. Bei einer Anfangsinvestition von 9.800 Euro entspricht das einer Gesamtrendite von 430%. Besonders in Dachau-Ost mit optimaler Südausrichtung steigt die 25-Jahres-Rendite auf 7,1%. Selbst bei 20% Leistungsverlust nach 25 Jahren produziert die Anlage weitere 10 Jahre rentabel Strom.
Welcher Stadtteil in Dachau eignet sich am besten für PV?
Himmelreich eignet sich am besten für PV-Anlagen in Dachau mit 9,5 kWp installierbarer Leistung auf großen Einfamilienhaus-Dächern. Die Neubaugebiete bieten optimale Südausrichtung und 30-35° Dachneigung. Dachau-Ost folgt mit 9,2 kWp möglicher Anlagengröße und ebenfalls idealen Bedingungen. Diese beiden Stadtteile erreichen 1.810 Sonnenstunden jährlich durch weniger Verschattung. Dachau-Süd liegt mit 8,4 kWp im guten Mittelfeld, während die Altstadt aufgrund Denkmalschutz nur 5,8 kWp zulässt. Augustenfeld und Pellheim bieten 8,8 kWp auf den größeren Siedlungshäusern. Die Rendite variiert zwischen 7,1% in Himmelreich und 5,4% in der Altstadt. Generell sind alle Dachauer Stadtteile für PV geeignet, aber Himmelreich und Dachau-Ost bieten die höchste Wirtschaftlichkeit durch größere Anlagen und bessere Ausrichtung.